awillbu1  Natternstieliger Kahlkopf, Beflockter Kahlkopf, Blaue Beine         atod1  GIFTIG ~ PSILO ~~~ Halluzinogen ~~~

PSILOCYBE STUNTZII

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: lightworkerpeace (gsharpnolack) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Mehlig.

Geschmack:

Mild, mehlig, unangenehm.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, hellbraun, haselnussbraun, orangebraun, trocken blass ockergelblich, kaum hygrophan, feucht schmierig, halbkugelig, auch mit kleinem Buckel, später abgeflacht, gerieft, Rand etwas schwarz-blauend.

Fleisch:

Bräunlich, blauend.

Stiel:

Hellbräunlich, orangebraun, gelbbraun, weißlich-genattert, mit angedeuteter weißlich-schwarzer Ringzone, faserig. Durch die weißliche Faserung dem Gifthäubling sehr ähnlich!

Lamellen:

Grau, graubraun, zimtbraun, dunkelbraun, schokoladenbraun, auch violett-braun, angewachsen, mit Zwischenlamellen.

Sporenpulverfarbe:

Dunkelbraun bis violettbraun (8,2-7,7 x 5,5-6,6 µm, Basidien 16,5-33 x 5,5-8,8 μm, viersporig, Cheilocystidien 22-30 x 4,3-6,6 μm).

Vorkommen:

Zellulosematerial wie Holzspäne oder Sägemehl, Wiesen, Rasen, Laubwald, in feuchten Wäldern oder Gärten, auf Totholz Mulch, Humus, Folgezersetzer, wärmeliebend, Sommer bis Spätherbst, wird gelegentlich (selten) als Droge kultiviert und eventuell nach Europa exportiert, Ursprung: Amerika!

Gattung:

Kahlköpfe.

Verwechslungsgefahr:

Gifthäubling (extrem ähnlich und tödlich giftig), Schwarzblauender Kahlkopf, Stattlicher Kahlkopf (ungeriefter Hutrand), Böhmischer Kahlkopf (Lamellen mehr grau), Blauende Düngerling (PANAEOLUS CYANESCENS), Spitzkegeliger Kahlkopf (extrem PSILOCYBIN-GIFTIG), Halbkugeliger Träuschling mit Ring, Behangener Düngerling, Getropftschneidiger Düngerling, Dunkler Düngerling.

Artverwandt:

Sehr ähnlich sind auch folgende Arten: PSILOCYBE CAERULEOANNULATA , PSILOCYBE MERIDIONALIS, PSILOCYBE OVOIDEOCYSTIDIATA , PSILOCYBE SUBAERUGINASCENS, SEPTENTRIONBALIS, PSILOCYBE URUGUAYENSIS, PSILOCYBE ROSTRATA, PSILOCYBE MESCALEROENSIS. Meist aus Kontinent Amerika - Bereich Karibik oder Südamerika = mediterrane Zonen.

Besonderheit:

Wirkt stark halluzinogen! Der Psilocybin-Anteil ist gering, kann maximal bis zu 0,3 % der Trockenmasse betragen. Wegen Verwechslungsmöglichkeit mit tödlich giftigem Gifthäubling unbedingt zu meiden. Es gab wegen Verwechslung in Amerika bereits viele Todesfälle!

Kommentar:

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Auch die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich!

Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz unter Strafe verboten.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Psilocybe_stuntzii

Priorität:

2

 

Weiter Psilocybin-Arten die auch gern

für Drogenpilze Verwendung fanden:

 

 

CONOCYBE SILIGINEOIDES

PSILOCYBE CYANOFIBRILLOSA

PANAEOLUS ACUMINATUS

PSILOCYBE FAGICOLA

PANAEOLUS CYANESCENS         

PSILOCYBE HOOGSHAGENII

PANAEOLUS GUTTULATUS

PSILOCYBE ISAURI

PANAEOLUS SPHINCTRINUS

PSILOCYBE MEXICANA

PSILOCYBE ACUTISSIMA

PSILOCYBE MIXAEENSIS

PSILOCYBE ALLENII

PSILOCYBE PUGETENSIS

PSILOCYBE AZTECORUM

PSILOCYBE SEMILANCEATA

PSILOCYBE AZURESCENS

PSILOCYBE SEMPERVIVA

PSILOCYBE BAEOCYSTIS

PSILOCYBE STUNTZII

PSILOCYBE CAERULESCENS

PSILOCYBE TAMPANENSIS

PSILOCYBE CAERULIPES

PSILOCYBE YUNGENSIS

PSILOCYBE CORDISPORA

PSILOCYBE ZAPOTECORUM

PSILOCYBE CUBENSIS

PSILOCYBE BOHEMICA

PSILOCYBE CYANESCENS

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 20. Dezember 2018 - 17:12:10 Uhr

“