Beiträge von Codo

    Hallo Sabine,


    ja, nachdem ich ihn erst mal entdeckt hatte, fand ich ihn auch sehr hübsch, und war der Meinung, dass er einen Namen kriegen muss, wenn er schon ungefragt in meinem Garten herumwächst... ;-)


    Dein Vorschlag gefällt mir sehr gut, so gut wie alle Merkmale passen hervorragend, auch der Standort (humusreiche Böden, bzw. Holz-Folgezersetzer: habe ziemlich viel Humus/Kompost im Boden (um überhaupt irgendwas Brauchbares aus dem ansonsten sterilen Sandboden zu machen), und auch Holzreste von der Gemüsegarteneinfassung verroten da im Boden) passt gut. Einziger Wermutstropfen sind die Angaben zur Sporenpulverfarbe, die bei mir heller erscheint als in dem meisten Quellen angegeben, andererseits habe ich auch einfach nicht viele Sporen zusammenbekommen, auch jetzt nach einem Tag länger liegen. Habe auch ein Bild auf weißem Grund, aber da sieht man fast nichts. Siehe unten. Und dann habe ich eben noch schnell ein Bild durchs Mikroskop gemacht, zumindest die Form der Sporen passt sehr gut zu einer Abbildung bei Blutblättriger Bunt-Körnchenschirmling – November 2010 - Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V.. Größe der Sporen kann ich schwer sagen, da ich keinen Maßstab habe. Aber selbst bei 300x (wie das Bild unten aufgenommen) erscheinen sie mir immer noch winzig, was ebenfalls passen würde.


    Also, mit all dem denke ich schon, dass ich den als "bestimmt" ansehen darf, oder?


    Jabaa, wahrscheinlich meintest Du auch schon diesen hier, oder (Melanophyllum haematospermum)? Irgendwie war ich beim ersten Googeln nach "Buntkörnchenschirmling" bei was anderem gelandet, was nicht passte... aber die deutschen Namen gehen ja ohnehin öfter mal durcheinander... :-)


    Vielen Dank Euch beiden für die Hilfe!


    Codo


    Fundort: Deutschland, NRW, Rheine, Gemüsegarten, saurer, eher kalkarmer Boden

    Fundzeit: 18.10.2020

    Fotos: Markus Koschinsky


    Liebes Forum,


    habe heute schon mal angefangen, aufgegangen Avocado-Bäumchen aus dem Gemüsegarten auszugraben und für den Winter in Töpfe zu setzen, dabei hätte ich fast diese Gruppe kleiner Pilze übersehen, die sich wunderbar auf dem ebenfalls dunkelbraunen feuchten Sandboden getarnt hatten.


    Ich bin etwas ratlos, wo ich da anfagen soll zu suchen... Hautköpfe? Rauhköpfe?


    Wer hilft?


    Hut-Durchmesser: ca. 2 - 4 cm

    Hut: Dunkelbraun, samtig, trocken, bei einem ganz jungen Exemplar hingen noch helle Flocken / Velum-Reste am Hutrand

    Stiel: bis zu 4 x 30 mm, rötlich braun, zylindrisch, hohl, faserig, innen hellrosa

    Fleisch: hellrosa

    Geruch: etwas unangenehm pilzig

    Lamellen: Kräftig fleischfarben bis rotbraun

    Sporenpulverfarbe: sport noch ab, scheint aber irgendwas helles (!) zu werden, also nicht rot- oder dunkelbraun.


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Hallo Uwe,


    darauf hätte ich kommen können, wo ich doch die Rötliche Kohlenbeere (Hypoxylon fragiforme) schon in meiner Sammlung habe.


    Welche ist es denn nun aber? Mit diesem eher krustenartigen Auftreten und den wirklich winzigen Stroma passen die meisten Vertreter von Hypoxylon gar nicht so richtig. Was wäre denn mit der Hypoxylon rutilum? Da finde ich zumindest ein sehr ähnliches Bild (Hypoxylon rutilum - : Kohlenbeere, Kohlenkruste), aber leider kaum Größenangaben...


