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Aktuelle Pilzlage in Hessen

  • Hallo, Thomas!


    Beitrag #94
    Bild 2 kann gut Macrolepiota procera f. fuliginosa (Dunkler Riesenschirmling) sein.
    Bild 6 wahrscheinlich wechselblauer Edelreizker (Lactarius quieticolor)
    Bild 7 ist der Flaumige Birkenmilchling (Lactarius pubescens)


    Beitrag #97
    Bild 3 würde mich sehr überraschen, wenn das nicht Fomes fomentarius (Zunderschwamm) ist.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    vielen Dank für Deine Bewertung gerade auch der älteren Funde:


    Beitrag #94

    Zitat

    Bild 2 kann gut Macrolepiota procera f. fuliginosa (Dunkler Riesenschirmling) sein.


    Interessant. Mich mit den unterschiedlichen Riesenschirmlingsarten mal näher auseinanderzusetzen steht für nächstes Jahr oben auf der Liste (wollte ich dieses Jahr schon tun, aber es gab zuviel anderes). Ist offensichtlich auch nötig, von dem hatte ich noch nichtmal was gehört.
    Das gute ist, der war hinter unserer Firma und ich bekomme vielleicht nächstes Jahr die Gelegenheit in mir näher anzusehen (wobei ich das diesesmal auch machen wollte, da war er aber schon geerndet).


    Zitat


    Bild 6 wahrscheinlich wechselblauer Edelreizker (Lactarius quieticolor)


    Den schaue ich mir auch gleich nochmal an. Da die jedes Jahr an meiner Trainingsstelle wachsen, bekomme ich da nächstes Jahr auch die Gelegenheit in mir nochmal näher anzusehen. Eventuell sogar noch dieses Jahr, bei momentanen Wetter könnten nochmal welche kommen.


    Zitat

    Beitrag #97
    Bild 3 würde mich sehr überraschen, wenn das nicht Fomes fomentarius (Zunderschwamm) ist


    Hatte ich auch in Verdacht, konnte ihn aber leider nicht näher ansehen ohne hochzuklettern... und bin mir bei dieser Art noch zu unsicher. Fand den Anblick so aber einfach schön.
    Das Waldstück von gestern hat es mir sowieso sehr angetan, so viel stehendes "Totholz" findet man nur selten.
    Hier zum Beispiel, sieht aus wie ein gesunder Baum aber in ca. 15m Höhe war der schon abgebrochen:

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Pilze von heute aus den Höhenlagen des Odenwalds:


    Austernseitlinge im Schnee
    Bild 1:


    Interessanter, gelber Baumpilz in ca. 10m Höhe. Nähere Betrachtung daher leider nicht möglich (hatte die Motorsäge nicht dabei :D):
    Bild 2a,b:


    "Außer" Baumpilzen ist im Moment bei uns nicht viel los, an letztere wag ich mich die nächsten Wochen endlich mal ran. Die ersten zwei liegen zur Bestimmung vor mir.

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  • Hallo, Thomas!


    Der letzte Baumpilz erinnert mich so ganz vage an Spongipellis pachyodon (Breitstacheliger Schwammporling).
    Diese eigentlich sehr seltene Art hatte 2014 ein gutes Jahr und zeigt eine besondere Vorliebe für alte, krankheitschgeschwächte Eichen.
    Daß auch andere Substrate möglich sind, will ich aber nicht ausschließen.



    LG, pablo.

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  • Hallo Pablo,
    ein frohes und gesundes neues Jahr, schön mal wieder was von Dir zu hören.


    Vielen Dank für den Hinweis.
    Als ich wieder zuhause war, hätte ich mir in den Ar... beisen können, dass ich nicht darauf geachtet hatte welcher Baum es ist. Aber es war saukalt und ich wollte eigentlich nur noch ins warme Auto ;-)

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  • Hallo, Thomas!


    Danke, dir auch ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
    Es ist schon komisch, über Weihnachten und Neujahr, wo ich Urlaub hatte, blieb mir kaum Zeit für Pilze und Foren. Jetzt beginnt der Alltagstrott wieder, und auf einmal ist mehr Zeit da. Verrückte Welt... :)


    PS.: Das Substrat ist so entscheidend nicht. Es hätte eine etwas größere Wahrscheinlichkeit gegeben, wenn es Eiche gewesen wäre. Aber wenn man das wirklich bestimmen wollte, dann müsste man mal die Steigeisen (oder Motorsäge) einpacken, und den Pilz von nahem angucken.



    LG, pablo.

