Beiträge von antoff

    Hallo Peter und Pablo,

    toll eure Bilder und Gegenüberstellungen von Steccherinum bourdotii und Steccherinum ochraceum. Ceterum censeo (toll, merke ich mir), dass, sollte man jetzt meiner einen Spore trauen, es tatsächlich in Richtung Steccherinum ochraceum gehen würde.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Peter,

    ein wirklich interessanter Link: Die Seite erklärt wirklich gut die Unterschiede beider Arten. Man ist sich aber anscheinend immer noch nicht ganz so einig, wie viele weitere Arten es noch in dem Umfeld beider Pilze gibt.

    Nach meiner einen Spore zu beurteilen, wäre S. bourdotii für meinen Fund wohl auszuschließen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    klasse, vielen Dank für deine Einschätzung. Tja, die Sache mit den Sporen. Es kann aber wirklich gut sein, dass der Fruchtkörper noch zu jung war. Zumindest freue ich mich, dass Seccherinum ochraceum theoretisch sein könnte. Das ist für mich auf jeden Fall schon mal ein Bestimmungserfolg:yay:,

    liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    vielen Dank für deine weiteren Erklärungen und die Vergleichsbilder von S. flavipora und S. radula. Du hast recht, makroskopisch ist da S. Radula viel schlüssiger, denn die Poren sind bei S. flavipora doch viel gleichmäßiger. Super, und ich bin schon froh, mit den Mikromerkmalen die Gattung herausbekommen zu haben.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilfreunde,

    auf demselben Holzast (Laubholz), an dem ich auch den vermeintlichen Spaltporling gefunden habe, gab es einen zweiten Pilz, den ich als Resupinatstacheling - Steccherinum - bezeichnen würe. Vielleicht Seccherinum ochraceum? Oder liege ich ganz falsch?

    Sporen gab es auch fast keine; nur zwei vereinzelte, von denen ich aber nicht genau einschätzen kann, ob sie wirklich zum Pilz gehören. Von der Größe passen sie zu Steccherinum ochraceum.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Bilder

    • 20190227_175931.jpg

    Liebe Pilzfreunde,

    heute war ich noch einmal im Wald und habe den auf den Fotos zu sehenden Pilz gefunden. Wieder könnte er makroskopisch zu dem gelbporigen Spaltporling passen, diesmal sind aber glaube ich die Mikroaufnahmen aussagekräftiger. Einige Hyphen waren mit Kristallen besetzt und auch habe ich kugelige Elemente bei den Hyphenenden gefunden.

    Sporen, tja, fast wieder Fehlanzeige. Nur eine (wenn es denn keine Fremdspore ist) habe ich ausmachen können. Die zumindest passt zu Schizopora flavipora.

    Was meint ihr?

    Liebe Grüße

    Matthias

    Bilder

    • 20190227_151239.jpg
    • 20190227_151445.jpg

    Hallo Pablo, vielen Dank für deine Erklärungen. Meine Güte, wie viele Gattungen da in Frage kommen. Ja, nach der Fruchtkörperform hat es mich auch gewundert, dass überhaupt keine Sporen zu finden waren.

    Heute war ich allerdings noch einmal kurz im Wald und wie der Zufall es will, habe ich wieder einen Pilz gefunden, der jetzt vielleicht eher als Schizospora flavipora anzusprechen ist.

    Ich stelle ihn in einen neuen Beitrag ein.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    vielen Dank. Ja, der Fundort war in Nordrhein-Westfalen. Da mache ich mich mal schlau, wer der Landeskoordinator ist. Ansonsten werde ich den Pilz mal auf der von dir verlinkten Seite einstellen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Giftpilz,

    schwer zu sagen nach dem einen Foto. Ich meine aber irgendwie Schuppenreste auf den Hüten zu sehen, weshalb ich denke, dass es alte trockene Hallimasche sind.

    Viele Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    am Wochenende habe ich den Porling auf einem dickeren Ast auf dem Boden gefunden. Es könnte Birke gewesen sein. Ich habe mal versucht ihn zu mikroskopieren, aber die Ergebnisse sind alles andere als gut. Zumindest meine ich, ein paar kopfige Hyphenelemente gefunden zu haben. Auch waren einige Hyphenenden leicht inkrustiert. Sporen gab es leider überhaupt keine. Könnte man mit den Pilz mit den Aufnahmen als gelbporigen Spaltporling - Schizopora flavipora - ansprechen?

    Liebe Grüße

    Matthias

    P.S. Die Bilder vom Pilz kommen nach den Mikros; irgendwas schiefgegangen beim Einstellen.

