awillbu1  Kornblumenröhrling, Kornblumen-Blasssporröhrling                                ESSBAR! 

Gyroporus Cyanescens (SYN. GYROPORUS CYANESCENS VAR. LACTEUS, GYROPORUS CYANESCENS VAR. VIOLACEOTINCTUS, BOLETUS CYANESCENS VAR. CYANESCENS, LEUCOCONIUS CYANESCENS, LECCINUM CONSTRICTUM)

 

Hainbuchenroehrling-a

Hainbuchenroehrling

Kornblum

Eine Art schwärzt ist stark violett blauend = GYROPORUS CYANESCENS VAR. VIOLACEOTINCTUS. Eine Art schwärzt mehr als zu blauen = GYROPORUS CYANESCENS VAR. LACTEUS                            

Kornblumenroehrling

 

 

 

 

Fotos oben 1-5 von links: Dave W (Dave W) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Bilder oben 6-8 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©  

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral, angenehm.

Geschmack:

Mild.

Hut:

5-9 (12) cm Ø, strohgelb, ockerlich bis dunkellilabraun, jung filzig, mit bräunlichen faserigen Feldern, alt verkahlend.

Fleisch:

Weiß, sofort kornblumenblau (hellblau) verfärbend, eine Art mehr dunkelblau schwärzend.

Stiel:

Feinfilzig, oberhalb weißlich, sonst bräunlich, auf Druck sofort blau verfärbend, jung wattig, schnell kammerig hohl, jung mit flüchtiger Ringzone.

Röhren:

Weißlich, später gelblich, manchmal mit leicht rötlichem Einschlag.

Sporenpulverfarbe:

Zitronengelblich, leuchtend hellgelb (9-11 x 4,5-6 μm, hyaline).

Vorkommen:

Mischwald, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, relativ selten, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung:

Röhrlinge, Blaßsporröhrlinge.

Verwechslungsgefahr:

Falscher Schwefelröhrling, Schwarzblauender Röhrling (Stiel nicht kammerig hohl), Büschelige Filzröhrling, Starkblauender Rotfußröhrling, Wurzelnder Bitterröhrling, Nadelholzröhrling, Hainbuchenröhrling, Verschiedenfarbener Raufußröhrling.

Besonderheit:

Es gibt zwei Varianten der Kornblumenröhrlinge. Die eine Art läuft sofort kornblumenblau an, die andere Varietät schwärzt mehr bzw. läuft nur leicht blau an. Der für Blau-Färbung verantwortliche Stoff wird Gyrocyanin genannt, ein Derivat der Pulvinsäure. Diese bildet mit dem Sauerstoff der Luft diese Blaufärbung. Diese Substanz ist gesundheitlich unbedenklich und neutralisiert sich bei der Zubereitung.

Kommentar:

Das schwarzblau verfärbte Fleisch wird beim Kochen wieder hell. Er ist dem Steinpilz ebenwürdig im Geschmack!

Relativer Speisewert:

DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kornblumen-R%C3%B6hrling

Priorität:

1

 

 

Bilder oben 1-4 von links: Ursula Roth (StudioOrsaRossa) ©        Fotos oben 7+8 und unten 4 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilden) ©

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Bilder oben 1-3 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©   Foto oben 6 von links: Walter Bethge (Landau) ©

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Bilder oben 1-5 von links: Jens Krüger ©

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Bild oben 1 von links: Jens Krüger ©   Fotos oben 7 und unten 1-8 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

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Fotos oben 1-5 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png    Foto oben 6 von links: Walter Bethge (Landau) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 25. November 2018 - 19:33:31 Uhr

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