Beiträge von pilzscout

    Hallo zusammen,

    1) diese Feuerschwämme waren an ufernahen benachbarten Stäuchern gewachsen.

    Leider kann ich die Strauchart nicht benennen, da z.Z. Laub, Blüten, Früchte etc. fehlen.

    Stachel- oder Johannisbeere waren es keinesfalls. Könnten es dennoch Stachelbeer-Feuerschwämme sein?


    2) und bei diesem weiß ich gar nicht wohin damit. Vielleicht hätte ich ihn abnehmen und aufschneiden sollen.

    Wohl an Weide oder anderem Laubbaum in einer Aue gewachsen.

    .

    LG, Toni

    Hallo Pablo,

    es gibt auch eine ganze Reihe von Unstimmigkeiten in meinen Bestimmungsunterlagen.

    Im Buch "1700 Pilze" steht bei Crepidotus applanatus: Hut 0,5 - 2 (4) cm

    Und bei der App dazu steht: Hut 2 - 6 (8) cm

    Also bei der Angabe für die normale Obergrenze sind 2 bzw. 6 cm schon deutliche Unterschiede.

    LG, Toni

    Danke,

    das passt. Ich hatte total übersehen, dass es eine Stummelfüßchen-Art mit so großen Fruchtkörpern gibt.

    Ich kannte bisher nur die Arten mit ca. 2 cm Größe. Einen Dehnungstest kann ich leider nicht mehr machen.

    LG an alle, Toni

    Hallo zusammen,

    könnten das vielleicht Zählinge sein? Waren allerdings nicht zäh, sondern weich wässrig, aber evtl. schon ziemlich alt. Gewachsen im September.

    LG Toni


    Hallo zusammen,

    im September sah ich diesen Pilz an einem stark modrigen Baumstupf. Ich kam annähernd auf Runzliger Schichtpilz. Aber das passt nicht so recht. Sicherlich darf ich hiermit die Experten um Rat bitten.

    Vielen Dank für eine Info im Voraus,

    VG, Toni


    Hallo zusammen,

    wenn Porlinge eine gewisse Art von Hygrophanität zeigen, hat das irgend eine Relevanz für die Bestimmung. Oder ist das nur dem Alter bzw. Verwitterungszustand geschuldet. Soll man die Farben bevorzugt im trockenen oder im nassen Zustand beurteilen?

    VG, Toni


    1) nass



    1) trocken


    2) nass


    2) trocken


    3) trocken + nass (Flacher Lackporling)


    Hallo Pablo,

    danke für die richtige Bestimmung. Ist halt doch alles sehr sehr schwierig. Zum Glück gibt es das Forum, damit man nicht völlig im Nebel herumstochert.

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    ich war im Auenwald (nur Laubbäume) unterwegs. Zwar gibt es auch dort jetzt keine am Boden aufwachsende Pilze mehr, dafür ist das Gelände gut zugänglich - ohne meterhohen Brennnesseln, Goldrute, Springkraut etc. Zu finden waren natürlich essbare Rüblinge und Holunderohren, letztere - ein Novum für mich - sogar an den äußersten Zweigspitzen einer umgefallenen Weide.

    Und sonst noch diese Auswahl:


    1) Könnten das Rhizomorphen von einem Hallimasch sein?


    2) Seitlich an einem Baumstumpf braune Knötchen. Oben an der Schnittstelle aber, wohl zugehörig, eine blättrige Rosette. Keine schwarze Trennschicht unter der Huthaut, Fleisch weiß.

    Aufgrund der Wirren evtl. ein Rötender Wirrling.


    3) Lackporling, kein seitlicher Stiel, Fleisch gelblich, Hut weich. Evtl. ein Harziger Lackporling.



    4) Öfter zu sehen: ein weißer, flächiger Pilzbelag ohne Hutansätze. Evtl. ein Milchweißer Eggenpilz.



    5) Und – vielen Dank an Pablo für die Aufklärung kürzlich – wohl wieder ein Pflaumen-Feuerschwamm.


    VG, Toni

    Hallo Joe und Pablo,

    besten Dank für die prompten Antworten.

