Beiträge von pilzscout

    Hallo,

    steht SDS eigentlich für Sodium Dodecy Sulfate.

    Im Mycoshop gibt es kein SDS.

    In der 123P-Begriffe-Erklärung finde ich auch keinen Eintrag dazu.

    Wo findet man eine Färbeanleitung? Bitte keine vergriffenen Bücher nennen.

    VG, Toni

    Hallo Thiemo, noch eine Anmerkung:

    zwischen den beiden Mikroskopier-Varianten erkenne ich hier keinen signifikanten Unterschied (10 Messwerte).

    Ohne Melzer: 5,04-6,19 µm (Mittel 5,65)

    Mit Melzer: 5,02-6,26 µm (Mittel 5,03)


    Literaturangabe 7-8 x 5-7 µm. (123Pilze)

    Mir scheint eher der Wert 5-7 µm angebracht zu sein. Aber man kann sicherlich auch noch genauer die längsten und schmälsten Abstände separat ausmessen. Ich denke aber, dass manche Sporen unter dem Deckglas gequetscht werden und dann runde als länglich erscheinen. Im ersten Foto sind sie eher ungequetscht und im zweiten für eine Unilayer eher gequetscht.


    Aber - wie du schon ausführtest - das kann man als Hobbypilzler nach Gusto machen. Da kommt es auf Nachkommastellen nicht an. Die Literaturangaben sind ja meist deutlich unterschiedlich zwichen den diversen Autoren. Da geht es teils sogar um Vorkommastellen.

    HG, Toni


    Hallo Thiemo,

    bei dem obigen Pilz hatte ich auch mit Melzer ein Sporenpräparat mikroskopiert. Ich sehe aber keinen zwingenden Grund, das mit Melzer zu machen. Sehe Foto hier im Vergleich zum Obigen mit Luft.

    LG, Toni


    Hallo Fuddler,

    wenn du so ein Programm findest, das es sicherlich bereits gibt, stelle hier bitte eine Info ein.

    HG, Toni


    Hallo, kurze Frage:

    Misst man bei der Sporengrößenmessung der Täublinge und Milchlinge den Durchmesser mit den Wülsten/Stacheln? (vom Ende einer Stachel zum Ende der gegenüberliegenden?). Manchmal wird die Stachellänge extra ausgewiesen; um da genau zu sein, braucht man wohl ein Elektronen-Rastermikroskop!

    HG, Toni


    Lactarius circellatus

    Hallo zusammen,

    Eine Arbeitshypothese: Die orangen, leicht zu verschmierenden FK sind die NFF von Dacrymyces stillatus. Die HFF ist eher gelb und gelatinös. Diese NFF bildet schwarze Konidienpakete, die bevorzugt am Scheitel austreten. Final besteht der ganze FK aus einem schwarz glänzenden Kügelchen.

    Warum ich dann im Mikro keine Konidien sah, ist wohl meiner zu kurzen Beschäftigung damit geschuldet. Ich sah die schwarzen Objekte erst beim Übertragen der Fotos vom Handy auf den PC. Da hatte ich zeitverzögert die eingetrockneten Objekte bereis entsorgt. Ich werde die Stelle im Wald auch nicht mehr finden, da ich kreuz und quer laufe.

    Was meint Ihr, es gibt doch sicherlich eine Literatur hierzu.

    HG, Toni

    Mit dem Programm stimmt etwas nicht.

    Beim Erstellen des Beitrags wollte ich das Foto 4 wieder löschen, da es redundant ist. Trotz meinem Löschbefehl erschien es dann im Anhang (unter "Bilder").

    Dann wollte ich den Beitrag nachträglich bearbeiten und das Foto hiermit löschen. Aber wenn ich auf "Beitrag bearbeiten" gehe, erscheint das Foto, das ich löschen wollte nicht.


    Sehr seltsam, Grüße an den Administrator, Toni

    Hallo zusammen.

    Kennt Ihr das? Man macht einige Frustfotos von gut bekannten Pilzen und dann entdeckt man zuhause auf einem Foto doch etwas Ungewöhnliches. Also, ich knipste unbedarft einen Dacrymyces stillatus und auf dem Foto waren tiefschwarze "Tropfen", die ich davor noch nicht gesehen hatte. Sind das abgestorbene Fruchtkörper oder ein Exsudat? Gegen ein Exsudat spricht, dass einige "Tropfen" isoliert liegen. Ich nahm auch etwas Material mit, da ich immer noch hoffe, einmal auch Konidien zu sehen. Aber es waren weder Sporen noch Konidien vorhanden, nur die typischen gegabelten Hyphen. Wenn das alte FK gewesen wären, hätte ich dort wohl auch Sporen erwarten dürfen. Oder?

