Beiträge von Donna Wetter

    Moin Pablo, du ahnst nicht wie oft ich an den Mehlraslingen geschnuppert habe. Da standen Menschentrauben drum herum zur Pilzausstellung. Man konnte sich hinten anstellen. Und wieder daran riechen. Zwischendurch noch mal in der Gaststätte gewesen und bei den Färbern. Dann wieder angestellt an der Schlange und gerochen am Mehlrasling. Der roch nicht chemisch. Konnte mir diesen Geruch jedoch wahrscheinlich nicht merken.

    Aber als ich an den Pappelritterlingen gerochen habe, da dachte ich sofort an die Maipilze. Das ist doch irre.

    Keine Ahnung wieso es ab November keine Pilzberatung mehr gibt. Da wachsen doch gerade die interessanten Arten.

    Hallo

    Im November gibt es nur noch wenige Speisepilze und noch viel weniger Sammler. Die Pilzberater sollen ja auch nur in der Hauptpilzzeit die unerfahrenen Sammler vor bösen Verwechselungen schützen. Für die interessanten Arten gibt es dieses Forum. ;)

    Hallo und guten Sonntagabend, da hast du auch wieder Recht. Allerdings legt sich hier kein User fest. Die Pilzberater dagegen können in die Pflicht genommen werden. Das war jetzt drastisch, ich weiß.

    Hallo zu euch allen, habe hier noch etwas interessantes gefunden, wächst gesellig unter Laubbäumen am Wegrand. Die Hutfarbe variiert so, daß ich mir garnicht sicher bin, ob das alles eine Art ist. Junge runde und alte aufgeschirmte vielleicht. Die Stiele fasern, der Geruch ist mild, unbestimmt nach nichts. Vor 2 Tagen hat es ausgiebig geregnet. Die älteren Exemplare müßten voller Wasser sein.






    Guten Abend zu euch allen, gefunden unter einer alten Pappel. Die Pilze sind sehr fest, wachsen im Hexenring, der Stiel fasert bei Teilung. Verfärbung an der Stielbasis ins orangene, gekostet habe ich nicht. Weil der Geruch so chemisch war. Nun habe ich jedoch auch die Maipilze als chemisch riechend empfunden. Wo die doch überall als nach frischer Gurke riechend beschrieben werden. Also vielleicht klammern wir den Geruch mal aus. Habe einen Burggraben gesehen und mußte den Stiel ausbuddeln. Er sieht aus als hätte er Flöckchen, das täuscht. Der Stiel ist glatt. Keine Ahnung wieso es ab November keine Pilzberatung mehr gibt. Da wachsen doch gerade die interessanten Arten.





    Hallo Ralph, bei mir wachsen die Austern ebenfalls mit sehr rudimentären Stielen. Die sehen abgeschnitten auch so aus wie oben gezeigt. Fast kein Stiel vorhanden. Solche langen Stiele wie auf den Bildern vom Jörg habe ich an meinen einschlägigen Stellen noch nie gesehen. Issn Ding!

    Neben den Austernseitlingen wachsen hier auch Lungenseitlinge. Nicht am gleichen Stamm, aber in der Nähe und auch an toter Buche. Die sind weiß, nicht so zahlreich und etwas zierlicher. Aber ihre Stiele sind auch nur so kurz wie die der Austernseitlinge.

    Guten Abend, solche Fotos habe ich auch von Austernseitlingen. Ausgefranst, einzeln stehend fast ohne Stiel. Sie wuchsen jedoch alle an dicken Buchenstämmen. Und zwar von Mitte April bis jetzt. Mal 2 Wochen Pause dazwischen, dann konnten wir wieder ernten. Auch in Hochsommer. Wachsen am Totholz und auch an lebenden Buchen. Der auf dem letzten Foto ist sehr betagt und Sporenspender.





    Guten Abend zu euch, vielen Dank für die Antworten. Dann ist es ja die gleiche Art wie aus der anderen Frage. Interessant, weil an der lebenden Buche keine Teile so von außen an der Rinde anlagen. Jemand hatte so ein anliegendes Stück von der toten Buche rausgerissen, oder es war abgefallen. Darunter war die Rinde weg und man konnte das vom Pilz zersetzte Holz sehen. Leider habe ich die Stelle nicht fotografiert. Die folgenden Fotos stammen auch von der toten Buche. Sind das ebenfalls alles Ischnoderma resinosum ? LG Donna





    Hallo Leonora, das sind Trichterlinge, etwas untypisch für diese Gattung, finde ich. Denn Nebelkappen entwickeln erst spät einen Trichter. Fuchsige Trichterlinge z.B. haben schon als junge Exemplare einen deutlichen Trichter.

    Ritterlinge haben keinen Trichter. Woran genau man einen Ritterling erkennt? Das würde ich auch gern wissen.

    LG Donna

    Moin Benjamin, interessantes Foto. Leider ist nicht erkennbar, ob es im Laub oder im Nadelwald aufgenommen wurde. Und ihr seid ganz sicher, daß es eine echte Aufnahme ist? VG Donna

    Ohne hier irgend etwas gelesen zu haben, tippte ich auf Erdritterlinge. Weil ich damit mal in der Bestimmung beim Sachverständigen war und sie mich auch an ein Foto von der Pilzausstellung erinnert haben. Ist doch komisch irgendwie. Das Stielende ist abgesäbelt, wie kommt man da auf einen Rübling?

    Servus!


    Wenn man den denn zu Speisezwecken sammeln möchte:
    Es empfielt sich dann zu wissen, was Paralepistopsis amoenolens (Parfümierter Trichterling) ist und was der so macht, wenn er in ein menschliches Verdauungssystem gerät.



    LG; Pablo.

    Moin Pablo, jetzt bin ich neugierig. Wie reagiert denn ein menschliches Verdauungssystem auf diesen Pilz? Falls er hinein gerät? Habe den schon im Körbchen gehabt, bin jedoch der Meinung, daß man nicht alles essen muß, was als eßbar eingestuft wird. (Bin Anglerin und bei Fischen halte ich es genau so).

    Moin in die Runde, ich frage mich oft, ob dieses Mißtrauen begründet ist. Habe noch nie einen Häubling zwischen den Stockschwämmchen gefunden. Maximal Faserlinge am anderen Baumstumpfende oder Schwefelköpfe, nie einen Gifthäubling. Allerdings habe ich auch mein Revier, kenne die Stubben mit den Schwämmchen im Laubwald und auch die mit dem Gifthäubling im Nadelwald. Die Gifthäublinge erscheinen nicht in den Mengen wie Stockschwämmchen, sie sind auch gefühlt zierlicher. Ich traue der Literatur nicht bedingungslos. Da schreibt doch einer vom anderen ab und übernimmt die Fehler gleich mit.

    Wer von euch hat an einem Stubben schon mal beide Arten gleichzeitig gefunden? Schwämmchen und Häublinge?