Beiträge von gelBlau

    Das ist insofern Murks, als dass sich das auf dieser Seite allein aufgrund der Forumsaktivität automatisch ergibt.Ich habe das also selbst nicht geschrieben.

    Du kannst das selbst ändern Ich war erst aktiver Sammler und wurde dann zum Schüler. Das gefiel mir nicht und habe jetzt selbst was eingegeben.:)

    Nur zur Info: Mir geht es gut - keinerlei Nebenwirkungen

    dat is ja nochmal jut jejangen!


    Lies dir bitte nochmal genau den Text in 123pilze zum fuchsigen Rötelritterling, bzw. Trichterling (es werden beide Namen auch im "Lateinischen" benutzt) durch. Sachverständige dürfen diesen Pilz nicht mehr freigeben. Das gleiche dürfte für den ockerbraunen Trichterling gelten.

    Ich mag bei dem fuchsigen den Geruch persönlich nicht und habe in auch früher gar nicht erst probiert.


    Zum Anistrichterling möchte ich noch sagen, das auch da Vorsicht geboten ist, wenn man ihn nicht 100% erkennt. Es gibt einige giftige Trichterlinge, die nach Anis riechen. Da er auch hygrphan ist, kann die Farbe variieren.


    Da du allerdings laut deinem Profil "Profi" bist, kennst du sicherlich meine Einwände.

    Was aber stirbt sind die Bäume, und das macht mir große Sorgen. Denn wenn mittel-langfristig die Mykorrhiza-Partner sterben, dürfte es auch mit den Baumgebundenen Pilzarten weniger werden.

    Bei uns sterben Fichten, Kiefern und leider auch Eichen. Große Birken sind auch schon viele tot.

    Das hört sich sehr schlimm an. Bei uns sind es vor Allem die Fichten, die sterben und obwohl es in letzter Zeit geregnet hat, gibts in den toten Wäldern keine einzige Marone und auch sonst gibts dort keinen Pilz. Im Grenzbereich zu den Buchen gabs im Sommer wenigstens noch Täublinge und Perlpilze. Vorgestern fand ich 2 Steinpilze in einem Mischwand von Birke, Buche und Minifichten, die lebendig sind. Mir kommt es auch so vor, dass es "Inseln" gibt, wo plötzlich sehr viele verschiedene wachsen und dann wieder große Flächen nichts. Eine Insel war in einem Dorf im Gras umringt von einigen Bäumen: kahler Krempling, möglicherweise Trockenfuss-Saftling, Birkenpilz, Stäublinge (Hasenstäubling?), Wiesenchampignon. Das könnte hier an der Wasseraufnahme des Grases liegen.


    Sind bei euch auch Harvester unterwegst und roden die ganzen Fichtenwälder? Bis sich die Pilze davon erholen und wieder zu kleinen Fichten wandern wird es dauern, da der Boden dermaßen verdichtet und umgepflügt wird.

    Da wir hier teilweise Lehm und Fels haben, können viele Bäume auch nicht sehr tief wurzeln. Durch die Schneißen im Wald sind sie dem Wind extrem stark ausgesetzt und kippen.


    Nun ja, gehe mal die nächsten Tage wieder schauen, vielleicht schiebt ja der Steinpilz nocheinmal nach und nach dem Saftling möchte ich auch nocheinmal gucken, war ein Erstlingsfund:)

    Hallo Gerd und Alex,

    Da sieht man sehr gut, dass die Beschreibbarkeit der Röhren bei mehreren Porlingen zu finden ist

    was sollen dann die soooo tollen Beschreibungen und die Aussage : nur der ist beschreibbar: ab in die Tonne mit derartigen Aussagen und Schnelltests, das verwirrt doch nur

    Auch die mäandernden Linien auf dem Hut hat dieser viel ausgeprägter,

    Das war auch mein Gedanke, der sieht halt normalerweise sehr speziell aus, und in Zukunft werde ich mich durch die anscheinend so klaren Schnelltests nicht mehr verunsichern lassen

    Die Zitzenfliege geht meiner Info nach nur an Applanatum und ist somit auch ein wichtiges Merkmal

    Aber sie sitzt nun mal bei meinen Bildern eben auch auf dem Zunderschwamm, siehe Bild im Thread : mein Freund der Baum ...


