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Champignon ähnlich >25cm ??? Hilfe, was...

  • Hallo zusammen, ich, besser gesagt mein Vater hat ein paar Pilze gefunden, die eine wenig wie überdimensionale Champions aussehen. ca. 25cm Hutdurchmesser, riechen mild, stiel verfärbt sich nicht, gefunden auf einer Wiese.
    Wäre super, wenn jemand, der das weiß antworten würde, dann könnten wir die vielleicht verwenden und müssten sie nicht wegschmeißen!
    Danke
    [hr]
    Noch weitere Bilder

  • Sieht wie ein Champignion aus. Also wir haben als Kinder oft große Champignons in den Wiesen und in den Maisfeldern gefunden und die auch verspeist. Mit der Zunahme von Kunstdünger hat man sich das dann abgewohnt und sie wurden auch weniger.
    Ich wüsste nicht was es sonst wäre, wenn sich der FK nicht gelb verfärbt. Essen würde ich es trotzdem nicht, das zahlt sich nicht aus. Zumal die Bestimmung anhand des Fotos unsicher ist. LGK

  • Ja, nur die größe hat mich stutzig gemacht (zum vergleich auf dem Bild, ich habe recht große Hände) ;-)
    Jap, da ferfärbt sich gaor nix!
    Danke schomal,
    wir probieren die jetzt, Mahlzeit!


    PS: Sollten wir sterben, schreiben wir's hier für eure Info rein :-)

  • Hi.


    Ach, wieder so eine schöne Situation, wo man eigentlich was schreiben müsste wie:
    "Oh, schade, denn das sind jetzt leider doch Dunkelblättrige Knollenblätterpilze (Amanita obscurospora), zwar eine recht seltene Art, aber ebenso tödlich wie die Grünen (Amanita phalloides)."


    Wer Kommentare im Netz (Pilzforen, Facebook, egal was) als verzehrfreigaben nutzt, handelt auf eigenes Risiko. Das ist dann nur eine Frage der Zeit, bis wirklich mal was verrutscht.


    Zu den Pilzen: Wenn man weiß, was Champignons sind und wie man sie von anderen Gattungen unterscheidet, dann muss man nur wissen, welche Artengruppen an sich essbar sind und welche giftig. Weil klar gibt's auch giftige Champignon - Arten (ohne Schalk, sondern ganz in echt).
    Die hier werden schon spätestens bei Reiben anisartig (also etwas nach Marzipan) gerochen haben. Wenn sie das nicht taten, waren sie zu alt (und für den Verzehr nicht mehr geeignet), oder mit irgendwelchen Schadstoffen versetzt, die den Geruch überdecken. Weißhütige Wiesenbewohner in der Größe kommen nur in der Gruppe um Agaricus urinascens (Großsporiger Anischampignon) vor, und das sind allesamt anisartig riechende Gilber.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Aber ist doch eh immer dasselbe. Dass man man als Admin so einer Seite hier etwas empfindlicher ist, verstehe ich voll.


    Bei dem Posting war mir von Anfang klar, dass hier der Wille besteht den Pilz zu verspeisen. Das sind aber meist auch die Leute, die nur Champignion und Steinpilze kennen und nichts anderes sammeln. Sonst wüssten sie, dass es viel tollere Sachen im nächsten Wäldchen gibt.


    A. urinascens, ich wär da nicht mehr drauf gekommen, …. da steht aber auch nur 15 cm Hutdurchmesser. Wahrscheinlich ist der Pilz oben einfach eine Anomalie aufgrund besonderer Umstände im Boden.


    oder eben doch der selten weiße Riesenwulstling mit den rosa-bräunlichen Lamellen, der hat aber eine Latenzzeit von 7 Tagen. in dem Fall hat Pilzman eh noch eine schöne Woche.:cheeky:

  • Hallo Kowalski,


    stimme dir in der Beurteilung dieser Anfrage komplett zu!
    99 mal mag alles gut gehen und Pablos Sarkasmus bleibt nur ein erzieherischer Denkanstoß, aber bei dem einen mal...?!


    Aber, was bzw. wen meinst du mit "...selten weiße Riesenwulstling..."???


    LG Thomas

  • Hi, Leute!


    Stimmt, das war wohl etwas übers ironische Ziel hinausgeschossen. Natürlich gibt's keinen Wulstling (also auch keinen Knollenblätterpilz) mit braunen Sporen und rosabraunen Lamellen. :wink:


    Etwas Vorsicht schadet aber nie, denn es gibt ja noch eine ganze Armada weiterer giftiger Pilze, und da hilft letztlich nur einarbeiten, um sich die nötige Formenkenntnis zu verschaffen. Am besten auch mal bei geführten Exkursionen mitgehen, mal ein Wochenendseminar besuchen oder mit einem Fund einen PSV in der Nähe aufsuchen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hey Thomas, da ist ein Smiley hinter dem seltenen Riesenwulstling.Solltest du ihn finden, nenn ihn ruhig Amanita Beachwollski.


    Ich hab mich über Pablo´s Idee total amüsiert. Ich hatte das auch schon vor, aber anscheinend sollte man damit nicht spaßen.
    Eingebildete Pilzvergiftungen sollen angeblich genauso schwerwiegend sein und behandelt werden wie echte. Hab ich gelesen.
    :doctor:
    Da war ich echt baff. Also wenn einer den Stress hat> Magen auspumpen.


    So generell möcht ich hier noch mal 'ne Frage anhängen. Es haben doch viele einen Disclaimer in der Signatur: keine Verzehrfeigabe. Könnte es wirklich sein, dass man verklagt wird?


    Als User mit Nick? Da müsste der Kläger erst mal die IP beim Forenbetreiber anfordern. Der müsste die rausrücken. Wie sieht es mit dem Forenbetreiber selber aus? In so einem Forum wimmelt es doch vor Disclaimern. Außer bei mir. Ich hab keinen. Mich nimmt sowie keiner ernst. :party:


    LG KowalskisGeist (auch nur ein Nick)

  • Salut!


    Klagen könnte man natürlich. Es würde nur nichts bringen.
    Verklagen könnte man effektiv nur den Forenbetreiber, und der schließt schon in den Nutzungsbedingungen und in den Forenregeln explizit jede Haftung aus. Und weißt mehrfach darauf hin, daß keine Verzehrfreigaben erteilt werden.
    Einzelne Nutzer zu verklagen: Das hat keinerlei Aussicht auf erfolg. Jeder eingeschaltete Anwalt lächerlt da kurz mild und wünscht eine schönen Tag. Jedenfalls in dem Zusammenhang.


    Nein, es geht doch um die Gesundheit der Nutzer. Hinter jedem Bildschirm steckt ja auch ein Mensch. Es gibt Dinge, die kann man einfach erstmal nicht wissen, solange es einem niemand sagt. Daß Pilzkunde und Pilzbestimmung wesentlich komplizierter ist, als es oft dargestellt wird, muss man ja auch erstmal zu Gehör bekommen.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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