Hallo, Besucher der Thread wurde 10k mal aufgerufen und enthält 7 Antworten
  • Hallo zusammen,
    Im Wald ist derzeit wenig los , also bin ich heute auf die Wiese ausgewichen. Einige Funde müssen noch bestimmt werden , aber ich wollte euch die Bildchen nicht vorenthalten.
    Zuerst fielen mir in Mengen diese ganz kleinen auf , die wuchsen nur dort , wo das Gras vermoost war. Ich vermute irgendwelche Moos-Häublinge , da gibts einige.
    Bild 1 :

    Danach Schwärzende Saftlinge , die meisten nur noch schwarze Ruinen , einer noch als Saftling erkennbar.
    Bild 2:

    Dann eine Gruppe wunderschön dunkelroter , auf jeden Fall persönlicher Erstfund (Kirschroter Saftling ?) . Daneben einige ältere Exemplare , wo das Rot schon verblasst war
    Bild 3 :

    Bild 4 :

    Weiße Ellerlinge standen in großen Gruppen im Gras .
    Bild 5 :

    Ein Stück weiter diese Mini- Saftlinge , der größte voll entfaltet nur 15mm Hutbreite.
    Bild 6 :

    Auch die Parasole kommen nochmal . Ich bin unschuldig , habe den einen nicht umgelegt.
    Bild 7 :

    Bild 8 :

    Auch den Zitzen-Schirmling gibt es hier noch.
    Bild 9 :

    Dann eine Gruppe unbekannter , Büschelig gewachsen , habe keine Ahnung aber die liegen erstmal zum Aussporen.
    Bild 10 :

    Und nochmal Unbekannt , übler Geruch mit Aniskomponente (bin verschnupft), könnte ein Trichterling sein .
    Bild 11 :

    So , das wars für jetzt.
    Grüße Norbert

    Das Pilzwissen kriecht mir nach , hoffentlich holt es mich mal ein .

  • Hallo, Norbert!


    Deine Nummer 5 ist der Jungfern - Ellerling (Hygrocybe virginea).
    Saftlinge sind nicht ganz einfach, wichtig ist es da, den Lamellenansatz zu beurteilen, dann ob der Hut schmierig / klebrig ist, das selbe beim Stiel, dann die Schüppchen...
    Was hast du denn zu der Gattung an Literatur zur Hand?



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo.


    GPBWs ist schon recht gut.
    Klar, einige Sachen könnten optimiert werden, und einiges ist von der Taxonomie nicht auf dem aktuellen Stand. Das Problem hast du aber überall.
    Der Schlüssel ist nicht ganz ausgereift, aber die meisten Arten erreicht man schon recht problemlos. Die Beschreibungen sind gut, auch wenn nicht überall ein Bild dabei ist.


    Das Standardwerk für Saftlinge ist >der Boertmann<.
    Auch nicht mehr ganz taufrisch, aber es gibt wenig Vergleichbares. Einen aus der Reihe Fungi Europaei, aber da hast du beim Bortmann das klar bessere Preis - Leistungs - Verhältnis.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,
    Danke für den Hinweis , das Buch überlege ich mir mal.
    Bild 6 oben ist übrigens der Bittere Saftling - Hygrocybe mucronella - eindeutig über die Sporenform. Geschmack habe ich nicht probiert , zuviele Maden drin , bin zwar kein Vegetarier aber es gibt Grenzen.
    Bild 10 ist der Schmutzige Rötelritterling - Lepista sordida.
    Bild 1 und 11 habe ich noch nicht bestimmt.
    Gruß Norbert

    Das Pilzwissen kriecht mir nach , hoffentlich holt es mich mal ein .

  • Hallo, Norbert!


    Schade, daß du nicht probiert hast. Aber nach deiner Beschreibung durchaus verständlich.
    Allerdings kenne ich H. mucronella wesentlich kräftiger rot gefärbt.
    Die schmeckten bei mir auch nur schwach bitter, hatten aber eben auch sehr unregelmäßige Sporen, von fast rund über oval über kastenförmig bis hin zu unregelmäßig verdallert und / oder eingeschnürt.
    Man muss da aufpassen, weil Saftlingssporen generell recht variabel sind und es viele Arten mit eingeschnürten Sporen gibt.
    Der Zerbrechliche Saftling (Hygrocybe ceracea) zB hat auch eingeschnürte Sporen, aber regelmäßiger, immer länglich.
    Aber es gibt noch einen ganzen Batzen weiterer Arten, farblich ist da immer eine gewisse Variabilität gegeben.
    Kann also schon hinkommen.


    Hier noch ein Bild von Hygrocybe mucronella:

    Frag mich bitte nicht nach einem Mikrobild. Wir haben das gleiche Mikroskop und die gleiche USB - Kamera, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Damit kommt auf Bildern nur die Hälfte von dem rüber, was man durchs Okular sieht. :wink:



    LG, pablo.

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