    Codo

    Fundort: Deutschland, NRW, Rheine, Garten

    Fundzeit: 11.10.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Liebes Forum,


    an der Unterseite eines schon seit mehreren Jahren auf der Wiese liegenden Holzklotzes von einer Wildkirsche (das aber schon immer wieder mal hochgenommen wird, weshalb Hohlräume zwischen Holz und Boden sind) fand ich diese zunächst unscheibaren rotbraunen Krusten. Eigentlich wollte ich die Springschwänze darauf fotografieren, dann fielen mir die interessanten Knubbel (ca. 1 mm Durchmesser) mit den weißen Löchern in der Mitte auf, und da dachte ich, muss ich doch mal fragen, ob sich das irgendwie mit einer Gattung oder gar Art benennen lässt...


    Wer weiß etwas?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Fundort: Deutschland, Niedersachsen, südl. Emsland, Salzbergen/Holsterfeld, Mischwald (Kiefern und anderes), eher saurer Sandboden

    Fundzeit: 2.10.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: ca. 7 cm

    Huthaut 1/2 bis 3/4 abziehbar

    Geruch: unauffällig

    Geschmack: mild (habe wirklich längere Zeit drauf herumgekaut, weiß aber nicht mehr genau, ob aus Hut oder Stiel entnommen)


    Liebes Forum,


    ist das Russula ochroleuca?


    Viele Grüße,


    Codo


    Fundort: Deutschland, Niedersachsen, südl. Emsland, Salzbergen/Holsterfeld, Feldweg (neben Maisacker)

    Fundzeit: 2.10.2020

    Fotos: Markus Koschinsky


    Liebes Forum,


    wollte Euch doch noch eben diesen Schopftintling zeigen... mit fast 30 cm Gesamthöhe sicherlich der größte seiner Art, der mir je untergekommen ist...


    Viele Grüße,


    Codo

    Hallöchen, allseits!


    Auch bei meinem Pilz, den ich seit gestern zum Aussporen liegengelassen habe, sind die Lamellen inzwischen blass-rosa geworden, und da auch kein gilbendes Fleisch erkennbar ist und auch sonst alle Merkmale perfekt zu den Beschreibungen passen, die ich gefunden habe, kann man den wohl jetzt sicher als Leucoagaricus leucothites durchgehen lassen.


    Sporenabwurf ist weiß mit einem Stich ins Rosane...


    Besten Dank nochmal und viele Grüße!


    Codo


    Der Ring ist so dünn und weich, der geht gleich kaputt. Er lässt sich aber sehr leicht und rückstandsfrei vom Stiel ablösen (wenn man Etiketten auf gekauften Sachen so leicht abgingen...).

    Ein Exemplar steht ja noch unbeschädigt, den werde ich mal weiter beobachten, wie er sich entwickelt...


    Gruß und Dank!


    Codo

    Fundort: Deutschland, NRW, Rheine, Garten, Wiese (trocken, sandig, Kirschbaum u. Hainbuchenhecke in der Nähe)

    Fundzeit: 9.10.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: 55 mm, weiß, breit gebuckelt, mit einem bräunlichen Hauch in der Hutmitte

    Lamellen: frei, weiß (vielleicht mit einem Stich ins beige-gelbliche)

    Stiel: 7 - 15 (Fuß) mm x 10 cm, hohl, ganz fein weiß genattert, mit hängendem, dünnen, ungerieften Ring

    Geruch: pilzig

    Sporenpulverfarbe: (sport noch aus...)


    Liebes Forum,


    ich könnte jetzt anfangen zu suchen, wo ich den wohl einzuordnen habe... vielleicht hat aber einer von Euch einen schnellen Tipp?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Guten Morgen und herzlichen Dank Euch allen!


    Ich schätze, mit Psathyrella habt Ihr völlig recht, und auch P. artemisiae könnte gut hinkommen. Würde trotzdem einige der Verwechslungsmögilchkeiten aus der Gattung nicht ausschließen. Mal sehen, ob noch mehr Exemplare kommen, die ich daraufhin noch genauer prüfen kann...


    Codo

    Fundort: Deutschland, NRW, Rheine, Garten, in einem eher schattigen Blumenbeet unter Stauden, Sandboden, kalkarm

    Fundzeit: 1.10.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: 15 mm

    Stiel: 2 mm x 9 cm

    Geruch: unauffällig

    Sporenpulverfarbe: Dunkelbraun


    Liebes Forum,


    wieder einer von diesen fürchterlichen Kleinpilzen... bin nicht mal sicher, ob ich hier bei den Tintlingen richtig bin... Kennt ihn jemand genauer?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Hallo!


