Beiträge von b0nkrates

    Hallo Urs-Peter,

    auch hier wäre ein Bild von unten recht hilfreich. Ich denke aber man kann erahnen, dass der Pilz keine Poren hat und deswegen lande ich bei den Schichtpilzen und nicht bei den Trameten. Vielleicht der Striegelige oder der Samtige Schichtpilz (stereum hirsutum bzw. subtomentosum)?


    LG Benni

    Hallo zusammen,

    auf meiner gestrigen Pilztour im Laubwald habe ich diesen Riesenoschi (Bild 2) gefunden. Ich nehme an, dass es sich um einen Riesenscheidenstreifling handelt. Der geriefte Hutrand und die großen, grauen Flocken sprachen dafür. Sonst waren kaum Merkmale mehr erkennbar. Der Pilz ist nach meiner Begutachtung natürlich in einem Baum gelandet, damit er schön aussporen kann.


    Ein Frauentäubling mit einem zweiten Fruchtkörper auf dem Hut, wobei der kleinere keinen Kontakt zum Boden (mehr) hatte kam mir auch vor die Linse (Bild 1).

    Leider beide nichts mehr für die Pfanne.


    LG Benni


    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/114565/

    Hallo Martin,

    Ritterlinge haben weißes Sporenpulver. Ich würde hier eher bei den Fälblingen oder Cortinarien schauen. Vielleicht Hebeloma sinapizans? Das ist aber kein Gebiet auf dem ich mich auskenne!


    LG Benni

    Hallo Andreas,

    die Pilzbestimmungsfähigkeiten von Google-Lens sollte man höchstens für einen allerersten kleinen Tipp zu Rate ziehen. Hier hat aber Lens zumindest die Gattung getroffen. Ich denke es handelt sich hier eher um junge Austernseitlinge. Der Kräuterseitling verwildert meines Wissens nur sehr selten. Sicherer sagen kann man das aber erst, wenn auch größere Fruchtkörper dabei sind und man alle Merkmale überprüfen kann.


    LG


    Benni

    Hallo Louis,

    ich denke mit der Ochsenzunge liegst du hier schon richtig. Ich nehme an, das Fleisch ist weich und sieht beim Durchschneiden aus wie ein Steak. Auch sieht die Borke des Baumes für mich so aus als ob es Eiche sein könnte. Das würde auch dafür sprechen. Zudem ist die rote Farbe auch charakteristisch.


    LG Benni

    Hallo Mike,

    der Lungenseitling ist etwas dünnfleischiger als der Austernseitling und besitzt oft einen Anisgeruch. Außerdem spricht so eine ausgeprägte Braunfärbung eher für den Austernseitling. Lungenseitlinge sind meist heller.


    Die leicht rosa Lamellen sprechen schon sehr für einen Champignon und die groben Dunklen Schuppen sind denke ich auch für den Riesenchampignon typisch. Schnuppern doch mal an den Pilzen. Die sollte nach Anis riechen. Was ich auch noch vergas: Ein Bild vom Ring sowie ein Querschnitt um Verfärbungen zu sehen wären hier auch hilfreich siehe hier:Riesenchampignon, Braunschuppiger Riesenegerling (AGARICUS AUGUSTUS)


    LG Benni

    Hallo Mike,

    ich fange gleich mal mit dem Wichtigsten an: Verzehrfreigaben gibt es online nicht! Hier wird dir niemand garantieren, dass die Bestimmung korrekt und dass du die Pilze gefahrenfrei essen kannst.


    Bei den flachen seitlingsartigen Pilzen handelt es sich schon um Austernseitlinge. Das erkennt man am Wuchsort (nicht zu altes Laubholz-hier:Buche denke ich), am filzigen Stiel und an der leicht bräunlichen Farbe. Manche deiner Exemplare sehen schon etwas alt aus. Es gibt auch unechte Pilzvergiftungen mit alten Pilzen! Gerne hier auch nochmal selber informieren z.B. in Pilzbüchern oder auch auf 123Pilze.de!


