Beiträge von Unbestimmt

    Nur so kurz zur Info:

    Auch bei den Riesenschirmlingen existiert ein recht seltener, allerdings giftiger Vertreter:


    Der Gift-Riesenschirmpilz


    Diesen hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal in der Hand.

    Hi,


    ich melde mich nach langer Zeit auch mal wieder.


    Letztes Jahr hatte wir zu der Zeit bereits viele Perlpilze und Pfifferlinge.

    ich war dieser Tage nun wieder im Wald (Elm). Wir fanden nicht, einfach gar nichts! Es gab noch nicht einmal Baumpilze.


    Seit Mai hat es hier so gut wie nicht geregnet. Im ganzen Juni keine 3 Liter auf den Quadratmeter.


    Das wird dies Jahr für alle Pilzliebhaber bei uns ganz ganz bitter. Ich hoffe die Myzel sind nicht komplett zerstört...

    Zitat von xxx pid='38980' dateline='1502655245'

    vor drei Jahren massenhaft gefunden, dann 2 Jahre nichts, nada (hatte zum Glück noch getrocknete Vorräte) haben sich heute wieder die ersten gezeigt. Vor 10 Tagen an der gleichen Stelle (seit Jahren eigentlich sichere Stelle) noch nichts, heute schon richtige Monster dabei. Ist heuer auch bei anderen Arten mal wieder genial: Sommersteinpilze, Flockis, Rotkappen, Pfifferlinge,... ohne Ende.


    Gruß
    fidde



    Jepp kann ich so definitiv bestätigen. Es wächst, das ist unglaublich. Teils wahre Massen an Perlpilzen, grünen Knollenblätterpilze (ich hab hier mal auf einem Spielplatz ca. 30 Stück auf 3 m² gezählt und selbst im Garten wachsen 3:rolleyes:....


    Auch bei den Egerlingen ist das Wachstum enorm. Innerhalb von 24 Stunden von einem geschlossen hin zu einem komplett aufgespannten Exemplar mit mehr als 10 cm Hutdurchmesser.


    Das Wachstum beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Pilze, sondern auch auf die Pflanzen im Allgemeinen.

    @ Villa


    Versuchs einfach als kleine Motivationsstütze zu sehen, dich auch noch bei bereits dir bekannten Fundorten/Pilzen nochmal zu vergewissen, gerade wenn die Pilze so verdammt ähnlich aussehen.


    Diese Verwechslungsgefahr hält mich z. Bsp. immernoch von den Schwefelköpfen und den Stockschwämmchen ab. Ich kann diese einfach nicht sauber von einander trennen, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass ich vor denen schon einmal gestanden habe :)

    Nachdem ich nun schon einige Jahre hier im Elm auf der Suche nach der gewesen CRATERELLUSCORNUCOPIOIDES (Totentrompete, Herbsttrompete) bin, bin ich heute nur durch Zufall in ein wahres Feld gestolpert:







    die Fotos sind mal wieder nicht so schön, da ich nur mein Handy (und ein zu kleines Körbchen) mit hatte, was ein paar Fotos überlichtet hat.


    Naja jetzt befinden sich die Pilzchen erst einmal im Ofen zum Trocknen:cheeky:



    Nebenbei gabs noch etliche Täublinge und Milchlinge, sowie einige Perlpilze und einen Grünspanträuschling (toller Pilz).


    Leider entpuppt sich alle heutigen "Steinpilze" leider nur als Gallenröhrlinge, einfach widerlich, hätten mir fast die Lust auf meine Pilzpfanne verdorben:(



    ZUsätzlich gabs noch zahllose andere Pilze, die ich alle nicht bestimmen konnte:D, aber die Pilzflut gerade ist einfach enorm.

    Also wenn ich mir deine Rötelritterlinge so anschaue werde ich echt neidisch, weil du solch dicke Stiele hast:D


    Je länger ich mir die beiden unteren Exemplare anschaue komme ich fast in die Richtung "Dickfüße" bzw. CORTINARIUS CAMPHORATUS (Bocksdickfuß)


    Aber richtig sicher bin ich mir hierbei auch nicht. Kannst du noch sagen, wie diese Pilze gerochen haben?



