Beiträge von Jan

    Hallo Corinne,

    vergleich den doch mal mit einem Ackerling (Agrocybe ....).

    Und dann am besten mit der Farbe des Sporenpulvers beginnen, die sich hier von einem Scheidling schön unterscheidet.

    FG Jan

    Cooler Fund Andy!

    Den haben wir vor 2 Jahren in einem alten, final morschen Laubholzstubben an einer Badestelle in Mecklenburg gefunden und trotz anwesender Fachkompetenz einige Zeit gebraucht, Gattung und Art festzustellen.

    Interessanterweise wurde er in der Nähe des Gewässers in den zurückliegenden ca. 30 Jahren 3 mal kartiert aber sicherlich nicht an dem Stubben.

    Da bin ich ganz bei Raphael, unbedingt kartieren!

    FG Jan

    Hallo Veronika,

    schöner Fund!

    Passend dazu habe ich in dieser Woche bei einer vergeblichen Morchelsuche unter Esche und auf Kalk den Gelbstieligen Dachpilz (P. romellii) gefunden. Zumindest bin ich mir da dank Mikroskop (vor allem wegen der HDS) ziemlich sicher.

    Falls du noch 1 Exemplar hast, könntest du es nächste Woche mitbringen?


    Hier mal mein Einzelexemplar. Vielleicht gibt es ja noch mehr Verwechslungskandidaten?





    FG Jan

    Moin Jörg,


    nach dem suche ich auch gern. Der hat hat eine ziemlich interessante Verbreitung, vom montanen Nadelwald bis zum mecklenburgischen Erlenbruch. Hier ein etwas älterer Fund ganz in meiner Nähe ....



    FG Jan

    Moinsen,


    dann ergänze ich mal mit etwas häufigeren Arten, nach denen ich immer Ausschau halte und vor 2 Wochen auf Hiddensee gefunden habe:

    Östereichischer Kelchbecherling, Sarcoscypha austriaca

    Erlenkätzchen-becherling, Ciboria amentacea, dessen Zeit schon fast vorbei ist ...

    und noch zum Futtern, Frühlings-Weichritterling, Melanoleuca cognata





    FG Jan

    Moin Wolfgang,

    bei der Nummer 2 würde ich auch einen der Saftporlinge sehen.

    Zur Nummer 4 könnte gut der Laubholz-Harzporling, Ischnoderma resinosum gut passen.

    FG Jan

    Hallo,

    ich sehe und kenne das auch sehr viel entspannter.

    Wenn ein Ratsuchender mit einem Lackporling zu mir kommt und nach irgendwelchen Verzehrmöglichkeiten fragt, bekommt er die einfache Antwort, dass das keine direkt essbaren Pilze sind und dass sie nach meinem Kenntnisstand ungiftig sind. Die Frage nach der Eignung für Tee würde ich mit einem freundlichen "Weiß ich nicht genau" beantworten und dem Finder selbstverständlich überlassen, was er mit seinem Fund macht.

    Da endet dann halt meine Beratertätigkeit.

    Beim Birkenporling und Schiefen Schillerporling gebe ich gerne Informationen zum Tee-Herstellen weiter, verfahre wahrscheinlich genauso wie Sabine und kann mir dabei nicht vorstellen, dass mir das hier jemand zum Vorwurf machen würde (weder unser Landessachverständige noch mein Amt im Landkreis, bei dem ich registriert und versichert bin).

    FG aus dem Nordosten

    Jan

    Moin Keckov,

    zur Birke könnte hier auch der Gelbblättrige Ritterling, Tricholoma fulvum ganz gut passen.

    Neben dem vollständigen Stiel wäre auch ein Längsschnitt durch den ganzen Pilz hilfreich ...

    FG Jan


    Schupfnudel war schneller!

    Hallo,

    bezüglich der Eingangsfrage gebe ich Champis zwar frei, verweise aber immer auf den hohen Gehalt an Schwermetallen, die nach meiner Auffassung das größte Fragezeichen bei der kulinarischen Bewertung dieser Gattung ist.

    Also empfehle ich einen maßvollen Umgang und die Entscheidung bleibt letztlich beim Finder .....

    Und wenn die neuen Arten auch Uwe und mich erreichen und ich die nicht richtig erkennen kann, gibt es halt keine Freigabe mehr.

    Das kenne ich hier auch vom Grünling, den wir nicht freigeben, der aber von vielen Ratsuchenden geschätzt und trotz unserer Hinweise fröhlich verspeist wird.

    Wir beraten, der Finder entscheidet!

    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Die fallen oft sehr unterschiedlich aus, gerade wenn sie so am verblassen sind.

    Wenn du deine Exemplare mal mit dem Rötlichen Lacktrichterling, L. laccata, vergleichst, sollte das aber schon ganz gut passen ....

    FG Jan