Beiträge von Sepp

    Hallo Manu !


    Der zweite könnte eine Rötelritterling sein, vermutlich der horngraue oder marmorierte Rötelritterling (Lepista panaeolus).


    Gruß Sepp

    Hallo Sitora,


    da würde ich noch einmal nachschauen, ob da nicht doch irgendwo eine Birke in der Nähe ist, das sind nämlich Birkenpilze (Leccinum spec.) und auf dem letzten Foto sieht man ja auch Birkenblätter auf dem Boden.


    Gruß Sepp

    Hallo !


    Ich würde die auch als Herbstlorchel (Helvella crispa) ansprechen, die kommt jetzt vielerorts (auch in meiner Heimat) aus dem Boden.


    Gruß Sepp

    Hallo Boris !


    Was du da auf deinen Bildern zeigst sind eindeutig Egerlinge (Champignons) - Agaricus spec.


    So wie das aussieht könnte es sich um den Kompost-Egerling (Agaricus vaporarius) oder eine ähnlich aussehende, braunschuppige Art handeln. Auf dem einen Foto mit dem auf den Kopf gestellten Exemplar in Nahaufnahme sieht man auch schön den doppeltgerandeten Ring. Auch das leichte Röten ohne Marzipangeruch deutet in diese Richtung.


    Gruß Sepp

    Hallo,


    fünf Meter Abstand sind nichts Ungewöhnliches, das kann auch noch über etwas größere Entfernungen funktionieren.


    Grundsätzlich braucht ein Symbiosepilz natürlich einen Symbiosepartner.


    Wenn der Pilz aber einmal existiert und der Symbiosepartner entfernt (umgeschnitten) wurde, können manche Pilze aber auch noch in den Folgejahren erscheinen.


    Gruß Sepp

    Hallo,


    bei deinem Fund sehe ich keinen Klumpfuss sondern den Kahlen Krempling (Paxillus involutus).


    Abgesehen vom braunen Hut, der im Alter etwas glänzend wird, sind der lange umgekrempelte bzw. eingerollte Hutrand und die am Stiel etwas herablaufenden Lamellen, welche nach Druck oder Reibung braune Flecken bekommen, typisch.

    Gruß Sepp

    Hallo Kowalski,


    meine Abgrenzung der 3 von dir genannten Gattungen basiert bei mir hauptsächlich auf jahrelanger Funderfahrung und Beobachtung, auf Artebene ist da, wie schon gesagt, ohne Mikro nicht viel zu machen.


    Aber es gibt zwischen diesen Gattungen schon auch manches makroskopische Unterscheidungsmerkmal. Viele Conocybe-Arten haben typisch beige- ocker bis rostbraune Hutfarben wie auf Knallexus' Fotos, bei Faserlingen erstrecken sich die Hutfarben meist von schmutzig weiß bis zu diversen graubraunen Farbtönen.


    Wesentlich ist auch die Lamellenfarbe. Conocyben haben typischerweise zimt- bis rostbraune Lamellen und rostbräunliches Sporenpulver, auf dem 2. Foto sieht man sie halbwegs gut unter dem Hutrand hervorblitzen, auf den letzten beiden Fotos kommt das meines Erachtens nicht so gut rüber (teilweise unscharf und nicht ganz farbecht). Im Gegensatz dazu sind die Lamellen von erwachsenen Faserlingen und Düngerlingen je nach Altersstadium dunkelgrau bis schwärzlich, da diese beiden Gattungen schwarzes Sporenpulver haben. Die Lamellen- bzw. Sporenpulverfarbe ist hier also ein ganz wesentliches Unterscheidungskriterium.


    LG Sepp

    Hallo Knallexus,


    die Pilze, die zu zeigst sind weder Gifthäublinge noch Düngerlinge, sondern welche aus der Gattung der Samthäubchen (Conocybe spec.)


    In dieser Gattung ist ohne Mikro kaum eine Art genau bestimmbar.


    Gruß Sepp

    Hallo Salvia !


    Mit dem letzten Täubling dürftest Du mit dem rotstieligen Ledertäubling (Russula olivacea) richtig liegen. Der sieht auch für mich ganz stark danach aus.


    Die Hutfarbe ist typisch, Fundstelle bei Buchen passt ebenso wie der milde Geschmack. Der Stiel kann, muss aber nicht immer rötlich überhaucht sein.


