Beiträge von Der Biologe

    Hallo Pilzfreunde!


    und danke für Eure Beiträge!


    man muss ja auch nicht jeden Pilz essen - schön und vielfältig sind sie allemal!


    und Gratulation zu Deinen Zuchtversuchen Sabine!


    Ich habe meine Stämme über den Sommer sehr stiefmütterlich behandelt. und trotzdem sind vor einer Woche ein paar gekommen. und wurden gleich darauf von den Schnecken vertilgt!


    :-((


    lg

    Alex

    Hallo Pilzfreunde!


    Ich möchte Euch drei Bekannte zeigen, die ich einfach immer wieder schön finde!


    Als ersten die Breitblättrige Glucke: war ein riesen Teil mit über 40cm Durchmesser. Durfte weiter wachsen, auch wenn das Messer so bedrohlich davor steht...



    Der zweite ist der Bergporling, den ich in der Größe so auch noch nicht gesehen habe, obwohl er natürlich noch viel größer werden kann. Den umgedrehten Teil fand ich schon so im Wald liegen.

    Hat den schon wer probiert? der hier wäre wahrscheinlich schon recht bitter gewesen.



    und zu guter letzt der Rotrandige Baumschwamm, der gleich alles aus der Trickkiste heraus holt: Geotropismus und Guttation!



    Liebe Grüße!

    Alex

    Hallo Zusammen!


    Herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen!


    Die Bestimmung des vermoderten Stammes ist nicht so leicht - aber am wahrscheinlichsten ist für mich eben die Fichte. und da passt dann der Dunkle Lackporling ganz gut.


    Danke auch für den Hinweis Pablo, dass die Namensgleichheit beim Glänzenden Lackporling nicht unbedingt auf Verwandtschaft hinweist. Das war mir völlig neu! Schade eigentlich - ich dachte immer, dass es den Reishi eben auch bei uns gibt, wenn auch selten.


    Jedenfalls werde ich den Fundort im Auge behalten! Da ja auch Fruchtkörper vom letzten Jahr dort lagen, habe ich ja vielleicht wieder mal Glück!


    Allen nochmals vielen Dank und liebe Grüße aus Salzburg!

    Alex

    Hallo liebe Pilzfreunde!


    Es ist ewig her, dass ich wieder dazu komme hier wieder mal vorbei zu schauen. Vergessen hab ich Euch allerdings nie!


    Auch wenn ich in der Zwischenzeit leider kaum dazu gekommen bin in den Wäldern zu streifen – so gingen mir kürzlich doch zwei Kandidaten ins Netz, über die ich mich richtig gefreut habe!


    Beide waren lange auf meiner Liste und jetzt glaube ich zumindest eben diese endlich gefunden zu haben!


    Der erste Fund war insofern spannend, da ich eigentlich rein beruflich in Tirol unterwegs war und gerade an einer kleinen Allee mit Birken entlang ging, als mir wieder mal der Gedanke kam, da genauer hinzuschauen. Und genau bei der nächsten Birke war es dann so weit:


    Klein aber oho: Der schiefe Schillerporling – INONOTUS OBLIQUUS

    Was meint Ihr?



    Beim zweiten Fund war ich Salzburger Wäldern unterwegs – endlich wieder!


    An diesem alten verrotteten Fichtenstamm fand ich sie:


    Als ich den schön lackierten Stiel einiger Exemplare gesehen habe, waren die Steinpilze und Parasole sofort vergessen!

    Auch wenn die Unterscheidung nicht so leicht ist, so tippe ich dennoch auf den Dunklen Lackporling - GANODERMA CARNOSUM

    Neben den kleinen abgebildeten waren auch deutlich größere Exemplare vom letzten Jahr zu finden!

    Was meint Ihr? Lieg ich hier richtig?

    Ganz liebe Grüße an alle und vielen Dank für Eure Einschätzung!

    Alex

    Hi Thomas und Gratulation zu Deinen tollen Funden!


    Hattest Du da einen Fährtenhund mit dabei, dass Du so viele Fundstellen auf einmal findest? Bei mir immer noch unauffindbar!


    Liebe Grüße in die Runde!

    Alex


    PS: die Schmetterlinge habe ich nicht vergessen! bis dato noch keine gefunden, kam aber leider auch kaum dazu in den Wald zu gehen - leider...

    Hallo Zusammen!


    Herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen!


    Dass das mit dem Schleimi unmöglich wird anhand eines recht unscharfen Fotos genaueres zu sagen hab ich schon geahnt! Danke auch für die beigefügten Links! Da sind wirklich sehr ähnliche dabei!


