Beiträge von Fuddler

    Ich gehe da auch mit, allerdings hätte ich die Expemplare auf Bild 4 und 6 nicht mitgenommen.. aussporen lassen und später oder halt im nächsten Herbst/Winter wieder vorbei schauen


    So nach und nach kennt man ja seine Stellen und bis dato habe ich noch kein Notizbuch für Fundorte, allerdings werde ich dieses Jahr mal damit anfangen... solch Notizen kann man ja auch vererben :-)


    Mit Apps und genauen Standortkoordinaten will ich nicht arbeiten da ich dem ganzen nicht traue...

    zu dem Thema fällt mir ein:

    Die allermeisten von uns machen Schnappschüsse mit dem Handy. Bei meinem iPhone kann ich über die Metadaten auf einer Karte nachvollziehen wo ich wann welche Fotos gemacht habe. Das ist ganz schön hilfreich.
    Gleichzeitig sollte man also auf Fotos verzichten wenn man keine Standorte im Handy speichern möchte.

    Moin,


    Auf dem ersten Foto habe ich nur Pilze mit zentralen Stielen gesehen, die zudem teils einen Buckel hatten und merkwürdig faserig aussahen.
    Die nachgereichten Fotos zerschlagen die Skepsis.

    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Weisheit

    Dann bin ich mal gespannt auf nächstes Jahr, ich hab gestern einen neuen Standort gefunden, das Substrat war für mich nicht mehr erkennbar weil rindenlos und mit Moos überwachsen,ich weiss nur dass es ein Baumstumpf ist der dort als Gartenabfall entsorgt worden sein muss weil ansonsten reiner Fichtenwald drumherum ist.

    Anbei ein Bild.

    Lg Kathrin

    Moin,


    ich glaube hier nicht an Austernseitlinge.

    Moin!


    Der Schädel ist mit Sicherheit bestimmbar, auch wenn wichtige Merkmale wie Kiefer und Zähne fehlen. Spezialisten, vielleicht sogar Jäger oder Förster erkennen die Art oder Gattung bestimmt noch auf einen Blick.


    Edit: zum Beispiel die hier: tierschaedel.de


    Zitat:

    • Gerne bestimmen wir kostenlos Ihre Fundschädel anhand von Fotos!


    Ich bin kein Experte für so was, aber aufgrund der geschlossenen Schädelnähte würde ich von einem adulten Individuum ausgehen.


    Hier fehlen die Kiefer, der gesamte Schädel war also vermutlich länger. Trotzdem kann man das wohl auf um 15-18 cm eingrenzen. Das schmälert den Kreis der Kandidaten deutlich.

    Viele Grüße

    Bernhard

    Korrekt verstanden.
    Zersetzung ist er eigentlich immer ein aktiver Prozess, also maßgeblich von lebenden Organismen getragen. Der Begriff ist daher etwas missverständlich, denn die eigentliche Ursache der eventuellen Vergiftung wäre dann nicht der Abbau von Substrat, sondern das Wachstum und der Stoffwechsel der beteiligten Organismen.


    Auch in der oben verlinkten (Meta-)Studie steht das so drin:


    Zu beachten ist, dass gastrointestinale Pilzsyndrome zum Teil nicht durch Giftpilze selbst, sondern durch den Verzehr von mikrobiell verdorbenen, rohen oder unzureichend gekochten Pilzen, zu reichlichem Essen von Pilzen oder zu häufigem Verzehr in zu geringen Abständen verursacht werden.


    Viele Grüße

    Bernhard

    Moin!


    Ungerichtete Proteinzersetzung, Autolyse, o.ä. ist wohl im Regelfall nicht schädlich, auch wenn theoretisch dabei giftige Abbauprodukte entstehen könnten. Problematisch sind wohl zersetzende Mikroorganismen und deren Stoffwechselprodukte. Letztere sind nicht zwingend hitzelabil und können damit auch in zubereiteten Speisen Probleme bereiten.


    viele Grüße

    Bernhard

    Moin,


    ich möchte noch einwerfen, dass genetisch identisch und morphologisch recht verschieden durchaus denkbar und auch in der Biologie bekannt sind.

    Der Leptocephalus wurde erst als eigene Art/Gattung benannt und später als Aallarve erkannt.
    Bei Fischen, Vögeln, Insekten, gibt es Geschlechtsdimorphismen die sehr deutlich sind und zur Beschreibung als unterschiedliche Arten geführt haben.
    Bei Pilzen gibt es Farbvarinten, Übergangs- und Zwischenformen, Haupt- und Nebenfruchtformen.
    Die Diskussionen darüber, was nun zu welcher Art und Gattung gehört führt uns ja gerade auch zum Thema Mönchskopf.


