Beiträge von Realgar

    Lieber Urs-Peter,

    mit der Gattung liegst du natürlich richtig. Und wie Pablo schreibt, ist Mycena galericulata agg. ein guter Kandidat. Relativ typisch bei dieser Art sind die aderigen Querverbindungen am Lamellengrund (siehe Abb aus G Kibby).
    Vermutlich wird man aber ohne Mikroskopie nicht weiterkommen.

    Liebe Grüsse aus Bolligen

    Thys

    Lieber Andy, liebe Alle,

    wie ihr in meinem ersten Beitrag lesen konntet, habe ich den sogenannten braunen Riesenscheidenstreifling auch ein wenig angezweifelt ("wenn es wirklich...), zumal ich dieser Art bisher nicht begegnet bin. Ich habe darauf kurz in der Pilze 123-App nachgeschaut und diese Art dort gefunden (Amanita spadicea). Sie ist unter diesem Begriff in der Swiss fungi Verbreitungskarte als sehr selten aufgeführt, wobei angemerkt wird, dass die Datenlage dazu noch ungenügend sei !
    Glücklicherweise ist die abgebildete Art, die ich heute gefunden habe, klarer...

    Beste Grüsse

    Thys

    Liebe Corinne,


    du hast deine Wanderungen wohl in einem Wunderwald gemacht, vielen Dank für die fantastische Pilzauswahl !
    Wenn es sich beim ersten Scheidenstreifling effektiv um einen braunen Riesenscheidenstreifling handelt, dann hast du einen seltenen Fund getätigt; laut Swiss fungi gibt es aktuell auf der Alpennordseite bloss 3 Meldungen !
    Der 2. Scheidenstreifling ist mE die zweifarbiger Art. Und beim Grünspanträuschling vermute ich den grünblauen Träuschling (Stropharia caerulea).

    Herzliche Grüsse

    Thys

    Liebe Corinne,

    du liegst mit deiner Beurteilung von Tricholoma saponaceum agg. absolut richtig. Es sind eigentlich wunderschöne Pilze !
    Herzliche Grüsse

    Thys

    Hallo zusammen,

    vielen Dank an Roger für die wunderschönen Aufnahmen des gemeinen Spaltblättlings. Der Pilz hat interessante Wirkungen (so wird er in der asiatischen Medizin als Immunstimulans angepriesen, wobei die wissenschaftliche Datenlage ungenügend ist); leider sind aber auch ernsthafte Nebenwirkungen bekannt. Bei immunsupprimierten (!) Menschen kann er selten schwere Pilzinfektionen verursachen (Infect Chemother. 2022 Mar; 54(1):195-201),

    beispielsweise Lungenentzündungen und sogar Infektionen des zentralen Nervensystems. Letztere Komplikationen haben Roger wohl zum etwas starken Begriff des "Killers" geführt !?

    Liebe Grüsse
    Thys

    Sorry für das "Multipaket". Ich erhielt x mal die Meldung, dass aus technischen Gründen der Beitrag nicht abgeschickt werden könne und ich es nochmals versuchen solle...

    Liebe Corinne,

    dein Pilz passt sehr gut zu einem Elfenbeinschneckling. Seine Lamellen sind kaum herablaufend , und der Geruch ist charakteristisch ("mandarinenschalenähnlich"...). Wenn du den Pilz mal in den Händen hattest, riechst du ihn fast den ganzen Tag !
    Ebenfalls vorwiegend im Laubwald wächst der ähnliche verfärbende Schneckling (Hygrophorus discoxanthus) , der aber rasch ockerbraune Verfärbungen annimmt und der nach KOH rostbraun reagiert.

    Herzliche Grüsse
    Thys

    Liebe Corinne,

    dein Pilz passt sehr gut zu einem Elfenbeinschneckling. Seine Lamellen sind kaum herablaufend , und der Geruch ist charakteristisch ("mandarinenschalenähnlich"...). Wenn du den Pilz mal in den Händen hattest, riechst du ihn fast den ganzen Tag !
    Ebenfalls vorwiegend im Laubwald wächst der ähnliche verfärbende Schneckling (Hygrophorus discoxanthus) , der aber rasch ockerbraune Verfärbungen annimmt und der nach KOH rostbraun reagiert.