    Ob das ein Eichenstamm war, kann ich nicht sagen. Ich hätte gerne die Rindenstruktur mit den noch rumstehenden Bäumen verglichen. Aber es fing an zu graupeln und so machte ich mich schnell auf den Heimweg. Aber ich werde das beizeiten nachholen.

    Die Röt. Trameten waren nicht am selben Strunk wie der Blättling, vielmehr an etwas entfernt rumliegenden Baumstämmen.

    Ich wünsche euch und allen Aktivsammlern ein wunderbares 2019, viele spannende Funde und Beiträge und auch den einen oder anderen Exotenfund aus der Roten Liste!

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    hier wieder Fragen zu drei Pilzen am Holz, die ich kürzlich fand.


    1) Ein relativ großer braunfilziger ~Porling an einem liegenden Baumstamm. Er war bündig aufgewachsen, so dass kein Hymenium sichtbar war. Ich lasse ihn sich weiter entwickeln. Könnte das ein Tannen-Feuerschwamm oder ein Zottiger Schillerporling sein?


    2) Mit 1) etwas ähnlicher, brauner, übereinander geschichteter Porling. Mehrschichtige Poren. Aufgewachsen an einem Strauch, evtl. Weißdorn.


    3) Hier war mein spontaner Eindruck: Ein nicht so ganz typischer Fenchelporling oben aufgewachsen an einem Strunk.

    Ich nahm ein Stück ab, und siehe da: Lamellen (unten links) und kein Anisgeruch. Also wohl Zaun- oder Tannenblättling.

    Nahebei wuchsen etliche große, von oben sehr ähnliche Rötende Trameten (schon etwas alt; unten rechts). Aber die haben ja – wie hier im Vergleich zu sehen – mehr oder weniger längliche Poren.


    Was meint ihr dazu, liege ich mit der Bestimmung annähernd richtig?

    VG, Toni

    Hallo,

    so eine Koralle fand ich heuer auch nach der ersten Frostnacht. Ich hatte sie als Graue Koralle (Clavulina cinerea) bestimmt. Diese soll typischerweise vor allem sehr spät im Jahr erscheinen. Aber vielleicht liege ich damit auch falsch. Deine ersten beiden Pilze hatten wohl auch schon einen Frost abbekommen und sind somit nicht mehr sehr typisch.

    LG, Toni


    Hallo,

    nettes Rätsel! Links und rechts aussen liegen größere Fetzen. Die sehen nun wirklich nicht nach etwas pilzigem aus. Ich denke, da hat man früher einmal Plastikfolie, Teerpapier oder Packpapier vergessen und die Mäuse haben sich ein Nest gebaut. Versuch doch mal den Flammtest. Brennt es wie Papier, schmilzt es, rußt es oder riecht es nach Chemie.

    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    Porlinge zu bestimmen, erscheint mir auch ziemlich schwierig. Die Baumruinen tragen meist kein Laub, so dass ich die Baumart nicht kenne. Zudem verändern Alter und Feuchtigkeit die Gestalt und die Farben stark. Hier zwei Beispiele, wo ich mit der Bestimmung nicht klar komme. Zudem zwei weiterere Baumpilze, bei denen ich um eure Meinung bitte.

    Danke im Voraus, Toni


    1) Ich hatte vorher noch keinen Baumstamm gesehen, der fast zur Gänze mit Pilzen überwuchert war. Sind die noch bestimmbar oder schon zu alt? Könnten das alte Rötende Trameten sein?


    2) Auch hier kenne ich die Art nicht. Ein Exemplar hatte sogar zwei kleine Stiele. Oder ist das eine triviale Schmetterlingstramete?


    3) Hier dachte ich spontan an einen Schichtpilz oder an eine Schmetterlingstrapete. Aber dann sah ich die gelb-orange Unterseite. Zudem waren da keine Poren sondern Noppen. Rechts unten auf dem ersten Foto ist ein blauer Gallertpilz. Vermutlich Fleischroter Gallertbecher. Falls ja, mir würde der Begriff Fleischroter Gallertfältling besser gefallen

    OffTopic

    . ich sehe nämlich keine Becher.


