Beiträge von antoff

    Hallo Pablo,

    super, vielen Dank für deine Mikrobilder. Das hilft mir schon sehr weiter. Die Sporen von mir stammen aus einem Abwurfpräparat und dabei waren alle Sporen so rundlich. Beim Anschauen meiner Hymeniumbilder finde ich jetzt allerdings auch nicht mehr ganz so runde Sporen. Das werde ich hoffentlich am Mittwoch nochmal überprüfen können.

    Interessant die Bilder mit den seitwärts gestielten Basidiolen. Da hatte ich auch eine gefunden. Füge ich nochmal als Foto an.

    Die Farbreaktion mit KOH war bei meinem sehr ähnlich.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Rigo,

    auch wenn ich in der Thematik nicht drinstecke, hätte Galerina nana wohl einen weißen überfaserten Stiel, was ich bei deinen Pilzen nicht sehe. Irgendwie scheint mir Galerina graminea ganz gut zu passen, aber natürlich ohne Gewähr:).

    Hier hast du einen Link zu den Mikromerkmalen. Kannst ja mal vergleichen. (Ist die Nr. 2)

    Hymenogasteraceae 2017

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    vielen Dank für deine Rückmeldung und Erklärungen. Ich habe schon befürchtet, dass da noch andere Gattungen in Frage kommen können. Nicht so einfach:).

    Ich muss mich da mal etwas einlesen. Auf den ersten Blick habe ich den Eindruck, dass Arten von Dendrothele eher an der Rinde von lebenden Bäumen vorkommt, aber stimmt wahrscheinlich so auch nicht. Rinde schien mein Stammstück zumindest nicht mehr zu haben. (Es lag quer auf dem Boden und der Fruchtkörper wuchs an der Unterseite.) Weißt du vielleicht noch etwas zu der KOH-Reaktion bei den anderen Gattungen?

    Leider habe ich momentan kein Material mehr (hatte nur ein kleines Stückchen abgetrennt, aber wenn ich Glück habe, könnte ich es am Mittwoch noch einmal zu dem Stammstück schaffen:).

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    den Reibeisenpilz (so denke ich zumindest) habe ich gestern in einem kleinen Laubwald an einem recht großen abgestorbenen und schon recht angemorschten Stamm gefunden. In der direkten Nähe gibt es einige abgestorbene oder zumindest recht kranke Schwarzerlen,, weshalb ich denke, dass das Substrat vielleicht Erle sein könnte. Das Farbspektum ging von weiß, grau bis hin zu ockerlich gelb. Insgesamt war der Pilz recht stark mit dem Substrat verwachsen und nicht leicht ablösbar.

    Ich habe ihn mikroskopiert und wegen der Sporenform würde ich fast denken, dass es sich um Raulomyces rickii handeln könnte. Auch die Basidien machen sehr oft einen kompakteren Eindruck, was wohl für die Art sprechen könnte. Leider habe ich es nicht geschafft, eine Basidie etwas freier zu finden, weshalb ich über Schnallen nichts sagen kann.

    Als ich die Idee mit Radulomyces rickii hatte, hatte ich gelesen, dass die KOH-Reaktion ockerlich-braun sein sollte. Das habe ich mal ausprobiert und tatsächlich war (bei 3% KOH) die Reaktion ockerlich-braun. (Nach einer Stunde allerdings war alles mehr oder weniger schwarz)

    Die Sporen maßen so um die 8X7.Könnte meine Bestimmung hinkommen?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Alex,

    schöne Fotos, die du zeigst. Ich freue mich jetzt auch schon auf die Samtfußrüblinge und werde mal am Wochenende meine Stellen abgehen.

    Der kastaniebraunen Rübling müsste gut passen und den Pilz davor hätte ich als Phlebia radiata bezeichnet. Oder welchen Bruder meinst du?

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Rigo,

    vergleichen deinen Fund mal mit dem Nelkenschwindling. Ein gutes Kennzeichen ist tatsächlich der harte, biegsame Stiel. Auch kann man an einigen Fruchtkörpern eine Art "Buckel" feststellen und eine leichte Riefung am Hutrand. Müsste alles gut zum Nelkenschwindling passen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Baks,

    hast du an den Pilzen mal gerochen? Mich erinnern sie an Mycena cinerella, den Mehlhelmling. Ich denke, makroskopisch könnte das ganz gut hinkommen, aber er müsste eben nach Mehl riechen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Thiemo,

    obwohl ich selbst keine Funderfahrungen habe, schreibe ich dir trotzdem, denn ich habe mir schon jetzt ein Vorweihnachtsgeschenk gemacht und die Funga nordica gekauft.

    Dort scheint die Hauptunterscheidung zwischen C. elatior und C. stillatitius tatsächlich der Hut zu sein.

    Bei C. elatior heißt es: Cap conical, strongly sulcate when old

    Bei C. stillatitius: Cap not or only slightly conical and sulcate

    Wenn dem so ist, würde ich deinen Pilz als C. elatior bezeichnen. da der Hut eines der Fruchtkörper doch stark gerieft ist.

