Beiträge von Pilzor

    Dies war bezogen auf die erste Frage von Beorn. Bei 123pilze steht nämlich keine weitere Angabe/Quelle zur Aussage das Umwelteinflüsse weisse Judasohren hervorrufen.


    Dein Link mit den Peroxidasen funktioniert.

    nein, eine Quelle war nicht dabei.


    Das mit den Stiellängen könnte man als Beispiel für Modifikation nehmen, da muss ich mich mal auf die Suche von Fotos machen.


    Peroxidasen sind auch interessant, man redet immer nur von holzabbauenden Enzymen, aber benannt werden sie nie.

    Hallo,


    bei 123pilze steht "Judasohren in der Farbe “Weiß” = Weißes Judasohr (AURICULARIA AURICULA-JUDAE VAR. LACTEA) sind eine besondere Form des braunen Judasohrs. Diese farbliche Variation wird durch Umwelteinflüsse verursacht und ist nicht artspezifisch bedingt!"


    Weiss jemand um welche Umweltbedingugen es sich handelt? Ich möchte dies im Biologie-Unterricht gerne als Beispiel für MODIFIKATION bringen, müsste aber mehr Hintergründe haben um sicher zu sein dass es sich effektiv um Modifikation und nicht etwas anderes handelt.


    Viele Infos findet man ja nicht dazu.


    VG

    Hallo,


    könnt ihr mir bei folgenden Funden helfen? Alle 3 Funde stammen aus einem Fichtenwald.


    Beim Ersten tippe ich auf "Dunkelschuppiger Risspilz" Geruch eher säuerlich

    Beim Zweiten "Geriefter Rötling" Geruch unbedeutend

    Beim Dritten, der Koralle wirds wohl schwierig...





    Besten Dank!

    Hallo,


    auf der wohl letzten Tour für dieses Jahr bin ich noch fündig geworden, folgender Pilz ist ein Erstfund und ich kann ihn nicht richtig zuordnen. Der Porphyregerling kommt ihm am nâchsten aber er rötet nicht im Fleisch. Fundort: Fichtenwald. Der Geruch ist kaum wahrnehmbar aber angenehm. Kein Ring vorhanden.


    Kann es sein dass alte Exemplare nicht mehr röten? oder handelt es sich um eine ganz andere Gruppe?

    beste Grüsse



    Hallo, Folgendes könnte man ins andere Forum hinzusetzen (ich habe da kein Konto):


    „Tricholoma album hat wieder etwas weiter entfernt stehende Lamellen - und würde nach einem Tag schwärzen“

    Dies war nicht der Fall.


    „stand da nicht doch eine Birke im Nadelwald herum?“

    in dem Gebiet gibt es viele kleine Parzellen mit Birken, direkt an der Stelle war aber keine wenn ich mich richtig erinnere…


    Die fuchsroten Flecken kommen auf den Bildern nicht gut rüber. Die waren in Wirklichkeit also etwas auffälliger, genauso wie die wurzelnden, verdrehten Stiele.


    Den Geruch kann ich im Nachhinein nicht 100ig wiedergeben. Im ersten Moment rochen sie halt nicht neutral sondern eher etwas stechend, an alte Stäublinge erinnernd deswegen habe ich „gasartig“ angegeben. Am nächsten Tag habe ich noch Mal dran gerochen, da wiederum hatte ich einen ganz anderen Eindruck (eher angenehm obstartig), dh meine Angaben zum Geruch sind vielleicht irreführend. Das Fleisch war immer noch schneeweiß.


    Die Durchmesser der Hüte waren ungefähr 3-5cm


    Mit Eisensulfat hat sich das Fleisch nicht signifikant verfärbt.

    Was auf den Fotos nicht so gut rüberkommt sind die fuchsroten Farbtüpfel auf den Hüten. Über den Fundort kann ich weiter nicht viel sagen ausser dass der Boden wohl sauer ist.


    Der Duft war als Neuling im ersten Moment schwer zu identifizieren, aber im Geruch nicht 'neutral' und an Stäublinge erinnert hat.

    Ja das stimmt. Pilze kommen in der Schule kaum noch vor. 2 Mal durfte ich bei Lehrplänen mitarbeiten und beide Male konnte ich die Gelegenheit nutzen um das Thema Pilze einzubauen. Ansonsten wäre das komplett unter den Tisch gefallen. Dabei bilden sie ja ein eigenes Reich der Lebewesen.


    Findest du diese Zahlen (kommen in die Einleitung der Arbeitsmappe) passend? :


    "...120.000 beschriebene Pilzarten! Schätzungen zufolge gibt es noch über 3,5 Millionen unentdeckte Arten weltweit. Eine genaue Zahl zu nennen ist schwierig, da selbst in Mitteleuropa noch regelmäßig neue Arten entdeckt werden und durch moderne DNA-Analysen die Klassifikation der Pilze in einem stetigen Ausbau und Wandel ist. Man kann aber davon ausgehen, dass es hier zwischen 5000 und 6000 gut bestimmbare Arten gibt. Viele davon lassen sich nur mikroskopisch unterscheiden. Ungefähr 13% aller bekannten Pilze lassen sich mit bloßem Auge bestimmen"

    Hallo,


    Morgen möchte ich Pilze im Bio-Unterricht mit einer 11. Klasse durchnehmen und bin heute auch ordentlich fündig geworden (viel Interessantes dabei: Knollenblätterpilze, Fliegenpilz, Bovisten, Stäublinge, Korallen, Maronen, Erdsterne, Seitlinge... sogar 2 Olivbraune Milchlinge). Bei den Korallen muss ich nochmal genauer analysieren um welche es sich handelt, aber bei einem bin ich hängen geblieben:


    Ein weisser Lamellenpilz, charakteristisch sind fuchsrote Flecken auf dem Hut und auf dem Stiel. Hut gewellt. Ausserdem ist der Stiel wurzelnd sowie faserig gewunden. Fundort: Boden im Fichtenwald. Geruch: säuerlich/gasartig


    Hat einer von euch ein Idee??

    Hallo,


    ich habe heute einen Pilz gefunden den ich nicht klar zuordnen kann.


    Auffällig ist das büschelige Wachstum, in einer Wiese neben einem Mischwald.


    Vom Geruch her hat er an einen Hallimasch erinnert aber das passt ja nicht zur Wiese.


    Raslinge war ein weiteres Resultat bei der Suchmaschine, aber der beschuppte Stiel passte wiederum nicht...


    Fleisch leicht gelblich, Lamellen ockerfarben, Sporenpulver braun.


    Hat jemand eine Idee? :/



    Hallo,


    Ich habe heute im Wald einen Pilz gefunden der mir (als Anfänger) gross und auffällig schien, und somit auch leicht zu bestimmen.


    Fehlanzeige!


    Vielleicht weiss einer von euch auf den ersten Blick was das ist.


    Fundort: direkt neben einem Nadelholz-Stumpf. auffällig ist weiterhin die "Wurzel" und die ovale Hutform. Die Schüppchen sind abwischbar.

    Das Fleisch weiss aber unter der Huthaut leuchtend gelb. Lamellen ocker-grau.

    Der Stiel ist fest im Inneren, aussen leicht rötlich im unteren Teil.






    beste Grüsse