Beiträge von Ulrich

    Liebe Veronika, Uwe


    Vielen Dank für Eure Kommentare. Beim Goldmistpilz bin ich voll überzeugt, vor allem wegen der schmierigen Hutoberfläche und dem gelben/braunen Punkt, der bei älteren, ausgebleichten Exemplaren stehenbleibt.



    Beim Spaltblättling war ich verwirrrt vor allem wegen der Formation der "Lamellen", hatte die "gespaltene" Schneide, das Parallellaufen vermisst. Offensichtlich aber bildet der Spaltblättling sein Hymenophor sehr unterschiedlich aus. Auch war mir zuvor keine so braune Oberseit begegnet, kannt eher weiße Oberseiten.


    Nochmals vielen Dank und einen schönen Gruß,


    Ulrich

    Liebe Pilzfreunde


    Ich würde Euch gern einige Plize zeigen, die ich am 4. Juli morgens, nach Regen, in einem Buchenwald bei Voxtrup (Osnabrück) gefunden habe. Könnt Ihr bitte meine Bestimmungsversuche anschauen, korrigieren, ergänzen... Leider hatte ich keine Zeit, die Pilze genauer zu untersuchen und zu beschreiben...


    1. Eichhase (Polyporus umbellatus)





    2. Löwengelber Dachpilz (Pluteus leoninus) - Bei diesem Pilz hat mich besonders die schleimige Huthaut irritiert: der Regen gerade davor?




    3. Glimmertintling (Coprinellus micaceus)




    4. Maiporling (Lentinus substrictus)




    5. Halsbandschwindling (Marasmius rotula)




    6. Breitblättriger Holzrübling (Megacollybia platyphylla)




    7. Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron) - besonders auffällig die intensiv warmgelbe Röhrenschicht. Vermisst habe ich Andeutungen von Rot unter der Huthaut.





    8. ??? - Ist es überhaupt nur eine Art oder sind es zwei? (an Buche)





    Ich bin gespannt auf Eure Kommentare. Vielen Dank und schönen Gruß,


    Ulrich

    Liebe Mykophile


    Voir ein paar Tagen habe ich eine Bonanza gefunden, unglaublich! Berlin, nach mindestens zehn Tagen ohne Regen, alle auf liegenden Buchenstämmen. Lungenseitlinge.






    Oder? Aufgrund verschiedener Threads hier bin ich etwas misstrauisch geworden. Kann es sein, dass Lungen und Austern auf demselben Stamm wachsen? Liege ich überhaupt richtig bei der Unterscheidung?


    Mehr oder weniger Austerngraubraun (auch in unterschiedlichen Abstufungen), Huthaut leicht schmierig (beim Reiben wird sie glänzend), kaum Stiel, Lamellen weit herunterlaufend.





    Huthaut gebrochen weiß, stumpf, Stiele stärker ausgeprägt, Lamellen enden vor Stielbasis.





    Dann gab es, meine ich, noch eine Variante der dunkleren (Austern?) mit wärmerer Färbung, sowohl beim Hut als auch den Lamellen.




    Was ment Ihr?


    Viele Grüße,


    Ulrich

    Liebe Pilzfreunde


    Auch bei diesem wunderbaren Teil - wächst auf Linde - wäre ich dankbar für einen Hinweis (hoffe, dass ich Euch nicht übermäßig beanspruche!?)


    Herzlichen Dank,


    Ulrich
























    h

    Herzlichen Dank! Bin froh, dass das jetzt geklappt hat. Ist der Stachelbart nicht eine Schönheit? Er wächst auf Buche, knapp über dem Boden. Habe ein Stückchen davon gebraten, hat einen recht starken, nicht unbedingt angenehmen Geschmack. Bei der Nr. 4 ist es mir leider nicht gelungen, einen Sporenabdruck zu machen. Welche Alternativen hast Du im Kopf (für ein späteres Mal)?

    Liebe Pilzfreunde


    Ich wollte Euch gern einige schöne Funde zeigen und dabei auch Fragen stellen:


    1. Dorniger Stachelbart (Hericum cirrhatum)



    2. Sklerotienporling (Polyporus tuberaster)




    3. Schuppiger Sägeblättling (Neolentinus lepideus)






    4. Welcher Pilz ist dies:

    Nähe Buche, Fichte. Hut 5 cm, flach gewölbt, uneben. HDS creme, glatt, am Rand eingerissen. Fleisch dünn, weich. Lamellen warmes Weiß, ziemlich breit, dick, nicht sehr eng, breit angewachsen, mit minimalen Zähnchen, Lamelletten. SSP weiß (?). Stiel 15 cm, glatt, bricht leicht, faserig, zäh, nicht knorpelig, zurückfedernd, mit minimalen Abschilferungen.






