Beiträge von Beachwolle

    Hallo Susanne,


    ich bin da auch ganz bei Christine.

    Dieses Phänomen ist bei der extremen Sonneneinstrahlung der letzten Wochen in unseren Landen sehr häufig zu beobachten. Diese Alge ist eigentlich eine ganz "normale" und selbst in kleinsten Süßwasserreservoiren zu findene Grünalge. Nur in extremen Stresssituationen wie Salz, Nährstoffmangel oder eben hoher UV-Strahlung geht diese Alge in ein Dauerstadium über und bildet quasi diese rote Schutzschicht. Diese besteht hauptsächlich aus Astaxanthin, einem Carotinoid, welches auch für diese prägnante Färbung verantwortlich ist.

    In einem solchen "Ruhezustand" können diese Algen übrigens bis zu 40 Jahre verweilen und auf "bessere Zeiten" warten!

    Bei der angekündigten Hitzewelle in den nächsten Tagen wird sich dieser Zustand auch kaum ändern...:wink:

    Teichbesitzer brauchen übrigens keine Angst zu haben. Zum einen völlig ungefährlich und zum anderen sind diese Algen willkommene Nahrung für viele, viele andere Lebewesen.


    LG Thomas

    Hallo KarlOskar,


    woll'n wa mal nicht gleich "mit dem Holzhammer drauf haun"...

    Wir haben hier schließlich alle mal so angefangen!:wink:

    Jeder Pilz sollte doch zur Bestimmung zuerst einmal im Ganzen, also auch mit dem Stielansatz und nicht "mittendrin" abgeschnitten (bei vielen Arten nämlich bestimmungsrelevant) präsentiert werden. Auch wenn dein Fund, wie Matthias schon schrieb, eventuell eher ein relativ einfach zu bestimmender "Samtfuss" sein könnte/sollte, sind bei weitaus mehr Pilzen viel, viel mehr Informationen in Text und Bild vonnöten, um wenigstens zu einer halbwegs sicheren "Ferndiagnose" durch die Experten hier zu gelangen.

    Also, umdenken! Hier ist tatsächlich "mehr" ganz, ganz wichtig!

    Aber, das haben wir hier alle erst lernen müssen bzw. letztendlich dürfen.^^


    LG Thomas

    Hallo Peter,


    ich hatte sogar einmal recherchiert und abgespeichert, welche Insekten explizit, neben Wind und Regen, hauptsächlich dafür verantwortlich sind.

    Aber, wo das nun wieder zu finden ist...:/


    Da ein Chaga übrigens locker 15, 20 und mehr Jahre alt werden kann, wohl je nach "Widerstandskräften" des Wirtsbaumes, er also extrem langlebig ist, plus der Unscheinbarkeit, Einmaligkeit und Kürze seines telemorphen Stadiums, ist es auch kein Wunder, daß er uns wahrscheinlich nie oder nur durch großen Zufall begegnen wird.


    LG Thomas

    Hallo Karin,


    schön, als quasi dein "Chaga-Ziehvater" eine solch positive Resonanz von dir zu lesen.:wink:


    Von den eigentlichen Wirkungen des Chaga einmal völlig abgesehen, sollte wohl allein schon diese von dir beschriebene "rituelle" Einnahme des Tees, ähnlich verschiedenster Zeremonien im asiatischen Raum, eine Stärkung der Psyche, und damit natürlich auch der Physis, bewirken!


    LG Thomas

    Hallo Jens,


    willkommen hier im Forum!

    Wie deine Beiträge bereits zeigen, bist du hier bei den "Pilzverrückten" genau richtig...:wink:

    Viel Spaß!


    LG Thomas

    Hallo Thomas,


    in den, jetzt ja doch schon, Jahren habe ich im Internet auch nur zwei Bider von der Hauptfruchtform gefunden. Leider weiß ich aber, da auf einem Rechner gespeichert der inzwischen den Geist aufgegeben hat, auch nicht mehr genau wo. Ich glaube mich aber dunkel daran erinnern zu können, daß mindestens eine Aufnahme irgendwie, direkt oder entfernt, mit "Steinpilz Wismar" oder irgendeiner anderen ähnlichen Institution hier in Mecklenburg im Zusammenhang stand. Finden kann ich es auf die Schnelle jetzt aber leider auch nicht.