    Zum Rest:
    Sehr sehr schöne Funde

    Also für mich ist das kein (junger) Maronenröhrling.


    Ich habe die ja nun auch schon ein paar Jahre lang gesammelt und die haben bisher immer geblaut. Bei deinen Bildern sehe ich aber so gar keine Blaufärbung.


    Für mein persönliches Empfinden sind die Farbe des Hutes in Kombination mit den hellen Röhren nicht so recht stimmig mit dem Maronenröhrling wie ich diesen immer sammele.


    Könnte es sich hier eventuell um den BOLETUS AESTIVALIS (Sommersteinpilz) handeln? Aber gegen den widerum spricht für mich das fehlende Netz.


    Ach es ist eine krux mit den Pilzen:shy:


    Ich danke dir für deine schnelle Aufklärung. Das mit dem Bestimmungsproblemen bei den Korallen dachte ich mir schon:hmmm:


    Das ich bei der 1. "Koralle" falsch lag nimmt mir diese nicht übel, hoffe ich, aber ich war mir bei den beiden zumindest mit der "Richtung" Koralle so sicher....



    Bei dem Lactarius camphoratus (Kampfer-Milchling) hatte ich auch gedacht es könnte der LACTARIUS RUFUS (Rotbrauner Milchling) sein. Aber da stimmt der Geruch nicht einmal annähernd...


    @ Weisheit:
    Vielen Dank für den tiefergehenden Bestimmungsversuch, leider sind in meinem Pilzbuch nur sehr wenige Korallen überhaupt beschrieben, und das von Pablo verlinkte Buch habe ich nicht:blush: Ich werde mir aber den hinweis bei den nächsten Korallen merken und mal testen wie sich die anfühlen (oder ob die überhaupt riechen) :)

    Guten Abend.


    Nachdem ich vergangenes Wochenende mal wieder auf der Pirsch im nahe gelegenen Mischwald gewesen bin kann ich nur festhalten, dass es dieses Jahr z.T. große Mengen an leckeren Pilzen gibt. Das Wetter hier schlägt zwar auf die Dauer aufs Gemüt, weil es alle paar Tage regnet und es dann bei den Temperaturen immer wieder schwül wird, aber für die Pflanzen und Pilze ists genau das richtige.


    Ich habe etliche Pilze gefundne, die ich nicht exakt zu Ende bestimmen kann und will euch heute den 1. Teil einmal kurz vorstellen. Der 1. Pilz ist meiner Meinung nach ein Milchling und die anderen 2 sind Korallen. Leider war ich diesmal nur mit dem Handy und nicht mit der Digitalkamera unterwegs, was der Qualität der Fotos leider nicht geholfen hat.


    Pilz 1 - der unbekannte Milchling:


    Standort: Sehr lokal im Mischwald an einer etwas lichteren Stelle an der nur Nadelbäume (vermutlich Kiefer oder Fichte) standen.
    Geruch: Sehr aufdringlich/penetrant nach Maggi, ein richtiger "Stinker".
    Geschmack: Nicht getestet, da unsicher bei der Bestimmung.
    Hut: siehe Bild: Ca. 2-5 cm. Recht zäh, nicht schmierig.
    Stiel: ohne Flocken/Netz/Schuppen/Ring/Knolle an der Basis. Rötlich-braun Färbung des Stiels. In Richtung Basis eher Richtung lila tendierend, könnte aber auch am Alter liegen. Größe des Stiels ca. 4-5cm.
    Lamellen: Rosa-/Fleischfarben bzw. bräunlich-rötlich siehe Bild..
    Sporenfarbe: Leider nicht zum Sporenabwurf gekommen.
    Fleisch: Bräunlich, nicht brüchig.
    Milch: Auf 2 der Photos sit die Milch zu erkennen. Sie sieht wässrig-milchig aus. Bei dem einen Längsschnitt durch den Pilz ist mir etwas "Flüssigkeit" (ich vermute mal Wasser) auf das Handydisplay gespritzt, dieses war durchsichtig.








