Beiträge von Melesmeles

    Liebe Pilzfreunde,


    den abgebildeten Pilz halte ich für einen Fichtenporling. Allerdings wächst er in diesem Fall nicht auf einer Fichte. Des weiteren hat er eher Leisten als Poren. Datum: 4. 2. 2020. Seit wenigstens 14 Tagen. In einem Erlenwäldchen im Norden Kiels, Schleswig-Holstein, Deutschland.


    Befunde:

    ·         größter Durchmesser des größten Thallus: 14,5 cm

    ·         Wachstum in ca. 2 m Höhe an einem senkrecht stehenden abgestorbenen Stamm der Grauerle von an dieser Stelle ca. 30 cm Durchmesser

    · kein Geruch

    ·         Geschmack: keiner

    ·         Pilzoberfläche wachsartig

    ·         Pilzunterseite mit labyrinthischen Leisten (s. Foto)

    ·         Sporen: keine gefunden


    Stimmt die Bestimmung?


    Vielen Dank und herzliche Grüße

    Joachim

    Guten Abend Veronika und Pablo!


    Vielen Dank für Eure Nachrichten und die PDF-Datei, die ich gleich kopiert und in meine Literatursammlung eingereiht habe. - Dann handelt es sich wohl doch um eine Schmetterlingstramete. Die andere wäre mir lieber gewesen und ihr Nachweis in meiner Heimat sehr gelegen gekommen. Beim Überfliegen der Bestimmungsarbeit von Jahn scheint sich auch T. versicolor zu ergeben. Ich möchte es allerdings morgen noch genauer vergleichen. Ich danke auch allen anderen Beteiligten für die anregende Diskussion.


    Viele liebe Grüße

    Joachim

    Vielen Dank Veronika, Rudi und Alex für Eure Zeilen!

    Phänotypisch sieht der Pilz also wie eine Ockertramete aus. Das reicht leider für den eindeutigen Nachweis an einer Lokalität nicht aus. Mit der Anwuchsstelle habe ich mich jetzt etwas intensiver beschäftigt. Ich weiß aber nicht, wie dick eine Verdickung an der Anwuchsstelle sein muß, um als solche anerkannt zu werden. Ich kann allerdings noch 3 weitere Fotos vorweisen. Das eine zeigt die Anwuchsstelle von unten, die anderen die beiden Hälften eines Pilzes nach Schnitt in der Sagittalebene, auch von unten. Die Anwuchsstelle ist dabei links. Vielleicht hilft uns dies weiter.

    Viele liebe Grüße

    Joachim



    Liebe Pilzfreunde,


    bei dem abgebildeten Konsolenpilz komme ich bei der Bestimmung nicht weiter. Datum: 07.11.2019

    Befunde:


    ·         größter Durchmesser der größten Thalli: ca. 6 cm

    ·         Wachstum an einem aus ca. 15 m Höhe heruntergebrochenen, abgestorbenen Ast aus dem Kronenbereich einer alten Stiel-Eiche

    ·         Geruch beim Zerreiben zwischen Schmirgelpapier: schwach unbestimmt scharf

    ·         Geschmack: keiner

    ·         Thalli dünn, lappig, ledrig zäh, nicht durchbeißbar

    ·         Pilzoberfläche dicht weiß-filzig behaart

    ·         Pilzunterseite mit runden bis quadratischen Poren (s. Foto)

    ·         falls bestimmungsrelevant: dünne schwärzliche Cortexzone zwischen Huthaut und Fleisch

    ·         Sporen: keine gefunden


    Kann jemand helfen? Ich bedanke mich jedenfalls ganz herzlich für jede Antwort.

    (Die von mir gemachten Fotos zeigen Blick von oben + Vergrößerung und Blick von unten + Vergrößerung)


    Viele Grüße

    Joachim


    PS: Lieber Pilzfreund! Das ist mein 2. Versuch, mein Problem hier vorzustellen. Gestern wurden die Bilder nicht eingeladen. Darum bin ich dankbar für eine schnelle Rückmeldung, ob es dieses Mal geklappt hat, vor allem auch, um weitere Bilder einzuspeisen.







    Hallo Thomas,

    das verstehe ich nicht. Ich kann die Fotos nach Neueinloggen beim Pilzforum problemlos sehen. Gibt es da irgendeine Erklärung. Vielleicht die Bilddateien zu groß? Ich bin da jedenfalls ratlos, weil das Problem für mich neu ist.

