awillbu1 Rosabraune Lorchel, Rosabraune Sattellorchel              UNGENIESSBAR! 

HELVELLA COMPRESSA (SYN. PAXINA COMPRESSA)

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 und unten 4 von links: Ron Pastorino (Ronpast) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png Fotos oben 3 und unten 1-3 von links: Jacob Kalichman (Pulk) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild, roh giftig.

Fruchtkörper:

2-4 (5) cm Ø, braun, oft mit rosa Stich, Kopfteil nur etwas sattelförmig mit eingebogenem Rand, zwei bis drei-lappig, nicht mit dem Stiel verbunden, Unterseite grauweiß bis graugelb, fein gekörnt, Oberfläche leicht weißlich behaart.

Fleisch:

Weißlich bis blassgrau, brüchig, dünn.

Stiel:

4-10 cm hoch, 0,5-1 cm Ø dick, weißlich bis gelblich, nicht gefurcht (wie Herbstlorchel), zur Basis gelblich bis gelblich rosabraun, wattig hohl gefüllt, alt hohl, glatt.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (18-21 x 12-13 μm, länglich bis elliptisch, glatt, nicht-amyloid, mit einem großen zentralen Öltropfen).

Vorkommen:

Mischwald, gern bei Kiefern oder Eichen, Folgezersetzer wie alle Lorcheln und Morcheln, wärmeliebend, häufiger in mediterranen Gebieten, Frühling bis Frühsommer, selten auch im Spätherbst, diese Art wurde vermutlich aus Amerika eingeschleppt; dort ist sie häufig, in Mitteleuropa sehr selten.

Gattung:

Lorcheln, Sattellorcheln.

Verwechslungsgefahr:

Sattellorchel, Blassgraue Lorchel, Braune Sattellorchel, Helmkreisling, Blassgraue Lorchel, Elastische Lorchel, Braune Lorchel, Herbstlorchel mit mehreren Hutlappen, Schüsselförmige Lorchel.

Bemerkung:

Andere Sattellorchelarten haben steilere Sattellappen, z.B. die sehr ähnliche Braune Sattellorchel hat deutlichere Höcker.

Kommentar:

Lorcheln können geringer Mengen des Giftes Gyromitrin enthalten und werden deswegen für Speisezwecke nicht empfohlen. Die Sattellorchel wäre normalerweise essbar!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lorcheln

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 10. Oktober 2017 - 23:09:41 Uhr

 

      

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