    Hallo Forumfreunde,

    nun scheint ja geklärt zu sein, wie man seinen Avatar ändern kann.


    Ungeklärt ist aber immer noch, wer meinen Avatar von „Aktiver Sammler“ zu „Schüler“ geändert hat. Wer hat Zugang und die Berechtigung zu meinem Profil und warum diese Demonstration? Ich war es nicht; ich wusste gar nicht, wie man das macht.


    Könnte es sein, dass das Forum gehackt wurde. Dass jemand all unsere Daten (Klar-Namen, Adresse, Email, Geburtstag etc.) abgegriffen hat? In Zeiten, wo dies bei Facebook passiert, wäre das wohl nicht abwegig. Muss ich nun Bedenken haben, dass sich ein neuer, netter Besucher meldet mit einem Querverweis auf ein Foto und in diesem Foto ist eine Schadsoftware versteckt? Dann wird mein Computer infiltriert und fremdgesteuert. War diese Änderung in meinem Profil vielleicht ein Testlauf oder habe ich mir schon einen Virus eingefangen über das Forum?


    Möglicherweise bin ich paranoid. Aber ich bin gekennzeichnet. Ich hatte schon mal den Bundespolizei-Trojaner auf meinem Rechner und der Monitor blieb schwarz.

    Ich sollte Geld überweisen für eine Entsperrung. Nur mit erheblichen Mühen, viel Zeit und mit etwas Glück konnte ich meinen Rechner wieder säubern und die Daten retten.


    VG, Toni

    Hallo Thomas,

    bei mir steht jetzt "Schüler". Weißgott wer das da hingeschrieben hat. Abgesehen davon, dass man das ganze Leben lang lernen muß, verstehe ich unter Schüler, jemanden so zwischen 6 und maximal 20 Jahren. Und das bin nun mal wirklich nicht. Schön war die Jugend, aber die ist unwiederbringlich vorbei. Ich habe mich als "Laien" bei der Bestimmung von Pilzen bezeichnet. Insofern bin ich ein Pilz-Bestimmungs-Schüler. Mal sehen, ob sich das ändern lässt.


    Früher stand da mal "Aktiver Sammler". Weiß jemand wie man das ändert? Oder bin ich diese Kategorie gerutscht, da ich zu viele Fragen stellte?

    VG, Toni






    Moddi- Hinweis: Die Diskussion um die Benutzertitel entsprang aus >diesem Thema<, und würde zwecks besserer Wiederfindbarkeit und Eigenständigkeit (weil auch wichtig) da herausgelöst.

    Hallo Simon,

    ich kann mich den Vorrednern anschließen: Austernseitlinge sind sehr selten in unseren aufgeräumten Forsten, wo noch dazu die Fichte dominiert. Aber Judasohren gibt es eigentlich immer zu finden.


    Judasohren sind ebenfalls Schwächeparasiten. Sie brauchen also einen alten, kräftigen aber schon brüchigen Holunder. Bei jungen, dünnen Exemplaren wird man nicht fündig. Zum anderen benötigt der Pilz einen nassen Stamm. Am südlichen Waldrand, wo Wind und Sonne die Büsche rasch abtrocknen, wächst eher kein Baumpilz. Also suche mehr auf der Nordseite oder gleich im schattigen Waldesinneren. Schaue nach Stämmen, die bereits mit Moos überzogen sind und auch nach am Boden liegendes Bruchholz. Eigentlich sollten die Bedingungen jetzt gut sein. Wir hatten hier in OBB gut eine Woche Schnee, der nur langsam abtaute. Das Moos auf den Stämmen hat sich mit Wasser vollgesogen, die schuppige Holunderrinde ist also sehr nass und nun bei Regen und steigenden Temperaturen sollten die Ohren gut wachsen.

    Viel Erfolg – ich hatte kürzlich sogar einige Austernseitlinge am Holunder geerntet.

    VG, Toni

    Hallo Thomas,

    dann isst man Judasohren also roh, wenn ich dich richtig verstehe. Nur zusammen mit dem Gemüse etwas anwärmen..


