Beiträge von JojoErk

    Hallo Pablo,

    leider gab es nur die jungen Fruchtkörper. Und eben den einen erwähnten, der schon so weit zerfressen war, dass gar keine Röhren mehr zu sehen waren.

    Gruß, Joachim

    Hallo mal wieder!

    Da dachte ich, ich wär schon weiter, was das Kennen verschiedener Röhrlinge angeht, und dann wächst mir heute der hier über den Weg (siehe Bilder).

    Gefunden habe ich 3 relativ junge Fruchtkörper und einen älteren, der, obwohl ich glaube, dass er zur gleichen Art gehört haben mag, dermaßen zerfressen war, dass ich ihn dann nicht mehr fotografisch festgehalten habe. Inmitten von vielen Rotbuchen aber auch einer abgestorbenen Birke fand ich diese Gesellen. Stiel weiß mit weicher Oberfläche (Raufußröhrling?), dem vielen Regen am Vortag geschuldet wohl etwas glitschiger als sonst. Hut blassgelblich, Röhren gelb. Fleisch nicht bläuend, aber nach einiger Zeit etwas schwärzend.

    Vielleicht der fahle Röhrling (HEMILECCINUM IMPOLITUM)?

    Gruß, Joachim




    Hallo Pablo!

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das ist tatsächlich so eine Sache mit den Angaben in Pilzführern oder auch auf der 123Pilzsuchmaschine. Da steht beim Austernseitling deutlich "Winterpilz" zu lesen, weil er da üblicherweise (?) in größerer Menge zu finden ist. Du schreibst nun, dass für Dich die Erscheinungszeit typisch ist - das überrascht dann schon. Aber ich wäre, trotz all meiner Überraschung heute weiterhin davon ausgegangen, Austernseitlinge gefunden zu haben und hätte es auf die doch sehr kühlen Nächte jüngst geschoben. Das passt dann wieder dazu, dass Du schreibst, es können quasi jeden Tag im ganzen Jahr Fruchtkörper gebildet werden, sofern die Witterung passt.


    Unklar ist mir noch, ob Du nun auf meinen Bildern nur eine Art Pilz sehen würdest, die ich da gefunden habe. Wie oben erwähnt ist die eine Art (ich bleib mal zögernd dabei, dass es zwei sind) gelblicher und hat nicht die faserige, filzige Stielbasis. Nur eine Variation?
    Danke im Voraus für weitere Aufklärung.

    Joachim

    Hallo alle zusammen!

    Heute habe ich an totem Rotbuchenholz interessante Pilze gefunden, die ich für Seitlinge unterschiedlicher Couleur halten würde.

    Der eine ist gelblicher. Da wäre ich zuerst beim rillstieligen Seitling gewesen, bin aber wieder davon abgekommen. Nur - leider weiß ich nicht, wohin. Ein Knäueling?

    Der andere, deutlich grauer wirkend, müsste fast ein Austernseitling sein - im Juli?!? Die Stielbasis ist filzig und auch sonst würde mir da nichts anderes einfallen. Gut, die letzten Nächte waren doch recht frisch, um die 8 Grad, lokal sogar etwas drunter. Aber gibt es das, dass Austernseitlinge im Sommer fruktifizieren? Auf dem ersten Bild sind die Unterseiten beider Arten im Vergleich zu sehen.

    Jetzt bin ich auf Eure Rückmeldungen gespannt.

    Gruß, Joachim


    links das, was ich für einen Austernseitling halten würde. Rechts, was ich für einen .... ääääh.... tja


    hier der mutmaßliche Austernseitling rechts


    Rillstieliger Seitling?







    Hallo Spike!

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Nachdem ich heute mal die Lamellen genauer betrachtet habe, fiel mir auch deren gezahnter Verlauf auf. Und von einem "Sägeblättling" hatte ich schon mal etwas gehört. Hab es also flugs auf der Pilzsuchmaschine nachgeschaut und da steht bei dem von Dir vorgeschlagenen sogar: diese Art liebt Trockenheit!

    Dürfte also absolut richtig sein, denn trocken war es sehr.

    Nochmals danke also.

    Schöne Grüße

    Joachim

    Hallo zusammen!

    Gestern habe ich auf Fichtenstümpfen interessante Pilze entdeckt, aus denen ich nicht recht schlau wurde.

