Hallo, Besucher der Thread wurde 4,7k mal aufgerufen und enthält 7 Antworten
  • Da ich mir immer noch nicht ganz sicher bin ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, hier mal als Frage an Euch. Ist mein Fund ein Grünling?


    Wuchsort: Waldrand mit Sandboden unterKiefern
    Geruch: unauffällig
    Verfärbung: Keine beobachtet
    Sporenpulver: blieb im Wald, da geschützt


    Der Hut war anfänglich heller / grüner.Da hatte ich aber kein Foto dabei und da ich gelesen habe, dass er geschützt ist habe ich ihn auch stehen lassen und mit einer weiteren Analyse gewartet bis er nicht mehr Stand.
    Stiel ist leider schlecht getroffen, war aber Gelb ohne irgendwelche Schuppen oder sonstiges.


    Bild 1a,b,c: Vermutlich Grünling (TRICHOLOMAAURATUM ):

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo Tomasl,
    ja das ist ein Grünling!
    Leider gehört er nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr zu den Speisepilzen.
    Er enthält einen unbekannten Giftstoff das Myolysin,das für den Abbau der der Qergestreiften Muskulatur verantworlich ist.
    Gruß Gerhard

    Mitglied der Pilzfreunde in der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V

  • Hallo, Thomas!


    Wenn du den normalen Kiefern - Grünling meinst, dann schreib doch lieber Tricholoma equestre als botanischen Namen dazu. Das verwirrt sonst. :wink:


    Bei diesem Fund würde mich aber doch interessieren, ob da nicht noch die eine oder ndere Pappel in der Nähe stand. Der stark schuppige Hut erinnert mich schon sehr an den Pappel - Grünling (Tricholoma frondosae).
    Ist aber nicht ganz einfach mit den beiden, da auch T. equestre mal etwas schuppig am Hut sein kann und beide Arten bei entsprechender Ökologie (Kiefern und Pappeln vorhanden) auch durcheinander wachsen können.
    Tricholoma equestre ist meist ein etwas kompakterer Pilz, Tricholoma frondosae gerne etwas schlanker, aber das sind nur Tendenzen und schwer zu beurteilen.



    LG, pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, Gerhard!


    Ich auch.
    Das heißt aber erstmal gar nichts. Ich habe Tricholoma frondosae auch schon im Kiefernwald gefunden, irgendwo stand halt auch eine Pappel rum.
    Darum ja meine Frage.



    LG, pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Zitat

    "Wenn du den normalen Kiefern - Grünling meinst, dann schreib doch lieber Tricholoma equestre als botanischen Namen dazu. Das verwirrt sonst. "


    Hatte den lateinischen Namen von der 1,2,3 Webseite für den Kiefern-Grünling kopiert. Stand dort an erster Stelle, als Synonym aber auch Tricholoma equestre var AURATUM . Nach Deinem Hinweis werde ich in Zukunft wohl doch letzteres verwenden.


    Ich war gerade nochmal am Fundort (Kiefernwald auf sandigem Grund). Pappeln konnte ich weit und breit nicht finden. Neben Kiefern gab es im Radius von 10m sehr viele spätblühende Traubenkirschen, im Radius von 15 einzelne Eichen und mit ca. 20m Abstand eine Weide. Sonst nur noch Goldregen.
    Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht war der Hut am Anfang auch nicht so stark geschuppt, erst später veränderte er sich. Heute habe ich dort noch zwei junge Exemplare gefunden, die waren gar nicht geschuppt (hatte leider kein Foto dabei, da ich zum trainieren dort war).
    In einem meiner Bücher steht er ist geschützt und darf nicht "geerndet" werden, stimmt das eigentlich (habe das nirgendwo sonst gelesen). Falls nicht würde ich eventuell einen der beiden noch zur näheren Betrachtung mitnehmen.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Ich habe mich mal schlau gemacht. Laut Bundesartenschutzverordnung ist der Grünling "besonders" geschützt und darf wohl auch nicht gesammelt werden. Ausnahmen habe ich nur für diverse Speisepilze gefunden.
    Daher hier leider (fast) nur Bilder von oben, das Eine von unten verdanke ich den Schnecken die anscheinend die Verordnung nicht kannten (oder es waren 1%er Schnecken). Wenn ich sammeln sage, meine ich hier nur um ihn zu analysieren. Ich würde ihn aufgrund der hier ja auch bereits angesprochenen Problematik nicht zum verzehr verwenden.


    Alle Aufnahmen sind vom gleichen Waldrand wie der erste Fund:


    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

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