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Allgemeine Schneckling Frage

  • Hallo zusammen,


    ich habe diesen schönen Schneckling in einem Buchen Fichten Mischwald gefunden.


    Alles schön weiß und schleimig, Geruch leicht süßlich.
    Wobei die Unterscheidung mit Gerüchen schon ein spezielles Thema ist ...



    Ich gehe hier von einem Elfenbein Schneckling (Hygrophorus eburneus) aus.
    ABER musste dann feststellen es könnte auch ein
    H. piceae (Fichtenschneckling)
    H. fagi (Buchenschneckling)
    H. cossus (Nichtfärbender Schneckling)
    H. ... sonstwas sein :rolleyes:


    Nun zu meiner Frage:
    Wenn man einen Schneckling dieser Art gefunden hat - eben mit nicht eindeutigen Merkmalen wie beispielsweise dem Wohlriechenden Schneckling der schon durch seinen speziellen Geruch sehr eindeutig ist - kann man so einen Schneckling dann makroskopisch überhaupt eindeutig bestimmen oder geht das nur mikroskopisch?


    Im gleichen Zusammenhang ergibt sich dann die Frage welche Schnecklinge sind denn makroskopisch eindeutig ansprechbar?


    Freue mich auf Eure Erfahrungen


    VG JoBi

    Einmal editiert, zuletzt von JoBi ()

  • Hallo, JoBi!


    Ich müsste das jetzt auch erstmal nachlesen, das ist nicht so wirklich meine Gattung...
    Ich weiß aber, daß man zumindest Hygrophorus cossus und Hygrophorus eburneus makroskopisch durch deren reaktion auf KOH20% (ausßen an Stielbasis) auseinanderhalten kann (H. eburneus gelb - goldgelb / H. cossus ohne Reaktion - blass ockerlich).



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo JoBi, ich kenne bisher auch nur die Möglichkeit der Bestimmung durch KOH und durch die Beachtung des Begleitbaums.


    LG


    Lars

    Liebe Grüße, Lars


    Meine Angaben sind immer ohne Gewähr und können keinesfalls die Bestimmung eines erfahrenen Pilzsachverständigen ersetzen.

  • Hallo zusammen,


    besten Dank für Euren Input.


    Ich habe mir das Thema in den letzten Tagen nochmals genauer betrachtet.
    Besonders hilfreich war dabei der Schlüssel von Krieglsteiner sowie der Schlüssel von Ruedi Winkler und Gaby Keller (2000 Pilze).


    Was dabei auffällt ist, dass neben der Hutfarbe und Hutoberfläche (schleimig oder nicht) auch noch als relevantes Merkmal der Stiel (trocken, schleimig oder klebrig) herangezogen wird.


    Danach kommt als relevantes Thema der Mykorrhiza Partner - erst als grobe Unterscheidung Laub- oder Nadelwald dann auch etwas detaillierter heruntergebrochen auf verschiedene Baumarten. Was die Sachlage in manchen Mischwäldern natürlich nicht vereinfacht ...


    Dennoch kommt man mit diesen Punkten schon sehr weit - letzte Klarheit bringt abschließend die KOH Reaktion. Dabei muss man darauf achten wo die Reaktion zu erwarten ist - am Hutrand oder der Stielbasis. Zu viel erwarten darf man dabei aber auch nicht - manchmal bleibt die Reaktion auch aus obwohl sie gemäß Schlüssel kommen müsste ... Schade, dass Pilze nicht lesen können :wink:


    Werde bei meinem nächsten Schneckling Fund mal versuchen all die Punkte zu berücksichtigen.


    VG JoBi

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