Beiträge von pilzscout

    Hallo Peter,

    danke für den verschlüsselten Hinweis. Die Fotos von der Großporigen Datronie bei 123Pilze kommen recht gut hin.

    Eine schwarze Trennlinie konnte ich nicht sehen. Hatte ich bereits geprüft. Aber die Hutschicht war so dünn, dass man da nichts erkennen konnte, weder Trennlinie noch Hutfleischfarbe (trotz nachträglicher Wässerung zum Aufquellen). Bei meiner Substratangabe handelte es sich nur um eine Vermutung, da der Holzstapel aus einigen ca. 1 m langen geraden Stämmen bestand und das findet man eher bei Nadelholz. Bei 123P steht aber 4-6 Poren pro mm2, und das wäre - wie ich meine - nun nicht sehr großporig.

    VG, Toni

    Hallo,

    wahrscheinlich ist das kein Braunhütiger Knorpelporling. Also wird es wieder eine der vielen Variationen von der Schmetterlingstramete sein.

    Substrat Fichtenholz, ca. 17 Poren pro cm.

    Grüße an alle!

    Hallo zusammen,

    danke für die Infos. Ich hatte bisher schon öfter von Fichtenzapfenrüblingen gelesen und danach gesucht. Habe aber nur auf herumliegende Zapfen geguckt. Jetzt weiß ich, dass man eher im Moos suchen soll. Da liegen dann wohl vergrabene Zapfen, die schon ziemlich vermodert sind. Die noch so herumliegen sind offenbar zu frisch, zu trocken und zu harzig. Übrigens, dort waren weit und breit keine Kiefern.

    Grüße

    Hallo zusammen,

    für Nelkenschwindlinge erscheint mir der Hut zu dunkel, die Lamellen zu eng und der Hutrand zu glatt.

    Spp. weiß; Hut 2-3 cm; Stiel bis 5 cm, teils mit langer Wurzel; gewachsen im Moos unter Fichten; Geruch und Geschmack neutral.

    Oder ein Frühlingshelmling? Oder ist das zweierlei?

    Was käme jetzt im zeitigen Frühling sonst in Frage?

    Grüße

    Servus again,

    ich habe nochmal mit der Lupe herumgebastelt und bessere Fotos erzielt. Der Trick war, das Licht zu dimmen, damit die weißen Henningsomyecs sp. nicht so überstrahtl werden.

    LG Toni

    Servus allerseits,

    danke für die Infos. Hatte schon befürchtet, ich wäre auf irgendwelche Insekteneier oder sowas hereingefallen.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    ein absolut winziges Pilzchen, oder doch was Anderes. Auf Rinde gewachsen, aber ich kann nicht sagen, ob Laub- oder Nadelholz.

    Leider konnte ich keine schafen Bilder machen; noch dazu ergibt das reine Weiß keine Kontraste.

    Durch die Lupe sieht man jedoch, dass es Röhrchen sind.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,


    zumindest für mich ein paar interessante Funde von gestern; und Frage, ob ich mit meinen Bewertungen richtig liege. Alles von Laubholz.


    1) Der weiß-gelbbraune Rindenpilz überwuchs etliche Kohlenbeeren und ist damit vermeintlich knotig.


    2) Kohlenbeeren unter die Schale geschaut. Leere Apothecien?


    3) Ein roter Porling, der mit 2% Kalilauge schwarz färbt. Demnach wohl eine Zinnobertramete. Vermutlich an morschem Holunderholz gewachsen. Passend dazu rote Rhizomorphen am gleichen Holz.


    4) Ein rötlicher Porling, der mit 2% KOH violett färbt. Demnach wohl ein Zimtfarbener Weichporling.

    LG, Toni

    Hallo Christine,

    Schönes Papageienholz. Meins war auf Laubholz in einem Auenwald. Hatte ich wohl vergessen zu erwähnen. Interressant: auch hier auf Nadelholz sind die grünen Knuddel zu sehen. Wohl ein Schleimpilz. Grün im jungen Zustand und schwarz wenn alt.


