awillbu1  Mönchskopf, Falber Riesentrichterling, Mönchskopftrichterling, Kuttelpilz            ESSBAR! 

INFUNDIBULICYBE GEOTROPA (SYN. CLITOCYBE GEOTROPA, OMPHALIA GEOTROPA VAR. GEOTROPA)

 

 

 

Foto oben 1 von links: Gerhard Schuster (Lebrac) - http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Lebrac http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png       Fotos oben Bild 2+3 von links: Gerhard Koller (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Süßlich, leicht nach Lavendel, wilder Kirschbaum, steril (Krankenhaus), etwas stechend, alkalisch oder Blausäure (Bittermandel), im Alter wie viele Pilze muffig, auch mehlartig. Der Ockerbraune Trichterling riecht ähnlich!

Geschmack:

Mild.

Hut:

5-20 (25) cm Ø, bräunlich, fein-filzig, später kahl, selten auch bereift, mit Buckel (Brustwarze) in der Mitte des Hutes, oft auch nur leicht ausgebildet, mit den Fingern fühlen! Rand jung weit eingerollt, gekrempelt.

Fleisch:

Weißlich, cremefarbig, in der Hutmitte dick, in der Stielrinde bräunlich, es ist außen relativ hart, innen dagegen weich, im Alter wässrig.

Stiel:

Bräunlich wie Hut, Basis keulig verdickt, im Alter etwas wässrig und zäh, sollte dann nicht mehr verwendet werden.

Lamellen:

Weiß bis cremefarben, herablaufend, engstehend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (5,8-7,1 x 5-6 µm, elliptisch geformt).

Vorkommen:

Mischwald, gern kalkreichen Boden, Folgezersetzer, gern in Hexenringen, Sommer bis Spätherbst, häufig.

Gattung:

Trichterlinge.

Verwechslungsgefahr:

Riesentrichterling (ohne Buckel und mit nur wenig eingerolltem Hutrand), Weißen Gifttrichterlingen (z.B. Bleiweißer Trichterling), die kleiner und allerdings niemals so dickfleischig sind = nur wenige Millimeter Fleisch in der Hutmitte beim Durchschnitt des Fruchtkörpers, sowie mit den essbaren Ockerfarbigen Trichterling, Nebelkappe oder Fuchsigen Röteltrichterling.

Ähnliche Art mit Papille in der Hutmitte wäre auch der Rillstieliger Weichritterling. Mit raumen Fuß gibt es noch den Raufußweichritterling.

Bemerkung:

Um den Riesentrichterling mit dem Mönchskopf zu unterscheiden, genügt der Fingertest. Fahre mit dem Zeigefinger in die Hutmitte. Beim Mönchskopf fühlt man deutlich eine Wölbung, dies gilt schon bei jungen Pilzen.

Kommentar:

Trichterlinge gibt es über 100 Arten. Viele davon sind essbar, viele aber auch tödlich giftig. Wegen Verwechslungsgefahr sollten nur Pilzkenner Trichterlinge sammeln.

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 2.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchskopf

Priorität:

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Bild oben 1 von links: Josef Rösler (Hausham) ©

 

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   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 3. Oktober 2017 - 11:37:39 Uhr

 

 

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