    Beim Rübling kann ich zumindest Kiefernzapfenrübling dran schreiben. Da er für mich kulinarisch eh nicht so interessant ist, reicht das völlig aus! Ich bin froh, dass wieder ein Vertreter der Rüblinge dazu gekommen ist.


    Danke nochmals und lg

    Alex

    Hallo Pilzfreunde!


    Heute konnte ich einen kurzen Spaziergang durch die Au einlegen. Dabei sind mir folgende zwei Gesellen unter gekommen:


    Als ersten vermute ich den Kiefernzapfenrübling, den ich bis dato noch nie gefunden habe:


    Substrat eindeutig Kiefernzapfen, Stiel gelb/bräunlich, 1mm dünn und zäh, Hüte bis max. 1cm Durchmesser und ebenfalls gelb/bräunlich, riechen und schmecken angenehm mild und pilzig. Hut teils gerieft und etwas zäher, als ich vermutet habe. Lamellen teils gegabelt.

    Was meint Ihr? kommt das hin?


    Und der zweite: überhaupt keine Idee! Außer, dass es ein Pilz ist!


    Weiß gestielter Kopf(ebenfalls weiß) insgesamt max. 1-3mm groß, gewachsen auf der sandigen Auerde, die etwas aufgeworfen war. Hab am PC eine Vergrößerung gemacht - vielleicht bringt das ja was.


    Danke und liege Grüße aus Salzburg!

    Alex

    Hallo Lisa!


    Also meine bescheidene Erfahrung mit Morcheln ist, dass diese früh im Jahr - wenn die Temperaturen noch recht niedrig sind - meist madenfrei sind. Ab ende April und im Mai sind viele davon leider madig und nichts mehr für mich. Das ist sehr schade, da es bei uns ohnehin nicht viele davon gibt(oder ich die richtigen Stellen nicht kenne) und wenn man dann schon mal das Glück hat welche zu finden, ist das echt ärgerlich.


    Ich schneide jede Morchel vor Ort fein geputzt der Länge nach auf und nehme nur die mit, die madenfrei sind. Es verstecken sich im Inneren auch öfter, Asseln, oder Schnecken. Die möchte ich auch nicht zu Hause haben...


    Liebe Grüße!

    Alex

    Hallo Freunde der Frühjahrspilze!

    Nach langer Abstinenz wieder mal ein paar Pilzfunde von mir: Substrat Fichtenzapfen – das steht schon mal fest.


    Die Temperatur war leider recht niedrig, daher konnte ich beim Geruch kaum was riechen. Lediglich bei zweien habe ich einen Hauch von Chlor – ähnlich wie beim Morchelbecherling feststellen können. Bei einem anderen Exemplar das ich im Auto aufgewärmt habe, war da nichts zu merken.

    Die Stielbasis war recht filzig, für mein dafürhalten die Huthaut leicht überhängend, die feuchten Exemplare leicht durchscheinend gerieft und die Hutoberfläche teils runzelig. Die Farbe der Hüte und der Stiele ging von recht hell braun bis dunkelbraun, bis grau. Alle sind im selben Waldareal gewachsen – aber ich denke, es können beide Zapfenverwerter auch nebeneinander wachsen.

    Kurzum: ich bin mir da nicht sicher! Was meint Ihr dazu?




    Danke für Eure Ideen!

    Liebe Grüße!

    Alex

    Hallo Zusammen!


    Also Dämm- und sonstige Baumaterialien möchte ich auch - wie Markus gesagt hat - ausschließen!


    Mich erinnert es sehr an einen Termitenbau, und zwar am meisten an welche, die vornehmlich Holz als Baustoff verwenden(also doch ein Baumaterial! ;)).


    so wie hier z.b.


    Genannt wurde ja nicht der Ort der Aufnahme, oder gibts die Termiten jetzt auch schon bei uns?


    Liebe Grüße!

    Alex

    Hallo Sabine und Danke für die Antwort!


    Da hast Du sicherlich recht, dass der Erfolg auch von der Menge an eingebrachtem Mycel abhängig ist.


    ich werde bei dem Stamm sicherlich noch abwarten, ob sich noch was zeigt!


    Beim Kaffeesatz bekomme ich zu wenig zusammen. Den müsste ich über einen längeren Zeitraum sammeln und trocknen, damit er nicht gleich schimmelt, oder wie machst Du das?



    Liebe Grüße!

    Alex

    Hallo und willkommen im Forum!


    Also für mich sieht das nicht danach aus.


