Beiträge von Realgar

    Lieber Andy,


    erst einmal herzlich weitere gute Besserung; aber angesichts der vielen sehr schön präsentierten und dokumentierten Pilze bist du wohl schon wieder gut geländegängig ?!
    Der rote Heringstäubling scheint mir farblich auch nicht typisch; allerdings soll es (wie ich eben gelesen habe !) laut B/K 6:217 davon auch farbliche Varianten geben. Zeigte dein Pilz übrigens eine Bräunungstendenz ?

    Die von mir in letzter Zeit aufgesuchten Wälder ("Hauswald" N Bern, schöner Wald im Emmental auf 900 müM) waren leider ± pilzleer.

    Herzliche Grüsse
    Thys

    Vielen Dank Andy für die wunderschöne Auswahl, besonders hübsch sind die Anemonen- und Kelchbecherlinge. Letztere habe ich noch nie gefunden...
    Herzliche Grüsse aus Bolligen (wo es leider ausserordentlich trocken ist)

    Thys

    Kleiner Nachtrag:
    Als ich meinen Beitrag abgeschickt habe, konnte ich die unmittelbar vorher verfasste Beurteilung von Andy im Forum noch nicht sehen...sonst wäre meine Bemerkung nicht gerade originell gewesen !!


    LG , auch an Andy, und schönen Tag,
    Thys

    Liebe Corinne,


    vielen Dank für die schönen Fotos der hübschen Pilzchen. Du wolltest aber bestimmt: .... "in Gemeinschaft mit Fichtenzapfenhelmlingen (letzte Aufnahme; mit Chlorgeruch ?) "... schreiben !

    Herzliche Grüsse

    Thys

    Hallo zusammen,

    wie Stephan schreibt, ist es ein Ratespiel..Ich denke aber , es könnte auch ein beringter Flämmling (G. junonius/spectabilis ) sein. Neben dem oft flüchtigen Ring sprechen auch die Hutform und -Farbe sowie der basal verdickte Stiel dafür. Er kann auch auf Nadelholz wachsen.

    Liebe Grüsse

    Thys

    Guten Abend zusammen,


    von den Abbildungen her denke ich in erster Linie an einen flachen Lackporling. Wie Pablo schreibt, kann ein Querschnitt durch einen mehrjährigen Pilz weiter helfen (siehe Skizze aus Mushrooms and toadstools of Britain and Europe; G.Kibby).

    Liebe Grüsse
    Thys

    Hallo zusammen,

    zur Frage von Diether würde ich sagen: nur ziemlich sicher...denn es gibt noch sehr ähnliche Arten (vermutlich ist es ein Spezieskomplex), wie zB den sternschuppigen Riesenschirmpilz (M.konradii). Zu Macrolepiota mastoidea passen neben der auffälligen mamillenartigen Hutmitte auch die eher blasse Natterung und generell die eher kontrastarmen Farben. Zudem ist der doppelte Ring im Gegensatz zum Parasol weniger dick.
    Macrolepiota excoriata kenne ich übrigens nur "aus" den Büchern !

    Für mich als Makroskopiker ist die Mykologie halt oft keine ganz exakte Wissenschaft, zum Glück...

    Freundliche Grüsse

    Thys

    Liebe Rigo und Emil,
    vielen Dank für des Rätsels Lösung ! Der von Euch vermutete (am ehesten knotige; weniger wahrscheinlich Erlenschillerporling) Schillerporling passt nach meinen "Sekundärnachforschungen" sehr gut zu meinem Pilz.
    Nochmals ein grosses Merci und schönes Wochenende

    Thys

    Guten Abend,
    heute habe ich beim Wandern durch einen Laubmischwald die abgebildeten Pilze auf einer Holzbeige entdeckt. Der Pilz wächst mehretagig, hat eine runzelige dunkelbraune Hutschicht und ca 1 cm lange Röhren mit polymorphen, teils labyrinthischen Porenöffnungen. Geruch holzig-pilzig.
    Ich kann den von mir erstmals gefundenen Pilz nicht benennen (allenfalls Datronia mollis..??) und bin für Eure Expertenmeinungen sehr dankbar !
    Herzliche Grüsse
    Thys (Realgar)


    Liebe Pilzfans,

    Ende Dezember 2021 habe ich an einem toten Fichtenstamm diese "seitlingsartigen" Pilze gefunden. Auffallend waren der fehlende Stiel und besonders die schartigen Lamellenschneiden. Ich meine, dass es sich um den eher seltenen geschichteten Zähling handeln könnte und bin gespannt auf eure Meinungen ! Da ich immer noch reiner "Makroskopiker" bin, kann ich leider keine mikroskopischen Daten liefern...

    Mit Verspätung möchte ich euch allen noch ein erlebnis- und erfolgreiches 2022 wünschen.
    Und verzögert möchte ich mich auch noch kurz vorstellen:
    Ich wohne in einem Vorort von Bern und habe erst nach meiner späten Pensionierung mit 70 Jahren begonnen, mich intensiver mit den Pilzen zu befassen. Nun hat es mich aber endgültig gepackt, und ich geniesse das Pilzlen in unseren schönen Wäldern und die neu gewonnenen sozialen Kontakte unter PilzkollegInnen.

    Mit herzlichem Gruss

    Realgar (Thys 123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/98544/Weiss)

    Lieber Rigo,

    Zu deiner Vermutung, dass es sich bei den schönen Schnecklingen um H. personii handeln könnte, passen unter anderem die begleitenden Laubbäume (va Eichen). Offenbar könnte auch die Farbreaktion des Hutes (nach KOH türkisblaue Verfärbung) hilfreich sein.
    Ich habe H. personii selber noch nie gefunden und deshalb kurz im "Laessoe/Petersen" nachgeschaut !

    Gruss und schönen Tag,

    Thys