    Meine Vermutung ist, dass es sich hierbei um den LACTARIUS CAMPHORATUS (Kampfermilchling) handeln köntte. Die Färbung passt mir aber nicht so richtig, da der ja doch eher Richtung bräunlich-rötlich gehen sollte.



    Die Korallen:
    Bei den Korallen habe ich aufgrund der[size=4][size=4] [/size][/size]Schwierigkeiten der Bestimmung nur die Bilder und den Standort als Angabe zur möglichen Bestimmung.



    Pilz 2:


    Standort:
    Laubwald. Nur Buchen und ein paar Eichen in der Umgebung, nahe (ca. 1-2 Meter) eines kleinen Weges.




    Meine Vermutung ist, dass es sich hier um die RAMARIOPSISCITRINA (Gelbe Wiesenkoralle) handeln könnte. Die Bestimmung wird wohl nicht makroskopisch möglich sein?



    Pilz 3:

    Standort:
    In Massen auf einem Stück von ca. 5m² Größe in einem reinen Nadelbaumbestand. Wahrscheinlich nur Kiefern/Fichten.





    Meine Vermutung: Es handelt sich hierbei entweder um die RAMARIA STRICTA (Steife Koralle) oder um die Ramaria flaccida (Flattrige Koralle,Flattrige Fichtenkoralle). Aufgrund des Standortes vermute ich hier allerdings eher die Fichtenkoralle.



    Auch wenn es wahrscheinlich aufgrund der mangelhaften Angaben zu den Korallen und der fehlenden Mikroskopieaufnahmen nicht möglich sein wird die Korallen näher zu bestimmen wollte ich euch diese Funde nicht vorenthalten. Ich finde die Korallen sind wunderschöne Pilze, an denen man aufgrund der Größe leider oft unbemerkt vorbeigeht.

    Guten Abend.


    @ Harry.


    Stimmt das hatte ich ganz vergessen.


    Nenn(t) mich einfach David.


    @ Weisheit


    Ja die Röhren von den Röhrlingen mache ich inzwischen fast immer ab, da die bei uns immer so eine weiche/schwammartige Konsistenz aufweisen und hinterher die Konsistenz eher Richtung "Pilzsuppe" tendiert was nicht unbedingt jedem gefällt ;)

    Hallo und guten Tag miteinander,


    ich war ja so.. "frech" erst um eine kurze Mithilfe bei der Pilzbestimmung zu bitten, bevor ich mich überhaupt erst vorgestellt hatte.


    Dies werde ich nun nachholen und mich dazu meines ersten Threads bedienen.



    Seitdem ich ca. 12 Jahre alt in sammelte ich Pilze im Landkreis Helmstedt. Mein Vater hatte es (leider) nur mit einigen wenigen Röhrlingen, die er "Rehpilze" (Rotfußröhrling) oder auch als "Butterpilze" (Kuhfußröhrling) bezeichnete. Einige wenige Maronen waren auch dabei. Das "leider" resultierte dann aus dem Kochvorgang, da die Röhren stets mit in die Pfanne wanderten, wodurch die gesamte Konsistenz doch eher Richtung "fragwürdig" überging. Nach einer längeren Pause, bedingt durch Studium und Umziehen, kann ich nun im Alter von rund 31 Jahren seit ca. 3 Jahren mit meiner wunderbaren Partnerin und einem befreundeten Pärchen dem Hobby des "Pilzesammelns" wieder neu nachgehen, wenn auch beileibe nicht mehr jeden Tag. Grundsätzlich sammele ich vorwiegend die 2leicht bestimmbaren und essbaren" Arten.