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    Einmal editiert, zuletzt von Beorn ()

  • Zitat

    Es ist schon komisch, über Weihnachten und Neujahr, wo ich Urlaub hatte, blieb mir kaum Zeit für Pilze und Foren. Jetzt beginnt der Alltagstrott wieder, und auf einmal ist mehr Zeit da. Verrückte Welt...


    Ging mir ähnlich, in die Pilze bin ich bekommen aber nicht zum bestimmen (warten noch ein paar Fotos und Baumpilze auf eine nähere Betrachtung), heute komme ich endlich mal dazu.


    Zitat

    Aber wenn man das wirklich bestimmen wollte, dann müsste man mal die Steigeisen (oder Motorsäge) einpacken, und den Pilz von nahem angucken.


    Motorsäge brächte ich natürlich nicht über mich. Steigeisen habe ich, könnte gehen aber der Baum stand leider in einem Landschaftspark nahe am Eingang, ich denke das ginge höchstens mal nach dem Ende der Öffnungszeiten ;-)

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    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Nachdem der Schnee weg ist, geht es wieder richtig los. Auch mit jahreszeitlich eher untypischen Funden. Ich hatte vorgestern einen ganzen Schwung falsche Pfifferlinge und ein Kollege hat gestern zahlreiche Pfifferlinge gefunden.


    Hier aber jetzt doch etwas eher jahreszeitlich typisches:


    Mutm. Winterporling:


    Bild 1a,b,c:


    Auch sehr interessant, ein Täubling der wohl erforen war und eine Linie an der Stelle zeigt, an der er im Boden geschützt war (persönliche Vermutung):
    Bild 2 Tauebling:


    Weitere typische Winterpilze die aktuell prächtig Gedeihen:
    Bild 3a,b: Samtfußrüblinge:


    Bild 4 Judasohren:


    Und hier noch ein Ratespiel zum Suchen, Tip: Ist ebenfalls ein begehrter Winterpilze der vermutlich dank der kalten Tage zwischen den Jahren, hier jetzt auch wieder neu fruktifiziert. (an einer strauchförmig gewachsenen Weide - mit max. Zoom):
    Bild 5 - Wer findet ihn:

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    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Der kleine Austernseitling der in obigen Bild versteckt ist, ist leider kurz danach noch klein eingetrocknet. Am gleichen Baum wuchs dann ein neuer, größerer der aber auch nach wenige Tagen eingetrocknet aussah. Grrrrrr.:grrr:
    Letzte Woche gab es dann aber für mich doch eine positive Überraschung. Die ersten, frischen Pfifferlinge dieses Jahres.
    Im Januar, irgendwie unglaublich:


    Bild 1:


    Da aktuell nicht so viel los ist, habe ich letzte Woche auchmal ein paar alte Boviste näher untersucht.
    Interessant fand ich dabei, dass das Innere sich wie Watte anfühlte und verhielt. Wobei diese Watte speziell im oberen Teil noch sehr stark "staubte".


    Bild 2a,b,c,d:

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    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo, Thomas!


    Die staubige Ruine wird wohl ein Hasenbovist (Lycoperdon utriforme) aus dem letzten herbst sein.



    LG, Pablo.

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  • Hallo Pablo,


    ich bin mal wieder beeindruckt. Es spricht tatsächlich alles für eine alten Hasenbovist. Einen jungen Fruchtkörper (nicht derselbe, aber sehr wahrscheinlich der gleiche) habe ich hier in Beitrag Beitrag: #94 abgebildet.


    Die wachsen hier im Herbst sehr zahlreich und entsprechend viele "Ruinen" liegen nun herum.


    Viele Grüße
    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Wo am letzten Freitag noch nichts zu sehen war, kamen heute die ersten Frühjahrslorcheln aus dem Boden. Sehr zahlreich und noch ziemlich klein (fingernagelgroß):
    Ein Blick in meine Aufzeichnung zeigte, dass ich die ersten vor einem Jahr ca. 1 Woche später fand, damals aber schon "ausgewachsen" (an anderer Stelle).


    Bild 1a,b:

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    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Heute in der Mittagspause habe ich wieder Pfifferlinge gefunden. Wie der letzte Fund am 28.01 waren auch diese leicht überständig.
    Damit ist der Februar der einzige Monat seit letztem Juli (inklusive) in dem ich keine Pfifferlinge finden konnte.
    Ich finde das schon sehr bemerkenswert.

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  • So langsam erwacht die Natur wieder. Den konnte ich bisher noch nicht einstufen, vielleicht kennt ihn ja einer.
    Geruch: leicht säuerlich
    Auf saurem Boden unter Fichten (Kiefern und Buchen in der Nähe)
    Fruchtkörper sehr weich und zerbrechlich (Stilbasis brach ab)
    Keine Verfärbung
    Keinen Sporenabdruck genommen


    Bild 1a,b,c,d:

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  • Hallo, Thomas!