    Du hast recht, 1) ist eindeutig ein Kastanienbrauner Stielporling bei diesem glatten, rötlichbraunen Hut. Fehlgeleitet hat mich der schwarze Stiel. Der Schwarzfuß S. hat einen hellgrauen und leicht flockigen Hut und ist sehr selten.


    VG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    Heute versuche ich mal wieder, meine neuen Funde zu bestimmen und bitte um Korrektur.


    Zunächst aber eine andere Frage. Ich hatte Judasohren in die Pfanne gegeben für pasta con funghi und dann sind die förmlich explodiert und teilweise aus der Pfanne gesprungen. Sollte man die vorher anschneiden oder habe ich etwas Anderes falsch gemacht.


    LG, Toni


    1) Schwarzfüßiger Stielporling? (auf bemoostem Baumstamm gewachsen)



    2) Buchenader-Zähling?



    3) Schmalporiger Feuerschwamm?



    4) Schwefelkopf sp. vor Fichtenwurzelschwamm?


    Hallo zusammen,

    kürzlich fand ich ein Weidengestrüpp voll mit weißhütigen Porlingen. Aufgrund des Geruchs bestimmte ich sie als Anistrameten. Aber es gibt Zweifel weil

    1) bei 123Pilze steht „Poren weiß, schmutzig weiß bis grau, später gelblich“.

    Bei meinen Exemplaren hier würde ich aber sagen Poren weiß-braun, braun bis rostbraun und zwar alle, von 5 bis 20 cm große Fruchtkörper. Es sind also keineswegs alte Exemplare. Und

    2) weil bei 123Pilze die abgebildeten Exemplare konzentrische Zuwachszonen zeigen, so wie man das von der Buckeltramete kennt. Hier sind aber keine Zuwachszonen vorhanden.

    Irritierend ist auch, dass bei 123Pilze im Text steht „ungezont“ und die Fotos dort zeigen – wie erwähnt – deutliche Zonierungen.

    Also:

    A) Hat hier jemand etwas ungenau beschrieben und abgebildet und andere haben es unkontrolliert übernommen?

    B) Es gibt eine braunporige Variante von der Anistramete und ohne Zonierung.

    C) Es ist doch keine Anistramete.

    Sicherlich hat dazu jemand eine fundierte Meinung?

    Danke und Servus, Toni


    Weidengestrüpp (Ausschnitt)


    Ungezonte Oberfläche und braunes Hymenium von zwei Einzelexemplaren


    Große und kleine Fruchtkörper von oben und unten


    Vergleich: obere Reihe Anistramete?, untere Reihe Striegelige Tramete?

    Deutliche Unterschiede in Farbe und Größe der Poren


    Hallo Veronika,

    den Grauweißen Kugelschleimpilz hatte ich auch schon im Fokus. Da gibt es ein paar wunderschöne Fotos auf 123Pilze. Dort sind sie auf Holz gewachsen und haben einen Stiel. Aber vielleicht können die ebensogut auf Moos und aufgrund der bei Schleimpilzen bekannten großen Variationsbreite bzw. Entwicklungsstadium-abhängig ohne Stiel und so polsterförmig wachsen. Leider sind sie inzwischen schon etwas getrocknet und deutlich mehr grau. Ich habe sie nun besprüht und versucht, durch eine Lupe zu fotografieren. Ich werde sie noch weiter beobachten.

    LG, Toni

    Der Glanz kommt vom Sprühwasser


    Hallo Pilzfreunde

    die Pilzsaison geht zu Ende. Aber man findet immer noch etwas, wenn man gut guckt.

    Hier zwei Funde von gestern.

    Bei 1) komme ich noch so einigermaßen klar. Ich denke dass man im Bereich von Gallertfleischiger Fältling liegt.

    Aber bei 2) fand ich nichts Vergleichbares. Wahrscheinlich ein Schleimpilz. Weißer Eierschleimpilz, wenn es so etwas gibt.

    VG, Toni

    1)


    2)


    Hallo heisyste,

    schöner Fund, leider nicht hier gefunden. Soll aber auch schon hier gesichtet worden sein. Seinen Kollegen, den Tintenfischpilz (Clathrus archeri) habe ich hier schon mal gefunden. Soll ja auch aus dem Süden stammen.

    LG, Toni