    Dann ist noch die Sporengröße unterschiedlich: 11-14 bei elatior und 13-16 bei stillatitius.

    Von der Ökologie her scheint es Überschneidungen zwischen beiden Arten zu geben.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Ulrich,

    ich bin mir zwar nicht sicher, aber dein Risspilz sieht mir wegen der doch etwas orange auschauenden Lamellen nach einer Cortinarie aus, genauer nach einem Hautkopf.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es so Richtung Cortinarius croceus geht, dessen Lamellen in einem älteren Stadium oft solche Farbtöne haben.

    Aber mal schauen, was noch für Ideen kommen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo zusammen,

    ich habe zwar auch noch nie einen gerieften Ring bei Galerina marginata festgestellt, habe allerdings auch noch nie explizit darauf geachtet. Auf dem folgenden Link sieht man aber, (2. Foto), dass er durchaus gerieft sein kann. Galerina marginata - Pagina 2 - Funghi Velenosi - Funghi in Italia - Fiori in Italia - Forum Micologia e Botanica

    Ansonsten würde für mich (auch die Mikroaufnahmen) alles perfekt zu dem Gifthäubling passen. (Bin allerdings auch kein Profi:))

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Thomas,

    super, vielen Dank für den Link. Da wird ja als Pilz sogar die graue Koralle hervorgehoben. Ich versuche noch mal, ein paar mehr Informationen zu finden.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Roswitha und Thomas,

    wow, eine Koralle, damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet. Ich habe mal etwas nach vergleichbaren Bildern zur grauen Koralle gesucht und folgende Seite gefunden:

    Graue Koralle

    Die ersten Bilder ähneln meinen Pilzen schon sehr stark.

    Bei den Beschreibungen wirkt es so, als ob die wulstartigen Auswüchse "normale" Erscheinungsformen der Art sein können. Wenn ich mir aber die unteren Bilder der Seite anschaue, fällt es mir etwas schwer, daran zu glauben und der Pilzbefall macht für mich mehr Sinn. Habt ihr da vielleicht noch Informationen?

    Lieben Dank und liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Alex,

    ja, du hast recht, so ganz taufrisch sehen sie nicht mehr aus, obwohl sie noch recht fest waren.

    An eine Koralle dachte ich auch zuerst, aber bei den wulstartigen Auswüchsen des letzten Fruchtkörpers kam mir der Gedanke an eine Lorchel. Da ich nichts vergleichbares an Lorcheln gefunden habe, bin ich auf die Idee einer missgebildeten, befallenen, Herbstlorchel gekommen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    folgende Pilze habe ich gestern in einem Buchenwald gefunden. Irgendwie scheint es mir, dass es sich um irgendwelche Fehlbildungen handeln könnte. Bei einem Foto sieht es mir auch so aus, als ob ein Schimmelpilz die Fruchtkörper befallen haben könnte. Aber ist alles nur geraten.

    Direkt neben ihnen wuchsen Herbstlorcheln und ich dachte schon, ob es nicht verkümmerte Herbstlorcheln sein könnten. Ansonsten habe ich wenig Ideen.

    Habt ihr eine Idee?

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Baks,

    das müsste auf jeden Fall ein Faserling sein.Nach dem ersten optischen Eindruck könnte es in Richtung Psathyrella microrrhiza gehen. Dann müssten die Lamellenschneiden etwas rot unterlegt sein. Nunja, nur eine Idee. Um zur genauen Art zu gelangen müsste man wahrscheinlich das Mikroskop bemühen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Roswitha,

    super, vielen Dank für deinen Vorschlag. Raslinge hatte ich gar nicht auf dem Schirm und von dem lehmfarbenen Rasling habe ich ehrlich gesagt auch noch nie gehört. Es scheint tatsächlich alles zu passen: das Schwärzen, Geruch und Geschmack. Auch scheint er - soweit ich jetzt herausgefunden habe - eine Art zu sein, die eher höhere kolline Lagen bevorzugt.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    folgende Ritterlinge habe ich am Wochenende in der Kalkeifel auf einem Soldatenfriedhof gefunden. Auf einem Grab wuchsen um die 15-20 Fruchtkörper. Irgendwie habe ich keine zündende Idee, um welche Art es sich handeln könnte.

    Das Fleisch schwärzte nach kurzer Zeit.

    Der Geruch war mehlig und der Geschmack recht mild.

    Ich meine, dass der einzig in Frage kommende Begleitbaum eine Buche war. Bin aber nicht mehr 100-prozentig sicher.

    Schon einmal vielen Dank und liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Roland,

    tolle Fotos machst du.Wirkt teilweise wie Pilze in entlegenen Mondlandschaften.

    Viel zur Bestimmung habe ich nicht beizutragen. Der letzte Pilz müsste aber der striegelige Schichtpilz sein.

    Liebe Grüße

    Matthias