Beiträge von weisheit

    Hallo Hubi,


    ich selbst habe so einen Faltentintling noch nicht gefunden. Die Beschreibungen hier kannst du ja mal vergleichen- Braunschuppiger Tintling (COPRINOPSIS ROMAGNESIANA SYN. COPRINUS ATRAMENTARIUS VAR. ROMAGNESIANUS COPRINOPSIS ROMAGNESIANA, COPRINUS ROMAGNESIANUS) (123pilzsuche.de)

    Dein Sporenpulver sieht ja nicht richtig schwarz aus, da ist noch ein Rotstich drin und das würde auch zum Braunschuppigen passen.

    Guten Abend zusammen,


    ich habe heute in meinem Garten, wie jedes Jahr, Schildrötlinge in größeren Mengen gefunden und eben auch unter Apfelbaum. Etwas weiter unter einem Pflaumenbaum fand ich erstmalig den Schlehenrötling. Erst habe ich gedacht, dass sei die gleiche Art. Und als ich jetzt den Beitrag von Thiemo gelesen habe, habe ich gleich den Test mit Gujak gemacht. Und tatsächlich die Verfärbung blaugrün tritt schnell ein. Hier der Schlehenrötlinge unter Pflaume.

    Hier die Schildrötlinge unter Apfel.

    Hallo Franz,

    Ich könnte mir einen Dachpilz vorstellen. Zumindest die freistehende n Lamellen sprechen dafür, aber....

    Hallo Jens,

    die breite Form braucht dich nicht zu irritieren. Es gibt ja nicht nur die eine essbare Morchel. Sowie es die Spitzmorchel gibt, gibt es auch eine Rundmorchel - Morchella esculenta var. rotunda - und noch weitere. Damit will ich nicht sagen, dass deine Morchel eine Dickmorchel ist. Es gibt sogar eine Strickmuster-Morchel (Morchella hortensis) .

    Hallo Ralph,


    ich muss mich nocheinmal zu deiner Äußerung - "Nur den wissenschaftlichen (Namen) finde ich hochgradig beknackt" - melden. Wie ich in deinen wenigen Angaben zu deiner Person lesen konnte, beschäftigst du dich schon lange mit den Pilzen, 40 Jahre! Schon deshalb müsstest du die Bedeutung von wissenschaftlichen Namen kennen. Dass wissenschaftliche Namen nicht einfach sind und auch nicht einfach auszusprechen, bestreitet sicher hier keiner.

    Ich habe hier einige deutsche Namen von Ascomyceten (Schlauchpilze), die du dir sicher besser merken kannst als die wissenschaftlichen :wink: Dt. Namen Ascos.pdf

    Jetzt musst du dir noch vorstellen, du willst einem interessierten Ausländer diese Namen übersetzen - und da scheitert jede Bemühung. Sagst du ihm aber einen entsprechenden wissenschaftlichen Namen, wird der Ausländer dich verstehen!

    Auch kannst du mal versuchen, den einen oder anderen wissenschaftlichen Namen zu finden. Viel Spaß.

    Hallo Daniel,


    wissenschaftliche Namen sind für dich, der du dich noch nicht lange mit Pilzen beschäftigst, zweitrangig. Du kommst auch mit den volkstümlichen Namen klar. Ich mache mir jedes Jahr eine Fundliste. Darin vermerke ich den Fundort, Bemerkungen dazu und ich notiere immer den deutschen und wissenschaftlichen Namen. Mit der Zeit prägst du dir alle von dir gefundenen Pilze leicht ein. Meine Fotos bekommen immer zuerst den wissenschaftlichen Namen und danach den deutschen. So kann ich sie dann in das System der Pilze einsortieren.

    Hallo StephanW,


    deine Besorgnis verstehe ich. Bisher ist bei Morchelvergiftungen nicht viel bekannt, z.B. kann nichts über den Giftstoff ausgesagt werden, wenn es überhaupt einen Giftstoff gibt. Außerdem ist diese Art der Vergiftung wohl statistisch gesehen recht gering und wahrscheinlich sind es auch nur sogenannte Unverträglichkeiten mancher Personen. Und weiter hat es meines Wissens bisher keine Todesfälle gegeben wie beim Grünling.

    Möglich ist es aber durchaus, dass die Speisemorchel das gleiche Schicksal ereilt wie die Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta). Ob alle Morchelarten betroffen sind, ist mir auch nicht bekannt.

    Hallo alle miteinander,


    genau diese Info wollte ich haben. Es handelt sich um einen Standort wie er auch in den Pilzbüchern für die Frühjahrslorcheln beschrieben wird.

    Hallo Emil,

    eine Überraschung wie ich sie auch kenne. Ist an deiner Wiese noch was anders von Bedeutung, z. B. Pflanzen, Bäume und Sträucher herum.

    Ja, Maserknollen sind schon sehr interessant, zumal sie von Tischlern in früheren Zeiten sehr begehrt waren. Ich habe heute eine sehr schöne Knolle an Buche gefunden.

    Einen weiteren interessanten Fund habe ich unter dem Hut eines alten Lackporlings gefunden, viele kleine neue Hüte haben sich da entwickelt.

    Hallo Pablo,


    dann sei so nett und spiele den Vermittler. Eine große frische Lorchel liegt bei mir, aber ich kann jeder Zeit noch weitere besorgen.

    Hallo Emil,

    das ist alles andere als leicht! Im oberen Teil sieht es so aus als ob da eine Hutkante vorschaut und des sieht nach Abbruch eines größeren Pilzes aus. Aber ein abgebrochener Zunder? Auch sieht die graue Farbe wie die Nebenfruchtform des Brandkrustenpilzes aus.

    Liebe Pilzfreunde,


    die Morcheln haben sich bei mir noch nicht blicken lassen. Dafür aber wieder die Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta) auf dem von mir schon einmal beschriebenen untypischen Standort.

    Hier zusammen mit Pestwurz.

    Hier mit Schaebockskraut.

    Und hier direkt auf einem Maulwurfshügel.

    Weiter habe ich auch mal wieder den Kleiigen Haselnussbecherling (Encoelia furfuracea) gefunden.

    Bei der Suche nach diesen Bescherlingen fand ich auch eine Kohlenbeeren- oder Eckenscheibenart auf den Ästen vor. Ich weiß, dass das Warziges Eckenscheibchen (Diatrypella verruciformis) auf Birke und Haselnus vorkommt, aber ob es das hier ist?????

    Auch an Haselnus, was mich überraschte, gab es den Zimzfarbenen Weichporling (Hapapalopilus rutilans).

    Zunderschwämme sind ja in unseren Wäldern nichts Besonderes, aber sie sporen zu sehen, ist schon was sehr Schönes. Das Sporenpulfer erreicht sogar die Pflanzen, die hinter dem Baumstamm sich befinden.