    Wo hast du da ein Problem? Erwartest du jetzt als Antwort eine Doktor-Arbeit?

    ;), sorry, ich mache immer aus Allem eine Doktorarbeit und so sind dann auch manche Fragen von mir, nichts für ungut. Ich frage aber auch oft ganz viel einfacher.:)


    Dann werde ich mal morgen alles umkrempeln im Mein Freund der Baum ...


    Danke für die Antworten und danke Bernd für den klaren Thread

    Herzlichen Dank Toni,

    32/33 Buckeltramete mit den länglichen Poren

    37/38 Pustelpilz (nectria sanguinea)

    Pustelpilz als Name passt sehr gut zu diesem Pilz. Ich freue mich schon auch auf irgendwann besseres Wetter, dass die Fotos deutlicher werden.

    Da hab ich wohl noch eine Buckeltramete an einem Buchenstamm in einem anderem Teil vom Wald gefunden, die sieht wirklich toll aus, hat die gleichen "Untermieter" und ist deutlicher in der Form. Stelle morgen die Bilder hier mit rein. Die hat sich auf einer Seite verkehrt herum entwickelt, also Poren nach oben. Daher:


    41 wenn Poren Schmetterlingstramete, wenn nicht Schichtpilz

    Beim nochmaligen Recherchieren kam ich auch immer mehr auf die Schmetterlingstramete, denn bei der Buckeltramete habe ich solche "Porenknubbel" ähnlich wie auf Bild 42 schon mal gesehen. Die Schichtpilze habe ich mir auch vorgenommen, scheint mir aber irgendwie nicht ganz zu stimmen.

    Arbeite das morgen mal alles ein.

    Hallo Ihr

    Ich habe dazu Fragen, weil ich im meinem Tread "mein Freund der Baum ..." auch Baumpilze habe. Mir war nicht klar, dass der Zunderschwamm und der Flache Lackporling beschreibbar sind. Ich dachte es ist nur der Lackporling, weil er auch Malerpilz heißt. Gibt es da noch mehr, die diese Dunkelfärbung haben? Wenn ja, welche sind das. Und dann dachte ich, so steht es jedenfalls hier in 123pilze unter Flacher Lackporling, dass nur ihn die Zitzengallenfliege befällt und der Pilz dann dies schwarzen Auswüchse entwickelt. Können solche Auswüchse auch an anderen vergleichbaren Baumpilzen sein. Ich meine jetzt nur formähnliche Baumpilze, wie der Zunderschwamm. Wäre schön, wenn ihr mir soetwas wie einen groben Überblick geben könntet, bin bei Baumpilzen noch sehr unbedarft.


    Herzlichen Dank

    Nun kommt noch die Kür. Ich vervollständige das Buchenstamm-Habitat, obwohl noch einiges mehr dort stand. Sehr lebendig alles.


    Gemeiner Buchenkreisling

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    Es war ja die ganze Zeit sehr nass, dann war es noch spät, fast schon Dämmerung und daher hatte es wenig Licht. Daher bitte über Unschärfen hinwegsehen.


    gemeiner Glimmertintling, vor Ort sortierte ich ihn nur als Tintling ein, daher habe ich leider das "Glimmern" nicht recht rausarbeiten können.

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    unbekannt, den wollte ich nicht zerpflücken, weil ich mir nicht viel davon versprach, ich dachte den kann man wohl kaum noch bestimmen, aber hübsch ist er

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    allerdings fiel mir durch dieses Foto vorne rechts ein anderer auf. Leider habe ich ihn auch nicht in der Suchmaschine gefunden, daher

    unbekannt auf Buchenrinde, der Orangepunktige Rindenauflöser, so mein Spitznahme für ihn

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    und jetzt schwimme ich total, aber vielleicht kann ja jemand helfen. Ist das 1 Pilz mit 3 verschiedenen Gesichter oder sind das 3 verschiedene.

