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Frage zu Schimmel und Aflatoxinen

  • Hallo zusammen,


    ich weiß nicht, ob hier geholfen werden kann. Aber es hat, wenn auch nur entfernt, mit Pilzen zu tun. Und aufgrund der offenbaren Sachkundigkeit einiger Menschen hier ist es vielleicht einen Versuch wert.


    Und zwar geht es um die Frage nach den Möglichkeiten zur Feststellung von Aflatoxinen in (Tier-)Nahrung.


    Ein Bekannter wohnt die meiste Zeit in Kenia. Lebensmittelkontrollen dort lassen zu wünschen übrig. Es gab schon mehrere Vergiftungen. Auch sind ihm bereits zwei Hunde gestorben. Und zwar durch Vergiftung mit Aflatoxinen aus ihrer Nahrung.


    Als ich mich neulich mit ihm über den Zeitungspapiertest nach Wieland unterhielt kam die Frage nach einem ähnlichen Test für Aflatoxine auf, aufgrund der oben genannten Problematiken.


    Nun ergab meine, zugegeben recht oberflächliche Google-Recherche zwar Ergebnisse. Aber ich habe zu weinig Ahnung.


    Scheinbar gibt es z.B. kolorimetrische Testverfahren zur Feststellung der Präsenz solcher Toxine. Doch braucht man wohl unterschiedliche Tests für unterschiedliche Aflatoxin-Arten? Dazu kommt, dass die, die ich sah zwar vielleicht preiswert, aber in keinem Fall günstig waren. Einige hundert Euro sah ich da, pro Test-Kit. Wenn man dann auch noch verschiedene braucht....das läppert sich natürlich. Zudem waren die wohl auch ein bisschen aufwändiger in der Anwendung. Aber wie gesagt...ich habe da zu wenig Ahnung und auch nur oberflächlich geschaut.


    Dann gibt es natürlich auch diese Raumluft Schimmeltests. Die sind günstig. Aber ich bin nicht sicher, ob die für diesen Einsatzweck in irgendeiner Form sinnvoll genutzt werden könnten.


    Also letztendlich meine Frage:


    Gibt es für den Heimanwender praktikable und bezahlbare Möglichkeiten zur Feststellung gefährlicher Konzentrationen von Aflatoxinen? Wie kann der Heimanwender feststellen, ob die (Tier-)Nahrung in Bezug auf Aflatoxine sicher ist?


    Ob hier wohl jemand was dazu sagen könnte? Das wäre toll.


    Dank und Gruß,


    Bastian

  • Nach kurzer Recherche im Internet komme ich auf Chromatografische Methoden, teils gekoppelt mit Massenspektrometrie. Das kann man als Laie und meist auch ohne teures Gerät nicht bewerkstelligen.


    Es scheint auch lateral flow Tests (ähnlich Schwangerschaftstests) zu geben, für Futtermittel. Ob sich das rechnet, und ob die Heimanwendertauglich sind, kann ich nicht beurteilen. Die werden wohl eher für Wareneingangskontrollen und behördliche Untersuchungen durch geschultes Fachpersonal angewandt.

  • Hi,


    danke. Ich denke Dünnschichtchromatographie ließe sich auch als Heimanwender durchführen. Vorausgesetzt es gäbe da sowas wie fertige Testkits, zu annehmbaren Preisen.


    Hast du einen Link für mich, bezüglich weitergehender Information über diese Futtermitteltests? Ganz uninteressant klingen die zumindest nicht. Denn es wäre ja genau der Anwendungsfall.

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