    Viele Grüße

    Joachim

    Liebe Pilzfreunde,

    bei dem abgebildeten Konsolenpilz komme ich bei der Bestimmung nicht weiter. Datum: 07.11.2019

    Befunde:

    ·         größter Durchmesser der größten Thalli: ca. 6 cm

    ·         Wachstum an einem aus ca. 15 m Höhe heruntergebrochenen, abgestorbenen Ast aus dem Kronenbereich einer alten Stiel-Eiche

    ·         Geruch beim Zerreiben zwischen Schmirgelpapier: schwach unbestimmt scharf

    ·         Geschmack: keiner

    ·         Thalli dünn, lappig, ledrig zäh, nicht durchbeißbar

    ·         Pilzoberfläche dicht weiß-filzig behaart

    ·         Pilzunterseite mit runden bis quadratischen Poren (s. Foto)

    ·         falls bestimmungsrelevant: schwärzliche Cortexzone zwischen Huthaut und Fleisch

    ·         Sporen: keine gefunden


    Kann jemand helfen? Ich bedanke mich jedenfalls ganz herzlich für jede Antwort.

    (Die von mir gemachten Fotos zeigen Blick von oben + Vergrößerung und Blick von unten + Vergrößerung)

    Viele Grüße

    Joachim



    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/53328/123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/53329/123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/53330/123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/53331/123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/53332/123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/53333/

    Liebe Pilzfreunde,


    von diesem Tintling habe ich eigentlich nur noch die Fotos seiner Entwicklung. Entwicklungsdauer: ca. 2 Tage.


    Als Merkmale sind mir in Erinnerung geblieben: Hutdurchmesser 4-5 cm, wachsend unter einem alten Roßkastanienbaum, zerfließend und Sporen schwarz. Die Fotos wurden am 13. 10. 2019 bei trüben Wetter in der Abenddämmerung mit Blitz aufgenommen und zeigen unterschiedliche Exemplare. Bei der Bestimmung nach "1700 Pilze" gelangte ich zu den Alternativen Coprinus lagopus und C. cinerea.


    Ich weiß nicht, ob bei den ca. 100 bei uns vorkommenden Tintlingsarten meine Fotos einen Bestimmungsansatz bieten. Auf jeden Fall möchte ich es versuchen.


    Vielen Dank im Voraus für jede Hilfe und herzliche Grüße

    Joachim





    Guten Abend alle zusammen :),


    ich hatte nicht damit gerechnet, eine so eifrige Diskussion zu entfachen. Vielen Dank allen Kommentatoren! Nachdem die Pilze seit ca. 14 Tagen fruchten, geht die augenblickliche Saison zu Ende. Ich habe den z. Z. jüngsten Pilz noch einmal angeschnitten und zeige ihn im Bild. Der Schnitt ist dabei ca. 5 Min. alt. Von Anfang an hatte ich Agaricus essetei in Verdacht. Dagegen sprach jedoch ein fehlender eindeutiger scharfer Geruch nach Anis oder Marzipan (und erst recht nicht Phenol (Karbol)). Besonders nach Zerreiben riecht er ganz leicht und etwas anders als ein Wiesenchampignon, aber so wenig, daß ich den Geruch nicht zuordnen kann. Eine Rötung habe ich nicht gesehen, aber vielleicht eine leichte Gelbung. Diese war aber nicht durch Druck gezielt hervorzurufen. Der Standort war unter Fichten und auf Fichtennadeln. (Ein Nachtrag, von dem ich nicht weiß , ob er bedeutsam ist: Die Lamellen sind nicht verschiebbar.)


    Die gesammelte Merkmal-Konstellation hat mich völlig verwirrt, zumal ich bei der Recherche feststellen mußte, daß es nicht nur die 6-10 Champignonarten der besseren Naturführer bei uns gibt, sondern in Europa bis zu 60 Arten.


    Das Foto und die neuen Angaben möchte ich noch einmal zur Diskussion stellen und bedanke mich herzlich bei allen mit den besten Wünschen zum letzten Sommerwochenende


    Viele herzliche Grüße


    Joachim (auch Melesmeles genannt.)

    Liebe Pilzfreunde,

    ich möchte anfragen, ob der abgebildete Champignon (2 Exemplare, ein jung, ein alt) bestimmbar ist.


    Angaben:

    Hutdurchmesser: ca. 12 cm

    Stiel: faserig, auch im Alter nicht hohl

    Standort: unter Fichten

    kein Karbolgeruch, kein eindeutiger Anisgeruch, leichter Pilzgeruch

    wird bei Druck nicht gelb, keine Verfärbung beim Anschneiden

    Sporen braun

    Knolle nicht spitz

    Lamellen nicht verwachsen

    keine eindeutigen Schuppen auf dem Hut, jedenfalls soweit ich es sehe

    eine mikroskopische Untersuchung steht mir leider z. Z. nicht zur Verfügung.


    Ich bedanke mich herzlich für jede Hilfe.

