Beiträge von ThomasL

    Hallo Tinup,


    das mit dem "eindeutig" aussehen kann ich gut nachvollziehen. Viele Schleierlinge sind sehr leicht als solche zu erkennen. Aber wie hier schon geschrieben ist die genau Artbestimmung oft schwierig. Wobei es wohl einige Arten darunter gibt, die recht gut bestimmbar sind - ich kenne davon nur eine und selbst die wurde inzwischen wohl aufgesplittet.

    Für mich sind Schleierlinge die faszinierendeste Gattung, ich finde es da immer sehr schade, dass man meist ohne Mikroskop nicht weiterkommt.

    Was mich interessieren würde, wäre welche Arten darunter makroskopisch gut bestimmtbar sind.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Peter,


    sehe ich nicht so, ich denke auch wenn es nichts ändert muss man sich selbst nicht noch "mitschuldig" machen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    lohnt es sich eigentlich sich für das Zauberforum zu registrieren (also gibt es dort regelmäßige Beiträge)?


    Mich interessieren ja alle Pilze, allerdings die hier angesprochenen nicht zum Verzehr. An bewusstseins verändernende bleibe ich beim klassischen Pils oder andere Produkte der Hefepilze


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Pablo,


    vielen, herzlichen Dank. Bei Fund zwei vermutete ich die gleiche Art weil ich den gleichen Geruch wahrgenommen habe, bzgl. der Unterschied war ich mir unsicher ob die einfach vom Alter / Varianz kommen - wobei wenn ich mir die Bilder jetzt nochmal ansehe, dass müsste schon eine sehr große Varianz sein. Ich vermute mal, der Geruch kam dann in Wahrheit von meinen Fingern, da ich den Seifenritterlinge sehr intensiv beschnuppert (auch in den Fingern zerrieben) hatte um mir den Geruch tiefer einzuprägen (letzte Fund liegt 2 Jahre zurück). Geruch ist echt immer so eine Sache.


    Das freut mich auf alle Fälle sehr, eine neue Ritterlingsart meinem Fundspektrum zuordnen zu können. Ich werde mir gleich mal die Beschreibung näher durchlesen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Ralph,


    stimmt, wobei für die Einstufung hätte mich gestört, dass ich meine einen leichten Buckel in der Mitte sehen zu können. Kann aber auch täuschen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    den folgenden habe ich als Seifenritterling bestimmt (unterstützt vom sehr speziellen Geruch, den ich noch von einem hier bestätigen Fund kannte - so mich die "Geruchserinnerung" nicht täuscht:


    Geruch: Sehr speziell

    Fundort: Mischwald mit hohem Buchenanteil (kein Kalkboden)

    Besonderheit: Stiel ist hohl

    Verfärbung: Leider nicht länger beobachtet, keine unmittelbare Beobachtet


    Bild 1:


    Bild 2:


    Bild 3:


    Beim folgenden vermute ich auch Seifenritterling, u.a. auf Grund des "identischen" Geruchs:


    Fundort, sonstige Angaben: wie oben (ca. 50m vom ersten Fundort entfernt)


    Bild 1:


    Bild 2:


    Bild 3:


    Bild 4:


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Ralph,


    für mich sieht das nach einer Nebelkappe aus (wie immer unter Vorbehalt ohne den Fruchtkörper in der Hand zu haben).


    Bzgl. Verwechselung. Alle Mönchsköpfe die ich bisher gefunden hatte waren anderes gefärbt (Hutfarbe). Spezielle junge Exemplare haben auch eine andere Form als junge Nebelkappen (meistens findet man ja beide in Gruppen mit unterschiedlich alten Exemplaren.

    Dazu kommen die verschiebbaren Lamellen und der sehr spezielle Geruch bei Nebelkappen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Zitat

    Der Fuchsige Rötelritterling, fund nr 1?

    Der wird auch als Fuchsiger Röteltrichterling bezeichnet (synonym). Was aktuell die gebräuchlicher Bezeichnung ist weiß ich nicht, ich habe ihn früher "Rötelritterling" genannt und bin zu "Röteltrichterling" gewechselt, da der Name meiner Meinung nach er zum Erscheinungsbild passt (ok, die verschiebaren Lamellen passen wieder eher zum "Rötelritterling". Am besten wir nennen ihn einfach nur den Fuchsigen ;-)

    Hallo Rudi,


    ich hatte das mal irgendwo gelesen, kann Dir aber nicht mehr sagen wo. Da mein Leben jetzt nicht davon abhängt die öfters zu essen habe ich es nicht tiefer gehend geprüft. Falls dies aber falsch sein sollte, würde mich das sehr freuen!


    Viele Grüße

    Thomas

    Nachtrag: Ich habe etwas geschaut und auf die Schnelle nichts gefunden was dies bestätigt. Das Wetter ist schön, ich gehe jetzt in den Wald, schaue aber später nochmal ob ich irgendwo eine gute Aufstellung bzgl. radioaktiver Belastung finde.

