Beiträge von Schwammerlsuppe

    Liebe Pilzfreunde,

    mir sind heute ganz helle,mehr gelb als bräunliche flockenstielige Hexenröhrlinge untergekommen. Ich hätte die Experten gerne gefragt, ob es sich dabei um eine eigene Varietät der Pilzart handelt oder ob die helle Färbung auf Lichteinwirkungen zurückgeführt werden kann. Ich kann mich erinnern an dem gleichen Standort schon schöne rehbraun gefärbte Exemplare gefunden zu haben.

    In einem Buchenwald habe ich zusätzlich einen Schneckling gefunden, den ich für einen Elfenbeinschneckling halte. Was mich etwas wundert ist, dass ich diesen Pilz sonst erst im Herbst gesehen habe. Oder sollte es kein Elfenbeinschneckling sein? Was ist eure Meinung?

    Schmierige Oberfläche. Hutdurchmesser ca. 3 cm.

    Servus Ingo

    Hallo Pilzfreunde,

    ich habe gestern meine erste Schwammerlmahlzeit gefunden. Flockis, Perlpilze und Flaschenstäublinge. Nebenbei ist mir der untenstende, mir nicht bekannte Pilz untergekommen.

    Habitat: Fichtenwald mit vereinzelten Pappeln und Birken.

    Hutfarbe: Gelb-rötlich, fuchsig, am Rand heller; Durchmesser 1 x 3 cm, 1x 5 cm.

    Lamellenansatz leicht gebuchtet, Zwischenlamellen, weißlich

    Stiel cremefarben und hohl, Sporenfarbe weiß.

    Ich habe versucht ihn zu bestimmen und bin beim Waldfreundrübling gelandet. Könnt ihr mir da zustimmen?

    Die kleinen, teilweise sichtbaren weißen Pünktchen stammen vom Flachenstäubling.

    Servus Ingo

    Hallo Mister X,

    vielen Dank für deine super Bestimmungshilfe.

    Handelt es sich bei der violetten Linie um die Rückstände der ehemals dort angewachsenen (violetten/lila) Lamellen?

    Oder um eine natürlich und immer vorhandene Verfärbung des Stielfleisches in diesem Bereich?

    VG Ingo

    Servus Sepp,

    vielen Dank für deine Ausführungen. Nachdem ich die mir zur Verfügung stehende Literatur, hinsichtlich des von dir genannten Klumpfußes eingesehen habe ,

    denke ich, du liegt vollkommen richtig mit deiner Bestimmung.

    Ich habe Anfang November, an einem völlig anderen Standort, noch einen Schleierling gefunden, den ich für einen Ziegelgelben Schleimkopf halte. Habe die Bilder aber bisher nicht ins Forum eingestellt,

    da ich die Bildqualität als relativ schlecht empfinde. Allerdings sieht man die wesentlichen Merkmale doch noch, ich hoffe ausreichend.

    Habitat: Fichtenaltholz mit wenigen Laubbäumen, z. B. Erlen.

    Die Lamellen sind lila, falls auf dem Foto nicht gut sichtbar und angewachsen.

    Es wäre schön, wenn du oder ein anderes Forummitglied auch zu diesem Exemplar eine Meinung abgeben würde.

    VG Ingo

    Hallo Zusammen,


    ich habe vor kurzem einen Schleimkopf gefunden, der mir einige Probleme bei der Bestimmung macht. Vielleicht können mir die Experten unter Euch hier eine Orientierung geben.


    Habitat: Buchenwald mit angrenzendem Fichten- und Kiefernaltbestand.

    Stiel weiß, mit bräunlichen Schleierresten auf dem Stiel verteilt, an der Basis stark verdickt.

    Fleisch weiß mit wenigen gelblichen bis hellbräunlichen Stellen im Bereich Stielbasis und oberer Huthälfte.


    Lamellen: Farbe lilarosa, mit gesägter Schneide, ausgebuchtet angewachsen, Zwischenlamellen. .


    Hutfarbe: Gelblich – Ocker, mittig dunklere Zone mit schuppenartigen Flecken. Oberfläche sehr schleimig.


    Geruch neutral bis leicht pilzig.