    HG, Toni

    Hallo zusammen,

    könnten meine Bestimmungen richtig sein oder liege ich total daneben?

    LG, Toni


    1) Orangeroter Helmling (Mycena acicula)?


    2) Rötlicher Rindenhelmling (M. meliigena)?


    3) Buchenhelmling (M. fagetorum)?

    Hallo zusammen,

    könnte das ein Schleimpilz sein? Substrat ist ein total morsches wässriges Nadelholz. Auf der Rückseite war ein Gelber Eierschleimpilz. Die "Kügelchen" (Sporen, Konidien, Zellen ...) maßen 4-5 x 4-5 µm. Sie waren sehr weich und wurden leicht durch das Deckglas zerdrückt; dann erschienen sie oval bis länglich ausgefranst

    Der Geweihförmige Schleimpilz hat zwar viele Erscheinungsformen, aber ein solches wohl nicht.

    HG, Toni

    Hallo zusammen,

    dieser Pilz wuchs am Waldweg bei Fichten. Zunächst dachte ich an den Gemeinen Weichritterling. Aber da passte einiges nicht dazu. Spp. reinweiß; Sp. 5-6 x 2,5-3 µm; Sp. nicht amyloid und nicht feinwarzig sondern glatt. Die Lamellen erscheinen mir auch zu angewachsen für einen M.. melaleuca.

    Beim Bücherstöbern stieß ich auf die Art Calocybe hebelomoides; aber das kann er wohl auch nicht sein?

    LG, Toni

    .

    Hallo Pablo, hallo Uwe,


    ich schrieb "vermutlich Fichte". Da waren halt nur Fichten im Umfeld. Allerdings war das direkt neben einem Waldweg. Also könnte der Stamm auch von der anderen Wegseite mit Laubbäumen dort stammen. Ich bin recht schlecht bei der Bestimmung von Baumarten bei Altholz. Mir kam das auch komisch vor, soviele alte Fruchtkörper an einem Stamm, das kenne ich nur von Laubbäumen. Ich hätte mehr auf die Baumarten da drüben achten sollen.


    Ich besorgte mir zwar eine Winterlektüre (Spohn: Die Rinden unserer Bäume), aber der Riesenunterschied zwischen den Rindenformen bei unterschiedlichen Baum-Altersstufen, hat mich zum Aufgeben gezwungen.


    Gestern sah ich noch einen Schwefelporling und machte gleich ein Schnittbild-Foto. Das sieht schon deutlich anders aus.

    HG, Toni

    Hallo Martin,

    ja, Pilze lagern als Speicherstoff wie die Tiere Glycogen ein, im Gegensatz zu Stärke bei den Pflanzen. Mir ist aber noch nicht klar, woher dann die amyloide Reaktion mit Lugol/Melzer kommt. Kannst du mich bitte aufklären.


    Hallo Franz,

    ich weiß, meine Okular-Skala ist nicht immer ganz scharf auf den Fotos. Das kommt davon, dass ich mit dem Handy durch das Objektiv knipse. Da habe ich dann keinen Einfluss darauf, ob der Fokus mehr bei der Skala oder bei den Sporen liegt. Dennoch ist das die einfachste Methode. Ich habe zwar auch eine einfache Mikroskopkamera für das Triokular, aber die ist mir zu umständlich.


    Hallo Pablo,

    ich probierte diverse Farbstoffe aus (alle von Mykoshop):Patentblau, Kongorot in Wasser, Kongorot in 10% NH3, Karbolfuchsin und Baumwollblau in Milchsäure. Zudem hatte ich noch einen Altbestand von Eosin. Ich kam zu dem Schluss, dass Eosin am besten ist. Es färbt gleichmäßig, kein Schrumpfen oder Aufquellen, keine Flecken, auch nicht zu unnatürlich, überdeckt die Einschlüsse nicht total. Einziger Nachteil, dass manche Sporen oder Hyphen den Farbstoff nicht gut aufnehmen (Alter, Fette,...?).


    Was den Fokus betrifft, ja es gibt absolut plane Objektive für etliche hundert €. Aber soviel wollte ich für den privaten Zweck nicht investieren. Ansonsten würde ich ich auch ein hochwertiges Phasenkontrastmikroskop von einem europäischen Hersteller bevorzugen. Mein Mikroskop aus China hat nach einem Jahr schon erhebliche Macken (Linsen sind wohl aus Plastik; ein Objektiv musste wegen Kratzer erneuert werden. Der Feintrieb links/rechts ist defekt). Dass der Fokus nicht immer über das ganze Bild scharf ist, kann auch daran liegen, dass die Objekte nicht in einer Ebene liegen. Da müsste man dann ein neues Präparat machen, falls noch genügend Material vorliegt und man die Zeit investieren möchte.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreund`ìnnen,

    sorry, ich habe wieder mal eine unmögliche Anfrage. Bei meiner letzten Waldexkursion bückte ich mich nach einigen Fichtenzapfen. Ich wollte mir mal die Fichtenuzapfenkonidie ansehen. Aber ich fand etwas Anderes. Vll. kennt das jemand.