    Bei uns gibt es kaum Kiefer. Im privaten Wirtschaftswald - wie ich immer wieder sehe, und auch mal erwähnen darf - werden Kiefer und auch Birke konsequent zerlegt und bleiben liegen. Taugt wohl nicht als Nutzholz. Wenn dann aber der Sturm den Stangerlwald umlegt, ist der Ruf der Waldbesitzer nach Subventionen groß. Und die Politiker verteilen auch zur eigenen Profilierung unsere Steuergelder.

    LG, Toni

    Liebe Pilzfreunde,

    bei diesem auffällig gefärbten Rindenpilz ist mir viel unklar.

    Das geht schon bei der Farbe los; wie soll man die bezeichnen: umberbraun, ockerrot, zimtrot, rotbraun…, / matt, samtig...?

    Ist das überhaupt ein Porling? Mit dem bloßen Auge sehe ich keine Poren. Mit der Lupe sieht man am Rand im gelblichen Bereich deutliche Poren, aber im roten Bereich zerfransen sich die „Poren“ rasch zu sehr unregelmäßigen Gruben oder gar einem Gefecht. Mit Kalilauge nur Umschlag nach Schwarz.

    Bei den resupinaten Porlingen fand ich eine makroskopisch recht ähnliche Art, Ceriporia spissa, aber dazu keinen deutschen Namen.

    Bei den Schichtpilzen vielleicht die Umberbraune Borstenscheibe (Hymenochaete rubiginosa).

    Ich würde mich über eure Meinung, wo denn dieser Pilz in etwa einzuordnen ist, sehr freuen.

    LG Toni

    Hallo Christine,

    Dein Hinweis ist top. Hier ist ein Foto lasiusfuliginosus.html

    Diese Struktur kommt schon ziemlich nahe. Aber warum war der Balken völlig intakt.


    Noch eine andere Unklarheit für mich. Flechten sind doch eine Symbiose aus pilz und Alge. Algen haben photosynthese, brauchen also Licht. Unter dem Dielenboden werden sicherlich keine Algen bzw. Flechten wachsen.

    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    in Analogie zum Giraffenholz hatte ich für mich diese Hölzer als "Papageienholz" benannt (farbig wie ein Ara: grün, rot, gelb, orange, bläulich)

    OffTopic

    . Aber sicherlich gibt es dafür einen anderen gängigen Begriff. Was könnte die Ursache sein - Algen, Schleimpilze, Mischung von diversen Formen ...? Die winzigen Knuddel sind leicht abwischbar.

    Danke für eine Info.

    VG, Toni

    Hallo Peter,

    was findet man denn, wenn man mit dem Messer einen Schnitt macht? Auf Querverweise klicke ich nicht gerne, da bin ich als gebranntes Kind vorsichtig.


    Ich war kürzlich in einem Waldstück und da lag das Giraffenholz massenweise herum. Aber ich fand keinen Pilz, den ich dazu in Beziehung setzen konnte. Bisher las ich nur, dass die Langstielige Holzkeule ursächlich sein kann. Dann steht meistens dabei, dass es auch "verschiedene Pilzarten " sein können. Aber bisher las ich keinen Hinweis, welche sonstige Pilzarten dafür in Frage kommen. Dort im Wald sah ich nur Weiße Rindenpilze, Warzige Drüslinge und Kohlenbeeren spp.

    Gibt es irgendwo eine Liste der möglichen Veruracher?


    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    mit großem Interesse las ich den Beitrag von Matthias mit der Artbestimmung als Tyromyces wakefieldiae.

    Könnte das hier auch ein Tyromyces sp. oder doch eher ein Bjerkandera sp. sein? (auf Laubholz gewachsen)

    LG, Toni

    Hallo zusammen,


    im nahe gelegenen Auenwäldchen drehte ich einige morsche Äste und Baumstämme um. Es ist schon erstaunlich, was es an den jetzt gut durchfeuchteten Hölzern alles an Pilzlichem zu sehen gibt. Eine kleine Auswahl von morphologisch auffälligen Objekten will ich hier zur Diskussion stellen.


