awillbu1  Krokodilritterling, Aufsteigendberingter Ritterling, Matsutake           Vitalpilz (Heilpilz)             ESSBAR! 

TRICHOLOMA MATSUTAKE (SYN. ARMILLARIA MATSUTAKE, ARMILLARIA NAUSEOSA, TRICHOLOMA NAUSEOSUM, TRICHOLOMA CALIGATUM VAR. NAUSEOSUM, ARMILLARIA MATSUTAKE VAR. FORMOSANA)

(Europa: TRICHOLOMA CALIGATUM, Asien: TRICHOLOMA MATSUTAKE, Amerika: TRICHOLOMA MAGNIVELARE, SYN. ARMILLARIA PONDEROSA, Nordeuropa: TRICHOLOMA NAUSEOSUM)

 

Krokodilritterling

Krokodilritterling2

Krokodilritterling3

Fotos oben 4+5 von links: Ryane Snow (snowman) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Krokodilritterling4

 

Fotos oben 1+2 von links: Irene Andersson (irenea) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Fotos oben 3-5 von links: Ryane Snow (snowman) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Fruchtig, süßlich, nach Birne oder Mirabelle, alt chlorartig.

Geschmack:

Leicht bitterlich, zimtartig.

Hut:

4-15 (19) cm Ø, faserige, graubraune, rotbraunen bis kastanienbraune angedrückte Schuppen auf weißem Grund, Rand jung eingerollt, Haut trocken.

Fleisch:

Weiß.

Stiel:

Weiß mit braunen, rotbraunen Schuppen besetzt, genattert wirkend, Spitze weißlich.

Ring:

Trichterförmig aufsteigend, häutig, vergänglich, unterhalb des Rings rotbraun schuppig.

Lamellen:

Weiß, später leicht gelblich, eng stehend, mit Zwischenlamellen, ausgebuchtet angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (5-7,5 x 4-6 μm).

Vorkommen:

Nadelwald, meist Kiefernwald, Mykorrhizapilz (Symbiosepilz), kalkliebend, Sommer bis Spätherbst.

Dieser seltene Pilz kann im Bayerischen Wald (D) und Tschechien häufiger angetroffen werden, sonst selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung:

Ritterlinge.

Verwechslungsgefahr:

Gemeiner Erdritterling, Beringter Erdritterling, Tigerritterling.

Besonderheit:

Ein Ring ist bei Ritterlingen unüblich!

Kommentar:

Der Matsutake-Pilz wird in anderen Kontinenten wissenschaftlich unterschiedlich benannt.

Alle diese Arten gelten als Artverwandt bzw. als Unterart des Matsutake-Pilz:

Asien: Matsutake = TRICHOLOMA MATSUTAKE

Amerika: Weißer Matsutake = TRICHOLOMA MAGNIVELARE, SYN. ARMILLARIA PONDEROSA.      

Südeuropa: Krokodil- oder Gestiefelter Ritterling =TRICHOLOMA CALIGATUM.

Nordeuropa: Schwedischer Matsutake = TRICHOLOMA NAUSEOSUM.

Vitalpilz (Heilpilz):

Gilt auch als Vitalpilz (Heilpilz) in der Naturheilkunde oder in der Traditionellen Chinesischen und Japanischen Medizin für:

Er gilt in Japan als gesundheitsfördernder Pilz und erzielte schon Preise bis 2000 € die Kiste.

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Matsutake

Priorität:

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Fotos oben 1-4 und unten 2 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Fotos oben 5+6 und unten 1 von links: billyd (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 5+6 von links: André Pipirs (Düsseldorf) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 8. Januar 2019 - 11:01:58 Uhr

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