    5. Und dieser furchtbare Gammelpilz: hat da vielleicht jemand eine Idee?

    Unter Eichen, Buchen. Hut ca. 15 cm, ausgebreitet, gewellt. HDS creme, feldrig gerissen. Fleisch weiß, dünn. Röhren ursprünglich gelb?, jetzt dunkelbraun (SSP?). Hymenophor frei. Stiel cremefarben, dick, keulig.






    Vielleicht hat es ja jetzt geklappt. Sonst lasst es mich bitte wissen.


    Vielen Dank und schönen Gruß,


    Ulrich

    Liebe Pilzfreunde


    Ich wollte Euch gern einige schöne Funde zeigen und dabei auch Fragen stellen:


    1. Dorniger Stachelbart (Hericum cirrhatum)



    2. Sklerotienporling (Polyporus tuberaster)




    3. Schuppiger Sägeblättling (Neolentinus lepideus)




    4. Welcher Pilz ist dies:

    Nähe Buche, Fichte. Hut 5 cm, flach gewölbt, uneben. HDS creme, glatt, am Rand eingerissen. Fleisch dünn, weich. Lamellen warmes Weiß, ziemlich breit, dick, nicht sehr eng, breit angewachsen, mit minimalen Zähnchen, Lamelletten. SSP weiß (?). Stiel 15 cm, glatt, bricht leicht, faserig, zäh, nicht knorpelig, zurückfedernd, mit minimalen Abschilferungen.






    5. Und dieser furchtbare Gammelpilz: hat da vielleicht jemand eine Idee?

    Unter Eichen, Buchen. Hut ca. 15 cm, ausgebreitet, gewellt. HDS creme, feldrig gerissen. Fleisch weiß, dünn. Röhren ursprünglich gelb?, jetzt dunkelbraun (SSP?). Hymenophor frei. Stiel cremefarben, dick, keulig.






    Vielen Dank und viele Grüße,


    Ulrich

    Liebe Veronika


    Danke für die Auskunft. Wegen Kochen: Irgendwo hatte ich gelesen, 15 Minuten seien nötig, um irgendwelche negativen Auswirkungen zu vermeiden. Aber dann werde ich es bei nächster Gelegenheit ohne Kochen versuchen - obwohl es an den gekocht panierten Stücken nichts auszusetzen gab.


    Vile Grüße,


    Ulrich

    Lieber Max


    Klar, über Geschmack... An Deiner Stelle würde ich aber doch noch einmal den Schwefelporling im "Bauschaum-Stadium" probieren. Ich habe ihn sowohl direkt in der Pfanne gebraten (dann Petersilie) als auch gekocht und paniert. Allerdings 15 Minuten. Der unangenehme saure Geschmack ist dann weg. Bei einem Abendessen mit zehn Personen hat allen geschmeckt, was sie da zum ersten Mal aßen. Bei der Gelegenheit eine Frage (nicht nur an Dich): Ich habe irgendwo gelesen, dass Laetiporus sulphureus zweimal im Jahr fruktifiziert. Lässt sich demgemäss erwarten, dass ich an derselben Stelle, wo ich im Frühjahr etwas gefunden habe, im Herbst einen frischen Pilz finden werde?


    Viele Grüße,


    Ulrich

    Wirklich phantastisch, gratuliere. Was die Kostprobe betrifft, sind sie jedoch an der Grenze, wo sie zäh und trocken werden. Möglichst junge Teile nehmen! Guten Appetit!

    Liebe Pilzfreunde


    Dies ist mein erster Beitrag, ich lese aber schon seit längerem alle Eure Beiträge und habe davon viel gelernt. Ich dachte, Ihr würdet vielleicht gern Bilder meines Fundes vom Pfingstmontag sehen: monströse Schwefelpolinge, drei Stellen vom Paddelboot aus auf 40 km, kleiner Fluss außerhalb von Berlin. Im Fall der abgebildeten Pilze auf lebender Weide. Wunderschön, einzigartig, die schwefelgelbe Farbe der Unterseite, der orangefarbene Hauch an der Oberseite. Habe es nicht übers Herz gebracht, diese Prachtexemplare abzuschneiden, habe mich auf einen kleinen Teil beschränkt, ein zwei Pfund. Tropfen aus der Schnittstelle. Auf verschiedene Weise zubereitet: schmeckt angenehm, aber wenig ausdrucksvoll der Eigengeschmack, ähnlich wie Tofu oder Hühnchenfleisch, kann man viel mit machen, wenn man mit Gewürzen, Kräutern usw. weiteren Geschmack hinzufügt (muss aber auch nicht sein). Habe mich gewundert, dass bei den einfacheren Bestimmungshilfen nicht erwähnt wird, dass der junge Pilz aussieht wie Bauschaum. Verwirrend für den Anfänger.