    Herzliche Grüsse
    Thys

    Liebe Corinne,

    dein Pilz passt sehr gut zu einem Elfenbeinschneckling. Seine Lamellen sind kaum herablaufend , und der Geruch ist charakteristisch ("mandarinenschalenähnlich"...). Wenn du den Pilz mal in den Händen hattest, riechst du ihn fast den ganzen Tag !
    Ebenfalls vorwiegend im Laubwald wächst der ähnliche verfärbende Schneckling (Hygrophorus discoxanthus) , der aber rasch ockerbraune Verfärbungen annimmt und der nach KOH rostbraun reagiert.

    Herzliche Grüsse
    Thys

    Liebe Corinne,

    dein Pilz passt sehr gut zu einem Elfenbeinschneckling. Seine Lamellen sind kaum herablaufend , und der Geruch ist charakteristisch ("mandarinenschalenähnlich"...). Wenn du den Pilz mal in den Händen hattest, riechst du ihn fast den ganzen Tag !
    Ebenfalls vorwiegend im Laubwald wächst der ähnliche verfärbende Schneckling (Hygrophorus discoxanthus) , der aber rasch ockerbraune Verfärbungen annimmt und der nach KOH rostbraun reagiert.

    Herzliche Grüsse
    Thys

    Lieber Andy,

    wie ich das schon angetönt habe, passt der eigenartige Stiel effektiv nicht zu einem Dachpilz. Allerdings die Hutfarbe und -oberfläche sowie die Lamellen auch nicht zu Tricholoma squarrulosum...
    Wichtig wären weiterhin die Lamellenbeschreibung und der Fundort.

    Herzliche Grüsse aus Bolligen

    Thys

    Guten Abend,


    beim Pilz unter 15-16 denke ich an einen Dachpilz; waren die rosafarbenen Lamellen frei und wuchs der Pilz auf Holz ? Etwas atypisch ist allerdings der Stiel gezeichnet !

    Freundliche Grüsse und danke fürs feed back

    Thys

    Hallo Siggi,

    ich sehe auf den feingekerbten Lamellen(schneiden) kleine bräunliche Flecken. Sie sind durch Sporenaufnahme in frühere Tröpfchen entstanden. Somit handelt es sich am ehesten um einen tonblassen Fälbling (Hebeloma crustuliniforme). Es gibt allerdings noch weitere Fälblinge ( zB Hebeloma velutipes) mit Tröpfchen-Sporenhäufchen auf den Lamellen.

    Liebe Grüsse

    Thys

    Lieber Rainer, liebe Alle,

    der Pilz mit Nummer 9 ist spannend. Falls er gemilcht hat und die Milch scharf war, ist der von Sepp erwähnte rosascheckige Milchling (Lactarius controversus) ein Volltreffer !
    Zeigt der Pilz keine Milchabsonderung und ist er nicht scharf, dann kommen der rosablättrige Krempentrichterling (Pseudoclitopilus rhodoleucus; offenbar eine Rarität, die gerne unter Robinien wächst !!) oder allenfalls ein lachsblättriger Schwärztäubling (Russula anthracina; hat aber ua eine dunklere Hutfarbe) in Frage !
    Vielleicht kann uns Rainer noch weitere Details bekannt geben ?

    Herzliche Grüsse

    Thys

    Liebe Corinne,

    schön, dass du so viele "büschelige Raslinge" gefunden hast. Meines Wissens streiten die Gelehrten immer noch, ob sich Lyophyllum decastes versus loricatum versus fumosum klar unterscheiden lassen !
    Der gepanzerte Rasling hat eine dicke knorpelige Huthaut, die nach seitlichem Druck aufspaltet; danach kannst du die Huthaut problemlos abziehen, was sich vor einer allfälligen Zubereitung lohnt !
    Den Hinweis auf den weissstieligen Rötling finde ich ebenfalls wertvoll.