    Ich nehme an, die nachfolgenden Bilder zeigen Pilze von der selben Art, wenn sie auch nicht an der gleichen Stelle wuchsen.
    Wie gesagt wuchsen sie auf den Resten alter Fichten. Die Stiele waren rau, die Lamellen etwas ausgebuchtet. Der Hutrand war leicht umgeschlagen. Die Hutoberseite bei dem großen Exemplar gut sichtbar schuppig. Ebenfalls beim großen schimmerten die Lamellen gelblich. Das Sporenpulver war weiß bis cremefarben. Was habe ich denn da gefunden?

    (ich hoffe übrigens sehr auf Regen an diesem Wochenende. Was ich an Pfifferlingen gefunden habe, war schon am Boden vertrocknet.)

    Schöne Grüße und vielen Dank im Voraus für die Hilfe

    Joachim













    Hallo zusammen!

    Ich danke Euch für Eure Hilfe. Hab's mal mit der Pilzsuchmaschine gegengecheckt. Richtig, der fehlende Ring irritiert schon sehr. Trotzdem liegt Ihr natürlich richtig. Danke für den Hinweis mit dem Burggraben. Das habe ich wohl falsch verstanden beim Erlernen von Bestimmungsmerkmalen. Schöne Grüße

    Joachim

    Hallo Ihr alle!

    Was wächst denn da nun schon im zweiten Jahr in meinem Hochbeet? Ich tät's in die Ecke der Ritterlinge - der Burggraben bei den Lamellen ist auf einem Bild sehr schön zu sehen. Am Ende waren die beiden größeren Exemplare über 20cm hoch, wobei 6-7cm des Stiels dabei in der lockeren Erde steckten. Geruch war da nicht viel. Über Ritterlinge weiß ich noch so gut wie nichts. Vielleicht ist es ja auch was ganz anderes? Was habe ich denn für Gesellen im Hochbeet? Wer kann mir helfen?

    Schöne Grüße, Joachim

    guten Morgen! Vielen Dank für all Eure Antworten. Letztlich klären lässt es sich nun ohnehin nicht mehr, da der Fund, wie gesagt, aus dem Jahr 2017 stammt. Interessant ist, dass ich seither nie wieder einen solchen Pilz gefunden habe. Ich halte weiter die Augen offen und freue mich schon auf einen nächsten, den ich dann ganz genau in Augenschein nehmen werde.

    Hallo zusammen! Keine Sorge, die Saison geht in meiner Gegend nicht etwa dramatisch früher los als anderswo. Es ist einfach so, dass ich diesen Pilz im August 2017 gefunden habe und die Bilder seither in meinem Ordner "Fang des Tages" ruhten. Manchmal stößt man dann auf einen Artikel, eine Beschreibung o.Ä. und denkt sich: Moment mal, so einen hab ich doch auch noch irgendwo?!
    Daher glaube ich fast, damals einen Reifpilz, auch Zigeuner genannt, gefunden zu haben. Liege ich richtig? Es war allerdings nur ein einziges Exemplar und es war im Mischwald. Er fiel mir damals ins Auge eben weil er so ein merkwürdiger Einzelgänger war. Also - CORTINARIUS CAPERATUS?

    Schöne Grüße

    Joachim








    Hallo zusammen!

    Ich bin dann also auch mal aus dem Winterschlaf zurück. Und - ich habe am Ostermontag die erste Spitzmorchel meines jungen, verpfuschten Lebens auf Rindenmulch in Mutters Garten entdeckt. Ich lauf schon ganz schief vom mir selbst auf die Schulter klopfen. Um Morcheln soll es aber gar nicht gehen, sondern um ein Grüppchen von Pilzen, die ich Ende März bei noch sehr kühlem Wetter in Nordfriesland in einem Grasstreifen am Straßenrand entdeckt habe. In der Nähe wuchs nur ein junger, vermutlich vor nicht allzu langer Zeit gesetzter Bergahorn. "Aha, Tintlinge!" schoss es mir durchs von eisigem Wind umwehte Oberstübchen. Könnte ich da richtig liegen? "Allein, welche wohl?" war die Standardfrage, die sich sofort anschloss. Wenn es denn überhaupt welche sind. Wer kann mir helfen? Ich hätte Weiden- oder Glimmertintling gesagt, obwohl recht wenig Glimmer drauf ist. Nur auf dem zweiten Gruppenbild ist in der Mitte etwas zu erkennen, was man dafür halten könnte.

