Semmelgelber Schleimkopf - Cortinarius varius

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 4.495 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. Oktober 2017 um 19:43) ist von Stefan_T.

  • Hallo Pilzfreunde,

    brauche eure Hilfe bei einer Bestimmung.

    Ich finde jedes Jahr zu gleichen Zeit am gleichen Ort nachfolgende Schleierlinge bei denen ich immer glaube es sind C. Varius, jedoch bin ich mir nie sicher.

    Zum Fundort
    - Fichtenwald mit einigen Laubbäumen zb. Buchen und Birken
    - Eigentlich sauerer Boden

    Zum Schleierling:
    - Geruch - angenehm
    - Geschmack - mild
    - Fleisch weiß - auch keine Verfärbung
    - Stiel Keulig
    - Lamellen - stark violett


    Anbei Bilder:





    Auffällig sind hier die lila Lamellenabdrücke, die am oberen Teil des Stiels sind.
    Ich komm irgendwie auf nix anderes als C. Varius. Der sauere BOden macht mich allerdings skeptisch.
    vielen Dank für eure Hilfe

    Gruß
    Stefan

    Keine Essfreigabe übers Internet, diese gibts nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan_T (30. September 2017 um 17:48)

  • Ja, das sollte er sein.

    Liebe Grüße, Lars

    Meine Angaben sind immer ohne Gewähr und können keinesfalls die Bestimmung eines erfahrenen Pilzsachverständigen ersetzen.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Stefan!

    Auf den Bildern kommt die Hutfarbe bei mir etwas merkwürdig messingbraun oder fast kupferfarben an, was möglicherweise auch noch ungewöhnlich wäre.
    Wenn der Boden tatsächlich sauer ist (und die nicht zufällig am Rand eines kalkbeschotterten Weg standen) sollte man mit der Bstimmung wirklich nicht sicher sein. Das Blöde ist halt, daß es einen ganzen Vaufen von Cortinarien mit solchen Farbverläufen gibt, die teils auch für richtige Kenner schwer zu unterscheiden sind...


    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo,
    Hallo Ivollen,

    Danke für die Einschätzungen! Der Schleierling stand tatsächlich ca. 5 Meter neben einem geschotterten Waldweg.
    Die Bilder sind bei nicht Kupferfarben, gehen eher ins Semmelgelbe.

    Kann man evtl. Mikroskopisch da was machen zur Bestimmung? oder mit div. Chemikalien?

    Wäre für mich ein Erstfund und auch ein Erstfund in unserer Gegend.

    Gruß
    Stefan

    Keine Essfreigabe übers Internet, diese gibts nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Stefan!

    Müsste ich jetzt nachgucken, wie die KOH (20-40%) - Reaktionen jetzt sein müssten, wenn man das auf Hutrand, Stielbasis (außen) und Fleisch (Stielspitze) aufbringt.
    Aber wenn die Hüte in Wirklichkeit deutlich gelber und auch schon bebbig waren, also so wie >hier<...
    Dann müsste man halt vor allem überlegen, wo da partiell der Kalk im Boden her kommt.


    LG, Pablo.

  • Ich müsste heute nochmal zu der Stelle schauen. Es war die ganze Woche trocken bei mir, dementsprechend waren du Hüte auch eher Trocken und nicht schleimig. Heute regnets. Aber die Farben im original kommen nahe an die Farben im anderen Beitrag.

    Das mit der KOH-Reaktion wäre interessant.

    Gruß
    Stefan

    Keine Essfreigabe übers Internet, diese gibts nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.

  • So hat bisschen gedauert.

    So sieht er mit KOH 20 % aus. Relativ starke Gelbfärbung


    Gruß
    Stefan

    Keine Essfreigabe übers Internet, diese gibts nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan_T (6. Oktober 2017 um 19:43)