    Ich war jetzt nicht mehr dort, kann daher nicht sagen, was sich verändert hat. Aber auch hier konnte ich nichts in der Suchmaschine finden


    unbekannt von oben

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    gleiche Seite des Stammes, aber weiter rechts unten

    unbekannt

    40



    der Stamm von der anderen Seite mit Zoom gemacht, kam leider nicht näher dran

    unbekannt

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    Der "Kamm" von Bild 39 von der anderen Seite, auch mit Zoom gemacht. Er beherbert weiße "Knödel". Wenn ich das Original vergrößere, könnten das Porengebilde sein. Muss aber nicht. Man sieht auch etwas gelbes am oberen Rand. Daher könnte das was ähnliches sein wie Bild 41 und rechts neben der großen Form hat es kleinere, das könnten die von Bild 40 sein.

    Unbekannt

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    Jetzt würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir noch etwas helft, die Pilze klar zu bekommen, dann

    Hallo Gerd,


    leider geht das zitieren gerade nicht.

    16, 17 hatte ich, als ich sie sah habe ich auch sofort als Zunderschwamm gesehen, aber auf 17 sah ich zuhause links einen dunklen Auswuchs der mich stuztig gemacht hat. Bein nächsten Besuch dort habe ich mal mit den Fingernagel über die Poren gestrichen. Dabei ist eine schöne dunkle Linie entstanden. Das gleiche machte ich mit 18, 19. Auch da entstand der gleiche Strich. Ich dachte das zeichnet den Lackporling aus oder irre ich mich? Ich bitte um Entschuldigung, das hatte ich vergessen oben zu schreiben. Ich hab noch mal gesucht und zumindest 1 Bild gefunden das ist der Pilz von 17. 18, 19 habe ich wohl nicht nocheinmal fotografiert.



    freut mich, dass ich den Erdstern richtig hatte - bin noch sehr am lernen

    bei deinen Austernseitlingen bin ich skeptisch. 1. die dunklen Typen sind Austernseitlinge. 2. Die hellen fast weißen Pilze nicht, dürfte Sommerseitling (Pleurotus pulmonarius) sein. und 3. Austerseitlinge an Fichte? Kommt äußerst selten vor.

    Ja, ich bin da auch hin und hergerissen. Aber ich fand noch an 3 weiteren Fichten welche, die in etwa die Farbe wie auf Bild 5 (Buche) hatten. Die Form glich Bild 10-12.

    Was könnte das sein? Zumal ich sie an 4 Fichten sah.


    Demnach wären die Bilder 1-5 Lungenseitlinge, wie Du denkst, oder. Was dafür sprechen würde ist, dass auf Bild 6 unter dem großen noch ein kleiner weißer zu sehen ist. Das heißt, dass beide hier parallel wachsen. Leider waren bei meinen späteren Besuch beide völlig aufgelöst (Regen).


    Ich kam deshalt auf die Austernseitlinge, weil ich schon zum 2. Mal, einmal von einem 83jährigen Sachverständigen und einmal von einem Pilzkenner, der seit 40 Jahre sich sehr intensiv mit Pilzen beschäftigt, nur keine Lust hat die Prüfung zum PSV abzulegen, die Aussage, es seien Austernseitlinge.

    Teil 2


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    Und nun wieder am Buchenstamm eine Kohlbeere, für mich auch neu, daher auch noch undifferenziert. sie war alt und vertrocknet. Daher denke ich, dass sie schon vor der Regnerei hier war

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    beim Bilder durchschauen entdeckte ich noch, dass ich noch einen Kanidaten mit aufgenommen hatte. Ist das ein Warziger Drüsling. Ob der alt ist, weiß ich definitiv nicht

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    der Blick auf den Boden offenbahrte noch den Waldfreundrübling

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    und an einem Ast, der schon viel früher als die Buche gestorben ist fand ich noch diesen weißen Porling, den Namen weiß ich nicht

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    Sodele, für heute genug, aber die Reise geht in den nächsten Tagen noch weiter, denn es gab noch einige mehr in diesem kleinen Areal

    Hallo Pilzfreunde,

    jetzt wage ich mal den ersten größeren Beitrag. Ich bitte um Korrektur, falls ich mit meiner Benennung falsch oder ungenau liege.

    Das Wetter ist misserabel, der Wald immer noch fast leer, aber ich habe ein Biotop entdeckt: Ein liegender Buchenstamm, tote Fichtenstämme und 300 qm außen herum.

    Als erstes eine Reihe Austernseitlinge in unterschiedlichen Stadien. Dazu auch die Frage: warum sind sie an den Fichten so hell und anders geformt? Kommt das vom Alter?