    Ein wesentliches Merkmal ist die vor allem bei älteren Exemplaren etwas runzelig/faltig erscheinende Hutoberseite/Huthaut. Das kann man auch auf Deinem vorletzten Bild einigermaßen gut erkennen. Bei jungen Exemplaren ist dieses Merkmal aber meistens noch nicht vorhanden oder noch nicht besonders ausgeprägt.


    Russula olivacea begegnet mir auch in meinem Sammelgebiet schon jahrelang bei den meisten Pilztouren des Sommerhalbjahres.


    Gruß Sepp

    Hallo !


    Mit dem Schnittbild kommt man sehr wohl auch ein erhebliches Stück weiter. Man sieht nämlich einen teilweise hohlen (gekammerten) Stiel.
    Das ist ein typisches Merkmal der Stinktäublinge und des Mandeltäublings.


    Schon bei oberen Bildern konnte ich den letzten Pilz als Täubling erkennen und wenn man bei dem Aussehen noch den gekammerten Stiel und die Geruchsangabe des Finders (marzipanartig) dazu nimmt, dann landet man mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Mandeltäubling (Russula grata).


    LG Sepp

    Zitat von joe pid='39183' dateline='1503071770'

    Hallo sepp,
    ... Pilzberater über einen mykologischen verein oder wie kann ich mir die sache vorstellen?
    Schöne grüße ins grüne herz!
    Joe


    Hallo Thomas, Pablo, Joe !


    Herzlichen Dank für den netten Empfang !


    @ Joe


    Ja, über einen Verein und zwar die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Pilzberater. Näheres dazu habe ich vor einiger Zeit aufgrund einer konkreten Anfrage im österreichischen Pilzforum erwähnt und kannst Du bei Interesse hier


    http://www.pilzforum.at/showthread.php?tid=2939


    nachlesen.


    LG Sepp

    Hallo Matyves, Pablo & Co. !


    Erst einmal Gratulation zu diesem Fund, den Pablo zweifellos richtig bestimmt hat. Warum ich da auch noch meinen Senf dazu gebe ?


    Ich beobachte diese Art in meinem Sammelgebiet schon seit rund 25 Jahren und habe den Silberröhrling deshalb auf den Fotos sofort erkannt. In früheren Zeiten hatte ich in meinem Sammelgebiet mehrere Fundstellen, an denen er fast jedes Jahr ziemlich regelmäßig auftauchte.


    In den letzten Jahren war er stark rückläufig, tauchte kaum mehr auf und ich hielt ihn an den meisten Fundstellen für erloschen, aber heuer feiert er zumindest in meinem Sammelgebiet eine unerwartete Renaissance. So viele Silberröhrlings-Exemplare wie in den letzen Tagen habe ich schon jahrenlang nicht mehr gefunden bzw. gesehen, an allen mir von früheren Funden bekannten Fundstellen ist er wieder da, die Myzelien haben offenbar nur geschlummert.


    Einen diesbezüglichen Fund vor ein paar Tagen habe ich auch im Ö-Forum eingestellt, wer Interesse hat, der möge hier mal schauen.


    Gruß Sepp

    Hallo und guten Abend,


    ich möchte mich kurz vorstellen, ich heiße Sepp, komme aus der schönen Steiermark in der Nähe von Graz und beschäftige mich schon seit etlichen Jahren ziemlich leidenschaftlich mit Pilzen und bin auch Pilzberater.


    Im österreichischen Pilzforum bin ich schon eine Weile aktiv und manche, die vielleicht auch dort ab und zu mal rein schauen, kennen mich von daher vielleicht schon. Nachdem ich auch in diesem Forum schon eine zeitlang stiller Mitleser bin/war, habe ich mich nun dazu entschlossen, mich auch hier zu registrieren und ein wenig aktiv zu werden.


    Vielleicht kann ich auch hier bei der einen oder anderen Bestimmungsanfrage etc. hilfreiche Unterstützung geben oder bei sonstigen Themen ab und zu einen konstruktiven Beitrag beisteuern.


    In diesem Sinne freue ich mich auf den gemeinsamen Austausch hier,


    mit herzlichen Grüßen aus der Steiermark
    Sepp