Beiträge von podiceps

    Zur Abwechslung mal was aus unserem Vorgarten: Diesen hübschen Winzling habe ich am 20.10. zwischen Gras und Moos neben unserem alten Rhododendron entdeckt. Die Bilderkennung bei iNaturalist meinte, das sei ein falscher Pfifferling, aber das kommt m.E. nicht hin. Hutdurchmesser ca. einen Zentimeter. Roch für mich leicht pilzig, sonst nach nichts.




    Die folgenden Bilder entstanden einen Tag später, am 21.10.





    Kann mir jemand sagen, was das ist? VG, Anita

    Gefunden am 22.10. Weitläufiger, unvollständiger Hexenring aus weißen Lamellenpilzen, die ich überhaupt nicht einordnen kann, unter Laubbäumen am Rand des Weges entlang des U-Bahn-Dammes zwischen Kiwittsmoor und HH-Langenhorn. In allen Teilen weiß/cremeweiß - Hut, Lamellen, Stiel. Offenbar massiv, also kein hohler Stiel, denn das eine Exemplar, das ich hochgenommen habe, war verhältnismäßig schwer. Trocken-samtig-ledrige Hutoberfläche. Roch für mich nach nichts, ich habe aber auch nicht gerade das feinste Näschen. Kein Schnittbild, leider.







    In welche Richtung könnte das gehen? Danke und viele Grüße, Anita

    Bilder von zwei Fundstellen, beide vom 22.10., HH-Nord zwischen Kiwittsmoor und Langenhorn mitten im Feuchtwald.


    1. Kleiner unvollständiger Hexenring.






    2. Zwei Exemplare nebeneinander, eines davon noch sehr jung (habe ich erst auf dem Foto entdeckt ...).





    Auch hier leider weder Schnittbilder noch Geruchsprobe. Trotzdem bestimmbar?


    Danke und viele Grüße, Anita

    Leider schon ein älteres Semester, gefunden am 22.10. in einem Feuchtwaldgebiet unter Laubbäumen verschiedenster Art am Bahndamm der U-Bahn zwischen HH-Kiwittsmoor und HH-Langenhorn-Nord. Einzelexemplar, weit und breit keine anderen Röhrlinge in Sicht, Geruch nichtssagend, Schnittbild habe ich nicht gemacht. Scheint sich aber bei Verletzungen nicht zu verfärben - siehe Fraßstellen. Birkenröhrling?





    Viele Grüße, Anita

    Bei diesen hübschen Winzlingen kann ich leider das wichtigste Detail - den Geruch - nicht wirklich liefern. Ich habe ihn nur als irgendwie unangenehm, streng in Erinnerung. Gefunden am 22.10. auf einem liegenden Laubbaumstamm (Art nicht mehr bestimmbar) am Bahndamm der U-Bahn zwischen HH-Kiwittsmoor und HH-Langenhorn-Nord unter Bäumen.






    Alles Blitzlichtaufnahmen bis auf das erste Foto. Lassen die sich bestimmen?


    VG, Anita

    Nächste Frage: Folgende Pilze wurden an verschiedenen Tagen und an drei Standorten gefunden - keine Schnittbilder, keine Geruchsprobe; als ich die Bilder gemacht habe, dachte ich nicht an dieses Forum. Allesamt Blitzlichtaufnahmen, aber die Farben sind auch in natura recht blass:


    1. am 20.10. im Stadtwäldchen Ossenmoorpark Norderstedt





    2. am 22.10. im Feuchtwaldgebiet am Bornbach, Hamburg-Kiwittsmoor





    3. am 22.10. im Stadtwäldchen Ossenmoorpark Norderstedt (andere Stelle als der erste Fundort).




    Sind das Violette Rötelritterlinge? Oder ein anderer Rötelritterling?


    Danke und VG, Anita

    Hallo,


    folgender Pilz wurde mir bei iNaturalist als Blauender Kahlkopf bestimmt. Gefunden am 20. Oktober im Grünstreifen am Wegrand, Stadtwäldchen, Ossenmoorpark Norderstedt, Schleswig-Holstein. Wenn ich mir die Lamellen anschaue und das mit Bildern vergleiche, sieht mir das nicht nach Psilocybe cyanescens aus. Leider habe ich auch keine Vorstellung davon, was für ein Pilz das sein könnte. Was sagt ihr dazu?