    Wahrscheinlich einer dieser bekommt-man-eh-nicht-raus-Trichterlinge.
    Da gibt es einige Arten mit dem Aussehen, da komme ich auch oft zu keinem Ergebnis.
    Die frühe Erscheinungszeit könnte ein merkmal sein, aber um an Clitocybe radicellata (Würzelchen - trichterling) zu denken, müsste man schon die Rhizomorphen sehen. Und ich glaube, der sollte auch etwas dunkler sein.



    LG, Pablo.

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  • Danke Pablo, mit der Gattung hast Du mir schon sehr geholfen. Da bin ich bereits gescheitert, wobei die herablaufenden Lamellen da wohl ein guter Hinweis waren. Mit Trichterlingen habe ich bisher auch noch nicht näher beschäftigt. Wird wohl Zeit.
    Falls ich an der gleichen Stelle noch mehr finde, versuche ich mal die Basis zu bergen.

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  • An den potentiellen Morchelstellen sieht es noch ziemlich mau aus. Dafür habe ich am Mittwoch am Rande des Palmengartens in Frankfurt einen interessanten Fund gemacht. Allzu genau konnte ich ihn nicht untersuchen, da er direkt vor der Kasse war und die Kassiererin mich misstrauisch beäugte ;-) ... und weil meine Familie endlich rein wollte:D


    In der Nähe wuchs viel Hohler Lerchensporn und einiges an Gebüsch, leider habe ich kein Foto davon gemacht und es auch nicht näher betrachtet :angry:


    Aktuell durchsuche ich noch meine Bücher danach, was das den sein könnte.
    Der große, sternförmig aufgeplatze Fruchtkörper hatte etwas Handgröße und war fest und leicht brüchig.


    Bild 1a,b:

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  • Hallo Thomas,
    Das sind Sandborstlinge (Geopora spec.) , welche Art auch immer.
    Gruß Norbert
    EDIT : Harry war schneller und hat wahrscheinlich recht - aber solange ich keine Zeder sehe...

    Das Pilzwissen kriecht mir nach , hoffentlich holt es mich mal ein .

    Einmal editiert, zuletzt von Norbert ()

  • Danke Harry und Norbert, ist im 1700 Pilze nicht drin, da hätte ich noch lange blättern können.


    Norbert dein Beitrag hier im Forum kam bei der Google Suche als erstes Harry (der selbe?) im pilzforum kurz dahinter :D


    Zedern gab es dort auf alle Fälle. Schade, dass ich mir nicht mehr Zeit für diesen schönen Fund nehmen konnte.

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  • Auch im hessischen Wald ist es inzwischen sehr trocken.
    Immerhin gab es Maiporlinge ([size=1][font="Arial"][size=1][font="Arial"]POLYPORUS LEPIDEUS, [/font][/size][/font][/size]pers. Erstfund):


    Bild 1a,b,c:



    Auch die Eschen treiben schon aus, aber von ihren Begleitern leider nichts zu sehen.
    Bild 2a,b:



    Dafür gab es in der Nähe ein größere Ansammlung von Tintlingen (Coprinus spec.):
    Bild 3a,b:


    In einer reinen Fichtenschonung in der Nähe fand ich dann auf dem Boden noch ein paar Exemplare die ich bisher nicht bestimmen konnte.
    Geruch war schwach pilzig. Aus Zeitgründen konnte ich sie nicht mehr näher untersuchen:


    Bild 4a,b,c:

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo Thomas !
    bei den letzten dürfte es sich m. E. um Glockenschüpplinge ( Pholiotina spec. ) handeln .
    Gruß Harry

    Essensfreigaben gibts nur beim Pilzberater vor Ort , Bestimmungsvorschläge meinerseits sind keine Essensfreigaben

  • Nahe Rödermark, in einem sumpfigem Gebiet mit viel Eschen:


    Tintlinge (COPRINUS spec):
    Bild 1a,b:


    Auf einer Magersandwiese in Babenhausen:
    Skeloritenporling ([size=1][font="Arial"][size=1][font="Arial"]POLYPORUS TUBERASTE[/font][/size][/font][/size][size=1][font="Arial"][size=1][font="Arial"][font="Arial"]R):[/font][/font][/size][/font][/size][size=1][font="Arial"][size=1][font="Arial"] ))[/font][/size][/font][/size]


    Bild 2a,b,c:


    Morgen schaue ich nochmal, ob es jetzt auch nicht verwurmte Mairitterlinge gibt.

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