awillbu1  Gemeiner Wurzelschnitzling, Dickfleischiger Wurzelschnitzling                                UNGENIESSBAR! 

PHAEOCOLLYBIA LUGUBRIS (SYN. NAUCORIA LUGUBRIS, AGARICUS LUGUBRIS)

 

 

 

 

 

 

 

Foto oben 1 von links: Nicolò Oppicelli (Nicolò Oppicelli) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png     Fotos oben 2+3 und unten 1 von links: Gerhard Koller ©

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Rettichartig, erdig, +/- leicht fruchtig.

Geschmack:

Süßlich, mild, manchmal auch leicht bitter und scharf.

Hut:

1-5 (7) cm Ø, ockerbraun, kastanienbraun, hirschbraun, zäh, klebrig, jung spitzkegelig, uneben gebuckelt, später abgeflacht gebuckelt, Rand unregelmäßig, etwas gelappt.

Fleisch:

Weiß bis hellbräunlich, wässrig, zäh-faserig.

Stiel:

Bräunlich, glatt, voll, sehr lang, wie wurzelnd, heller als der Hut, im unteren Bereich nachdunkelnd rotbraun, Spitze cremeocker.

Lamellen:

Schmutzig hell-ockerlich, später rostbraun, gern braunfleckig, ausgebuchtet angewachsen, mit Zwischenlamellen, Schneide gezahnt.

Sporenpulverfarbe:

Rostbraun (7-9 x 4-5,3 µm, warzig, Zys. an der Scheide bauchig, Hals dünn).

Vorkommen:

Nadelwald, Kiefer, Fichte, Wurzelparasit (parasitär am Wurzelgeflecht von Bäumen), Sommer bis Herbst, sehr selten, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung:

Wurzelschnitzlinge.

Verwechslungsgefahr:

Orangeroter Wurzelschnitzling, Gemeiner Trompetenschnitzling, Blutroter Wurzelschnitzling.

Besonderheit:

Relativ selten. In Bayerwald und Böhmerwald häufig. Die Unterscheidung zum Orangeroten Wurzelschnitzling ist oft schwierig und eventuell nur mikroskopisch möglich.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelschnitzlinge

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 19. März 2019 - 08:29:12 Uhr

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