    Hallo,


    ich erkenne den Schwefelritterling normalerweise auch aus der Ferne. Am letzten WE hatte ich aber verschrumpelte, verschimmelte, große Exemplare die ich zuerst überhaupt nicht einstufen konnte. Als ich zum Schluß daran roch, merkte ich, dass ich mir die ganzen Fotos hätte sparen können.

    Wenn ich dazu komme, stelle ich morgen hier mal die Bilder ein.


    Viele Grüße

    Thomas

    PS: Soll nicht heißen, dass das hier einer ist ;-)

    Hallo,


    hier mal meine Einschätzung:


    „Champignons ( div)“

    Verzichte ich aufgrund der Schwermetalproblematik.


    „Maipilze“

    Würde ich gerne mal wieder essen. Leider sind die bei mir hier eigentlich immer madig (und waren im letzten Jahr auch ziemlich rah).


    „Parasol“

    Zieht mich wegen der Konsistenz nicht.


    „Stockschwämmchen“

    Auch wenn ich die inzwischen sicher bestimmen kann, lasse ich sie im Wald.


    „Grünfeldriger Täubling“, „Frauentäubling“

    Wenn es sonst nichts gibt, um mal wieder Pilze zu essen


    „Austernseitling“

    Sammle ich gerne im Winter wenn es sonst fast nichts gibt.

    Zu der Zeit dann auch Samtfußrüblinge.


    Pioppino (südlicher Schüppling), Reifpilz

    Noch nicht gefunden.


    „grauer Schwefelkopf“

    Da bin ich mir in der Bestimmung zu unsicher.


    „krause Glucke“

    Darf ich wegen des Ungeziefers nicht mit heimbringen 😉


    „Pfifferling“

    Sammele ich sehr gerne. Sehr lecker zu einem Schnitzel.

    In den letzten 2 Jahren leider nahezu keine gefunden.


    „Trompetenpfifferling“

    Getrocknet für eine Suppe lecker. Allerdings lasse ich sie i.d.R. stehen (Radioaktive Belastung)



    „lilastieliger Rötelritterling“

    Noch nicht gefunden, den Violetten nehme ich manchmal im Spätherbst mit, wenn ich da noch Appetit auf eine Pilzpfanne habe. Wie alle Lamellenpilze eher selten, da meine Frau die nicht isst.


    „Mönchskopf“

    Ging noch nicht an mich.


    Steinpilze ( ausser Kiefernsteinpilz)

    Mein Hauptsammelpilz (u.a. zum Trocknen) – da den die ganze Familie ist. Frisch, eingefroren und getrocknet.


    Maronen

    Bleiben i.d.R. im Wald (Radioaktive Belastung)


    Rotkappen

    Mein zweiter Hauptsammelpilz (andere Raufußröhrlinge solange sie jung sind)


    Flaschenbovist

    Konsistenz spricht mich nicht an


    Morcheln ( spitz und esculenta)

    Hauptsammelpilz im Frühjahr


    Steinpilz, Pfifferling, Totentrompeten, Rotkappen, Austernseitlinge, Samtfußrüblinge und Morcheln sind Pilze die ich gezielt sammele. Dazu gelegentlich Flockis und Semmelstoppelpilze (beide nicht so oft, wegen der Radioaktiviät).

    Das langt im großen und ganzen auch, da ich nicht so oft Pilze Essen muss, ich habe mehr Vergnügen am Sammeln (was nicht bedeutet, dass ich nicht ab- und zu welche mag).


    Dann gibt es die Röhrlingsarten, die ich nehme wenn es von den „Sammelarten“ nichts gibt und ich von meiner Frau in den Wald geschickt werde um eine Beilage zu Wild zu sammeln (dieses Jahr z.B. Goldgelbe Lärchenröhrlinge).


    Andere Arten dienen er dem Experiment oder in pilzarmen Zeiten um überhaupt mal wieder Pilze zu essen (dann als Pilzpfanne, mit Zwiebel angebraten). Unter denen bevorzuge ich Reizker und Violette Röttelritterlinge. Maipilze würde ich aber auch nochmal versuchen. Perlpilze haben mir nicht geschmeckt.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    ich habe die Trompeten mehrere Jahre nach einander an der gleichen Stelle zahlreich gefunden. Letztes und dieses Jahr aber bisher leider keine.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    jetzt dachte ich wenigstens einen der Schleierlinge kann ich eindeutig identifizieren.

    Wieder nichts ;-)


    @Pablo:

    Gibt es eine Beschreibung der Unterschiede, mal abgesehen von der Ökologie?

    Ich vermute keine völlig schlüssige wenn Du da noch am forschen bist?


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    das ist ein wirklich schöner Pilz. Ich habe ihn die letzten zwei Jahre leider nicht gefunden (Trockenheit) - und darum auch vermisst. Dieses Jahr erscheint er dafür in Massen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    wie Hiatamandl schon schreibt, dass ist ganz sicher kein Steinpilz und sehr wahrscheinlich ein Schönfußröhrling, letzteren solltest Du unabhängig vom Zustand nicht verzehren.


    Diese Thread ist ein sehr gutes Beispiel, warum man Internetbestimmungen nicht als Verzehrfreigabe heranziehen sollte.


    Viele Grüße

    Thomas, der auch gerne mal daneben liegt