    Oder ist es doch eine andere Sorte Seitlinge? In Bild 1 sieht man links und rechts die ganz alten auf der Buche. sie sind mehr beige. Die rosa Farbe in Bild 4 entstand durchs Licht.


    1


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    und nun im eßbaren Stadium

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    und nun an der toten Fichte

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    Beringter Schleimrübling, er tauchte 3 Tage später auf. Hat den schon mal jemand gegessen? (Links unten in Bild 13 nochmal ein kleiner Austernseitling und ein kleiner Lackporling)

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    Flacher Lackporling, obwohl er gar nicht so flach ist

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    beim Umrunden des Stammes fand ich weiße Gelbe Knollenblätterpilze, die stark nach Kartoffel rochen

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    und Erdsterne, sinds vielleicht Halskrausenerdsterne? Da blicke ich die Unterscheidungen noch gar nicht, da ich mich bisher kaum mit ihnen befasst habe

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    Und weiter gehts mit langstiligen Knoblauchschwindlingen, die ihrem Namen im Geruch alle Ehre machten im Teil 2

    Der Standort - wenn auch etwas unüblich - hat nichts mit dem Baumstumpf zu tun. Er war, wenn man so will einfach dem Mycel im Wege. Der Stumpf ist ja auch schon recht verrottet, sodass das Mycel hier leicht hineinwachsen konnte. Und sporenverbreitungstechnisch macht das für den Pilz, wenn sicherlich hier ungewollt, auch Sinn. Je weiter oben, desto weiter werden die Sporen vom Wind getragen...

    Oh ja genau das dachte ich mir.


    Ich hatte allerdings nicht aktuallisiert und sehr lange mein Hirn angestrengt -- die Auflösung habe ich erst jetzt gesehen, das heißt auch bei meiner Frage war die Auflösung nicht sichtbar. Mein vorhergehender Beitrag war eigentlich für mich direkt hinter dem Beitrag von Thiemo verortet ;) und dann hab ich nicht mehr reingeschaut :):):) war ja auch wirklich nun ja etwas verzögert.

    Ja die Stelle ist leicht aufzufinden. Jedoch gehört mir das Land/der Baum nicht. Darum lasse ich ihn auch stehen.

    Bei einer Wiese, übersät mit Champingnons, hab ich den Bauern gefragt, er hatte nichts dagegen. Vielleicht bekommst Du den Besitzer raus.


    Um den Baum zu identifizieren, könntest du ein paar Blätter fotografieren, dann würden die Leute hier bestimmt rausbekommen, was für ein Baum das ist. Also ich wäre auch eher bei Birne oder Apfel.

    Hier ist noch ein Video auf das im Buch hingewiesen wird. Es geht um "Strömungen". Hier genauer um Zelltrömungen in den Hyphen. Spannend finde ich, wie plötzlich nach einer "Kreuzung" die Geschwindigkeit extrem zunimmt.

    Im ganzen Kapitel wird der Frage nachgegangen, wie der Pilz sich entscheidet in welche Richtung er weiter wächst.


    Da Geschmachssinn und Geruchssinn sehr stark zusammenspielen, klappt auch oft, handelt es sich um Nahrungsmittel, einfach reinbeißen, gut kauen und gleichzeitig schnuppern. Da es sich bei Aromastoffen um chemische Moleküle handelt, die an Rezeptoren, die in der Riechschleimhaut sitzen, andocken, kann man die "Dosis" durch zerreiben, kauen am Besten im feuchten Zustand erhöhen.

    Bei Mehl klappt das prima, reibt man nasses Mehl zwischen den Fingern, wird der Duft intensiviert. Kaut man Mehl, gibt es ein nahezu identischen Geruch, der in der Nasenhöhle entsteht.


    Der Sommelier macht nichts anderes bei der Weinprobe: durch schlürfen versucht er den Wein so fein wie möglich zu zerstäuben, damit möglichst viele Duftmoleküle frei werden und andocken können. Im Hirn entsteht dan die Verbindung zur Erdbeere, zum Pfirsich, usw.


    Man kann das trainieren und macht auch richtig Spass, weil man neue Welten entdecken kann - die Nase wird leider sehr vernachlässigt.