    In die "alte Heimat" kehre ich immer noch sehr gerne zum Sammeln zurück und finde dort immer wieder neue Arten. Im letzten Jahr haben wir z.Bsp. im Elm folgende Arten gefunden:


    - büschelweise: Stropharia aeruginosa (Grünspanträuschling)
    - an einer Kiefer (wie im Jahr zuvor bereits): SPARASSISCRISPA (Krause Glucke)
    - In allen Größen und Stadien, z.T. unvermadet: IMLERIABADIA (Maronenröhrling)
    - ebenso: XEROCOMELLUS CHRYSENTERON (Rofußröhrling)
    - vereinzelt(z.Bsp. an einer umgestürzten Birke): BOLETUSEDULIS (Steinpilz)
    - z.T. massenhaft: LEPISTA NUDA (Violetter Rötelritterling) ein toller Pilz, allein der Duft
    - an den Waldrändern und auf Grünstreifen zu früherer Zeit auch: AGARICUS CAMPESTRIS (Wiesenchampignon)


    In diesem Jahr folgten dann weitere Arten wie z. Bsp. [size=1][font="Arial"][size=1]A[/size][/font][/size]URICULARIA AURICULA-JUDAE (Judasohr).[size=1][font="Arial"][size=1] [/size][/font][/size]Letzteres hatte ich wieder besseren Wissens versucht zu braten. Eine ganz, ganz blöde Idee wirklich!


    Thema blöde Ideen:


    Wir hatten im vorletzten Jahr einige schöne Purpurtäublinge gefunden und im weiteren Verlauf des Jahres eine Stelle mit so "richtig schönen roten Täublingen". Ich habe mir vor einer Kostprobe natürlich die umgebenden Bäume angeschaut und wir konnten einige Birken ausmachen. Ich hatte damals schon einen bestimmten Verdacht, musste aber den Täubling natürlich kurz "abschmecken".... Naja ihr ahnt es sicher: Verdacht spontan bestätigt: RUSSULA BETULARUM (Birkenspeitäubling)[size=1][size=1] :sick:.
    [/size][/size]



    DEN Fehler mache ich sicherlich nicht noch einmal[size=1][size=1]:rolleyes:
    [/size][/size]



    So das war es erst einmal von mir.

    An den Kabolegerling hatten wir auch gedacht, aber konnten ihn aufgrund des Geruchs eben dort auch nicht einordnen.


    Vielen Dank für die schnelle Hilfe euch beiden. "Mut" zahlt sich also aus :)


    Dann werde ich mir diesen Huttyp einmal gut einprägen, nicht, dass ich hinterher in einigen Monaten/Jahren wieder vor dem gleichen Dielemma stehe

    Hallo und einen schönen guten Abend.


    Nachdem ich nun wirklich schon mehrere Jahre dieses Forum aufmerksam verfolge habe ich mich nun doch endlich einmal den Mut gefunden auch einen Pilz zu "erfragen".


    Kurz vorher noch etwas zu mir:
    Seit Kindestagen sammelte ich Pilze im Landkreis Helmstedt. Mein Vater hatte es (leider) nur mit einigen wenigen Röhrlingen, die er "Rehpilze" (Rotfußröhrling) oder auch als "Butterpilze" (Kuhfußröhrling) bezeichnete. Einige wenige Maronen waren auch dabei. Das "leider" resultierte dann aus dem Kochvorgang, da die Röhren stets mit in die Pfanne wanderten, wodurch die gesamte Konsistenz doch eher Richtung "fragwürdig" überging. Nach einer längeren Pause, bedingt durch Studium und Umziehen, kann ich nun seit ca. 3 Jahren mit meiner wunderbaren Partnerin und einem befreundeten Pärchen dem Hobby des "Pilzesammelns" wieder neu nachgehen, wenn auch beileibe nicht mehr jeden Tag.


    In die "alte Heimat" kehre ich immer noch sehr gerne zum Sammeln zurück und finde dort immer wieder neue Arten. Im letzten Jahr haben wir z.Bsp. im Elm folgende Arten gefunden:


    - büschelweise: Stropharia aeruginosa (Grünspanträuschling)
    - an einer Kiefer (wie im Jahr zuvor bereits): SPARASSISCRISPA (Krause Glucke)
    - In allen Größen und Stadien, z.T. unvermadet: IMLERIABADIA (Maronenröhrling)
    - ebenso: XEROCOMELLUS CHRYSENTERON (Rofußröhrling)
    - vereinzelt(z.Bsp. an einer umgestürzten Birke): BOLETUSEDULIS (Steinpilz)
    - z.T. massenhaft: LEPISTA NUDA (Violetter Rötelritterling) ein toller Pilz, allein der Duft
    - an den Waldrändern und auf Grünstreifen zu früherer Zeit auch: AGARICUS CAMPESTRIS (Wiesenchampignon)