    Bei den kleinen weißen Pilzen sieht man leider ein bestimmungsrelevantes Merkmal auf den Bildern nicht: Den Ring. Wenn diese einen haben spricht hier alles für den Buchenschleimrübling (schleimiger Hut, Buche...)


    Der geschuppte Pilz ist denke ich eine Champignonart. Auch unter diesen gibt es magendarmgiftige Pilze. Ich tippe hier auf den Riesenchampignon. In der Gattung kenne ich mich aber nicht gut aus! Um diese richtig zu bestimmen bedarf es oft eines Mikroskops. Auch ist es unerlässlich bei Champignons die Lamellenfarbe mitabzulichten um Verwechslungen zu vermeiden! Schau die hierzu gerne nochmal die "Merkmale zur Pilzbestimmung" an. Ich hoffe ich lehne mich hier mit sogar einem Artvorschlag nicht sowieso schon zu weit aus dem Fenster.


    Wenn du die Pilze essen willst solltest du nach einem Pilzsachverständigen in deiner Umgebung suchen!


    LG Benni

    Hallo Christian,

    filziger Stiel, leicht bräunlicher Fruchtkörper, Laubholz als Substrat und kein morsches Nadelholz. Auch ich sehe hier Austernseitlinge.


    LG

    Benni

    An Nebelkappen hatte ich auch gedacht. Der typische Geruch hat aber gefehlt. Ja eine Wuchsstörung hatte ich auch in Erwägung gezogen. Der eine den ich durchgeschnitten habe, hatte gar kein bis wirklich kaum erkennbare ganz kleine Rillen. Der eine bei dem die Lamellen etwas besser erkennbar sind (Bild mit meiner Hand drauf) ist ein anderes Individuum.


    Danke und LG


    Benni

    Hallo zusammen,

    habe diesen Pilz in einem Blumenbeet mit Rindenmulch und ein paar Rosenbüschen und Robinien in der Nachbarschaft gefunden. Der Geruch ist pilzig. Der Pilz ist fest- und dickfleischig und eine Fruchtschicht ist fast nicht zu erkennen. Die Lamellen sind kaum vorhanden. Die Stelle liegt an einer viel befahrenen Straße. Der größte ist ca. 12 cm hoch. Der Hutdurchmesser sind gut 8 cm. Eine Art Bereifung/Beflockung ist am Hutrand zu sehen. Auch der Stiel Ist beflockt. Ist das was exotisches, das im Rindenmulch war? Hab nichts passendes gefunden.


    LG Benni

    Hallo zusammen,

    nachdem ich im Bayerischen Wald zum ersten Mal Bodenporlinge gesehen habe, habe ich nicht damit gerechnet so schnell wieder welche zu Gesicht zu bekommen. Um so überraschter war ich, also ich nun diese Exemplare in einem nicht wirklich naturbelassenen Jungen Fichtenforst gefunden habe. Ich hätte aufgrund der Rötung auf den Rötenden Schafporling (ALBATRELLUS SUBRUBESCENS) getippt. Auch die Schüppchen lassen mich das vermuten.


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    LG Benni

    Hallo Katrin,


    das erste ist ein Schleimpilz also eigentlich kein richtiger Pilz sondern ein riesiger Einzeller mit Fruchtkörpern. Hier denke ich an die Hexenbutter. Das nächste ist denke ich der Buchenschleimrübling. Ist aber nur eine Vermutung, die ich aufgrund ähnlicher vorangegangener Posts ausspreche. Beim letzten sind denke ich Riesenporling und Bergporling gute Kandidaten. Der Riesenporling hat auf Druck schwärzende Poren. Das glaube ich auf deinen Bildern zu sehen. Den Bergporling habe ich selber noch nie sicher bestimmt. Eine genaue Bestimmung lassen deine Bilder aber leider nicht zu.


