ein Hauch von Frühling

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 5.053 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. März 2015 um 12:20) ist von ThomasL.

  • Hallo !
    pilzmässig ist bei mir mal abgesehen von einigen unspektakulären Funden im Moment etwas Flaute aber die Natur erwacht langsam aus dem Winterschlaf , lange geht es nicht mehr der Frühling steht in den Startlöchern ...
    die Rehe haben auch schon wieder Appetit auf frisches Grünzeug .

    ich natürlich ebenfalls bei mir gibts heute den ersten Bärlauch

    Gruß Harry

    Essensfreigaben gibts nur beim Pilzberater vor Ort , Bestimmungsvorschläge meinerseits sind keine Essensfreigaben

    Einmal editiert, zuletzt von Harry (1. März 2015 um 17:19)

  • Hallo Harry,

    bin in letzter Zeit nicht mehr so "rausgekommen" wie ich es gern gehabt hätte. Na Ja, hab son bisschen zu tun mit der Tatsache, dass ich ins Rentenalter reingerutscht bin , und einige "Formalitäten" zu erledigen habe.
    Aber, das du schon Bärlauch gefunden hast, finde ich absolut Spitze. Werd, so weit es mir möglich ist, hier in Berlin (hier gibt es vorwiegend den sogenannten Schmalblättriegen) mal nach dem echten Bärlauch schauen. Zwei kleine Stellen sind mir bekannt. Der wächst hier in Berlin nicht so richtig, und ist hier so ziemlich selten.

    LG. Heinz

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Harry!

    Recht hast du! :agree:
    Und so langsam soll's auch losgehen.
    Leider unfotografiert:
    gerstern ein ganz gutes Gewimmel auf einem sonnenbeschienenen Haufen der Roten Waldameise entdeckt und heute ein Rudel Störche auf den Neckarwiesen.
    Das macht Hoffnung, so wie deine Bilder.


    LG, pablo.

  • Muss ich gleich mal am Wochenende schauen ob bei uns der Bärlauch auch schon wächst.
    Pablo, Störche sieht mal bei uns leider selten, aber an der Bergstraße sind sie wohl recht häufig (habe dort beinahe jedesmal welche gesehen)?

    Aber auch hier sind die ersten Frühlingsboten da:

    Bild 1 Blühender Persischer Ehrenpreis (Verwendung: z.b. getrocknet als Tee)

    Bild 2a,b Scharbockskraut, auf Bild 2b mit den typischen Wurzelknollen. Verwendung: Wenn nicht zu "scharf" schmeckend (allg. eher vor der Blüte) in kleinen Mengen im Salat. Ansonsten getrocknet (entgiftet) als Nahrungsergänzung in Notzeiten (da hat man dann hoffentlich auch Zeit relevante Mengen der Wurzelknöllchen zu sammeln ;)

    Bitte nur bei 100% sicherer Bestimmung und auf eigenes Risiko (Informationen aus aktueller Literatur einsehen) verzehren.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL (2. März 2015 um 19:24)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Thomas!

    Zitat von ThomasL pid='20753' dateline='1425320623'

    Pablo, Störche sieht mal bei uns leider selten, aber an der Bergstraße sind sie wohl recht häufig (habe dort beinahe jedesmal welche gesehen)?


    Klar, ich denke, die halten sich am liebsten in den großen Flusstälern auf, wo es sowohl genügend Wasser als auch sumpfiges, offenes Wiesengelände gibt.
    Also in der Rheinebene und natürlich an der Bergstraße kann man sie zahlreich antreffen.
    Interessanterweise meiden sie auch das Stadtgebiet von Mannheim nicht.
    Selbst den Friedhof mögen sie:

    Obwohl es dort nur wenig spektakuläre Pilze gibt.


    LG, Pablo.

  • Ich finde es jedenfalls großartig, dass diese Vögel wieder häufiger geworden sind. In meiner Kindheit habe ich gerade mal einen einzigen Storch gesehen und noch Ende der 90er war ich begeistert, als ich beim Zelten am Neusiedler See Störche sah - einfach weil dies damals so ungewöhnlich war. Heutzutage sind sie wieder sehr häufig anzutreffen (wie auch viele andere Vogelarten) was zeigt das konsequenter Naturschutz durchaus in der Lage ist viel zu erreichen.
    Das mit den feuchten Wiesen kann ich bestätigen, nahe Rodgau gibt es auch eine Feuchtwiese wo ich im Sommer ab- und zu eine Storch gesehen habe. Bei uns hier (im Bachgau) gibt es aber leider keine größeren Feuchtwiesen.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.