    Schnittbilder habe ich leider nicht, an den Geruch kann ich mich kaum erinnern - mild-pilzig bis nichtssagend, glaube ich. Der Hut war irgendwie klebrig bzw. ich hatte hinterher klebrige Fingerspitzen.





    Danke und viele Grüße,

    Anita

    Wachsen die eigentlich nur unter Nadelbäumen? Ich frage, weil ich kürzlich einen großen Hexenring von Pilzen, die exakt so aussahen wie diese, unter einer alten weit überhängenden Weide nicht weit von einem Bachufer gefunden habe. Ansonsten stehen dort vor allem Eichen und Erlen, vereinzelt Haselnuss, aber definitiv keine Nadelbäume. Deshalb hatte ich Tricholoma terreum eigentlich ausgeschlossen, bin aber mit der Bestimmung auch nicht weitergekommen.


    VG, Anita

    Oktober 2019, im knickartig gestalteten Grünstreifen einer Wohnstraße hier im Ort (in Norddeutschland) - sofern ich ihn damals richtig bestimmt habe. Es war ein Prachtexemplar. Was ist jetzt besser: die Bilder hier zu zeigen oder lieber in einem neuen Thread?


    VG, Anita

    so ganz einfach ist das mit den Hallimaschen nicht. Es gibt immerhin so um die sieben verschiedene Arten Hallimasch.

    Weltweit noch ein paar mehr ... Die Bilderkennung von iNaturalist hatte mir drei verschiedene Arten vorgeschlagen, die ich m. E. alle schon in der Gegend gesehen habe - ganz sicher bin ich mir natürlich nicht -, nämlich A. mellea (Honiggelber Hallimasch), A. gallica (Synonym A. lutea = Wandelbarer/Dunkler Laubholz-/Knolliger/Gelbschuppiger Hallimasch) und A. sinapina (ohne dt. Namen). Armillaria mellea habe ich für mich ausgeschlossen, Armillaria sinapina eigentlich auch, weil der hier kaum mal vorkommt. Armillaria gallica habe ich jetzt genauer unter die Lupe genommen und bin zu dem Schluss gekommen: Ja, das müsste er sein; da passt wirklich alles bis hin zu den gelbfilzigen Schuppen auf Hüten und Stielen. Danke, Stephan!

    Zu deinen Hallimaschen würde ich Armillaria lutea vermuten, obwohl ich diesen noch nie gefunden habe. Ich kenne leider keine deutsche Bezeichnung für den.

    Es gibt gleich mehrere: Wandelbarer Hallimasch, Dunkler Laubholzhallimasch, Knolliger Hallimasch, Gelbschuppiger Hallimasch, Fleischfarbener Hallimasch (Quelle: naturgucker.de)


    VG, Anita

    Kommt hierzulande leider nicht vor - das ist eine Art der Tropen und Subtropen Mittel- und Südamerikas. Aber die Gattung (Ceratiomyxa) könnte stimmen.

    Hallo,


    diesmal leider nur Fotos, keine Anschnittbilder, keine Geruchsproben, gar nichts. Aufgeschirmte und junge Exemplare, gesehen am 17.10. auf dem Weg zum Einkaufen am Rand des Wanderweges an der Tarpenbek, unter Sträuchern und Bäumen sowie zwischen Betonstufen. Norderstedt, Schleswig-Holstein, knapp nördlich vom Hamburger Stadtrand. Für mehr als ein paar Fotos reichte die Zeit nicht, aber vielleicht kann ja trotzdem jemand etwas damit anfangen.






    Die Bilderkennung bei iNaturalist.org beharrt auf Hallimasch unbestimmter Art (Armillaria sp.). Die jungen Exemplare sehen wirklich ein wenig danach aus, die älteren? Ich weiß nicht recht.


    Danke und viele Grüße, Anita

    Tolle Aufnahme, aber hast du auch noch eine, die nicht so stark vergrößert? So habe ich das nämlich noch nie gesehen, aber wenn ich weit genug vom Bildschirm abrücke, bin ich mir recht sicher: Ein Schleimpilz (also kein Pilz, sondern Einzeller), aber frag nicht, welche Art.


    Viele Grüße, Anita