    Also ich finde, das könnte gut hinkommen, Pablo. Nun hatte ich dort nicht explizit darauf geachtet, ob "die Oberseite eindrückbar" war, aber von der Tendenz her meine ich mich zu erinnnern, dass alles eher hart und zäh war, was also für Ganoderma australe sprechen würde... (leider war auch keine Zeit für eine eingehendere Untersuchung u. Doku... die Familie war schon wieder voraus... )


    Herzlichen Dank!


    Codo

    Fundort: Deutschland, NRW, Eifel, Oleftalsperre, ca. 400 ü.N.N., Mischwald

    Fundzeit: 23.8.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: 10 - 20 cm

    Liebes Forum,


    schon ein Weilchen her, in der Eifel fiel mir dieser Baumpilz auf, dessen Unterseiten schneeweiß durch den Wald leuchteten. Ansonsten war der Pilz braun, auch innen, sehr hartfleischig, roch Pilzig. Die letzten beiden Bilder sind Anschnitte, die ich mühsam mit dem Taschenmesser gemacht habe, man musste wirklich säbeln...


    Lässt sich die Art genauer festmachen?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Fundort: Deutschland, NRW, nördl. Münsterland, Rheine, Mischwald (Fichtenvenn, Fichten, Kiefern, Eichen, Birken etc.)

    Fundzeit: 14.9.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: ca. 3 - 5 cm


    Liebes Forum,


    und zu guter Letzt, gleicher Standort wie der davor... schon ein bisschen alt... irgendwas ritterlingsartiges?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Fundort: Deutschland, NRW, nördl. Münsterland, Rheine, Mischwald (Fichtenvenn, Fichten, Kiefern, Eichen, Birken etc.)

    Fundzeit: 14.9.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: ca. 3 - 5 cm


    Liebes Forum,


    was sind das denn für kleine Kerle? Rauchblättrige Schwefelköpfe?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Fundort: Deutschland, NRW, nördl. Münsterland, Rheine, Wald (Fichtenvenn)

    Fundzeit: 14.9.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: ca. 10 cm

    Liebes Forum,


    auf einem recht dünnen, morschen Ebereschen-Stämmchen (Vogelbeere) im Wald (Mischwald, Fichten, Birken, Eichen etc.) fand ich diese recht frischen Pilze, zähes, lederiges Fleisch, Geruch pilzig halt...


    Kann es die Striegelige Tramete sein?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo


    Vielen Dank, Reike und Andy!


    Hmm, Faltentintlinge kenne ich eigentlich etwas größer, kräftiger und dickfleischiger als "meine" Exemplare hier. Und soo alt waren die gar nicht alle... Ich fand auffällig, dass diese hier gar nicht wirklich zu schwarzer Tinte zerfließen, stattdessen diese nach oben weggebogenen Hutränder, und z. T. die Lamellen wie Gerippe stehengeblieben. Ich hatte gehofft, das sei irgendwie typisch für eine der vielen kleinen Arten... Aber wie ich das so sehe, finde ich diese Merkmale bei mehreren der kleinen Tintlinge. Der Wollstielige passt mir da tatsächlich schon besser ins Bild, z. B. beim Glänzenden Tintling (der von manchen ja wohl als Variatät des Wollstieligen angesehen wird) finde ich ebenfalls Bilder der nach oben gebogenen Hutränder. Andererseits finde ich die auch bei der Hasenpfote (Coprinopsis lagopus), und da finde ich auch die schönen Flocken-Muster auf dem Hut, wie bei meinem Fund, und auch der Stiel darf wohl bei der Hasenpfote "flockig" sein...


    Kurz: Das wird so bis zur Art wohl nix werden, aber zumindest habe ich eine Eingrenzung auf ein paar mögliche Arten! :-)

    Gruß und Dank,


    Codo

    Fundort: Deutschland, NRW, nördl. Münsterland, Rheine, Nähe Segelflugplatz Eschendorf

    Fundzeit: 14.9.2020

    Fotos: Markus Koschinsky

    Durchmesser: 3 - 5 cm

    Stiel: 8 - 12 cm


    Liebes Forum,


    mehrere Gruppen dieser Tintlinge fand ich am Wegrand, wo wohl letzten Herbst Äste und Strauchschnitt gehäckselt worden waren.


    Lässt sich die Art genauer festmachen?


    Vielen Dank und viele Grüße,


    Codo