Hallo, Besucher der Thread wurde 4k mal aufgerufen und enthält 6 Antworten

ich bin unsicher

  • der Neuling hier möchte sich gleich mit einer anfrage einbringen ...
    ich bin mir unsicher zwischen " scharfer Glanz Täubling"
    (eigentlich zu gross dafür) und "pupurschwarzer täubling
    habe jedoch auch den [size=3][font="Arial, sans-serif"][size=4][size=4]Breitblättriger Holzrübling [/size][/size][/font][/size]


    Geruch neutral
    Geschmack mild
    Felisch weiss dünnfleischig
    Stiel weisslich fasrig leichte hellgraue streifen
    Anschnitt nicht verfärbend oder milchend
    Hut 10-12cm - Schwaz-braun/violett


    Danke schon im voraus für die mögliche Hilfe

  • An den würde ich hier auch zuerst denken.:agree: Wobei es da verschiedene ähnliche Arten gibt, die ich auch noch nicht 100% unterscheiden kann (ohne genauen abgleich mit der Literatur). Wie riecht er den?


    Breche auch mal den Stiel durch, der bricht ziemlich faserig womit der Täubling schon ausgeschlossen ist. Den Breitblättrigen kenne ich mit deutlich breiteren Blättern (dickere Lamellen mit größerem Abstand), daher würde ich den auch ausschließen.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo.


    Es fällt hier schwer die Bilder zu beurteilen, weil die Farben so verfälscht sind. Zudem fehlt die Stielbasis und es ist nicht wirklich erkennbar, ob die Lamellen frei sind oder nicht.
    Im Grunde könnte das aus meiner Perspektive sogar eine Tricholoma (Ritterling) sein.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • danke an euch drei ....
    ich denke nach all den infos die ich erhalten habe dass es wirklich der rehbraune ist
    um eure fragen aber auch zu beantworten ...
    ja der stil bricht fasrig ...sehr fasrig ...
    er riecht schwach - neutral - nicht nach Rettich ...
    ja die Lamellen sind frei ...


    so aber nun nioch eine anfänger info ....
    habe in der pilzsuchmaschine
    - Lamellen
    - Hut schwarz-braun
    - Stiel fasrig und dachte dann müsste er schon auftauchen ... pustekuchen ! ?
    gruss
    wolfgang

  • Ich meinte die freien Lamellen deutlich zu sehen, aber Pablo, der 1000mal mehr Erfahrung und Ahnung als ich hat, konnte sie nicht eindeutig erkennen.
    Ich finde, dass ist mal wieder ein gutes Beispiel warum eine Bestimmung über Bilder oft nicht ganz unkritisch ist.


    Bzgl. der Anfrage in der Pilzsuchmaschine. Mit diesen drei Angaben fallen mir (als ebenfalls Anfänger) bereits eine ganze Anzahl von Arten ein. Selbst die beste Suchmaschine brauch da deutlich mehr um die Art einigermaßen eingrenzen zu können. Welche Infos wirklich benötigt werden, ist aber halt auch von Gattung zu Gattung und von Art- zu Art unterschiedlich. Das lernt man nur nach und nach (bin da auch noch ziemlich am Anfang).:D

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo.


    Mit diesen Angaben sind selbstverständlich die allermeisten Arten raus aus der Auswahl. Für Mitteleuropa hätte man dann die Anzahl der möglichen Arten auf etwa zwei- bis dreitausend begrenzt. :wink:


    Und auch wenn man 100 Angaben macht: Keine Bestimmungsapp (und auch kein Buch) kann jemals eine 100% sichere Bestimmung ermöglichen. Selbst dann nicht, wenn auch alle Merkmale vom Finder richtig bewertet werden.
    Darum steht bei Apps ja zB auch dabei, daß eine Bestimmung mit derselben nicht als Verzehrfreigabe ausreicht.


    Soll heißen: keine App und kein Buch können jemals die eigene Erfahrung und das Wissen von Kennern ersetzen. Sehr wohl aber ergänzen.
    Man kann sich aber immer weiter rantesten, indem man eben so gründlich wie möglich bei einem Fund alle ermittelbaren Merkmale anschaut. und das immer und immer wieder.
    So gewinnt man mehr und mehr Sicherheit, lernt immer mehr Arten kennen und auch erkennen.


    Wenn ich in den Wald gehe, nehme ich kein Buch mit. Und Apps ohnehin nicht, was aber damit zu tun hat, daß ich mich mit der Technik ohnehin nicht befasse.
    Die etwa 500 Arten, die ich sicher makroskopisch ansprechen kann, die erkenne ich im Wald auch ohne Buch. Das setzt aber langes, und intensives Trianing voraus, nicht nur was die Merkmalskenntnis (mittlerweile auch mikroskopisch), sondern auch was das Literaturstudium betrifft.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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