MORCHELLA ESCULENTA VAR. VULGARIS
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Fotos Jens Krüger
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Angenehm würzig, pilzig. |
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Geschmack: |
Mild, roh aber giftig! |
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Hut/Fruchtkörper: |
Hellbraun, graubraun, rußbraun. Fehlen von Gelbockertönen, wabenartig
mit tiefen Hohlkammern, Hut mit Stiel ohne Einbuchtung verwachsen. |
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Fleisch: |
Weißlich-hellgelb, wachsartig, brüchig, hohl. |
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Stiel: |
Hohl, kammerig, weißlich. |
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Vorkommen: |
Auwäldern auch in Gärten, Parks, sehr standorttreu, kalkreiche oder
sandige Böden, Frühling (Februar-Juni) Folgezersetzer. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weißlich. |
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Gattung: |
Morcheln (mikroskopische Sporenständer = ein Schlauchpilz). |
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Verwechslungsgefahr: |
Speisemorchel mit
Gelbockerfarbtönen oder Spitzmorchel. |
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Besonderheit: |
Alle Morcheln können bei Rohgenuss oder ungenügender Zubereitung
heftige Magen-Darm-Vergiftungen auslösen. |
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Allgemeine Morchel Fund-Indikatoren: |
Ort: Humusreiche
Wiesen, Auwälder, Mischwälder, gern auch dazwischen mit Kiefer oder Fichte,
Überläufe, Wasseransammlungen, bei Holzlagerplätzen, in Parkanlagen,
Waldrändern, auf und um harten Forstwegen. Bodenbeschaffenheit: Kalkreiche Böden, Lehmböden, niemals gedüngte Böden, viel
Feuchtigkeit, Z.B. durch Bäche, Rindenmulch, auf frisch umgegrabener Erde,
auf Brandstellen, Holzablagerungen. Begleitende Pflanzen und Tiere: Schlüsselblumen, Schneeglöckchen, Maiglöckchen, Bärlauch,
Wildanemonen, Eschen, jungen Walderdbeeren, Pestwurz, viele Weinbergschnecken
(wegen der Schale - Anzeiger kalkreicher Böden). Fundzeit: Februar bis
Juni (Hauptzeit April - zur Apfelblüte). |
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Kommentar: |
Die Speisemorchel im Auwald gewachsen, sind meist besser im Geschmack als
Morcheln auf Rindenmulch. |
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