    Verweisen kann ich aber in diesem Zusammenhang immer wieder auf dieses Video:

    Chaga - Hauptfruchtform, schönes Video entdeckt


    LG Thomas

    Hallo Joe,


    bleibt für mich klassisch junger Chaga! Unter der schwarzen, chitinhaltigen, steinharten Kruste ist er innen oft weißlich durchzogen und bekannt für oft auch korkige Strukturen.

    Deine Bilder sowohl vom Abbruch als auch vom entnommenen Stück sehen genauso aus wie auch bei meinen Funden:




    Jedes andere Ergebnis als Chaga würde mich jetzt total vom Glauben abbringen...:wink:


    Jetzt bleibt dir nur noch, deine beiden Stückchen in einem Liter Wasser ne halbe Stunde auszukochen...


    LG Thomas

    Hallo Joe,


    zum Vergleich hier mal zwei etwas größere Exemplare mit zumindest teilweise ähnlicher (etwas glatterer) Oberflächenstruktur wie bei dir:


    Ein Test ist ja ganz einfach zu machen. Ein kleines Stückchen herausbrechen, das macht dem Pilz nichts und er wird weiterwachsen, und ich wette, daß das dann so aussehen wird:


    Und hier für Peter noch einmal ein paar Beispiele für umliegendes "Grünzeug" (Flechten, Moose, Algen) an den Wetterseiten:


    LG Thomas

    Sorry Peter,


    aber so wie auf dem rechten Bildausschnitt zu sehen, kann ein Chaga ja nun gar nicht typischer aussehen!

    Diese "glühende Holzkohle" ist unverwechselbar.

    Auch das mit den Algen kann ich so nicht bestätigen, vielmehr habe ich im direkten Umfeld von vielen, vielen Chagas, je nach "Himmelsausrichtung" gerade auf der Wetterseite schon des Öfteren auch Algen- und Mooswachstum bemerkt. Bei noch lebenden frischen Exemplaren jedoch niemals direkt auf dem Pilz, so wie auch prima hier auf dem Foto zu beobachten, sondern vielmehr an der Birkenrinde bzw. dem verletzten Holz.

    Zugegebenermaßen scheint dieser Inonotus obliquus noch sehr jung, trotzdem aber unverkennbar.


    LG Thomas

    Hallo Thomas,


    wenn du nicht so verdammt weit weg wohnen würdest, hätte ich das schon längst einmal getan! Und, das nicht nur des Tintenfisches wegen...:wink:


    Aber, vielleicht bin ich ja mal in deiner Gegend oder du machst mal Urlaub in Mecklenburg...


    LG Thomas

    Hallo Thomas,


    tolles Beispiel, wie ungerecht es auf dieser Pilz-Welt zugeht...:wink:

    Einer der Pilze, denen ich unbedingt wenigstens ein einziges mal im Leben begegnen möchte! Bisher keine Chance, und bei dir stehen sie quasi vor der Haustür...

    Aber schön, daß du uns "Unwürdige" so detailliert daran teilhaben lässt!:thumbup:


    LG Thomas

    Hallo Pablo,


    natürlich befindet sich diese Lohblüte im Plasmodienstadium. Da jedoch bei denen innerhalb von nur wenigen Stunden, was dafür neben Feuchtigkeit und Wärme noch entscheidend ist weiß man wohl noch immer nicht genau, das Keimstadium erreicht werden kann, findet in dieser Zeit kaum noch eine relevante Farbveränderung statt. Und irgendwie müssen sie ja auch zugeordnet werden. Diese uns bekannte Artbestimmung bei den Lohblüten richtet sich meines Wissens nach an den Farben der Plasmodien aus.

    Das größte Problem besteht, du kennst das bei vielen Pilzen besser als wir alle 😉, in einer durchgängig klaren Systematik. Nach neustem Stand unterteilt man die Gattung Fuligo wohl in 10 Arten. Drei davon sind Fuligo septica (Gelbe Lohblüte), Fuligo candida (Weisse Lohblüte) und Fuligo rufa (ohne eigenen deutschen Namen, zu erkennen an ihrer orange/rötlichen Färbung). Bisher galten die letzten beiden als Variationen von Fuligo septica, kann man auch überall noch so nachlesen, werden jedoch mittlerweile als eigenständige Arten betrachtet.