    HG, Toni


    1) Der Zapfen war von einem weißen Rindenpilz überzogen,. Sp. 5-6 x 2,5-3 µm mit Anhängsel.


    2) Auf der Innenseite der Zapfenschuppen waren gefelderte, orange Schüppchen. Wenn ausgefallen, dann war nur noch eine Art Wabenmuster übrig. Unterm Mikroskop sah man Arthrosporen-ähnliche Hyphenstücke (16-20 x 7-9 µm). Oder sind das Samen?


    3) Fichtenzapfenkonidien waren nicht vorhanden. Wahrscheinlich war der Zapfen schon zu alt. Aber auf der Innenseite der Schuppen waren weiß-graue Pusteln. Die bestanden aus schwarzen Zwillingskugeln (100 x 50-60 µm). Das ist wohl nicht die HFF von der gesuchten Art.

    Hallo Pilzfreundinnen und -freunde,

    an einem - wie ich vermute Fichtenstamm - waren sehr viele uralte Porlinge, die ich nicht zuordnen konnte. Aber mich interessieren vor allem die kleinen hellgelben bis schwefelgelben newcommer. Könnten das Schwefelporlinge (Laetiporus sulfureus) sein, die sich auf auf diesem Substrat und daneben entwickelt haben? Leider wurden keine Sporen produziert. Keine Reaktion mit Kalilauge. Ca. 3 cm breit, 1 cm ausladend. Oder käme auch Antrodiella sp. in Frage?

    Servus, Toni

    Hallo Stephan und Franz,

    für wisenschaftliche Zwecke würde ich auch die Sporen in Wasser und mit einem Phasenkontrastmikroskop fotografieren. Für Laienzwecke aber und bei Verwendung einers Lichtmikroskops erscheint mir ein Anfärben durchaus sinnvoll. Wenn da Strukturen im Inneren der Sporen überdeckt werden, ist das nicht sehr bedeutungsvoll. Diese sagen in der Regel sowieso nichts aus für eine Bestimmung. Ich füge mal ein Beispiel von einem Mycena leptocephala mit und ohne Eosin-Färbung an. Bei roten bis schwarzen Sporen erübrigt sich natürlich ein Färben. Den gleichen Einwand könnte man von euch ja auch auf das Anfärben von z.B. Hyphenstrukturen erheben.

    LG, Toni

    Hallo Uwe,

    da habe ich wohl nicht ausreichend in die Lit. geschaut. Ich schnitt nun die FK der Länge nach auf und fand keinerlei Perithecien. Also hake ich diesen Fund jetzt unter "Jugendstadium von Langstieliger Ahorn-Holzkeule" ab.


    Bei 123pilze gibt es sogar eine Angabe für die Konidiengröße bei X. hypoxylon mit 5-13 x 2-3,5 µm, jedoch keine für X. longipes oder X. polymorpha. In diesen weiten Größenrahmen fallen auch in etwa die von mir gemessenen Werte (7-8 x 4-5). Allerdings könnten die Konidien von X. longipes auch etwas andere Maße haben.

    LG, Toni

    Hallo Pablo,

    ich habe nochmal mikroskopiert und sah auffällige Cystiden. Diese Form (Fungi of temp...) zusammen mit der Sporengröße und -form führte mich zu Feinwarziger Zystidenrindenpilz (Scopuloides rimosa s.l.).

    LG, Toni

    Hallo Pablo,

    Dass der Pilz schwer zu bestimmen ist, war mir schon klar. Ich erwartete auch nur einen Hinweis auf eine Richtung. Eosin ist meiner Erfahrung nach das mildeste Farbreagenz. Es gibt keine Größenveränderung und fast keine Überdeckung der Sporeninhaltsstrukturen. Wie man auf den Fotos sieht, haben viele Sporen den Farbstoff gar nicht aufgenommen. Dies scheint vom Alter der Sporen abzuhängen. Dass einige Sporen fast ganz von einem Speicherstoff ausgefüllt sind, war mir das Hauptanliegen meiner Anfrage. Hat jemand so etwas schon gesehen und ist dies artspezifisch? Was für ein Reservestoff könnte das sein?

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    diesen graunen Überzug über Kohlenbeeren halte ich weder für eine Pilzsspinne (Nodulispoirium umbrinum) noch für einen Plüschknubbelpilz (Calcarisporium arbuscula). Was könnte es dann sein. Vll. etwas in Richtung Wachskruste oder so? Sp. 3-4 x 1-2.

    VG, Toni