    Selbstverständlich erwarte ich keine Artbestimmung, vielleicht aber einen Hinweis auf Gattung oder Familie. Für eine Artbestimmung braucht es sicherlich makromorphologische, mikroskopische und heute wohl auch noch Genom-Sequenz-Daten sowie viel Literaturrecherche.


    Für gute Mikroaufnahmen wäre eine spezielle Kameraausrüstung und viel mehr Zeitaufwand angebracht, weshalb die Fotos leider nicht so detailreich wurden, wie ich sie gerne gehabt hätte. Sorry


    Viele Grüße aus dem Ampertal, Toni


    1) Schwarzbrust sp. ??


    2) Ascomyceten? Ich sah auch bei ASCO-SONNEBERG - Überblick nach und wurde von der enormen Fülle an Gattungen und Arten nahezu erschlagen: Mollisia, Lachnum …


    3) Gelber Schleimpilz (Trichia faroginea) ?


    4) Ist das ein Pilzmyzel-Geflecht?

    Hallo Veronika, hallo Pablo,

    vielen Dank für die Infos.

    Zu 1) Ich war nochmal dort und habe bessere Aufnahmen gemacht. Veronika hatte das richtig erkannt, der Rindenpilz hat Poren. Das Orange ist wohl vergänglich.


    Zu 2) Auf dem Foto hatte ich nachträglich einen Warzigen Drüsling gesehen. Der wächst auf Laubholz. Also von euch

    korrekt erkannt, die Äste waren Laubholz - wohl Eiche oder Buche..


    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    mir ist schon klar, dass man die Rindenpilze in der Regel makroskopisch nicht bestimmen kann. Also will ich euch mit dem pilzlichen Kleingefuzzl auf morschem Holz nicht anfragen. Aber wie ist es mit markanten Formen. Vielleicht kann man da wenigstens eine Richtung angeben. LG, Toni


    1) Auf Laubholz. Vielleicht Violetter Knorpelschichtpilz??


    2) Im Mischwald. Holzart unbekannt. Vielleicht Violetter Lederporling??


    3) Auf Laubholz. Vielleicht Kohlenbeere s.l. im Entstehen??

    Hallo zusammen,

    ich denke, dass das eine Vielgestaltige Holzkeule (Xylaria polymorpha) ist. Was sind denn diese Kügelchen an der Oberfläche. Sind das Asci/Perithecien/Pyknidien/...?

    Danke für eine Info, Toni

    Hallo zusammen,

    in Ermangelung an interessanten Neufunden möchte ich euch ein kleines Kuriosum zeigen, gefunden im Januar, aber bereits 2018. Bestimmen konnte ich den aber nicht.

    Trompetenschnitzling??

    LG, Toni


    Hallo Pilzfreunde,

    ich bin im Zweifel, ob das Winterporlinge oder Weitlöcherige Porlinge oder beides sind. Die mit den braunen Hüten könnten erstere und die mit den grauen zweitere sein.

    Die Poren beurteile ich weiter als beim P. brumalis, und enger als beim P. arcularius. Aber vielleicht bewegt sich das alles auch nur in der üblichen Variationsbreite.

    LG, Toni


    Hallo Pablo,

    dass der "Stachelbeer-Feuerschwamm" (P. ribis) auch auf Johannisbeere (Ribes; Österreichisch: Ribisl) wächst, kann ich belegen.

    Dazu muss man allerdings einen ganz alten Strauch suchen, den man nur noch in den immer seltener werdenden Bauerngärten findet.

    Der Pilz beeinträchtigt das Wachstum und den Ernteertrag nicht, da man ja immer die alten Triebe zugunsten der neuen wegschneidet.

    LG, Toni