    LG Benni

    Hallo Frank,

    danke dir fürs editieren. Mit "unwahrscheinlich" habe ich hier eher gemeint, dass mir die Färbung falsch vorkam. Nicht, dass es diesen dort nicht gibt.


    LG (jetzt wieder aus Schongau und nicht dem Bayerischen Wald)


    Benni

    Hallo zusammen,

    in einem Fichtenforst am Rand des Bayerischen Walds fand ich diesen zierlichen Burschen. Ich nehme an, dass es entweder der Stahlblaue Rötling (ENTOCYBE NITIDA) oder der Rabenschwarze Rötling (ENTOLOMA CORVINUM) ist. Tendiere aber aufgrund des rosa Sporenpulvers zum Rabenschwarzen Rötling. Traue mich hier zum ersten Mal an die Rötlinge heran.


    Als nächstes leider nur ein Bild. Hier nehme ich an den Bergporling (BONDARZEWIA MESENTERICA) gefunden zu haben. Ich habe kurz an einer Stelle eingedrückt und kein Schwärzen festgestellt. Das Etwas hatte einen Durchmesser von ca. 40 cm.


    Beim nächsten hatte ich zunächst den Marzipanschneckling vermutet. Allerdings fehlte der Geruch. Diesen fand ich etwa auf 1200 m Höhe. Die Lamellen waren weich und der Hut auch aufgrund des Regens sehr schmierig. Welche Tipps habt ihr hier? Hier auch nur vier schnelle Fotos im Vorbeigehen gemacht.

    Dieses gallertartige Etwas fand ich an einem alten Baumstamm. Ich vermute den Gallerartigen Zitterzahn (PSEUDOHYDNUM GELATINOSUM). Leider keine Nahaufnahmen oder Aufnahmen mit besserem Licht. Die Fruchtkörper hatten an der Unterseite Stacheln und hatten Form und Größe einer Ohrmuschel.


    Vielen Dank im Voraus


    LG Benni

    Hallo zusammen,


    zum ersten Mal war ich im Bayerischen Wald und konnte ein paar schöne Funde sammeln.


    Bei unserer Wanderung auf den Arber habe ich etwa fünf Meter neben dem Weg ein paar beige Flecken erspäht, von denen ich zuerst annahm es seien Boviste. Doch sie stellten sich als Semmelporlinge (ALBATRELLUS CONFLUENS) heraus. Die habe ich natürlich da gelassen. Habe mich trotzdem über meinen Erstfund gefreut. Ich nehme an, dass er es war, hatte aber nicht viel Zeit mir ihn genauer anzusehen. Die anderen auf dem Boden wachsende Porlinge hielt ich aber vor Ort für unwahrscheinlich.



    Meine erste Krause Glucke (SPARASSIS CRISPA) konnte ich auch finden. Diese wuchs am Fuße einer Fichte. Diese wird später noch verschmaust.


    Auch die erste Breitblättrige Glucke (SPARASSIS BREVIPES) konnte ich sichten. Diese habe ich allerdings vor Ort gelassen, da ich (vielleicht auch fälschlicherweise) annahm der Speisewert dieser, sei unter der der Krausen Glucke. Was sind denn eure Erfahrungen hierzu?


    Auch den Samtigen Pfifferling (CANTHARELLUS FRIESII) konnte ich nebst einigen Vettern dieser Art (Echter Pfifferling, Amethystschuppiger Pfifferling, Herbsttrompete, Trompetenpifferling) finden. Die eher orange Färbung kommt leider auf diesem Foto nicht ganz heraus. Die Fruchtkörper waren sehr zierlich.


    Liebe Grüße


    Benni


    Edit by Hiatamandl

    Doppelte Bilder und Dateianhänge entfernt

    Ach so war das gemeint. Ich dachte du hast das so schräg von unten als "von der Seite gemeint". Aber das "war" suggeriert ja eigentlich, dass es da noch ein anderes gab. Da hab ich nicht genau gelesen.