awillbu1  Schwarzweißes Filzbecherchen, Bräunliches Subhymenium-Weichbecherchen, Dunkelbleigraues Weichbecherchen     UNGENIESSBAR! 

TAPESIA LIVIDOFUSCA (SYN. MOLLISIA LIVIDOFUSCA, PEZIZA LIVIDOFUSCA, NIPTERA LIVIDOFUSCA)

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 und unten 1-7 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Fruchtkörper:

0,3-1,5 (2) mm Ø, grau, grüngrau, blaugrau, grünblau, schmutzig grau, becherförmig, zusammengedrückt, Rand dunkler schwarzbraun bis schwarzgrau, im Alter wellig, Außenseite fein behaart, elastisch, nur mit starker Lupe oder Mikroskop gut zu erkennen.

Fleisch:

Weiß, transparent.

Stiel:

Kein oder kaum sichtbar.

Sporenpulverfarbe:

Weiß, transparent (13 x 2,5-3,5 µm, spindelig, lang-elliptisch, hyalin, gebogen, glatt, Asci: INOPERCULAT, Jod-Reaktion blau bis blaugrün).

Vorkommen:

Meist auf totem morschem Totholz, Folgezersetzer, ganzjährig außerhalb der Frostzeit, selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).

Gattung:

Becherlinge, Haarbecherlinge.

Verwechslungsgefahr:

Aschgraue Weichbecherchen, Grünblauer Weichbecherchen, Schwarzweißes Weichbecherchen, Holz-Weichbecherchen, Wulstrandbecherchen (ohne Haare), Schwarzes Spinnwebbecherchen, Weißer Schüsselseitling, Weißrandbecherchen.

Wenn weiße kleine Becherlinge Stiele haben, könnte es ein Schneeweißes Haarbecherchen (Weißes Haarbecherchen = DASYSCYPHUS NIVEUS) sein.

Auf Halmen von Schilf gibt es noch das sehr ähnliche Grauweiße Schilf-Weichbecherchen (MOLLISIA HYDROPHILA).

Bemerkung:

Es gibt noch jede Menge von Weichbecherlingsarten: MOLLISIA ADENOSTYLIDIS, MOLLISIA ALICULARIAE, MOLLISIA HYDROPHILA, MOLLISIA CINEREA, MOLLISIA BERBERIDIS, MOLLISIA AMENTICOLA, MOLLISIA ABERRANS, MOLLISIA RETINCOLA, MOLLISIA PRUNICOLA, MOLLISIA HYSTEROPEZIZOIDES, MOLLISIA ELEGANTIOR, MOLLISIA DHANKUTAE, MOLLISIA ABDITA, MOLLISIA FUSCA, MOLLISIA LAETA, MOLLISIA LIGNI, MOLLISIA MELALEUCA, MOLLISIA ROSAE. Eine sichere Unterscheidung ohne Mikroskop ist unmöglich.

Kommentar:

Es gibt eine Unmenge von keinen Becherlingen. Die meisten sind ohne Lupe kaum sichtbar und meist nur mikroskopisch bestimmbar.

Tipp! Eine sehr gute Bestimmungsseite über keine Becherlingsarten (von Ingo Wagner) gibt es hier: www.asco-sonneberg.de

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Weichbecherchen

Priorität:

3

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Gerhard Koller ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 4. Mai 2019 - 15:32:56 Uhr

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