    Meine erste Überlegung ist der Ziegelgelbe Schleimkopf. Was mich etwas irritiert, ist die fleckige Hutoberfläche, die beim Ziegelgelben überall mit glatt angegeben wird und die stark verteilten Schleierreste auf dem Stiel, die nicht wie in der Literatur mehrfach angegeben, sich ringförmig konzentrieren.


    Auf eure Antworten freue ich mich.


    Servus Ingo

    Danke euch Dreien für die Antworten.

    Beim Pilz 1 habe ich mich vom gerieften Hutrand und dem weiß überfaserten Stiel täuschen lassen. Die hellen Lamellen und

    auch die Größe des Hutes hätten mich vom Gifthäubling sofort weg bringen müssen, da ich sonst auch nur kleine Exemplare kenne und auch weiß, dass er braunes Sporenpulver hat.

    Und bei Pilz 5 hast du, Mister x, natürlich recht. Am Stiel herablaufende Lamellen können nicht zur gleichen Art gehören wie ein Pilz mit "Burggraben".

    Ich muß zugeben, das waren 2 blamable Schnellschüsse, bzw. -bestimmungen.

    Beste Grüße Ingo

    PS: Weiß einer von Euch, warum der Blassblaue Rötelritterling, in meist älterer Pilzliteratur, als nicht essbar stand??

    Hallo Pilzfreunde,

    ich habe heute auf einer herbstlichen Waldrunde noch etliche verschiedene Pilzarten gefunden. Bei den ersten 4 Pilzen bin ich mir relativ sicher, dass sie

    richtig bestimmt sind. Bei Pilz-Nr. 5 nicht so. Es wäre schön, wenn ihr mir eure Meinung dazu mitteilt.

    Pilz 1: Gifthäupling

    Auf Nadelholzstumpf. In relativ großem Durchmesser, ca. 10 cm.

    Pilz 2: Rauchblättriger Schwefelkopf

    Vorkommen auf totem Fichtenholz.

    Pilz 3: Violetter Rötelritterling

    Fundort an einem Waldweg im Fichtenholz.

    Lamellen leicht verschiebbar. Geruch fruchtig, süßlich. Bei einigen Exemplaren leichte Hellbraunfärbung in Hutmitte. Starke Violetttöne find ich allerdings nicht.

    Vielleicht geht er auch in die Richtung blaßblauer Rötelritterling.

    Pilz 4: Auch Violetter Rötelritterling

    Anderer Standort: Rand einer Waldwiese, Fichtenwald.

    2 ältere Exemplare. Merkmale und Geruch wie Pilz 3. Hutfarbe fast ganz lila-hellbraun.

    Pilz 5: Butterrübling

    Standort Nadelholzwald mit wenigen Birken und Pappeln.

    Oberfläche fühlt sich leicht wachsig an. Stiele unten verdickt und lassen sich dort leicht eindrücken.

    Geruch unbedeutend, leicht pilzig.

    Ich freue auf eure Antworten

    Servus Ingo

    Erst einmal euch allen danke für eure Antworten.

    Andy: Die Lamellen des Pilzes 2 ließen sich relativ leicht verschieben. Bei dem Milchling meine ich, beim oben beigefügten Schnittbild, eine ganz hellgrüne Umwandlung der Milch, gleich nach dem Schnitt gesehen zu haben. Zuordnung im Schnittbild: Im Randbereich des Stiels, dort wo die meiste Milch ausgetreten war, in ca. 4-5 mm Breite, zwischen den Lamellen und der Mitte des Stiels. Vielleicht kommt es in dem Bild nicht so gut raus.

    Endo: Ich habe den Sporenabdruck nicht als rosa oder altrosa angesehen, sondern eher cremefarben. Deshalb war ich ja verunsichert. Und auch die typische Intensität des Mehlgeruches kenne ich nicht an einem als fest bestimmten Exempar des Mehlräslings. Dein Tip mit dem PSV ist sicher der richtige Weg. Leider habe ich keinen im näheren Umfeld. Aber ich mache Sept./Okt. einige Pilzexkursionen mit. Falls ich zu diesen Zeitpunkten noch einige Exemplare finde, nehme ich sie zu dem PSV mit.

    King Stropharia: Hast du meinen Sporenabdruck als rosa eingestuft?