    Um draußen im Wald echte Farben ohne Blitz abbilden zu können, müsste man vor jedem Foto einen Weißabgleich machen.

    Das machen die Kameras automatisch, wenn man auf Vollautomatik geht oder man kann Automatisch einstellen. Das mit dem Blitz versuche ich auch mal, guter Tip, danke.


    Allerdings kommt ja auch noch der Monitor/Display ins Spiel. Ich hab hier 2 stehen. Den neuen habe ich noch nicht kalibriert und er ist von Haus aus sehr viel blaustichiger, als der alte den ich mal kalibriert habe.

    Es ist halt so, das es öfter unterschiedliche Meinungen zu einem Pilz gibt und (leider?) oft keine genaue Bestimmung möglich ist, gerade nur mit Fotos.

    Das macht es umso spannender auch unterschiedliche Meinungen zu diskutieren und zeigt, wie schwierig der Weg zum Ziel manchmal sein kann.

    Auch das Aussehen mit den Rottönen auf dem Hut und der recht derben Gestalt passt für mich besser zum Ziegelroten als zum Rauchblättrigen.

    :wink: der hatte jetzt alle 3 Namen bekommen.


    Ich habe mir noch einmal die Bilder zu allen dreien in 123pilze angeschaut. Da gehts auch munter durcheinander, wie bei uns hier. Das läuft ein bereifter Schwefelkopf unter rot, was nicht stimmen muss, denn ein fast gleiches Bild ist auch unter grün und grau zu finden. Einer mit deutlichem Velum ist identisch in rot und grün zu finden. :confused:


    Jetzt soll es laut Wetterbericht angeblich eine Regenpause geben --- T-schüss ich schaue mal im Wald nach den 3 Pilzchen. Vielleicht find ich auch was zum futtern :happy:

    Hier mal noch ein Vergleichsbild wo die Farben einigermaßen rauskommen. Oben grün.

    Sehr schön, der graue hat auf dem Foto schon einen Lilastich. Die Farbsachen habe ich geschrieben, bevor ich Dein Bild kannte. Trifft also völlig zu.

    Gelblaus rauchblättrige Schwefelköpfe sehen von der Hut- und Stielfarbe her arg ungewöhnlich aus finde ich...

    mag sein, Kunstlicht, unscharf, ist wie gesagt kein sonderlich gutes Foto, aber die Unterschiede werden etwas deutlich

    Also ich glaub Dir ja, dass es ein grauer ist, aber der Stiel sieht genauso aus wie die von den gelben daneben.

    Ich weiß das deshalb, weil ich kurz vorher dort mit einem Sachverständigen unterwegst war. Ich holte mir die 4 Sorten nocheinmal von exakt gleicher Stelle, um diesen Foto-Farbvergleich zu machen. Leider sind die Bilder nicht sonderlich gut. Ist auch schon ein paar Jahre her und ich probierte allerdings nur den grauen.

    Grünblättriger: Laubholz 494 Funde; Nadelholz 409 Funde.

    - Der Nadelholz-Anteil hat mich überrascht, da ich bisher nur wenige Funde an Nadelholz hatte. Liegt wohl daran, dass ich fast nur in Buchenwäldern mit eingestreuten Eichen, Hainbuchen, Berg-Ahorn,Birken, gelegentlich auch eingestreuten Nadelhölzern unterwegs bin.


    Graublättriger: Nadelholz 804 Funde; Laubholz 9 Funde

    In unserer Gegend wachsen alle nur auf Fichte. Auf Laubholz habe ich sie noch nicht entdeckt. Aber der Harvester aus BW wird jetzt bestimmt die Sporen mitgebracht haben.

    die grünblättrigen denke ich schon, alleine schon wegen der grün-gelben Farbtöne.

    Aber ich kann ja gerne mal Fotos machen.

    Gruß Rolf

    Ich kann mir das gut vorstellen. Für mich ist es auch immer sehr eindeutig. Ich glaube auch, dass der Graue die Farben ganz anders chargiert. Den Hintergrund nehme ich aus meiner Farbenerfahrung: mischt man grau mit lila entsteht ein dunkellilagrau, eine sehr einheitliche deutlich Farbe.