    Und genau wegen des Wiesenchampignons stehe ich seit dem vergangenen Wochenende vor einem richtigen Dilemma mit den Egerlingen. Den Wiesenchampi kann ich bestimmten, das geht vollkommen sicher, aber was wir am letzten Wochenende fanden ließ sich beim besten Willen für mich nicht einordnen. Heute war ich nun wieder im Stadtpark in meiner neuen Heiamt unterwegs und fand die Egerlinge wirklich massenhaft vor. Teilweise sicherlich 30 Stück und mehr in größeren "Hexenringen".


    Das Problem was ich seit dem Wochenende habe ist folgendes:
    Ich finde einen vermeintlichen Wiesenchampignon. Dieser passt von der Farbe der Lamellen, der größe von Hut und Stiel und ebenso vom Geruch her zum Wiesenchampignon. Das einzig blöde:
    Er gilbt (leicht) an Stiel (beim Schnitt) und an der Huthaut.


    Im folgenden habe ich 3 Pilze für euch fotografiert, die ich gerne etwas näher von/mit euch bestimmen würde, wobei die Fotos vom 1. und 3. Pilz vermutlich den gleichen Pilz zeigen:


    Pilz 1:
    Ich bin mir eigentlich sicher, dass dies ein Egerling ist. Nur weiß ich einfach nicht genau welcher.


    Standort: Im Stadtpark auf Rasen. In der Nähe waren Buchen und Eichen zu finden. Teilweise aber auch direkt unter Laubbäumen. Ein wirkliches "Massenauftreten".
    Geruch: Pilzartig, angenehm. Nicht nussig. Kein Anisgeruch! Eventuell Anisgeruch vom Regen abgewaschen?.
    Geschmack: Nicht getestet, da unsicher bei der Bestimmung.
    Hut: siehe Bild: Ältere Exemplare mit "aufgespanntem" Schirm und einem Durchmesser von ca. 12-15 cm. Kleine, bräunliche Schüppchen in der Hutmitte. Weiße, "filzige" Haare am Hutrand. Die Huthaut ließ sich ohne größere Probleme bis zur Hutmitte abziehen. Ich meine auf den Fotos zu erkennen, dass die Huthaut knapp über die Lamellen reicht.
    Stiel: ohne Flocken/Netz/Schuppen. Rötliche Färbung des Stiels Richtung Hut. Größe ca. 5-8cm. siehe Bild.
    Ring: Noch nicht vorhanden. Hängt noch mit an der Hutunterseite. Bei älteren Exemplaren noch vorhanden, aber Form nicht mehr bestimmbar.
    Lamellen: Rosa-/Fleischfarben. Bei älteren Exemplaren Richtung braun bzw. dunkelbraun gehend. Nicht/niemals rein weiß! Eben wie ein Egerling.
    Sporenfarbe: Leider nicht zum Sporenabwurf gekommen.
    Fleisch: Weiß. Auf Druck z.T. deutlich gilbend.


    Grundsätzlich ist für die Farbänderungen folgendes festzuhalten:
    Huthaut und Fleisch sind bei Druck/Verletzung z.T. deutlich gilbend. Bei einigen Exempalren geht jedoch diese Gelbfärbung nach ca. 15-20 Minuten über in eine rötlich-bräunliche Färbung. Der Stiel ist an der Basis bzw. beim Schnitt deutlich gelber und behält diese Färbung auch nach einiger Zeit bei.


    Nun die Fotos:


    Der Standort:



    Ich habe die Pilze nicht umgeworfen...


    Pilz in der Seitenlage:


    Die gebliche Verfärbung an der Stielbasis:


    Ein älteres Exemplar (aufgespannt) mit sichtbarem Ring:

    Die übrigen vorhandenen Exempalre waren ohne verwertbaren Ring (zu alt/zu jung).