    Schöne Grüße

    Joachim




    Hallo alle zusammen!

    Erstmal vielen lieben Dank für die ganzen ausführlichen Antworten. Winterporling also. Wenn ich mir so in der Suchmaschine ein paar Bilder von jüngeren Fruchtkörpern ansehe, dann kann ich den absolut nehmen. Großartig finde ich Euer detalliertes Eingehen auf die Unterscheidung Porling und Röhrling. Ich muss allerdings eine Sache zugeben: Ich war etwas im Tran, als ich den Beitrag eingestellt hab. Ich habe "Porling" geschrieben, wollte aber ursprünglich "Röhrling" schreiben :-) So hat meine Schusseligkeit eine wundervolle Detailklauberei ausgelöst, aus der ich sehr viel mehr mitnehmen kann, als nur den Pilz bestimmt bekommen zu haben. Nochmals danke!

    Gruß, Joachim

    hossa! Vielen lieben Dank für die zahlreichen und ausführlichen Antworten! Jetzt hab ich ja die Auswahl! Ich freue mich schon auf die nächste Portion. Und wenn was bleibt - dann frier ich sie ein 🙂

    Hallo zusammen!

    Da ich heute die ersten selbst gefundenen und sicher bestimmten Austernseitlinge meines jungen verpfuschten Lebens zubereitet und verspeist habe, wollte ich wissen, ob jemand Erfahrung hat, wie man diese Leckereien haltbar machen könnte? Kann man die Burschen gut einfrieren? Oder gibt es sonst eine gute Idee? Trocknen wohl eher nicht, oder? EInlegen möchte ich sie nicht.

    Schöne Grüße

    Joachim

    Hallo zusammen!

    Ich habe letzte Woche in einem Buchenwald diesen Porling auf einem alten Buchenast wachsend gefunden. Ich werde nicht schlau, was ich da wohl gefunden haben mag. Es war der einzige seiner Art weit und breit. Der Ast war ansonsten voll mit Trameten und sogar kleinen Zunderschwämmen.

    Kann mir jemand weiterhelfen?

    Gruß, Joachim


    Danke für Eure Hilfe und Hinweise!

    Ja, die sahen mir tatsächlich erstaunlich frisch aus für den restlichen Dürrezustand des Waldes. Soll mir recht sein. Da werde ich noch ein paar schöne Fotos machen. Auf diese Weise kann man Pilze nämlich hervorragend konservieren.

    Gruß

    Joachim

    Hallo zusammen!

    Gestern war doch tatsächlich etwas in der Luft, das man für Wasser hätte halten können. Regen als Bezeichnung verbietet sich fast, aber zumindest mal ein inkontinentes Wolkenband war da als Abwechslung. Man wird bescheiden. Auf einer meiner Hausrunden haben der entsetzlichen anhaltenden Trockenheit dann ein paar Fliegenpilze getrotzt, zwei recht vorwitzige Goldröhrlinge und eben diese Kerls hier (siehe Fotos), die ich als Stockschwämmchen identifizieren würde. Sie wuchsen gleich an mehreren Buchenstümpfen. Gifthäubling würde ich aufgrund der Stiele ausschließen. Möglicherweise ein anderer Schüppling?

    Schöne Grüße

    Joachim



    Hallo Pablo und Veronika,


    danke Euch für die Rückmeldungen. Mir ist dabei aufgefallen, dass viele Bestimmungsmerkmale sehr eindeutig sind, nur beim Geschmack, welcher ja auch ungleich schwerer einzugrenzen ist, wird's diffuser. Besonders die in der Pilzsuchmaschine angegeben Schärfegrade würden mich da interessieren. Bei Chili z.B. gibt es ja eine gewisse Skala (Scoville), die Orientierung bietet. Bei Pilzen heißt es scharf, sehr scharf, oder auch schon mal extrem scharf. Wie wird das bemessen, bzw. woran orientiert sich das? Ist das einfach nur die Erfahrung derjenigen, die schon mal ein Exemplar in der Pfanne hatten? Oder gibt es da auch eine Skala?

    Gruß

    Joachim

    Guten Abend zusammen!

