Beiträge von EL12

    Mir ist das dieses Jahr besonders bei den Nussbäumen aufgefallen, bei uns tragen diese dieses Jahr auffallend viele und grosse Nüsse (gerade auch ältere und ganz junge Bäume).

    Schöner Fund,


    ich war heute noch kurz im Wald (nähe Winterthur), wie zu erwarten zunächst keine Funde, da ist es wirklich sehr trocken. An einer mir bekannten Stelle konnte ich dann allerdings doch noch drei Flokenstielige Hexenröhrlinge finden, alle waren noch sehr fest und frisch, allerdings sehr kleine Exemplare und teils von Schnecken etwas angefressen. Ein Exemplar war aber in perfektem Zustand, wie dein Anhängsel-Röhrling. Habe leider vergessen ein Foto zu machen, mein Hunger war glaub einfach zu gross...

    Morgen gehe ich mal Richtung Tösstal, mal schauen wies dort in den Höheren Lagen aussieht.
    Vor einer Woche konnte ich im Berner Oberland mein ersten nennenswerten Fund vom blassen Pfifferling machen, das hat mich wieder motiviert öfters auf grössere Touren zu gehen...


    LG Elias

    Beim ersten Beitrag würde ich sagen dass das Substrat bei den beiden letzten Fotos Eiche ist. Oft sind bei vermoderndem Holz gewisse Merkmale wie z.B. die Markstrahlen noch recht deutlich zu erkennen. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man weiss wie die verschiedenen Hölzer unversehrt aussehen.

    Hallo Andy,

    den Maipoorling, Blutmilchpilz uns die Gelbe Lohblüte habe ich auf meiner Tour am Samstag auch gesehen und noch ein paar andere Pilze die ich noch nicht bestimmt habe. Jedenfalls kommen die Pilze langsam zum Vorschein in meiner Gegend (Region Winterthur). Von Röhrlingen war aber noch keine Spur zu sehen. Der Regen diese Woche dürfte den Pilzen auch zugute kommen. In welcher Gegend bist Du denn unterwegs?

    Beim Rohrreiniger ist aber noch zu beachten, dass er eventuell noch andere Sachen enthält, die unerwünschte Nebenreaktionen hervorrufen könnten (wenn auch eher mit geringer Wahrscheinlichkeit, ich würde aber dem Testresultat also nicht 100%ig trauen. Ebenfalls sollte die Konzentration auch im nicht viel zu hoch oder zu tief sein). Ich denke KOH bzw. dessen Lösung sollte in kleinen Mengen in der Apotheke sicher erhältlich sein.

    Ich habe festgestellt, dass in meinem Rohrreiniger NaOH ist und habe etwas mit einem Tropfen Wasser auf die Unterseite gegeben: keine farbliche Veränderung. Verfärbt sich der Leuchtende Weichporling zufällig auch bei NaOh statt bei KOH Zugabe?


    NaOH sollte meines Wissens auch funktionieren, für die Farbreaktion braucht es einfach eine starke mineralische Lauge. Ob jetzt da als Kation Na, K, Li, Rb, oder Cs ist sollte kein grosser Unterschied machen. Das was die Farbreaktion verursacht sind die OH- ionen.


    Gruss

    Elias

    Ich war dieses Wochenende auch auf einer etwa fünf stündigen Tour (CH, nähe Winterthur, vorwiegend Mischwald), wo ich kaum einem Pilz begegnete. Immerhin habe ich ein Paar Orte gefunden die für Steinpilze passend wären, mal schauen ob sich das später bestätigt...

    Gruss Elias

    Meiner Erfahrung nach ist es Regional recht unterschiedlich mit den Zecken (Höhe, Temperatur, Feuchtigkeit usw.). Dieses Jahr hatte ich die erste Zecke schon im Januar!

    Danke für eure Antworten.

    Mein Mikroskop hat ein 100-er Öl-Objektiv, das sollte also gehen für die Sporenmikroskopie:) Allerdings ist es kein Planchrom-Objktiv und ich haben noch keinen Kameraaufsatz.

