awillbu1  Finnischer Stacheling, Finnischer Braunsporstacheling                                       UNGENIESSBAR! 

SARCODON FENNICUS (SYN. HYDNUM FENNICUM, PHAEODON FENNICUS, SARCODON SCABROSUS VAR. FENNICUS

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Foto oben 1 von links: caspar´s https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cystostereum_murrayi_-_murraii_%285982433170%29.jpg  http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Fotos oben 2 von links: walt sturgeon (Mycowalt) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png Fotos oben 3+4 und unten 1-7 von links: Huafang (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend bis etwas pilzig.

Geschmack:

Bitter, scharf.

Hut:

2-5 (6) cm Ø = relativ klein für Braunsporstachelinge, bräunlich, schokoladenbraun, rotbraun bis orangerot überfasert auf helleren Untergrund, kreisförmig und kaum braunschuppig, meist sogar fast glatt wirkend.

Fleisch:

Weißlich, blass weißlich-basierte grünlich bis bläulich grün, zur Stielbasis gern stärker blauend, bräunend, schwarzgrünlich, faserig.

Stiel:

2-6 (8) cm lang, 1-2 (2,5) cm Ø, rotbraun, graubraun, schmutzig braun bis grau-grün, oft zur Basis dunkler, fast schwarz oder +/- auch etwas bläulich, mit weißlichen Myzelfasern, im gesamten unregelmäßig zylindrisch.

Stacheln:

0,3-0,5 (0,6) mm lang, graubraun, Spitze weißlich, etwas herablaufend.

Sporenpulverfarbe:

Braun (5,5-6,6 x 6,8-7 µm, fast rund, tuberkulös, fleckig).

Vorkommen:

Nadelwald, gern unter Douglasie Symbiosepilz, Spätsommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (CR = vom Aussterben bedroht).

Gattung:

Fleischstachelinge, Braunsporstachelinge.

Verwechslungsgefahr:

Grünfüßiger Braunsporstacheling, Violettfleischiger Stacheling, Gallenstacheling, Orangebrauner Braunsporstacheling, Habichtspilz, Widerlicher Stacheling.

Chemische Reaktionen:

Keine Reaktion auf KOH am Hut.

Besonderheit:

Man beachte die Schwarz-Blaufärbung an der Stielbasis bevor der Kostversuch durchgeführt wird. Dieser Pilz schmeckt fürchterlich gallen-scharf und bitter!

Kommentar:

Dieser Pilz und der nur mikroskopisch unterscheidbare Gallenstacheling kann sehr leicht mit dem Habichtsstacheling verwechselt werden. Deswegen ist beim Sammeln von braunen Stachelingen Geschmacks- und Geruchsprobe angesagt!

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Braunsporstachelinge

Priorität:

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   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 15. November 2018 - 08:36:31 Uhr

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