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Viel Wald , wenig Pilz

  • Hallo zusammen ,
    Vorgestern lief ich mal 10 Km Wald ab , um das Pilzwachstum nach dem Regen letzte Woche zu begutachten. Vorher war es ja so trocken , dass pilzlich absolute Flaute war. Kurz gesagt : viel Wald , wenig Pilze.

    Auf der ganzen Strecke (nur Wald , 10Km , 3 Stunden) fand ich aber nur Einzelne Pilze :
    Einen Frauentäubling
    Einen Perlpilz
    Eine gelbe Lohblüte
    Ein paar Blutmilchpilze
    Einen Rehbraunen Dachpilz (schon umgefallen)
    Soweit sehr mager , aber das wird wohl bald besser - momentan kommt gerade wieder ein Gewitterregen runter.
    Auffällig waren an mehreren Buchenstümpfen Austernseitlinge :


    Mitten im Sommer , das sind wohl die Zuchtformen , welche keinen Frost brauchen. Da büxen ja Sporen zu millionen aus , die werden bald die einheimischen verdrängt haben.
    Zum Schluss , unter einer Eiche , wo sonst die blassen Pfifferlinge wachsen , dieses seltsame unterirdische Objekt - oben geplatzt , ein unbekannter Trüffel ?

    Nach dem ganz vorsichtig aus dem Substrat präparieren dann die Enttäuschung : nur ein für mich unbestimmbarer Täubling , welcher schon unter dem Substrat von Schnecken und sonstigem total ausgehöhlt wurde - Exitus.

    An Pilzen wars das , aber ich hätte da noch einen Baum , welchen ich nicht kenne. Nur ein Exemplar im Umkreis.

    Hat da jemand einen zielführenden Hinweis ?
    (Kastanienblättrige Eiche ???)
    In Hoffnung auf zunehmendes Pilzwachstum
    Grüße
    Norbert
    In der Hoffnung auf besseres Pilzwachstum

    Das Pilzwissen kriecht mir nach , hoffentlich holt es mich mal ein .

  • Hallo Heinz,
    Natürlich hast du recht - Esskastanie. Ich kenne davon im Nachbartal einige Exemplare , welche im Blattbau aber etwas abweichen. Inzwischen las ich aber , dass es da viele verschiedene (zucht)Sorten gibt , das erklärt wohl die kleinen Unterschiede.
    Herzlichen Dank auch.
    Norbert

    Das Pilzwissen kriecht mir nach , hoffentlich holt es mich mal ein .

  • Hallo Norbert,


    falls es dich tröstet, meine Ausbeute von gestern 10km im Odenwald und eine Stunde bei uns im Wald und heute 2 Stunden im Odenwald war auch nicht besser:
    - Ein alter grauer Wulstling
    - eine Flockimumie (auf die hatte ich heute eigentlich in gutem Zustand gehofft)
    - alte Lungenseitlinge
    - 2 Täublinge
    - 2 Judasohren (immerhin)
    - ein junger Samtfußkrempling (der schönste Fund, ich mag dieses Art)



    Da wir ja nicht weit voneinander enfernt wohnen, scheint das bei uns in der Region einfach noch etwas zu dauern.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo Thomas ,
    Heute auch wieder diverse Biotope abgeklappert , immer noch Flaute.
    Nur am Wegrand ein Trupp Psathyrella candolleana , das macht Hoffnung , die kommen jedes Jahr so als Vorboten für die "richtigen" Pilze.

    Ja , Samtfußrüblinge - wachsen die wirklich im Sommer oder hast du dich vertippt ?
    Gruß Norbert

    Das Pilzwissen kriecht mir nach , hoffentlich holt es mich mal ein .

  • Hallo Norbert,


    die sehen wirklich wie Austern aus. Die kühle Witterung bisher scheint denen zu beommen.


    Die restliche Ausbeute ist recht dürftig. Vielleicht überlegst Du es dir einmal in meine Gegend zu ziehen:wink:. Da ist deutlich mehr los:P.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

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