    Herzliche Grüsse
    Thys

    Hallo,

    Beurteilung aufgrund der vorliegenden Aufnahmen etwas schwierig; schade, dass du die kleineren Exemplare (die wohl in Gruppen aber nicht klar büschelig wuchsen ?) nicht fotografieren konntest.
    Schau aber mal unter Glimmerschüppling (Phaeolepiota aurea) !

    Liebe Grüsse
    Thys

    Liebe Pablo und Jens,


    vielen Dank für eure Bestätigung meiner Vermutung. Einen "Purpurröhrling" habe ich übrigens erst einmal gefunden !
    Die Hutfarbe, das Vorkommen in der Höhe und auch die negative Melzerreaktion haben für mich von Anfang an gegen einen Rubroboletus legaliae gesprochen.
    Ich verwende bei Röhrlingsproblemen übrigens auch gerne den Kibby.

    LG Thys


    Guten Tag,

    Anlässlich einer Pilzkontrolle wurden mir 2 wunderbare "Porphyrröhrlinge" gezeigt. Sie wurden offenbar in einem Mischwald auf ca 1200-1400 müM gefunden.
    Es sind massive dickbauchige Röhrlinge, der Grösste mit einem Hut-DM von 14 cm und einem Stiel-DM von 7 cm,

    Grösserer Pilz mit einem Gewicht von 520 Gramm !

    Hut trocken filzig, Farbe purpur-grau, Oberfläche uneben, bei Berührung im Verlauf teils schwärzlich verfärbend.

    Röhrenmündungen rot, bei Druck schwarzblau verfärbend, Röhrenboden gelblich.

    Stiel dickbauchig, apikal hellrot mit rötlichem Netz, gegen basal homogener rötlich. Fleisch gelblich, sowohl im Hut wie

    auch im Stiel deutlich und rasch blauend, nach einiger Zeit ausblassend. Stielfleisch basal ohne klare “randenrote“

    Zone. Geruch uncharakteristisch (für mich…), nicht unangenehm.

    Melzer auf Stielfleisch mit dunkel-grauer Reaktion.

    Ich denke in erster Linie an einen

    - Rubroboletus rubrosanguineus (weinroter Purpurröhrling) oder allenfalls an einen

    - Imperator rhodopurpureus (blaufleckender Purpurröhrling; unter anderem aber randenrote Stielbasis aber nicht eindeutig…)

    Gespannt warte ich auf eure Meinungen zu diesen prächtigen Pilzen !
    Vielen Dank und herzlich grüsst euch

    Thys

    Guten Abend,
    da bei uns in der Region Bern vor allem die Körnchenröhrlinge "Blütezeit" haben, bin ich heute morgen ohne Korb zu einer Walkingrunde in meinen Hauswald gestartet. Dabei habe ich zu meiner Freude doch einige hübsche Pilze am Wegrand entdeckt ! Den (trotzdem) erhofften grossen Pilzschub im Gelände habe ich aber noch nicht angetroffen...
    Herzlich grüsst euch

    Thys

    Liebe Corinne,


    vielen Dank, dass du mit deinen Pilzen eine interessante Diskussion ausgelöst hast. Offensichtlich lässt sich deine Frage nicht eindeutig beantworten. Ich denke wie die Experten Pablo und Andy auch an einen Krempenritterling, allerdings schliesse ich einen Mönchskopftrichterling absolut nicht aus. Der Habitus mit auffallend dickem Stiel der jungen Pilze und die angedeutet bräunliche Verfärbung der Stielrinde würden gut dazu passen; allerdings fehlt der typische Hutbuckel (wobei du ihn gefühlt hast !).
    Wie liess sich übrigens der Stiel schneiden ? Beim Mönchskopf ist das Fleisch auffallend zäh und beim Schneiden "gixet" (Berndeutsch...) es !

    Herzliche Grüsse
    Thys