awillbu1  Dickblättriger Schwarztäubling, Dickblättriger Schmutztäubling               ESSBAR! 

RUSSULA NIGRICANS (SYN. RUSSULA ELEPHANTINA, OMPHALIA ADUSTA VAR. ELEPHANTINUS, AGARICUS ADUSTUS VAR. ELEPHANTINUS)

 

BreitblaettrigerSchwarztaeubling102003

 

 

 

 

 

Bilder oben 4 und unten 4 von links: Franz Olloz (Schweiz - 4234 Zullwil) ©   Bild oben 1 von links: Fred Gruber (Gottfrieding) ©

DickblaettrigerSchwarztaeubling102003

DickblaettrigerSchwarztaeubling102003b

DickblaettrigerSchwaerztaeubling0904

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral bis schwach fruchtig.

Geschmack:

Stiel mild, Lamellen schärflich.

Hut:

5-10 (15) cm Ø, zuerst weißlich, später bräunlich bis rotbraun, fleckig, Hutmitte eingesenkt, trichterförmig.

Fleisch:

Weiß, bei Verletzung rötend, später dunkelgrau bis schwarz verfärbend.

Stiel:

Weiß, bei Verletzung bräunlich anlaufend, später grauschwarz, voll.

Lamellen:

Weißlich-creme-ockerfarben, bei Verletzung rötend, bräunend, später schwärzend, breit, weit auseinander stehend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (6,3-8,5 x 5,3-6,6 µm).

Vorkommen:

Mischwald, Symbiosepilz, Frühsommer bis Spätherbst, sehr häufig.

Gattung:

Täublinge, Schwärztäublinge.

Verwechslungsgefahr:

Dichtblättriger Schwärztäubling, Mentholschwärztäubling, Kohlentäubling, Scharfblättriger Schwärztäubling, Schmalblättriger Weißtäubling.

Bemerkung zur Essbarkeit:

Einige Autoren raten vom Verzehr von Schwärztäublingen ab, da eine aus Asien ähnliche Art, der Asiatische Schwärztäubling (= RUSSULA SUBNIGRCANS, SYN. RUSSULA CYANOXANTHA) eine Muskelzersetzung (RHABDOMYOLYSE) auslösen kann; ähnlich wie beim Grünling (TRICHOLOMA EQUESTRE).

Dieser Giftstoff ist auch in geringen Mengen in Steinpilzen enthalten. Geringe Mengen sind sicherlich unbedenklich und es wurde bislang keine Vergiftung nachgewiesen. Wer Medikamente z.B. gegen Cholesterinsenkung einnimmt, soll sicherheitshalber alle Schwärztäublings-Arten nicht als Speisepilz verwenden.

Chemische Reaktionen:

Fleisch verfärbt sich mit Phenol weinbraun, Eisen (II)-sulfat (FeSO4) hellrosa Guajak blaugrün.

Kommentar:

Alle europäischen Schwärztäublinge sind essbar. Sie sind geschmacklich besser als ihr Ruf. Vor allem sind sie gut als Bratpilz geeignet. Schwärztäublinge schmecken möglicherweise abhängig von Region, Boden- und Baumbestand unterschiedlich gut, einfach selbst ausprobieren und beurteilen!

Gifthinweise:

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dickbl%C3%A4ttriger_Schw%C3%A4rz-T%C3%A4ubling

Priorität:

1

 

Bilder oben 3-7 und unten 6+7 von links: Rudolf Wezulek ©

SchwarzerTauebling2004

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilden) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 30. August 2019 - 11:26:54 Uhr

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