    Hallo Pablo,

    so geht es mir auch, mit dem "um jedes Stückchen schlauer werden", nur auf einem anderen Niveau ^^

    Noch eine blöde Frage habe ich: Wie und wo kartierst du deine Pilze? Ich habe bei der DGfM geschaut, doch da kann man nichts einstellen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo und Peter,

    wow, ich bin begeistert. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass der Porling tatsächlich noch einen Namen bekommt. Toll, deine Hartnäckigkeit Pablo. Du hattest im letzten Jahr auf jeden Fall den richtigen Riecher, dass der Pilz entweder zu Oligoporus oder Tyromyces gehören müsste. Dass es jetzt eine solch seltene Art ist, macht mich fast sprachlos, und ich würde ihn tatsächlich gerne kartieren. (Ha, ist auch das erste Mal, dass ich das tue.) Ich habe im letzten Jahr übrigens noch ein paar Mal den Fichtenstamm besucht, an dem Tyromyces wakefieldiae wuchs. Es haben sich aber keine weiteren Fruchtkörper gebildet. Die Links zu dem Fund von Hans Bender und der französischen Seite sind sehr interessant. Bei Hans Bender hätte ich auch niemals vermutet, dass mein Pilz zur selben Art gehört. Bei den Franzosen, ja, Ähnlichkeit ist auf jeden Fall da. Falls sich noch einmal etwas an dem besagten Fichtenstamm tut, gebe ich Bescheid.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    vielen Dank für deine Erklärungen. Da werde ich mich mal langsam rantasten. Ist ja ein recht komplexes Feld, aber fängt man einmal an, ist es wirklich faszinierend.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    prima, vielen Dank für deine Bestätigung. Würde das bedeuten, dass z.B. Schizopora flavipora mehr poroide Flächen ausbildet und seine Hyphenenden nicht inkrustiert sind?

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    vor ungefähr zwei Wochen habe ich an einem noch stehenden toten Laubholzstamm einen Pilz entdeckt, den ich nun als veränderlicher Spaltporling - Schizopora paradoxa - bestimmt habe. Ich meine eigentlich, dass es gut passen könnte, aber nunja, Restzweifel bleiben, weshalb ich ihn nun hier auch einstelle.

    Schön war, dass über dem Spaltporling ein Schichtpilz (wahrscheinlich runzeliger Schichtpilz, habe aber keine "Kratzprobe" gemacht.)

    Die Sporen waren zwischen 5-6,3 lang und 3,3-4 breit. Würden diese Sporenmaße schon die anderen Spaltporlinge ausschließen?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Matthias


    Hallo Toni,

    ich könnte mir bei deinem Pilz den angebrannten Rauchporling - Bjerkandera adusta - vostellen. Wahrscheinlich konnte man noch keine Poren feststellen, da die Pilze so jung waren.

    Viele Grüße

    Matthias

    Hallo Harry und Pablo,

    vielen Dank für eure Rückmeldungen.

    Eine striegelige Tramete ging mir auch kurz durch den Kopf; habe sie dann aber besonders wegen den großen resupinaten Flächen ausgeschlossen.

    Ja, die blasse Borstentramete kommt makroskopisch gut hin. Leider habe ich im Wald sie nicht durchgeschnitten und auch kein Stück mitgenommen. Wahrscheinlich schaffe ich es nochmal nächstes Wochenende, den Stamm aufzusuchen. Dann werde ich das nachholen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Christine,

    ja, das ist auf jeden Fall der Samtfußrübling. Neben dem gemeinen S. gibt es wohl noch einige nah verwandte Arten, die man aber nicht so einfach trennen kann. (Geht wahrscheinlich nur mikroskopisch)

    Aber in diesem Falle muss man es auch nicht zu genau wissen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    der auf den Fotos zu sehende Pilz wuchs in einem kleinen Auwaldgebied an einem liegenden Laubholzstamm.

    Die Die Oberfläche der Hütchen war recht haarig filzig. Für mich könnte es die hirschbraune Tramete - Trametopsis cervina - sein. Ist das möglich?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Matthias


    Hallo Joachim,

    wenn der Pilz nun rötet deutet für mich alles auf Stereum rugosum hin. Auch der Obstbaum als Substrat passt aus meiner Sicht.

    Viele Grüße

    Matthias

    Hallo Christine,

    damit dein Beitrag besser gefunden wird, wäre es vielleicht besser gewesen, ihn unter Bestimmungshilfe einzustellen. Aber Gott, wir sind ja Pilzsucher und finden alles. :)

    Um bei der Bestimmung wirklich sicher zu gehen, müsste man den Pilz wahrscheinlich mikroskopieren. Irgendwie scheint mir aber tatsächlich alles auf den großen Zystidenkammpilz hinzudeuten. Es scheint mir, dass der Baumstumpf eine Kiefer ist, auf der der Pilz gerne wächst (und dann besonders gerne wohl auf den Schnittflächen)

    Auch die Farben scheinen mir passend. Ich habe den großen Zystidenkammpilz auch jetzt öfter gefunden und makroskopisch ähnelt er deinem wirklich sehr stark. Hier ein Bild von mir:


    Viele Grüße

    Matthias

    Hallo,

    das dürfte eine Nebelkappe sein. Die finde ich jetzt im Januar auch immer noch ab und zu. Normalerweise hat der Geruch bei ihr etwas Süßliches teils recht Penetrantes. Aber ich denke, dass jetzt im Winter der typische Geruch nicht mehr durchkommt. Hier ein Link: herbstblattl.htm

    Viele Grüße

    Matthias