awillbu1  Schwarzblauender Kahlkopf, Blau-Haarige Psilocybe                atod1  GIFTIG ~ PSILO ~~~ Halluzinogen ~~~

PSILOCYBE CYANOFIBRILLOSA (SYN. RHODODENDRON PSILOCYBE)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben: NeoSporen (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig bis neutral.

Geschmack:

Mild, unangenehm.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, haselnussbraun, trocken blass ockergelblich, hygrophan, feucht schmierig, halbkugelig, auch mit kleinem Buckel, später abgeflacht, gerieft, Rand etwas schwarz-blauend.

Fleisch:

Bräunlich, bläulich bis indigo-schwarz (schwarzgrau) verfärbend.

Stiel:

Hellbräunlich, ockerbraun, weißlich-genattert, verdreht, faserig, Basis dunkler, Spitze weißlich bereift. Durch die weißliche Faserung dem Gifthäubling sehr ähnlich!

Lamellen:

Grau, graubraun, schwarzbraun, schokoladenbraun, auch violett-braun, angewachsen, mit Zwischenlamellen.

Sporenpulverfarbe:

Dunkelbraun bis violettbraun (9,5-12 x 5,5-7 µm).

Vorkommen:

Zellulosematerial wie Holzspäne oder Sägemehl, Wiesen, Arsen, Laubwald, in feuchten Wäldern oder Gärten, auf Totholz Mulch, Humus, Laubblätterhumus, Folgezersetzer, wärmeliebend, Sommer bis Spätherbst, wird gelegentlich (selten) als Droge kultiviert und eventuell nach Europa exportiert, Ursprung: Amerika!

Gattung:

Kahlköpfe.

Verwechslungsgefahr:

Gifthäubling (extrem ähnlich und tödlich giftig), Blaue Beine, Stattlicher Kahlkopf (ungeriefter Hutrand), Böhmischer Kahlkopf (Lamellen mehr grau), Blauende Düngerling (PANAEOLUS CYANESCENS), Spitzkegeliger Kahlkopf (extrem Psilocybin-giftig), Halbkugeliger Träuschling mit Ring, Behangener Düngerling, Getropftschneidiger Düngerling, Dunkler Düngerling.

Besonderheit:

Wirkt stark halluzinogen! Der Psilocybin-Anteil ist gering, kann maximal bis zu 0,2 % der Trockenmasse betragen. Wegen Verwechslungsmöglichkeit mit tödlich giftigem Gifthäubling unbedingt zu meiden. Es gab wegen Verwechslung in Amerika bereits einige Todesfälle!

Kommentar:

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Auch die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich!

Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz unter Strafe verboten.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Psilocybe_cyanofibrillosa

Priorität:

2

 

Weiter Psilocybin-Arten die auch gern

als Drogenpilze Verwendung fanden:

 

 

CONOCYBE SILIGINEOIDES

PSILOCYBE CYANOFIBRILLOSA

PANAEOLUS ACUMINATUS

PSILOCYBE FAGICOLA

PANAEOLUS CYANESCENS         

PSILOCYBE HOOGSHAGENII

PANAEOLUS GUTTULATUS

PSILOCYBE ISAURI

PANAEOLUS SPHINCTRINUS

PSILOCYBE MEXICANA

PSILOCYBE ACUTISSIMA

PSILOCYBE MIXAEENSIS

PSILOCYBE ALLENII

PSILOCYBE PUGETENSIS

PSILOCYBE AZTECORUM

PSILOCYBE SEMILANCEATA

PSILOCYBE AZURESCENS

PSILOCYBE SEMPERVIVA

PSILOCYBE BAEOCYSTIS

PSILOCYBE STUNTZII

PSILOCYBE CAERULESCENS

PSILOCYBE TAMPANENSIS

PSILOCYBE CAERULIPES

PSILOCYBE YUNGENSIS

PSILOCYBE CORDISPORA

PSILOCYBE ZAPOTECORUM

PSILOCYBE CUBENSIS

PSILOCYBE BOHEMICA

PSILOCYBE CYANESCENS

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 20. Dezember 2018 - 17:07:42 Uhr

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