Beiträge von JoBi

    Hallo PAblo,


    prima, vielen Dank für die Info.

    Habe bei Nr.5 leider nicht daran gerochen. Bei der größe des Pilzes bin ich gar nicht auf die Idee gekommen ......

    Das nächste mal achte ich darauf.


    VG JoBi

    Hallo zusammen,

    endlich lohnt sich wieder der Weg in den Wald.

    Anbei ein paar Funde mit dem Verusch der richtigen Bestimmung .....


    1) Großer Waldchampignon




    2) Grünblättriger Schwefelkopf




    3) Riesen Scheidenstreifling




    4) Täubling



    5) Großer Anisegerling




    5) Minigesellen in der Größe einer Fichtennadel - leider keine Idee in welche Richtung die gehen könnten.





    6) Filzröhrling, Rotfußröhrling







    Freue mich auf Eure Kommentare.


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    ich habe heute in einem Fichtenwald diesen Gesellen gefunden.

    Praktisch geruchlos, Lamellen ausgebuchtet angewachsen wie bei einem Ritterling allerdings mit Knolle.

    Hutoberfläche leicht schmierig (hat aber auch die ganze Nacht geregnet).

    Sporenpulver weiß - kein Ring oder Schleierreste zu sehen - kann aber auch an dem vielen Regen liegen, oder?


    Ich tippe hier auf einen Knolligen Schleierritterling oder ist das zu weit hergeholt?


    Vielleicht könnt Ihr anhand der dürftigen Bilder eine Prognose wagen und mich auf den richtigen Weg bringen.


    Vielen Dank JoBi






    Hallo Bärbel,


    der Lungenseitling, Löffelstieliger Seitling oder auch Cremeweißer Seitling (unter all den Namen findet man den Pilz in der Literatur) kommt an ähnlichen Standorten wie der Austernseitling vor, ist allerdings etwas dünnfleichiger und hat eher hellere Fruchtkörper.

    Rieche doch mal an Deinen Exemplaren. Sie können leicht nach Anis riechen - auch eine Unterscheidung zum Austernseitling.

    Der Austernseitling kann durchaus auch im Sommer vorkommen - allerdings eher ungewöhnlich. Man könnte auch sagen, dass der Lungen-, Löffel-, Cremeweiße Seitling die Sommervariante ist und damit auch essbar.

    Übrigens ein noch wie ich finde wichtiger Hinweis.

    Ich würde mich nie zu 100% auf eine Bestimmung über Bilder verlassen. Wenn du Dir nicht ganz sicher bist lohnt sich der Gang zu einem PSV :wink:


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    meine Frau hat heute dieses kleine aber feine Exemplar mitgebracht.
    Pilz ca. 5 cm groß, Hutdurchmesser ca. 3 cm.
    Sehr angenehmer Geruch.
    Fundort Gewächshaus mit nährstoffreichem Boden aber auch Hackschnitzel mit dabei.
    Ich gehe hier von einem jungen Exemplar Kompostegerling (Agaricus vaporarius) aus.


    Was denkt Ihr?


    VG JoBi


    Hallo zusammen,


    ich kann mich der Einschätzung von Veronika nur anschließen.
    Bei dem Knolli glaube ich leichte Grüntöne im Bild zu erkennen. Allerdings ist die Farbe des Hutes nicht unbedingt auschlaggebend.
    Natterung und Stiel sprechen für den Kegelhütigen genauso wie für den Grünen Knolli. Sind die Gelbtöne an der Stielbasis relevant?
    Gemäß den Bildern waren eher Nadelbäume in der Nähe - spricht wieder für Kegelhütigen ...


    Beim Cortinarius halte ich mich raus. Klumpfuß sollte auf jeden Fall stimmen.


    Der Risspilz könnte in die Ecke Wolliger Risspilz gehen. Das ist aber nur Speckulation.
    Bin gespannt was es sonst noch für Meinungen gibt.


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    ich gehe nicht davon aus, dass es sich um einen Mönchskopf handelt. Die wachsen gerne auf kalkreichem Boden in Hexenringen aber weniger an Baumstämmen.
    Ich denke Dein Fund geht eher in Richtung Sägeblättling.