    Heute früh fand ich in einem fast reinen Fichtenwald im Moos drei dieser Pilze. Einer war schon älter und der Hut ausgebreitet. Die Lamellen entsprechend rosa-violett, daher musste es wohl ein Egerling sein. Nun: Welcher? Die beiden anderen Fruchtkörper waren deutlich jünger, aber ich hätte sie trotzdem der gleichen Art zugerechnet. Beim Anschneiden des Stiels zeigte sich aber nicht die Rötung, die ich erwartet hätte, wenn es denn ein Waldchampignon gewesen sein sollte.

    Wer kann mir sagen, was ich da gefunden habe?

    Gruß und Dank im Voraus

    Joachim


    Hallo nochmals! Vielen Dank für Eure Hilfe. Ich nehme also mit: Die Stiele von Milchlingen und Täublingen lassen sich einfach brechen im Gegensatz zu den Stielen aller anderen Lamellenpilze. Korrekt?

    Flaumiger Birkenmilchling also... nix war's mit Delikatesse :-) Terpene-Vergiftung ist da angegeben. Organschädigung steht da. Nicht gut. Weiß da jemand Genaueres? Was würde passieren, äße man derlei Pilze. Schlimme Magen-Darm-Verstimmung und dann aber wieder gut? Oder bleibt da tatsächlich was zurück?

    Na, irgendwie reizt es mich ja mal, derlei zu probieren (vielleicht ja nicht gerade den), um mir ein Bild bzw. einen Abdruck auf den Geschmacksnerven zu machen, was "sehr scharf" denn nun bedeutet, denn so wird der Geschmack in der Pilzsuchmaschine beschrieben. Gehe ich zum Chinesen und bestelle dort etwas von der Karte, das mit dem Zusatz "sehr scharf" versehen ist, nehme ich das in den allermeisten Fällen nur als angenehm kräftige Würze wahr. Würde mir ein solcher Pilz Brandblasen im Mund bescheren? Oder was ist für dieses "sehr scharf" die Bemessungsgrundlage? Nein nein, keine Sorge, ich werd schon nicht daran herumknabbern. Dafür gibt's viel zu viele leckere Alternativen. Aber es interessiert mich halt.

    Danke und noch einen schönen Abend.

    Joachim

    Hallo Pablo,

    danke für deine schnelle Antwort! Ein wenig bin ich aber verdutzt, da ich die Lamellen meines Fundes geritzt habe, aber gemilcht hat da eigentlich nix. Der flaumige Rand ist aber wohl ein eindeutiges Merkmal. Na, und bei deiner Erfahrung wahrscheinlich noch ein paar Dutzend andere Dinge.

    Was Milchlinge und Täublinge gemeinsam haben? Beides Sprödblättler vielleicht? Und Trichterlinge nicht?

    Gruß

    Joachim

    Hallo liebe Mitpilzköpfe und Experten!


    Am Wochenende fand ich am Ufer eines Weihers zahlreiche Exemplar dieser Art (siehe Bilder), die ich für einen aus der Reihe der Trichterlinge halten würde.

    Die Bodenbeschaffenheit ist eher kalkig. Der umliegende Wald, der Schönbuch zwischen Stuttgart und Herrenberg, ist überwiegend Laubmischwald, Eiche und Buche. In der Nähe der Pilze wuchsen allerdings nur einige Birken, die das Ufer des Weihers säumten.

    Es handelt sich jedenfalls nicht um einen Milchling. Das Fleisch ist brüchig. Auffällig ist der flaumige, filzige Hutrand bei jüngeren Fruchtkörpern. Was ein wenig täuscht auf meinen Fotos ist die Farbe. Fürs Auge erschienen die Pilze in zartem, hellem Gelb-Orange. Über den Geruch vermag ich leider nichts zu sagen.

    Kann mir trotzdem jemand sagen, welche Delikatesse ich aufgrund meiner mangelhaften Kenntnisse stehen lassen musste? :-)

    Schöne Grüße

    Joachim

    P.S. Ha! Es hat endlich mal geregnet, und zwar mehr als 3 Tröpfchen. Ab in den Wald am Wochenende, sag ich!


    Hallo zusammen,

    diesen braun gefärbten Täubling habe ich im Mischwald, überwiegend Fichten, gefunden. Bei den Täublingen bin ich immer ein wenig verzweifelt, weil die Artenvielfalt so groß und die Unterschiede bei den Bestimmungsmerkmalen so klein sind. Außerdem fehlt einem natürlich immer der Vergleich, wenn man mal einen in den Händen hält. Kann jemand anhand meiner Bilder Genaueres sagen?

    Schöne Grüße, Joachim

    Joachim