    Die zugrunde liegende Frage ist dabei immer:

    Welchen Unterschied halte ich für wichtig, und wie viel Unterschied(e) passen noch in mein geistiges Artkonzept?

    Denn die grundlegende Charakterisierung einer Art als Reproduktionsgemeinschaft ist weder im Einzelfall leicht zu prüfen, noch ist sie so eindeutig wie man glauben könnte.


    Die Definition von genetisch identisch hast du ja auch schon aufgeweicht, Pablo. Ganz zu recht, denn es gibt zahlreiche Arten die zwar reproduktiv isoliert sind, aber sehr nah verwandt, und dann andere, die vielleicht größere Unterschiede aufweisen und trotzdem hybridisieren.

    Bei der Strahlung hat man ein stochastisches Risiko. Das heist man kann auch von einmal Rötgen beim Arzt Krebs bekommen, ist nur sehr unwahrscheinlich. Ebenso verhält es sich mit der radioaktiven Belastung in Pilzen. Akkumulierende Schwermetalle sind ein ganz anderes Thema.

    Hallo

    Bei uns ist es in den letzten Jahren so: wenig Pilze und viele Sammler. Wenn ich dann mal ein paar Pilze finde, die angeblich soooo belastet sind, dann esse ich die. Ich mache mir viel mehr Sorgen um das, was man aktuell im Supermarkt zu kaufen bekommt! Oder liege ich da falsch?

    Ja, da liegste falsch.

    Diesen Sommersteinpilz habe ich vor gut zwei Wochen gefunden:


    Ich war nicht der erste. Vor mir hatte jemand eine Ecke rausgeschnitten.

    Moin!


    Das konnte man dieses Jahr gut beobachten:

    Zersetzet wie Champignons kamen ca. 4-5 Tage nach ergiebigen Regenfällen.
    Die ersten Mykorrhizapilze 2-3 Wochen danach. Recht flott sind zB Goldröhrlinge.


    Viele Grüße

    Bernhard

    Moin


    es gibt hier „bei uns“ (inklusives Wir!) auch essbare Pilze, die unseren Giftpilzen (Amanita…) ähnlich sehen. A. strobiliformis, A. excelsa, zum Beispiel, Mancher hat gar Fliegenpilz und Perlpilz verwechselt, ob nun auf Bildern oder direkt im Wald, und das trotz ausgiebiger und jahrelanger Beschäftigung mit den jeweiligen Arten.


    Es hilft einzig die Kenntnis der Arten, die dort vorkommen wo man sammelt. Ein bisschen Demut (genau, „der nötige Respekt „) dabei ist sicher auch nicht verkehrt, denn in allen Storys die ich bisher gehört oder gelesen habe, sind diverse Warnzeichen und good practices ignoriert worden, oder/und derjenige war einfach überheblich und vorschnell mit seinem Urteil.


    Ich werde auch oft im Wald ausgefragt von Leuten die ich nicht kenne. Was auffällig ist: Kaum jemand weiß, dass es Pilzberatung und Sachverständige überhaupt gibt. Da sollte man eher ansetzen.


    Viele Grüße

    Bernhard

    Moin!


    Das Jahr ist ja verrückt, aber n grüngefelderten im November? Oder ist das Foto schon älter?
    Ansonsten hätte ich tatsächlich eher an den gefelderten Frauentäubling gedacht (aber nie gesehen).
    Wie waren denn die Lamellen?


    Viele Grüße

    Bernhard

    Uwe,


    meinst du das hier?




    Ich sehe da keinen Fliegenpilz, aber ich bin ja auch kein Experte. Bei den anderen Bildern sehe ich auch keinen, oft nicht mal wichtige Merkmale zur Bestimmung.


    Aber Fehler macht jeder mal, klar, und ich bin mir sicher, dass man sich über entsprechende Hinweise eher freut, wenn sie nett verfasst sind. Im Zweifel liegt auch der Hinweisgeber mal daneben, und dann wäre nicer eben doch schöner gewesen.


    Ob du erquicklich schreibst, entscheidest du natürlich auch selbst.


    Das alles ändert nichts daran, dass Perlpilze neunmal röten. Wann und warum genau ist mir nicht bekannt.