    Falls jemand zufällig die Abbildung eines typischen Sporenabdrucks des Mehlräslings hat, würde ich mich freuen, wenn er es bei diesem Beitrag einstellt.

    Servus Ingo

    Hallo Pilzfreunde,

    ich habe letztes Wochenende zwei Pilzarten gefunden, die mir unbekannt waren. Pilz 1 habe ich versucht zu bestimmen. Bei Pilz 2 bin ich zu keiner abschließenden Lösung gekommen.

    Pilz 1: Ein Milchling, bei dem sich die Milch nach dem Anschnitt leicht grün verfärbt. Die Milch schmeckt scharf.

    Habitat Buchenwald. Stiel extrem fest und hart, teilweise stark braunfleckig. Im Schnittbild Stiel an der Basis auch leicht fleckig. Die Lamellen sind großteils gegabelt und gerade angewachsen. Hutoberfläche weißlich mit starker Fleckenausbildung, Farbe der Fleckung ockergrünlich. Hutrand leicht eingerollt.

    Ich gehe vom Grünenden Pfeffermilchling aus.

    Pilz 2: Anfänglich habe ich rein von den makroskopischen Merkmalen her auf einen Mehlrasling getippt. Nach der durchgeführten Geruchsprobe, die sehr aromatisch süßlich ausgefallen ist und nicht in Richtung Mehlgeruch ging, sowie dem Sporenabdruck (siehe Foto) der mehr cremefarbig ausfällt, bin ich vom Mehlrasling abgekommen und gehe eher in die Richtung CLITOCYBE SPP., ev. C. RIVULOSA. Vielleicht kann mir einer der Experten hier weiterhelfen. Das Habitat war ein Buchen-Waldrandstreifen mit anschließenden Fichten und auf der anderen Seite einzelne Ahorn. In dem zutreffenden Bereich habe ich schon häufig Flockenhexen, Steinpilze und auch einzelne Samtfußkremplinge gefunden.

    Auf eure Antworten freue ich mich.

    Servus Ingo

    Hallo Sabine, Stephan, Thiemo und andere Milchlingsinteressierte,

    ich bin nach 5 Tagen noch einmal in das Waldstück gefahren, wo ich den ersten Violett-Milchling gefunden habe und es war tatsächlich ein weiterer, neuer Fruchtkörper da.

    Das Habitat ist auf dem Foto sichtbar, vorrangig Buche. In direkter Nähe sind noch Fichtensteinpilze und Schönfußröhrlinge gewachsen.

    Diesmal habe ich die Milch gekostet. Zu Beginn habe ich garnichts geschmeckt und nach einer halben Minute einen leicht bitteren Geschmack. Den Geruch kann ich nicht wirklich zuordnen, weder ausgeprägt pilzartig, noch neutral. Leicht unangenehm.

    Die Violettfärbung der Lamellen war sofort da, wo ich ihn umgedreht habe und nicht erst bei Berührung oder Verletzung.

    Dieser FK hat auch nicht die leicht cremefarben gefelderte Hutmitte, wie das Exemplar letzte Woche, eher eine rotbraune Punktfelderung. Ansonsten schaut er mir gleich aus.

    Servus Ingo

    Danke für eure ergänzenden Hinweise zum Milchling und Perlpilz.

    Stephan: Da bin ich ja froh, bei dem Reinfall zum Schwefelkopf, dass ich grundsätzlich keine Rauchblättrigen zu Speisezwecken sammle.

    Ich werde mich mal intensiver mit Schwefelköpfen allgemein befassen. Servus Ingo

    Danke euch Beiden für eure Antworten.

    Andy: Eine Geschmacksprobe habe ich bei dem Täubling diesmal leider nicht gemacht.

    In welche Richtung würdest du bei Pilz Nr.4 denken, nachdem der Ring fein gerieft ist und der Hut graues Velum hat?

    Thiemo: Der Standort des Milchlings war an einem Hang mit Altbuchen, mit direktem Übergang zu einem Waldstück mit Fichten und einzelnen Kiefern. Zum Zeitpunkt des Findens feuchter Untergrund wegen des Regens der letzten Tage. Die Feuchtigkeit hält sich dort über einen längeren Zeitraum, da viel Jungbuchenanflug die Austrocknung über eine gewisse Zeit verhindert. Habe den FK im Kompost leider nicht mehr für eine Geschmacksprobe gefunden. Ich bin häufig in dem Wald und werde nach neuen Fruchtkörpern Ausschau halten.