    Mischt man ein gelb/grün mit lila gibt es ein schmutziges undefiniertes grau. Gelb und lila sind Komplimentärfarben. Das heißt sie bilden den größtmöglichen Farbkontrast. Jetzt sind hier die Sporen lila, aber des "Fleisch" gelbgrün. Beide Farben liegen immer noch nebeneinander, wenn auch sehr dicht und das sendet einen anderen Reiz auf die Netzhaut des Auges.


    Draußen ist es genauso, dreht man einen älteren gelben in verschiedenen Richtungen, verändert sich auch immer die Farbwirkung, ähnlich wie auf Deinem Foto

    Das soeben beschriebenen könnte dafür der Hintergrund sein.

    Der Rauchblättrige auf Bild 2, sollte der nicht eher weiß an der Stielspitze sein?

    Auf dem Foto sehe ich es eher Richtung beige, aber gänzlich ohne Grünanteile. Der ganz rechte ist dagegen eindeutig gelbgrün.

    Vielleicht bringen diese Bilder etwas mehr Klärung vier verschiedene Pilze im Vergleich auf Zewatuch und Buchenholzplatte:

    Bild 01


    Bild 02


    Da sind Rauch- und Grün nebeneinander. Im obigen Bild hinten rechts. Man beachte auch den Lichteinfall, wie plötzlich der oben richtig grau erscheinende in der anderen Perspektive viel heller wirkt.


    Im Vordergrund rechts ist ein Wassergefleckter Rötelritterling und hinten links, da fällt mir der Name nicht ein, aber auf diesem Bild am Originalstandort:

    Bild 03


    ich glaube es war irgendetwas mit Flecken, Feuer oder so, kein Speisepilz, an den Lamellen bekommt der dunkle verstreute Flecken, Holzbewohner, Fichte Korrektur, hab ihn gefunden: Gefleckter Flämmling


    Das Problem stellt sich für mich in der Belichtung dar, denn

    Bild 04



    hier habe ich annähernd erst die Farbe auf dem Bild, was der Pilz wirklich hatte. Ist deutlich ein junger grüner, hat aber auf dem Bild immer noch viel zu wenig Gelbanteile. Anscheinen neigt die Digitalfotografie dazu die gelb-grün-Töne zu minimieren, ja fast zu eliminieren.


    Denn der hier

    Bild 05


    ein etwas älteres Exemplar, andere Tageszeit, anderes Licht hatte aber definitiv die gleiche grüne Farbe, die ich nicht in den Foto reinbekam:(.


    Falls ihr der Meinung seid, das sind nicht alles Schwefelköpfe, bitte ich um Korrektur, hier jung und alt letzten nebeneinander

    Bild 06

    Hallo Pilzliebhaber,


    ich hab ein neues Buch gefunden. Nein, kein Bestimmungsbuch, sondern ein Buch, dass eher das Wesen der Pilze beschreibt.


    Verwobenes Leben

    Wie Pilze unsere Welt formen und unsere Zukunft beeinflussen

    geschrieben von Merlin Sheldrake, Ulsteinverlag


    Wer den Englischen gut mächtig ist, kanns auch im Original lesen.


    Ich habe etwa 100 (von über 400) Seiten gelesen und bin absolut begeistert. Der Autor ist selbst Wissenschaftler, schreibt in einer verständlichen Sprache und zieht immer wieder Vergleiche aus den Bereichen anderen Kulturen, Kunst, Musik, Philosophie, usw..

    Das Buch veranlasste mich im Internet nach Videos über Hyphenwachstum und Biolumineszenz zu suchen. Letzteres habe ich schon einmal im Meer/ Zypern (Mikriorganismen, Algen?) und das andere Mal im Kalturwald im Olympic National Park, Washington, USA (dort abgefallene Blätter oder Pilze/Mikroorganismen in Blätter) gesehen. Aber dass wir auch hier z.B. den Panellus stipticus im Wald haben, der das auch kann, ist mir neu. Leider darf man ja im Dunklen nicht in den Wald, aber man könnte sich doch ein Pilzstöckchen mal aus leihen und dann wieder dem Wald übergeben. Ich versuche mal ihn zu finden.

    Mich hat jedenfalls dieses Video mit dem Titel Fungi time lapse videos: mould, mycelium and bioluminescence

    auf diese Idee gebracht :