awillbu1  Braune Lorchel, Schwarze Sattellorchel,               UNGENIESSBAR!     …bedingt ESSBAR!   …enthält den Giftstoff Gyromitrin …vom Verzehr wird abgeraten!

Dunkelbraune Lorchel, Schwarzbraune Lorchel    

HELVELLA FUSCA (HELVELLA FUSCA VAR. BRESADOLAE, HELVELLA FUSCA VAR. GYROMITROIDES)

 

Fotos oben 1-4 von links: zaca (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild, roh giftig.

Fruchtkörper:

2-3 (4) cm Ø, braunschwarz, ockerbraun, Kopfteil beulig, zipfelig, sattelförmig aufsteigend, aufgeblasen runzelig, Unterteil von weißen dünnen Adern netzig erscheinend.

Fleisch:

Weißlich, hellgrau, brüchig, dünn.

Stiel:

Weiß bis blass nussbraun, längsgefurcht.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (14-17,9 x 10,1-12,5 µm, Q = 1.2 (1.4) 1.6, Me = 15.9 x 11.3 µm).

Vorkommen:

Mischwald, Wegrändern, oft bei Pappeln, gern an Fuß von Bäumen, auf lehmigen Boden, Folgezersetzer, häufiger in mediterranen Gebieten, einzeln wachsend, Frühsommer bis Spätherbst, RL-R Deutschland (extrem selten).

Gattung:

Lorcheln, Sattellorcheln.

Verwechslungsgefahr:

Dunkelstielige Sattellorchel, Schwarze Lorchel mit dunklerem Stiel, Gefurchte Lorchel, Sattellorchel, Rillstielige Lorchel, Grubenlorchel, Herbstlorchel mit weißlichem Stiel, Blassgraue Lorchel, Braune Sattellorchel, Rosabraune Lorchel.

Besonderheit:

Ist zwar essbar – wird aber nicht zum Verzehr empfohlen wegen geringer Mengen Gyromitrin.

Kommentar:

Fast alle Lorchelarten sind „keine Speisepilze“ Auch wenn bei manchen Arten nur geringe Mengen vom Gift Gyromitrin festgestellt wurde, verursacht es möglicherweise Organschädigungen.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lorcheln

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 16. Mai 2018 - 11:15:44 Uhr