Beiträge von Toto1974

    Habe leider nur diese drei Fotos. Hoffe dennoch das eine Bestimmung möglich ist.


    Der Erste ist der Schirmling.


    Höhe 7-10 cm. Ring konnte ich nicht finden, möglicherweise fiel er Schnecken zum Opfer? Zwei der gleichen Sorte standen nebeneinander.


    Bild der beiden Schirmlinge



    Und hier Nummer 2. Ein Tintling? Höhe ca. 5cm


    Sorry dass ich nicht mehr Merkmale nennen kann.


    Der Wald direkt vor der Tür ist für mich als Sammler leider eher uninteressant, wachsen dort doch fast ausschließlich nur Lamellenpilze und kaum mal ein Röhrling. Da ich letztere sammele, suche ich meist woanders.

    Ich habe heute mal dennoch den Wald durchstreift ein paar Funde zur Bestimmung mitgenommen.

    Hier mal welche die ich als Schirmlinge identifiziere. Ich habe aber solchen Respekt vor einer Verwechslung dass ich die nicht getraue zu sammeln und zu essen. Der Wald ist aber voll davon

    Hier von unten, der Ring ist verschiebbar.

    Genattert ist der Stil für mich allerdings nicht.

    Parasol oder nicht frage ich mich?


    Nun zu Fund Nr. 2

    Ein kleiner brauner Lamellenfreund:


    Ziemlich faserig


    Und zu Fund Nummer drei der auf der Wiese vorm Haus wächst. Möglicherweise ein Karbolegerling?

    So sieht er von unten aus. Schnupfenbedingt ist mein Geruchssinn etwas geschwächt, so dass ich keinen absonderlichen Geruch feststellen kann.


    Und zum Abschluss Nr. 4 die meine Kinder auf der Wiese entdeckt haben:


    Sind kleine Pilzchen, orangegelbe Färbung.


    Hallo liebes Forum,


    ich hatte letzte Woche das Vergnügen auf der Insel Sansibar im Indischen Ozean zu weilen. Ein Ausflug führte uns in den Naturpark/Regenwald Jozani Forest.

    Ich konnte dort die angehängte Pilze finden, die auf den ersten Blick wie Pfifferlinge aussahen, aber definitiv keine sind, wachsen sie doch auf Holz und die Leisten sind nur schwach ausgeprägt.

    Der Wald gab klimatisch bedingt einiges her für Pilze, jedoch ist die Pilzsuche einerseits weder üblich, noch vermutlich erlaubt und zudem nicht ungefährlich leben im Dickicht doch auch Boas und Kobras.

    Bild 1



    Beim Lesen der Geschichte rund um die Entdeckung der Giftigkeit des Grünlings bin ich darauf gestoßen, dass 2005 im finnischen Laborversuch Mäuse ebenso Muskelschwund erlitten als man ihnen eine hohe Menge an Steinpilzen gab.


    Dadurch aufgeschreckt (der Steinpilz giftig? Kann doch nicht sein) und interessiert habe ich weiter gegoogelt und bin auf den folgenden Artikel gestoßen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16446499


    Für alle die nicht so gut Englisch können: Im Ergebnis vermutet man dass alle Speisepilze Blutwerte verändern sobald man mehr als die offenbar kritischen 9g pro kg Körpermasse zu sich nimmt.


    Allzu opulente Pilzmahlzeiten scheinen also doch eher ungesund zu sein.


    Würde mich freuen wenn wir uns hier mal etwas darüber austauschen.

    Mit den Lamellenpilzen habe ich mich noch nicht so befasst. Die Verwechselungsgefahr ist mir da einfach zu groß!
    Aber neben den Pfifferlingen (Leistenpilz) und Semmelstoppelpilzen die auch schon in meinem Pilzkorb gelandet sind, erkenne ich mittlerweile zumindest die Gattung der Täublinge am aussehen. Nur viel mehr auch noch nicht.


    Ich hatte eigentlich nicht vor ihn zu bestimmen, deswegen entschuldigt die Fotoqualität.
    Es war eine Pilzfamilie am Wegesrand mit ca. 6 Exemplaren unter einem Laubbaum (Buche?)


    Eine Regenpause habe ich genutzt und dabei drei Teller voller Pilze gefunden.
    Es sind Flockenstielige Hexenröhrlinge in großen Mengen im Wald gewesen, so dass ich einige Exemplare habe stehen lassen. Weiters landeten Sommersteinpilze, ein "normaler" Steinpilz, zwei Maronenröhrlinge, ein Rotfußröhrling (vermutlich der Herbstrotfuß), sowie ein paar kleine Pfifferlinge im Korb.
    Ich glaube ich muss einige davon trocknen, da es zu viele sind um sie direkt zu verarbeiten.

    Die Ausbeute meines heutigen Spaziergangs sehr mager. Der trockene und heiße September wirkt noch nach. Was habe ich denn hier gefunden?

    Butterpilze?

    Semmelstoppelpilze?


    Und kommt eine Marone

    oder doch nicht? Das fehlende blauen irritiert mich ein wenig.

    Ist das ein Knollenblätterpilz? Habe heute im Mischwaldgebiet am Selberg bei Rothselberg eine ganze Reihe dieser Pilze gesehen.
    Leider nur mit Smartphonekamera fotografiert. Ältere Exemplare die zu sehen waren, waren in der Hutfarbe deutlich gelb-brauner, als die jüngeren die eher weiß erschienen.





    Zur Zeit ist die Lage, zumindest in der West- und Nordpfalz, also Landkreise Kaiserslautern, Kusel und Donnersberg insgesamt recht gut. Es sollen ja laut Wetterprognose nun ein paar trockene heiße Tage folgen, aber die letzten fünf Tage gab es jeden Tag immer zumindest ein wenig Niederschlag.
    Mir bekannte Pilzstellen weißen derzeit einiges an Fruchtkörpern auf.
    - Reizker (da ich diese bislang nicht sicher bestimmen kann, sammele ich sie nicht) vermutlich Lachs- und Fichtenreizker.
    - erste Maronenröhrlinge (die finde ich hier ausschließlich im Herbst)
    - Pfifferlinge (dieses Jahr ein Massenpilz)
    - Flockenstielige Hexenröhrlinge
    - Rotfußröhrlinge + Herbstrotfüße
    - ein paar Steinpilze wurden auch gesichtet


    daneben viele mir unbekannte, teilweise giftige und nicht sicher bestimmbare Lamellenpilze,


    z.B.
    a) Perlpilze oder Pantherpilze,
    b) Narzissengelbe Wulstlinge waren im Frühsommer in einer Schwemme da, sind aber immer noch vorhanden.
    c) Schönfußröhrlinge
    d) Ziegenlippen
    d) Korallen
    e) Krause Glucken

    Gestrige Ausbeute über 150 Pfifferlinge!!!
    Leider waren die meisten der Gesellen noch sehr klein, aber die Masse an Fruchtkörpern ist schon beeindruckend. Es gab wahre "Felder" der gelben Schwämmchen im Wald. Habe noch bestimmt die gleiche Anzahl an stecknadelknopf großen Pfifferlingen stehen lassen. Wie schnell wachsen die, bzw. lohnt es sich morgen oder übermorgen nochmals die Stelle abzulaufen in der Hoffung, dass niemand sie vor mir fand und sie nun groß geworden sind? Oder doch besser bis zum kommenden WE warten?


    Einen Maronenröhrling, übrigens in meinem Suchgebiet der erste für dieses Jahr, sowie einen großen schon recht alten flockenstieligen Hexenröhrling fand ich auch noch. Gab alles in allem eine leckere Mahlzeit.