    Schau mal hier https://www.123pilze.de/DreamH…rmigerSaegeblaettling.htm


    VG JoBi


    Vielleicht noch ein kleiner Hinweis am Rande, es wäre schön gewesen wenn Du daraus ein neues Thema gemacht hättest. Dann wäre alles etwas übersichtlicher. Als Vorschlag für die nächsten Themen die Du hoffentlich einstellst. ;-)

    Hallo zusammen,


    besten Dank für Eure Unterstützung.


    Wie kann man denn bei all den Baum- und Rindenpilzen den Überblick bewahren :rolleyes:


    Auf jeden Fall passt die Bestimmung Gallertfleischiger Fältling sehr gut. Auch die Elastizität ähnlich Judasohr ist absolut zutreffend.


    Roswitha mit der Keule hast Du auch recht. Da war ich etwas voreilig. Es war hauptsächlich Laubwald mit ein paar verstreuten Kiefern. Das sollte also schon die Herkuleskeule sein.


    Die Abgestutzte kommt ja hauptsächlich im Nadelwald vor und richtig abgestutzt ist mein Fund ja auch nicht - eher nur leicht abgeflacht.


    Nochmals vielen Dank


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    in einem Eichen - Rotbuchenwald fanden wir heute mehrmals diese Gesellen - auf Holzstümpfen wachsend.
    Kann es sich dabei um den Rötenden Saftwirrling (Abortiporus biennis) handeln?



    Dazu noch eine Abgestutze Riesenkeule ...



    Was denkt Ihr?


    VG JoBi

    Hallo Florian,


    auch ich sehe hier eher den Grauen Wulstling.
    Der Perlpilz müsste rötliche Stellen zeigen. Aber nicht einmal an den eingerissenen stellen am Hut ist etwas rötliches zu erkennen.


    Nimm den Pilz das nächste mal doch mit nach hause. Dann kannst du dort weitere Untersuchungen machen - z.B. anschneiden, Huthaut abziehen, Sporenabdruck usw.


    Weiterhin viel Spaß beim Pilze bestimmen.


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    habe diese Exemplar in einem Buchenwald gefunden.


    Geruch nicht unangenehm oder gar stechend
    Hut Durchmesser 7 cm
    Lamellen, Hutfleisch weiß
    Schüppchen auf dem Hut hellbraun / ocker


    Ich tendiere in Richtung Wollstielschirmling (Lepiota clypeolaria). Allerdings fehlen mir hierzu die Schleierreste am Hutrand - oder hat die der Regen gestern abgewaschen?



    Was denkt Ihr?


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    besten Dank für Eure Rückmeldung.


    Vielleicht finde ich ja noch ein frischeres Exemplar bei dem die Merkmale besser zu erkennen sind.


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    besten Dank für Euren Input.


    Ich habe mir das Thema in den letzten Tagen nochmals genauer betrachtet.
    Besonders hilfreich war dabei der Schlüssel von Krieglsteiner sowie der Schlüssel von Ruedi Winkler und Gaby Keller (2000 Pilze).


    Was dabei auffällt ist, dass neben der Hutfarbe und Hutoberfläche (schleimig oder nicht) auch noch als relevantes Merkmal der Stiel (trocken, schleimig oder klebrig) herangezogen wird.


    Danach kommt als relevantes Thema der Mykorrhiza Partner - erst als grobe Unterscheidung Laub- oder Nadelwald dann auch etwas detaillierter heruntergebrochen auf verschiedene Baumarten. Was die Sachlage in manchen Mischwäldern natürlich nicht vereinfacht ...


    Dennoch kommt man mit diesen Punkten schon sehr weit - letzte Klarheit bringt abschließend die KOH Reaktion. Dabei muss man darauf achten wo die Reaktion zu erwarten ist - am Hutrand oder der Stielbasis. Zu viel erwarten darf man dabei aber auch nicht - manchmal bleibt die Reaktion auch aus obwohl sie gemäß Schlüssel kommen müsste ... Schade, dass Pilze nicht lesen können :wink:


    Werde bei meinem nächsten Schneckling Fund mal versuchen all die Punkte zu berücksichtigen.


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    ich denke hier handelt es sich um einen Semmelgelben Schleimkopf.