    Das bedeutet jedoch auch, daß sie nur über die Farbe des Plasmodiums, die sich wie gesagt kaum noch verändert, bestimmt werden können.

    Daher auch mein Hinweis auf die, ja im Nachhinein nicht unberechtigt, Farbwiedergabe bei Tonis Bildern.


    Und, genau genommen hatte ich mich bei der Einschätzung des ersten Bildes von Toni auch geirrt: Nach obiger Erläuterung hätte ich nach "altem" Stand schreiben müssen: Fuligo septica var. rufa. Nach neustem Stand: Fuligo rufa und nach Tonis letztem Bild jedoch Fuligo candida (alter Stand jedoch Fuligo septica var. candida). Alles klar?:confused: :D


    LG Thomas

    Hallo Toni,


    ich denke mal, dass nach diesem neuen Foto wohl die Gelbe ausscheidet. Ist schon krass, wie unterschiedlich die selbe Farbe wiedergegeben werden kann.


    LG Thomas

    Hallo Toni,


    wenn die Farbwiedergabe stimmt, könnte es sich aber auch um eine Gelbe Lohblüte (Fuligo Septica) handeln. Ich habe diese jedenfalls auch schon, witterungsabhängig, mit einer solch hellen Färbung, später dann ins orange/rötliche gehend, beobachtet. Musst du mal schauen, wie sie sich entwickelt.


    LG Thomas


    Ergänzung: Vergleiche mal die Farben hier:

    Eventuell Lohblüte? Und was noch?

    Hallo Gerd,


    entsprechend dieser akuten indirekt proportionalen Entwicklung allein in den letzten Jahren, sind die Hoffnungen bezüglich unsere Enkel wohl leider nur noch reines Wunschdenken!

    Die Zeiten von wegen schon "5 vor 12" sind leider schon lange Geschichte!

    Wir sind bereits viel, viel weiter...


    LG Thomas

    Hallo,


    mehrere Tage nach dem tragischen Flugzeugunglück hier in der Region und wachsender Unruhe in der Bevölkerung ist nun "die Katze endlich aus dem Sack". Kriegsähnliche Bilder in den betroffenen Gebieten, nicht nur mit Maschinenpistolen schwerst gesicherte Strassensperren und komplett abgeriegelten Waldgebieten, auch die mehrdeutigen Warnungen in den Medien über angeblich "kerosinverseuchte" Wrackteile, ständig neu eintreffenden Streitkräften und Spezialfahrzeugen sowie rigorosem Vorgehen der Soldaten im direkten Umfeld der Absturzstellen liessen viele Anwohner schon ahnen, hier muss es noch andere Probleme geben!

    Letzte Nacht dann die erste "erklärende" Eil-Nachricht in den Medien: Kontamination mit, durch das Verbrennen der aus Kohlefaserverbundstoffen (CFK) bestehenden Flugeugteile entstehenden, hochgiftigen Fasern!

    Da diese Partikel Krebserregend sein können und wegen der anhaltenden Trockenheit durch Luftbewegungen leicht verbreitet werden können, sollten Urlauber und Pilzsammler unbedingt diese betroffenen Gebiete hier meiden!


    Eilmeldung: Nach Absturz von zwei Eurofightern: Feuerwehren teilweise nicht mehr einsatzbereit | svz.de


    gefaehrliche-asche.html


    LG Thomas

    Hallo Mimu,


    willkommen hier im Forum!

    Völlig unabhängig davon ob die Pilze giftig wären oder nicht, die Experten werden dir dazu garantiert noch Konkretes sagen, das hat keinerlei negativen Einfluss auf deine Sengas! Ganz im Gegenteil, im besten Fall profitieren deine Pflanzen sogar von den Nährstoffen, die die Pilze freisetzen.

    Diese Erdbeeren kannst du also bedenkenlos essen.


    LG Thomas