    Am selben Standort habe ein Exemplar mitgenommen was im folgenden besser dargestellt wird:






    Nach Anschnitt gelbliche Verfärbung von Stiel und Fleisch:


    Die abgezogene Huthaut:


    Die, meiner Meinung nach, etwas überständige Huthaut:




    Pilz 2:

    Dieser Pilz ist höchstwahrscheinlich kein Egerling, aber hier komme ich einfach nicht weiter. Ich dachte zuerst an: AGARICUS AUGUSTUS (Riesenchampignon), AGARICUS LANGEI (großer Waldchampignon), aber irgendwie passen die meiner Meinung nach einfach nicht. Ich ahb 2 Exemplare aufgenommen, da das 1. Exmpalar ohne verwartbaren Ring zuhause angekommen ist:grrr:.


    Standort: Im Grünstreifen unter ein paar Sträuchern/Bäumen. In Gesellschaft mit einigen Egerlingen.
    Geruch: schwach Pilzartig,eher neutral.
    Geschmack: Nicht getestet, da unsicher bei der Bestimmung.
    Hut: siehe Bild: Ältere Exemplare mit "aufgespanntem" Schirm und einem Durchmesser von ca. 12-15 cm. Kleine, bräunliche Schüppchen in der Hutmitte. die Schüppchen ließen sich ohne Probleme von der Huthaut entfernen. Zwischen Huthaut und Fleisch eine schwache rötliche Färbung erkennbar. Z.T. aufgrund von Regen relativ schmierig/glitschig.
    Stiel: Siehe Bild. Kleiner Pünktchen/Schüppchen erkennbar. Deutlich sichtbare rötliche Verfärbung des Stiels Richtung Basis. Größe ca. 5-8cm. siehe Bild.
    Ring: Bei einem der beiden mitgenommen Exemplare deutlich sichtbar heurnterhängend mit "Bänderung" Richtung Hut. Bei älteren Exemplaren noch vorhanden, aber Form nicht mehr bestimmbar.
    Lamellen: Rein weißlich.
    Sporenfarbe: Leider nicht zum Sporenabwurf gekommen.
    Fleisch: Weiß. Auf Druck ohne Verfärbung.


    Der Standort:


    Solo:


    Mit Egerlingen:


    Detailaufnahme:


    Die Schüppchen:


    Die Lamellen:


    Das Fleisch bzw. die Huthaut mit Übergang Huthaut -> Fleisch:


    Der Pilz im Anschnitt:


    Stiel direkt nach dem Schnitt:


    Stiel:




    Eine echte Knolle/Verdickung konnte ich hier leider nicht mit ausgraben, da nicht vorgefunden.



    Und last but not really lest:
    Pilz 3:


    Im Prinzip wie Pilz 1. Gleicher Standort und auch gleiche Eigenschaften. Bis auf die tatsache, dass er meiner Meinung neben der leichten geblichen Verfärbung an der Huthaut rötet.





    Das Fleisch bzw. der Stiel wird im Anschnitt jedoch leicht gelblich:




    Um eine Auflösung meines Dilemmas würde ich mich sehr freuen und habe noch einige Ideen/Theorien hierzu:


    Pilz 1 und 3 sind die gleichen. Die gelbliche Verfärbung ohne den Anisgeruch kann ich nicht einordnen. Es sit auf jeden Fall nichts fisch-/urin- oder kabolartiges im Geruch feststellbar. Könnte es sich hier doch um den AGARICUS ARVENSIS (Schafchampignon), oder den AGARICUS ESSETTEI (Anischampignon) handeln?[size=4][size=4] [/size][/size]Den Anischampignon hatte ich letztes Jahr schon einmal gefunden. Damals allerdings mit deutlich wahrnehmbaren Anisgeruch.



    Pilz 2 würde ich Richtung AMANITA RUBESCENS (Perlpilz)[size=1][size=1] bin mir [/size][/size]allerdings unsicher was das betrifft, da ich den noch nie gefunden habe. Wäre für mich aber ein Erstfund:D.


    Eine Allgemeine Anmerkung zum Schluß:
    Im Elm gibts massenweise Rotfüße und einzelne Maronen. Leider zu rund 90 % stark vermadet...