    Hut gelblich schleimig
    Größtenteils Fichtenwald - kalkhaltiger Boden
    Hutfleisch weiß
    Bei den Lamellen sind noch violette Töne ersichtlich auch wenn der Pilz schon etwas älter ist.
    Am Lamellansatz ist ein violetter Farbring am Stiel erkennbar.
    Stielbasis keulig


    Anbei ein paar Bilder.



    Was denkt Ihr?


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    ich habe diesen schönen Schneckling in einem Buchen Fichten Mischwald gefunden.


    Alles schön weiß und schleimig, Geruch leicht süßlich.
    Wobei die Unterscheidung mit Gerüchen schon ein spezielles Thema ist ...



    Ich gehe hier von einem Elfenbein Schneckling (Hygrophorus eburneus) aus.
    ABER musste dann feststellen es könnte auch ein
    H. piceae (Fichtenschneckling)
    H. fagi (Buchenschneckling)
    H. cossus (Nichtfärbender Schneckling)
    H. ... sonstwas sein :rolleyes:


    Nun zu meiner Frage:
    Wenn man einen Schneckling dieser Art gefunden hat - eben mit nicht eindeutigen Merkmalen wie beispielsweise dem Wohlriechenden Schneckling der schon durch seinen speziellen Geruch sehr eindeutig ist - kann man so einen Schneckling dann makroskopisch überhaupt eindeutig bestimmen oder geht das nur mikroskopisch?


    Im gleichen Zusammenhang ergibt sich dann die Frage welche Schnecklinge sind denn makroskopisch eindeutig ansprechbar?


    Freue mich auf Eure Erfahrungen


    VG JoBi

    Hallo Pablo,


    besten Dank für die ausführliche für mich nachvollziehbare Antwort.


    Immerhin weiß ich jetzt, dass es in der Untergattung noch deutlich mehr Pilze mit spitzem Hut gibt. :wink:


    Mit Namen um Dich schmeißen sollst Du auf keinen Fall. Das hat was von munterem Pilzeraten. Jeder nennt einen Namen bis dann vielleicht per Zufall was passendes dabei ist.
    Ich bevorzuge eher die faktenbasierte Bestimmung die dann letztlich in die richtige Richtung führt - oder eben auch mal in eine Sackgasse ...


    Alle weiteren Punkte werde ich künftig versuchen noch besser zu berücksichtigen.


    VG JoBi

    Hallo zusammen,


    wie es in den Wald hinein ruft fallen die Pilze eben wieder heraus :wink:
    Prinzipiell finde ich durch ein bißchen positives Vorleben klappt das hier schon noch.


    Neben dem kleinen Stimmungstief sind mir die Pilze aber viel wichtiger.


    Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der Stielring der beim Blauen T. nicht so ausgeprägt ist wie beim Grünspan T.
    Auch könnten die Lamellenschneiden herangezogen werden die beim Grünspan T. weißlich sind beim Blauen T. eher nicht.
    Beides sieht man leider nicht wirklich auf dem Bild.


    Die Velumflocken sind schon deutlich abgewaschen - das könnte für den Blauen T. sprechen dessen Hut nicht ganz so schleimig sein soll. Das heißt da heben die Flocken nicht so gut, oder?


    Vielleicht spricht aber auch das Habitat für den Grünspan T. der eher auf morschem Holz wachsen soll und seltener wie der Blaue T. an lichten Waldstellen.


    Aufgrund dieser Betrachtung entscheide ich mich auf jeden Fall für den Grünspan Träuschling.


    Nun denn lieber Graubart, wenn Dein Ärger in Bezug auf eine nicht ganz korrekte Anfrage verflogen ist wäre es prima, wenn Du Dein fundiertes Wissen (Du bist Dir ja recht sicher) mit allen anderen Forenteilnehmern die fachlich interessiert sind teilen würdest. Deshalb sind wir ja da :D


    Im Voraus schon mal besten Dank!


    VG JoBi

    Hallo Pablo,


    ja, das könnte durchaus sein.
    Zumal auch das bei Birkenrotkappen beschriebene leichte blauen gefehlt hat.


    Auf jeden Fall ein sehr schöner Pilz!


    VG JoBi

    Hallo Pablo,


    besten Dank für dein Feedback.


    Für mich war es schon mal wichtig hier einen Trichterling zu erkennen und nicht etwa einen Mehlräsling.


    Von demher freue ich mich schon im richtigen Eck gelandet zu sein.


    VG JoBi