    Viele Grüße

    Joachim

    Guten Morgen Pablo,


    besten Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Deine Beschreibung des Umfelds meines Pilzes ist völlig korrekt. Mir ging es nicht um die Eßbarkeit des Pilzes. (Disciotis venosa soll ja ein ausgezeichneter Speisepilz sein.) Das einzige Exemplar ist vollständig für die Bestimmung verbraucht worden. Ich möchte nur meine Fotos richtig in meinem Archiv einordnen können, was mir jetzt nach Deiner Hilfe möglich ist.


    Noch einmal vielen Dank und herzliche Grüße und Wünsche

    Joachim

    Lieber Joe,

    vielen Dank für Deine Mitteilung! Der Pilz wuchs am Wochenende als pilzliches Einzelexemplar neben unserer Terrasse im Garten. Der Chlorgeruch fiel mir sofort auf, weil dieser mir als (Bio)Chemiker nicht unbekannt ist.Da gibt es also keine Verwechslungsmöglichkeit. Nach dem Buch 1700 Pilze ist auch die morphologische Übereinstimmung mit Disciotis venosa gegeben. Vielleicht sollte ich auch noch meine beiden Fotos zeigen.

    Viele Grüße an Dich und alle Leser

    Joachim

    Liebe Pilzfachleute,


    ist Disciotis venosa durch seinen Chlorgeruch eindeutig bestimmt oder kann es da im Norden Kiels Doppelgänger geben?


    Vielen Dank und liebe Grüße

    Joachim

    Guten Morgen, Matthias und Pablo,


    vielen Dank für Eure Bestimmung. Bei Pilzen bin ich einigermaßen Laie. Sogar bei Champignons muß ich zur Identifizierung meine Frau fragen. Ich traf auf diesen Pilz bei der Bestimmung der Flechten in unserem Garten. Erst als ich ihn unter den Flechten absolut nicht finden konnte, kam ich auf die Idee, daß es ein Pilz sein könnte.


    Herzliche Grüße

    Joachim

    Hallo Matthias und Pablo,


    der Pilz rötet. Ist die Bestimmung dann eindeutig und der Pilz Stereum rugosum?


    Bei dem Holz handelt es sich um lange totes Baumholz von einem uraltem Obstbaum. Ich weiß nicht mehr, ob es ein Apfel, eine Reneclaude oder eine Kirsche war. Von allen dreien haben Stürme in den letzten 30 Jahren bei uns Bäume gefallt.


    Herzliche Grüße

    Joachim

    Moin Pablo,


    vielen Dank für Deine kompetente Antwort auf meine Frage. Vor allem die "links" zu den Bildern waren sehr hilfreich. Jetzt habe ich wieder etwas dazu gelernt und kann mein Foto eindeutiger beschreiben - und Ausschau halten, ob ich nicht auch die Telien irgendwo finde.


    Viele Grüße aus dem stürmischen Norden

    Joachim

    Hallo, liebe Pilzfreunde,


    den abgebildeten Pilz habe ich mit Vorsicht als Cylindrobasidium evolvens bestimmt. Läßt sich diese Bestimmung bestätigen?


    Der abgebildete Einzelthallus ist in der größten Länge ca. 60 mm lang. Die untere Kantenlänge des Übersichtsbildes beträgt ca. 50 cm.

    Der Pilz wächst auf einem bestimmt schon 10 Jahre toten Obstbaumstamm an durch Bäüme beschatteter Stelle. Die Pilzunterseite ist dunkelbraun mit hellem Rand, der dicht mit feinen "Härchen" bewachsen ist, und an ca. 10 Punkten mit dem Substrat (Totholz) verwachsen.


    Fotografiert wurde heute morgen gegen 11.00 nach tagelangem nassen Wetter.


    Vielen Dank und liebe Grüße

    Meles

    Guten Abend, liebe Pilzfreunde,


    mein Foto zeigt den Weißdorn-Gitterrost, wie ich ihn auf Weißdorn gefunden und fotografiert und nach wikipedia als Gymnosporangium clavariaeformis bestimmt habe. Zu Weihnachten habe ich mir das Buch "1700 Pilze" gekauft. Dort auf dem Foto unter der Nr. 1746 sieht er aber ganz anders aus. Dafür gibt es bestimmt eine Erklärung, die mich interessieren würde.


    Vielen Dank für Antworten und herzliche Grüße

    Meles

    Guten Abend zusammen,

    diesen Pilz fand ich am 30. 10. 2018 unter einer Birke. Der nächste Nadelbaum war ca. 3 m entfernt. Hutdurchmesser: ca. 95 mm; orangerote Sporen. Ein Naturfreund identifizierte ihn mit Vorsicht als Marone Imleria badia. Läßt sich diese Bestimmung verifizieren. Das ist übrigens mein 1. Beitrag hier, sodaß er evt. nicht ganz den Regeln entspricht.

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    Melesmeles