    Allgemein zeigen sich hier leider bis jetzt nur sehr wenige Pilze. Am Montag habe ich noch ein Tag lang nach Morcheln gesucht aber nur viele deren möglichen Zeigerpflanzen gefunden.

    LG

    Hallo zusammen,

    da ich recht neu hier bin, vielleicht kurz etwas zu mir: Vor etwa zwei Jahren hat meine Begeisterung für die Pilzwelt begonnen, als ich ein grosses Gebiet mit gelbstieligen Trompetenpfifferlingen kennengelernt habe. Inzwischen habe ich viel über Pilze gelesen und auch schon viele Erkundungstouren gemacht. Als naturwissenschaftlich interessierter steht bei mir selbstverständlich auch ein Mikroskop da sollte also der genauen Zuordnung von Pilzen nicht mehr viel im Weg stehen. Beruflich Arbeite ich mit Holz, allgemein bin ich fasziniert von den verschiedenen Holzarten und deren Eigenschaften (von Ebenholz über Fichte bis Balsa... alles Bäume und so unterschiedliche Eigenschaften deren Hölzer!).

    Was mir noch fehlt sind gute Bücher zur Pilzbestimmung, das möchte ich aber in der nächsten Zeit noch ändern. Vielleicht kann mir ja der eine oder die andere hier Bücher empfehlen...


    Nun meine erste Frage: Bei uns im Wald (Mischwald mit Fichte, Tanne, Duglasie, Lärche, Föhre, Buche, Waldkirsche, Eiche, Esche, Holunder, Hasel usw.) hat es an vielen verschiedenen Stellen viele tote oder halbtote Holunderbäume (oder eher Sträucher). Die meisten sind Schwarzer Holunder, einige auch roter Holunder. Da sollten doch zumindest an der einen oder anderen Stelle Judasohren zu erwarten sein? Ich habe seit dem Herbst Ausschau danach gehalten und kein einziges Judasohr an Holunder gefunden. Hingegen an umgestürzten Rotbuchen (und Buchenästen, die auf feuchtem Boden liegen) kenne ich inzwischen mehrere Stellen wo sie reichlich wachsen. Hat da Jemand eine Ahnung wieso das so ist?


    Hier einige Fotos meiner letzten Tour:


    Schmetterlingstramete (Trametes Versicolor):



    Zunderschwamm (Fomes Fomentarius):


    Judasohr:

    (auf Rotbuchenholz)


    Eichenwirrling (Daedalea Quercuna) ?? :

    (Substrat: Eiche, schon ziemlich morsch)

    und noch eine schöne Pilz-Algen Symbiose: Gewöhnliche Gelbflechte (Xanthoria Parietina)

    Meiner Erfahrung nach lassen fast alle Wanderschuhe (oder zumindest die, die ich schon hatte) irgendwann das Wasser durch, und zwar oben bei der Zunge. Wenn man lange zeit durch hohes nasses Gras wandert ist es ratsam Gamaschen zu verwenden. So blieben wenigstens meine Füsse bis jetzt immer trocken.

    Hallo Rubus,

    sieht mir nach der Schmetterlingstramete (Trametes versicolor) aus.

    FG

    StephanW

    Meines Erachtens ist dafür die Poorenschicht viel zu grob. Ebenfalls passt die Farbe nicht, auch wenn die Zonierung recht gut passen würde. Hast Du mal einen Querschnitt gemacht? Da müsste eine dünne, dunkle Schicht unter der Oberfläche sichtbar sein (kann anscheinend bei einigen auch fehlen oder nicht so deutlich sichtbar sein).

    von der Farbe deiner Pilze würde ich eher in Richtung Samtiger Schichtpilz tippen, wobei der auch nicht passt wegen den Pooren.

    Hallo zusammen


    Ich kenne mich bei den Pilzen noch nicht so gut aus, allerdings habe ich viel mit diversem Holz zu tun...


    Der Rinde nach sieht das Substrat für mich deutlich nach einem Laubholz aus, eine genaue Zuordnung ist schwierig. Könnte aber gut zu Schwarzerle oder Ahorn passen, allerdings hängt die Rindenbeschaffenheit stark vom Alter ab (insbesondere bei der Erle).


    LG Elias