    Wie Du schon schreibst passt für mich die Farbe der Lamellen nicht. Außerdem sind diese nicht breit angewachsen und herablaufend, sondern ausgebuchtet. Die Queradern kann ich ebenso nicht ausmachen. Maximal ganz am Rand leicht Gabelungen.


    Das radialfaserige beim Hut käme bei trockenheit ja noch hin, genauso wie die Kiefer in der Nähe.


    Bin gespannt was die anderen so meinen, aber für mich kommt das nicht hin.


    Liebe Grüße!

    Alex

    Hallo Pilzfreunde!


    Nachdem die ersten Pilze zwar recht hübsch anzusehen waren, sich aber weniger gut für die Pfanne eigneten, wurden die Stämme weiterhin regelmäßig gegossen.


    Und endlich! Es war ein lauer Sommertag… Schmarrn! Ich bin einfach zufällig an den Stämmen vorbeigelaufen und war mir zunächst gar nicht sicher, ob ich das richtig sehe:

    Zwar noch klein, aber eindeutig Austernseitlinge an einem einzigen Stamm!




    Hier mit einem stolzen Durchmesser von 5cm




    Und hier kleine Knöpfe von vielleicht 4-5mm




    Da ich mein selbstgebasteltes Gewächshaus mittlerweile ausgeräumt habe, dachte ich es wäre eine gute Idee, die Stämme ins Gewächshaus zu stellen. Höhere Luftfeuchtigkeit – weniger gießen…

    Zunächst nochmals alle Stämme im Teich vollsaugen lassen und dann rein damit!

    Und wie man sieht, sind die Austern auch weitergewachsen auf ca 10cm Durchmesser!



    Wenige Tage später zeigten sich auch an einigen anderen Stämmen kleine Fruchtkörper, die rasch größer wurden:


    Hier der Status bis Ende Oktober:



    Ende Oktober hatten ca. 50% der Stämme zumindest kleine Fruchtkörper gezeigt!


    Das freut schon, wenn man so viel Arbeit reinsteckt!


    Liebe Grüße!

    Alex

    Hallo Sabine und Danke für die Idee mit dem Angebrannten!


    Ich denke da hast Du und Veronika den richtigen Riecher gehabt!


    Das mit den Austern auf Kaffeesatz ist interessant. Dass der auch den Schimmel überwuchert habe ich zumindest auf Roggen im Glas nicht feststellen können!


    Wäre super, wenn Du das mal zeigen könntest!


    Danke und liebe Grüße!

    Alex

    Guten Morgen Veronika, Joe und Pablo!


    und vielen Dank für Eure Beiträge!


    Der Angebrannte scheint eine gute Idee zu sein! Ich werde den Stamm im Auge behalten und hier berichten was noch alles so kommt!

    Das mit der Lageänderung des Stammes stimmt sicherlich! Auch das wird die Bestimmung nicht einfacher machen. zudem waren die mit einer lichtdichten Folie angedeckt, was auch die Farben verändern kann.


    Man wird sehen was rauskommt!


    Liebe Grüße und Danke nochmals!

    Alex

    Hallo Pilzfreunde!



    Ich stell hier mal den Link zu meinem anderen Beitrag zum Thema Pilzzucht ein.


    Da haben sich ja statt den erwarteten Shiitake andere Pilze breit gemacht. Mich würde interessieren, ob da jemand von Euch eine Idee hat, um welche Arten es sich da handeln könnte!


    Vielen Dank und liebe Grüße!

    Alex

    Hallo Freunde der Pilzzucht!


    Und willkommen zum vierten Teil!


    Beim dicken Buchenstamm, den ich geschenkt bekommen habe, zeigte sich als erstes weißes Pilzmyzel an den Schnittenden und auf der Rinde. Die Freude war entsprechend groß!

    Leider habe ich davon keine Fotos gemacht.

    Aber heute bin ich bei Sturm und Regen von der Seite noch mal raus, um Euch das zeigen zu können, was daraus geworden ist.

    Dazu möchte ich gar nicht viel bestimmungstechnisch sagen – da sind andere hier deutlich besser, als ich – aber eines ist sicher: Shiitake sind das allesamt sicherlich nicht!




    Fremdinfektionen ohne Ende!!!

    Der Stamm scheint vorher schon ein bisschen zu lange gelegen zu sein.


    Was meint Ihr was man darauf so alles entdecken kann? Zumindest vier Arten hätte ich schon ausgemacht, oder??


    Bezüglicher der Pilzzucht zumindest ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte!


    Liebe Grüße!

    Alex, der Meisterzüchter