    Servus Ingo

    Liebe Pilzfreunde,

    ich habe bei meiner letzten Waldrunde eine Vielfalt von Pilzarten gefunden.

    Viele waren mir bekannt, aber einige sind von mir mitunter nicht zweifelsfrei bestimmt. Und bei einer Spezies habe ich keine Ahnung, wo ich ich sie zuordnen soll und auch meine Literatur gibt hier nichts her. Es wäre schön, wenn ihr mir eure Meinung mitteilen würdet.

    Pilz 1, der Unbekannte:

    Habitat Buchenwald mit wenigen Fichten und Eichen. Wuchs mitten in einer Ansammlung von Herbsttrompeten auf Totholz. Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht zu den Drüslingen gehört. Aber nur vermutet.

    Pilz 2: Ich gehe von einem Perlpilz aus. Buchenwald mit wenigen Ahorn, Eichen und Fichten.

    Was mich hier etwas verwundert, ich sehe zwar eine Rötung an der Fraßstelle, aber im Schnittbild keinerlei Rötungen.

    Pilz 3: Ich gehe von einem Schwärztäubling aus. Habitat Buchenwald mit vereinzelten Fichten und Kiefern. Von den eng stehenden Lamellen her, denke ich an den Dichtblättrigen.

    In einiger Literatur wird bei den Schwärztäublingen vom vollen Stiel gesprochen, deshalb verwundert mich hier der Hohlstiel. Oder liege ich vollständig falsch? Der Stiel zeigt allerdings das typische Bruchbild eines Sprötblättlers. Frisch geschnitten zeigt die Schnittfläche eine transparente Flüssigkeit, die aber in Kürze wieder vergeht. Die auf dem einen Schnitt ersichtliche Schwarzfärbung ist nach ca. 15 min. eingetreten. Unangnehmer Geruch.

    Pilz 4: Ich vermute einen Grauen Wulstling, nach Hutfarbe, den Velumresten, dem gerifften Ring und der Knollenform. Habitat: Mischwald.

    Pilz 5: Anderer Mischwald. Ich gehe auch hier von einem Grauen Wulstling aus.

    Pilz 6: Graustieltäubling ?. Buchenwald mit wenig Fichten. Die zugefügte Rindenverletzung ist nach ca. 0,5 Stunden leicht gräulich geworden. Oberfläche des Hutes schmierig, obwohl Gesamtwald sehr trocken.


    Pilz 7: Ich vermute einen Rauchblättrigen Schwefelkopf. Laubwald mit wenig Fichten.

    Zur allgemeinen Info. Ich habe zufällig im Pilzkorb festgestellt, dass die Farbstoffe der Herbsttrompete mit Pfifferlingen reagieren. Siehe Foto. Einige Pfifferlinge waren fast ganz schwarz.

    Ich freue mich auf eure Kommentare.

    Servus Ingo

    Hallo Zusammen,

    ich habe heute an einer seit ca. 3 Jahren liegenden Buche zum ersten Mal Seitlinge gefunden. Die jüngeren Exemplare haben ein leicht graue Hutfärbung und riechen leicht nach Anis.

    Sodaß ich von Lungenseitlingen ausgehe. Könnt ihr da zustimmen? Die älteren Seitlinge haben mehr weißliche Hutfärbung. Verblaßt die Hutfarbe bei älteren Exemplaren.? Oder könnte es sich

    um 2 unterschiedliche Seitlinge am gleichen Totholz handeln?

    Ich freue mich auf eure Antworten.

    Servus Ingo

    Ich danke Euch allen nochmal für Eure Beiträge. Ich nehme generell, bei den Riesenschirmlingen, nur den Parasol für Speisezwecke her.

    Ich habe mich bei der jetzigen Überprüfung an der mehr oder wenig leichten Verschiebbarkeit des Ringes orientiert, die ich dort jedesmal festgestellt habe.

    Sabine, deinen Vorschlag nehme gerne auf, wenn ich nochmal in die Nähe der Fundstelle komme.

    Servus Ingo