awillbu1  Wollfußegerling, Breitschuppiger Waldchampignon, Breitschuppiger Waldegerling, Wollfuß-Champignon     ESSBAR! 

AGARICUS LANIPES (SYN.  PSALLIOTA LANIPES, AGARICUS LUTEOLORUFESCENS)

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 und unten 1-5 von links: zaca (mushroomobserver.org)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Marzipan, Bittermandeln.

Geschmack:

Mild.

Hut:

4-9 (13) cm Ø, dunkelbraun, schokoladenbraun, Hutmitte oft leicht gebuckelt, auch rötlich fleckend, später aufreißend faserige Schuppen auf hellem Hintergrund, Rand flockig-wollig behangen.

Fleisch:

Schmutzig weiß, hellbraun, Stielspitze und im Hutfleisch leicht rötlich anlaufend, Basis leicht gilbend bis gelborange verfärbend.

Stiel:

Unterhalb des Rings weißlich-wollig-filzig bis bräunlich-wollig-filzig, Basis etwas verdickt, bräunlich, gilbend fleckig mit ockerbraunen wolligen Mycelsträngen. Spitze ist leicht vom Hutfleisch abtrennbar.

Ring:

Weißlich-filzig bis bräunlich, gelbbraun, doppelrandig, breit.

Lamellen:

Blass rosa bis braunrötlich, alt dunkelbraun, frei.

Sporenpulverfarbe:

Purpurbraun bis  bräunlich-schwarz, (5,5-6,5 x 3,5-4,5 µm, Cheilozystiden 14,8 x 14-28 µm, keulenförmigen, Basidien 20-24 x 6-7 µm).

Vorkommen:

Parks, Gärten, Mischwald, meist bei Laubbäumen, nährstoffreiche Böden, Folgezersetzer, Frühsommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung:

Champignons, Egerlinge.

Verwechslungsgefahr:

Kompostegerling, Brauner Zuchtegerling, Riesenchampignon.

Kommentar:

In sehr seltenen Fällen soll dieser Pilz schon zu Magen-Darm-Störungen geführt haben. Der Verlauf ist aber harmlos und kann auch durch Pilz-Unverträglichkeiten hervorgerufen worden sein.

Bemerkung:

Champignons werden in Sektionen eingeteilt, hier einige Beispiele:

-       Sektion Arvensis = Anis-Egerlinge (in der Regel nach Anis riechende Arten) = z.B. Schafchampignon, Schiefknolliger Anisegerling, Dünnfleischiger Anischampignon, Riesenchampignon = SCHAFFER-Lösung positiv, KOH gelb.

-       Sektion Minores = Zwerg-Egerlinge = z.B. Weinrötlicher Zwergchampignon, Wiesenzwergchampignon, Ockerfarbener Zwergchampignon = SCHAFFER-Lösung positiv, KOH gelb.

-       Sektion Agaricus = Edel-Egerlinge z.B. Wiesenchampignon, Stadtegerling = SCHAFFER-Lösung negativ, KOH negativ.

-       Sektion Sanguinolenti = Blut-Egerlinge (in der Regel rötende Arten) z.B. Waldchampignon (Kleiner) (Großer), Großsporiger Blutchampignon = SCHAFFER-Lösung negativ, KOH negativ.

-       Sektion Xanthodermatei = Karbolegerlinge (= in der Regel gilbende und nach Karbon riechende Arten) = z.B. Karbolchampignon, Rebhuhnegerling, Perlhuhnchampignon = SCHAFFER-Lösung negativ, KOH gelb.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Champignons

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 16. Oktober 2021 - 20:43:12 Uhr

“

 

“